Dienstag, 19. Januar

Gestern war nur die Beständigkeit der Kirchturmglocken erwähnenswert und mein Montagsgebet, weil mich so die allgemeine Stimmung erfasst hat.

Am Nachmittag hat sich noch urplötzlich mein Laptop von selbst ausgeschaltet, obwohl kein Stromausfall war, und ging nicht mehr an. Um 3 kam Lars von der Frühschicht nach Hause und als er es versucht hat, ging er wieder, als wär nichts gewesen. Bei mir war nichts zu machen.

Überraschung! Eben hat der DHL-Bote geklingelt, um ein Päckchen für Lars abzugeben, kabelfreie Bluetooth-Kopfhörer. Er hat ihn gestern nicht angetroffen, seine Handy-Nummer hinterlassen und als Lars ihn zurückgerufen hat, haben sie vereinbart, dass er es heute bei mir abgibt, weil ich zuhause bin und er, wie gestern, erst wieder um 3 von der Frühschicht kommt.

Außer dem für Lars drückt er mir noch eins in die Hand, das an mich adressiert ist. Ein schönes Päckchen mit Weihnachtsmotiven und sogar wie früher mit Paketschnur verpackt; von Sigi und Angelika, Schwiegereltern meiner Tochter, bei denen unsere gemeinsame Weihnachtsfeier ausgefallen ist, weil ich krank war.

Eine hübsche Karte obenauf zeigt den mit Blumenornamenten verzierten Rücken einer Frau mit der Aufschrift: Sei wie du bist! Text: Liebe Anita, ein kleines Corona-Päckchen an dich, zugleich mit dem Weihnachtsgeschenk vom 25. – Bleib gesund, liebe Grüße Siegfried und Angelika!

Inhalt:

eine Tüte HARIBO Herzbeben – rosa Herzen, Geschmacksrichtung Sweet Cherry

ein Paar schöne selbstgehäkelte maigrüne Topflappen – gut, ein Paar von ihnen hatte ich mal an der Herdplatte versengt

eine Schachtel Vogue Bleue Claire mit der Warnung Rauchen bedroht Ihre Potenz und

ein extra eingewickeltes Päckchen mit dem Aufkleber: Öffnen & Freuen!

Halt dich fest! Drin war, was ich am wenigsten gebrauchen kann – ein Blaupunkt Uhrenradio CLR 120, 1,2″ Display / Dual Alarm mit der angezeigten Frequenz 92.2 des Geräts auf dem Karton, wo ich überlege, was das numerolgisch bedeuten kann? Dual Alarm? Enyoy it. Lautet noch ein Befehl auf der Schachtel!

Seit Jahr und Tag brauch ich kein Radio und keine Uhr und keinen Wecker! Uhrzeit lese ich auf der Kirchturmuhr ab oder wenn es dunkel ist auf dem Handy, auf dem ich mir auch den Timer stelle, wenn ich denn mal glaube, verschlafen zu können. Also nur, wenn ich früh einen Termin habe, was höchst selten vorkommt. Radio nervt mich extrem – egal welche Frequenz!

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