Sonntag, 24. Oktober

Horst zieht Jonte immer auf, lässt sich sein Auto oder was geben, was er in der Hand hat – das macht er natürlich vertrauensselig, weil er noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat – und sagt dann, das ist jetzt meins. Damit kommt er nicht klar, verständlicherweise. Dann greif ich ein … wenn Heidi nicht da ist. Das stammt noch aus der Zeit, in der Kinder für dumm verkauft wurden.

Wir blödeln schön rum mit Fritzi. Ich hab was von Stampf gesagt, seine Spezialität. Der möchte mit seinem vollen Namen angesprochen werden, hat er gesagt. Herr Stampf, oder wie? Nein, Kartoffelstampf! Schön blöd, ich weiß, macht aber Spaß.

Ich hätte heute noch zum Finissage-Abendessen mit den jungen Künstlern bleiben können, es hat mir aber gereicht, die Teilnehmer der Kunst-Führung mit Kaffee, Kuchen und Cremánt zu bewirten. Ach, bleib doch noch!, hat Fritzi gesagt, aber eher, weil er nicht alleine sein wollte. Die sind alle anders, hat er gesagt. Wie anders? Na, die sind aus der Stadt – stimmt, hauptsächlich aus Berlin – trotzdem kann man doch mit ihnen ins Gespräch kommen. Du kommst schon klar mit ihnen! Außerdem wär die Küchen-Finissage auch an mir hängen geblieben, nach dem Essen. Da bin ich doch lieber zu meinem Kirchturm gefahren …

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