Heute ist Donnerstag, der 2. Januar

So richtig angekommen ist das Neue Jahr bei mir noch nicht oder ich in ihm. Diesmal hab ich überhaupt nicht das Gefühl, dass ein neues Jahr anfängt, sondern dass alles so weitergeht, was ja auch sein Gutes hat.∗

Gestern war WhatsApp-Neujahrstag mit Freundschafts- und Kontaktpflege mit zwischendurch paar Karten-Readings auf Youtube sehen. Tantchen hat mir Gesundheit, Glück und Zufriedenheit gewünscht mit grünen Kleeblättern. Bisschen was Aufregendes kann auch dabei sein, hab ich geantwortet, sind ja 5 Kleeblätter … Aber erstmal nehm ich Gesundheit. Mit Akut-Maßnahmen und freiverkäuflichen Mitteln – ich hatte keinen Nerv, mir noch ein Rezept zwischen den Feiertagen zu besorgen – ist die Erkältung auf dem Weg der Besserung.

Der einzige persönliche Kontakt war mit Lars, der gesehen hatte, dass meine Terrassentür offenstand, und wir haben uns gegenseitig gute Wünsche ausgesprochen – ich ihm natürlich mit viel Glück für eine neue Arbeitsstelle. Noch hat er keine Rückmeldungen auf seine 2 Bewerbungen, da passiert bestimmt frühestens in der nächsten Woche was.

Heute ist die letzte Bescherung bei Martina in Verbindung mit Besuch bei Manja Nageltante. Schon am 2. Tag des Jahres – so früh haben wir uns sonst nicht gesehen. Für Galeria-Kaufhof hab ich einen Weihnachts-Geschenk-Gutschein von Sigi und Angelika, den werd ich gleich umsetzen bei der Gelegenheit.

∗Ich hab das Gefühl, es sind keine großen Sachen mehr vorgesehen. Die eine war’s – das soll jetzt für’s ganze Leben reichen …

2 Gedanken zu “Heute ist Donnerstag, der 2. Januar

  1. …zu dem Sternchen: Es geht mir exakt genauso. Ich bin auch noch nicht ganz dahinter gekommen, was bzw. ob das etwas zu bedeuten hat, aber dieses Silvester war für mich ebenfalls kein Jahres“wechsel“. Es erinnert mich an eine Episode meines Lebens. Da stand ich einem Menschen gegenüber, der darüber verzweifelte, dass alle um ihm herum so weitermachten, als sei nichts passiert. Dabei war etwas passiert. Ich weiß nicht, woher es kam, aber ich sagte ihm daraufhin: „Weißt du, was das Schlimme ist? Das Leben geht einfach so weiter. Und weißt du, was das Gute ist? Es geht einfach so weiter.“
    Vor dem Prozess gab es Zeiten, in denen man es nie für möglich gehalten hätte, sein Leben unter diesen Umständen „einfach so“ weiterleben zu können. Vielleicht ist auch das ein großer Erfolg: Man kann weiterleben, man kann das Leben leben und kann es auch sehr gut leben. Es gibt nichts anderes als das zu tun.
    …Sicherlich kennst du auch dieses Lied, auf das ich immer wieder stoße, wenn ich über diesen Prozess nachdenke: „…beim ersten Mal tat’s noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr… und heut weiß ich daran stirbt man nicht mehr…“
    Wie oft hat man an einem 31.12. die Hoffnung gebraucht auf ein neues Jahr, das Bombastisches bringen möge, einen Durchbruch und Erfüllung. Von Jahr zu Jahr hat man sich als hoffnungsvoll Wartender von einer Hoffnung zur nächsten gehangelt – die Hoffnung, dass das eigene Leben endlich beginnen und sich wenden möge. Und nun…gibt es keine Notwendigkeit mehr für ein Entlanghangeln, kein Brauchen, keine Not-Wendigkeit. Das eigene Leben IST. Vielleicht fühlt sich das erstmal stiller an als gedacht, aber schließlich ist es im Auge eines Orkans auch windstill.
    …vielleicht auch ein Zeichen für das IST-Sein, Gewahrsein, bei-sich-Sein, in sich zu Hause sein. Keine Abhängigkeiten mehr von Zeit, Raum und Jubiläen. Die Zeitrechnung im Dualseelenprozess scheint das „IST“ zu sein 😉

    Wie sonst sollte einen das Leben auch finden, wenn niemand zu Hause wäre?
    …und für gewöhnlich klopft es auch nicht an, sondern fällt mit der Tür ins Haus 🙂

    Alles Liebe auf deinem Weg

    Soli

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Soli,

      herzlichen Dank für dein Vertrauen und deine offenen, zutreffenden Worte Deine soli-darischen Worte – habe ich heute im Blog geschrieben 🙂 So fühle ich es auch und dass es darum geht: Das ist IST und das SEIN und auch das so SEIN LASSEN und auch das All-Ein-SEIN und das Leben zu leben und auch gut zu leben dabei. Ich hatte zum „Sternchen“ ja auch geschrieben, dass ich nicht das Gefühl des Wechsels habe, sondern dass alles so weiter geht, und das hat ja auch sein Gutes. Das ist auch Beständigkeit. Schön und stimmig ist auch, wie du schreibst: Vielleicht fühlt sich das erstmal stiller an als gedacht … und im Auge des Orkans … Deinen letzten Satz – dass das Leben für gewöhnlich auch nicht anklopft, sondern mit der Tür ins Haus fällt – hab ich heut im Blog zitiert 🙂 Ich musste lachen, denn genauso war es damals – es ist mit der Tür ins Haus gefallen und hat alles auf den Kopf gestellt, mein ganzes Leben. Ich denk auch, dass es ein großer Erfolg ist, dass wir jetzt an der Stelle stehen, wo wir sind – und dafür haben wir viel geleistet, immer weiter, wenn manchmal auch nur in kleinen Schrittchen, auch mal 3 vor und 2 zurück, aber Tendenz immer steigend. Mir ist noch wichtig, dass ich mir und meinem Weg treu geblieben bin, unabhängig davon, was bei ihm war, ist und sein wird. Dass ich diese Begegnung als die größte Herausforderung und gleichzeitig als das größte Geschenk erleben kann, auch so, wie jetzt der Stand ist. Bei mir zu Hause sein und einfach DA SEIN, ob das Leben nun leise anklopft oder mit Karacho mit der Tür ins Haus fällt!

      Auch für Dich alles Liebe und viele schöne Momente auf unserem ganz besonderen Weg.

      Herzlichst Anita

      Gefällt 1 Person

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