Heute ist Dienstag, der 28. September

An einem Abend, das war an einem Sonntag, als mir das einfiel – bin ich in meiner Ahnenreihe zurückgegangen. Dabei hab ich gefragt: Wer von Euch war glücklich, als Paar – als Mann und Frau? Es hat nicht lange gedauert, dann war eine Frau da, auf der weiblichen, mütterlichen Linie. Sie hat mich angesehen. Sie war deutlich. Es war auch ihr Mann neben ihr, nur blasser, wie früher gestorben, aber er war da. Bei der Frage nach ihrem Namen, kam ANNA. Mein erster Gedanke: Meine Großnichte heißt Anna Sophia und – Anita ist die spanische Verkleinerungsform von Anna. Erst hab ich gedacht, haben sie keine Kinder? Aber muss ja, sonst wären wir nicht da.

Ich glaube, das sind die Eltern oder Großeltern meiner Urgroßmutter, weil sie kurz danach kamen. Ich hab mein Tantchen gefragt, ob sie noch was über ihre Urgroßeltern weiß, wie sie hießen, wo sie gelebt haben. Nein, nichts. Meine Oma, ihre Mutter, wird ihr auch nichts über sie erzählt haben. Sie hatte erst mit dem Krieg und den Verlusten für sie zu tun und hat danach alle Erinnerungen begraben.

Weiter, als bis zu ihrem Namen, bin ich nicht gekommen. Das war auch nicht nötig, so wie sie mich angesehen hat. Ihre Züge find ich in Jontes Gesicht wieder …

Es gibt noch einen Satz dazu zu sagen, den heb ich mir für später auf, wenn ich ihn formulieren kann …

Ich wollt noch sagen, die Verbindung läuft nicht über Worte, sondern über Gedanken und Bilder. Wer sich jetzt wundert: Das kann jeder, der was wissen möchte, was wichtig für ihn ist. Wenn wir fragen, bekommen wir eine Antwort.

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