Bevor ich mich zu solchen Zeilen hinreißen lasse wie gestern, muss es schon arg arg sein. Die vorigen Tage waren kaum auszuhalten. Heute ist entspannter – bis halb 11 geschlafen, mit Martina telefoniert, Spiegeleier zum Frühstück um 12, noch eine Waschmaschine und Blumengießen nach dem Mondkalender und dann Radfahrt oder Spaziergang zum Schaugarten am Tiefwarensee oder gleich eine Runde um den See. Dienstag gehen die 10 Portaltage am Stück zu Ende, die Erleichterung deutet sich jetzt schon an. Ich fühl da immer den Unmut des ganzen kollektiven Bewusstseins, aus mir alleine kommt das nicht. Martina geht es genauso.
Eigentlich wollte ich Christa mal zum Terrassen-Kaffee einladen, doch im Moment ertrag ich nur meine eigene Gesellschaft.