Mittwoch, 18. Januar

Sich kennen will nicht heißen, alles voneinander wissen, sondern Liebe und Vertrauen zueinander haben und einer an den anderen glauben. Albert Schweitzer

Das war so erfrischend – ihre Schilderungen über den Umgang mit ihren erwachsenen Töchtern, die sich einiges rausnehmen, was ihr nicht gefällt. In meiner Umgebung machen die Mütter einen Kniefall vor ihren Kindern, nur um – wie Heidi sagt – froh zu sein, wenn wir überhaupt was dürfen. Nur wenn wir gebraucht werden … Ja, das kenn ich. Da muss ich nur an Weihnachten denken. Deshalb tat es mal so gut, einen praktischen, gesunden Umgang damit zu sehen. Grenzen setzen heißt die Zauberformel …

Das gab mir aber mehr als zu denken und jetzt ändert sich was in der Richtung.

Guti-Gutshaus reagiert kopflos – erst im Nachhinnein Stundenzettel ausfüllen, dann doch nicht. Liegen ja auch schon per Mail vor. Der Grund ist aber, dann müssten sie auch noch für sonnabends 25 % Prozent zahlen. Ich hab mehr gegeben als bekommen – auch da ändert sich was grundlegend.

So gesehen ist alles, was jetzt kommt, von Gelassenheit geprägt. Die schwersten Geschütze hab ich abgewehrt in meine Richtung, wobei das schwerste war, dass nichts kam aus seiner Richtung. Wie auch.

Das ist aber im Hintergrund. Wichtiger ist die Klärung der Beziehung zu meinen Kindern und zur Arbeit. Da kommt jetzt was in Bewegung … Antje ist zum Seminar hier diese Woche, doch das war ein Seminar für mich.

Dienstag, 17. Januar

Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander. Friedrich Schlegel

Das war heute ein schönes Wiedersehen mit meiner langjährigen Kollegin und Freundin Antje. Es war wohltuend zu sehen, dass nicht Quantität, sondern Qualität zählt – gleiche Meinungen und Ansichten, als wären nicht Jahre vergangen, als wir noch Kolleginnen waren. Die Verbindung haben wir immer aufrecht erhalten durch Schreiben Nach über 2 Jahren haben wir uns jetzt wiedergesehen – nachdem sie mich einmal bei Heidi in Bandelstorf besucht hat. Das ist wertvoll. Alles richtig gemacht – ist immer unsere Devise. Vielleicht nicht alles, aber immer nach bestem Wissen und Gewissen. Das war einfach schön heute.

Montag, 16. Januar

Ich denke an jede Kleinigkeit zwischen mir und ihr und fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen. Charles Dickens

Vertrauen – Wunder – Weisheit – sind heute 3 der Karten im Bild von Timos Lichtblick. Als hätten sie gelesen, was ich gestern geschrieben habe. Weisheit – neues und altes Wisssen durchdringen mein Sein. So muss es wohl sein …

2 schimmernde weiße Kerzen für den Mond am Montag

Sonntag, 15. Januar

Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam. Honoré de Balzac

Heute sieht’s besser aus – beim Blick nach draußen kein Wasserfall vom Himmel, und damit auch beim Blick nach innen ..

Eine goldene Kerze für die Sonne – am Sonntag.

Die Saturn-Kerzen gestern sind runtergetropft, nicht abgebrannt. Überall schwarze Wachsflecken, auf dem Fußboden und an der Wand. Die gröbsten hab ich beseitigt, den Rest mit dem Bügeleisen und Löschpapier, aber nicht heute. Nachher kommt Birgit zum Baden und zum Mittag. Sie will mir ein Kartendeck mitbringen, das sie sich irrtümlich bestellt hat, weil sie dachte, es ist ein Buch – Magie der Erde. Wenn es mir gefällt, behalt ich es. Sieht gut aus, soweit ich es in Google gesehen habe …

Kartendecks, Schamanenkurs – wenn Jonte nicht hier wäre, würde ich ein Jahr bei IRC International Rescue Committee arbeiten, um was Sinnvolles zu machen, statt nur eine kleine Spende monatlich zu schicken.

Was der Sinn des Lebens sein soll, verstehe ich, im Kopf. Nichts ist falsch, wenn dein Herz dir sagt, dass es richtig ist. Wenn beides nicht zusammengeht – liegt es nicht an mir oder an ihm, wie ich dachte. Wer weiß schon, wie die höheren Geschicke sind. Ich kann nur dem vertrauen, was ich immer wusste. Das ist kein Festhalten und kein Loslassen und damit offen … wobei die Zeit nur hier unten Grenzen setzt.

Sonnabend, 14. Januar

Denke daran: Der Mensch, den du dein Leben lang lieben musst, bist du! Denke daran: Wenn du dich nicht liebst, kannst du niemanden lieben. Denke daran, dass du geliebt wirst, seit du geboren wurdest. Aus Liebe

2. Portaltag – Selbstliebe

Ich wollte einen anderen Spruch nehmen heute – ist ja ohne Datum, der Kalender, aber der passt heute. Den von heute gibt’s dann morgen.

Heute war ich nur bei EDK zum kleinen Einkauf und dann Erkältung auskurieren.

3 schwarze Kerzen für Saturn am Sonnabend – Saturday

Freitag, der 13. Januar

Wer Liebe sucht, findet sie nicht! Sie überfällt uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten. George Sand

Gestern hatte ich einen schönen Nachmittag mit Sabine, die nochmal hier war, bevor sie das Paradiesle morgen wieder Richtung Berlin verlässt. Wir freuen uns schon auf’s nächste Mal. Um 3 will Birgit mich abholen zu einem Spaziergang, um mir was zu erzählen und zu zeigen. Wir fahren ein Stück mit dem Auto, genaueres hat sie noch nicht verraten. Der Himmel muss es gutheißen, denn die Sonne scheint mal … oder wie ich zu Jonte gerne sage: sun-shine-scheint-schon-schön. Das ist Chinesisch – ich sag es aber so, dass er merkt, dass es Spaß ist. Ich kann dem kleinen Gelehrten ja keinen Schwachsinn erzählen.

Donnerstag, 12. Januar

Liebe ist nur ein Wort, aber sie trägt alles, was wir haben. Ohne sie wäre die Welt leer. Oscar Wilde

Nach dem Bengalen-Feuer hab ich noch die 10 vergessenen Wunderkerzen angezündet, mit dem Mond über mir auf der Terrasse. Da war schon Mitternacht vorbei.

Portaltag – Tag der Heilung

Donnerstag – 4 blaue Kerzen für Jupiter – Schütze. Das sind die schönsten – mit Farbverlauf.

Mittwoch, 11. Januar

Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch. Franz Grillparzer

Sich an die schönen, leuchtenden Momente zu erinnern, tut gut – besonders bei 95 Prozent Luftfeuchte in flüssiger Form. So sind auch die schönen Momente der 2 Jahre und 2 Monate in Bandelstorf mit Jonte am Wochenende dort nochmal an mir vorbeigezogen. Ja, Jonte …

Anatomisch gehören die Zähne zum Skelett, sie sind über ihre Wurzeln im Kiefer, über die Verkettung des Kiefergelenkes mit dem Schädel, über den Schädelknochen zur Wirbelsäule und damit mit dem ganzen Rest des Körpers verbunden.

Ausgangspunkt für meine Google-Recherche war die Frage von Jonte: Gehören die Zähne zum Skelett? Ich glaub ja, ich erkundige mich. Dann hat er auch dauernd von den roten Blutkörperchen geredet – die roten Blutkörperchen – da freuen sich die roten Blutkörperchen – die roten Blutkörperchen … Die freuen sich auch über einen Mittagsschlaf, wobei er völlig gegensätzlicher Meinung ist. Vor allem meine freuen sich darüber. Er wird am 2. Februar 3 1/2! Als ihn dann doch der Mittagsschlaf übermannt hat, hab ich ihn beim Schlafen angesehen – auf der Höhe der Ohren sind seine Augen, da, wo bei uns die Nasenlöcher sind, hab ich zu Heidi gesagt. Darüber ist alles Stirn, also Denkapparat. Und das Enkelkind ist mir anvertraut …

Zum nächsten Geburtstag bekommt er ein Mikroskop von mir, ist mir grad so eingefallen. Wenn ich noch so lange warten kann …

Orange8 Kerzen am Mittwoch für Merkur – Reisen, Kommunikation, Komponieren, Verlorenes wiederfinden

Nach der Kündigung meiner Wohnung in Bandelstorf geht jetzt der Clinch mit meinem Teilzeit-Arbeitgeber – oder ich kann schon sagen Ex-Arbeitgeber – in die nächste Runde. Da ich schon im Sommer zu meinem Geburtstag beschlossen habe, der nächste 7er-Jahresrhythmus wird froh und zufrieden bis glücklich und zufrieden, tangiert mich das nur am Rande, was mir sonst sehr auf die Nerven gehen würde. Und da ich auch schon zum 31.8.22 innerlich gekündigt habe nach 5 Jahren, heißt es jetzt nur noch, meine Ansprüche geltend zu machen. Dafür hab ich mir die Frist bis zum 31.3. gesetzt.

Die Merkur-Kerzen brennen gerade, ohne zu flackern – so wie auch meine Einstellung ist.

Ich hab mir noch den Daumen verbrannt beim Anzünden des Bengalen-Feuers auf der Terrasse – war für Bandelstorf gedacht, hab ich aber erst gefunden, als Jonte schon weg war.

Dienstag, 10. Januar

Nichts ist falsch, wenn dein Herz dir sagt, dass es richtig ist.

Das ist heute nicht aus Liebe, meinem Kalender. Das steht auf der Tasse, die ich gestern auf dem Rückweg bei Netto in Laage für Christa zum Geburtstag gekauft hab. Dazu eine Dose Radler Berliner Kindl – sie ist Berlinerin, und noch paar andere schöne Sachen, wie Rügener Sanddornmarmelade, Zitronenkekse Lemon & white chocolate sowie Hallorenkugeln Dessert-Träume Feinste Kreation.

Heute 5 rote Kerzen für Dienstag – Mars. Die muss ich mir erst noch besorgen und, wenn ich sie habe, abbrennen lassen, nicht auspusten.

Als ich gestern zurück war, ging es mir bedeutend besser als am Wochenende, als ich es noch vor mir hatte. Das ging mir an die Substanz.

Es ist 12, die Mittagsglocken läuten. Kerzen kaufen geh ich jetzt, das macht mir Spaß. Ich brauch 60 Stück in 7 Farben für 2 Wochen, obwohl – eine goldene für Sonntag hab ich schon, von Martina. Schwarz könnte schwierig werden. Wünschen – dann find ich sie auch … Hat geklappt! Grüne fehlen jetzt noch, obwohl es schon Osterdeko gibt, keine grünen Kerzen. Guck ich übermorgen im Papillon, bis 11.1. geschlossen. Ich brauch sie erst Freitag, am Venus-Tag.

Heute, bei Mars, dem Gott des Krieges und des Konfliktes, geht es auch darum, das Rechtmäßige in jedem Streit zu finden. Deshalb hab ich, als die Kerzen schon brannten, nachträglich noch 5 Post it’s darunter geklebt: Urlaub, Sonntagszuschlag, Feiertagszuschlag, Weihnachtsbonus, Stundenlohnerhöhung – das Rechtmäßige im Konflikt mit Guti-Gutshaus. Der Weihnachtsbonus soll Ende Januar überwiesen werden. Das kann man ja nochmal mit Kerzenmagie bekräftigen …

Nun sieht es vielleicht so aus, als würde ich mich nur damit beschäftigen. Nein – dadurch ist es wärmer und heller bei mir und Kerzenschein hat sowieso seinen Zauber. Wenn es bei Guti-Gutshaus noch zusätzlich was bewirkt … Mehr ist interessant, wie viel sie von sich aus bereit sind, meine Ansprüche zu erfüllen. Zumindest für das vergangene Jahr. Dabei liegt die Betonung auf meine Ansprüchevon sich aus kam gar nichts.

Montag, 9. Januar

Liebe – und tue, was du willst. Aurelius Augustinus

Das war die Höchstleistung für Januar. Gestern hab ich 8 Stunden meine Wohnung bei Heidi ausgeräumt und geputzt, den ganzen Sonntag. Das war wie eine Bergbesteigung – so fühl ich mich jetzt auch. Übernächstes Wochenende, zum Schamanenkurs, fahr ich nochmal hin für 2 Nächte und hol die letzten Sachen ab. Also, falls sich noch was ergeben sollte, dann müsste es bald sein …

Als ich mit Heidi heute vor dem Losfahren zum Abschied noch auf der Terrasse war, kam Meike aus dem Dorf dazu. Und, hast du dir das auch gut überlegt?, hat sie gefragt. Nein – wenn es eine Frage der Überlegung wäre, würde ich hierbleiben. Es ist aber eine der Notwendigkeit. Da ergibt sich noch was, hat sie gemeint. Mit was ist finanziell gemeint.

Meine Kerzenmagie heute – 2 weiße Teelichter für Montag, den Mond. Das mach ich jetzt mal für jeden Wochentag bis zum 20. Januar, wenn ich wieder hinfahre.

Noch eine Begebenheit am Rande – Als ich am Freitag bei Martina zum Frühstück und zur nachweihnachtlichen Bescherung war, hat’s geklingelt. Manuel stand vor der Tür. Ich bin auch in den Flur gegangen und hab gesagt: Happy new year – Er: Du siehst schlecht aus, und gleich nochmal, damit’s auch sitzt. Ich hab das schon lange nebenbei laufen lassen mit ihm, ohne klare Position zu beziehen, was seine Einstellungen und Ansichten angeht. Jetzt Daumen runter für dieses Jahr, solche Freundschaften brauch ich nicht.

Kurz nachdem ich hier war, fing die Montagsdemo unten auf dem Markt an. Ein Redner hat lautstark gefordert: Es gibt nur eine Strafe für Vergewaltiger – welche er meinte, war mir schon klar, bevor er es ausgesprochen hat. Das hatte einen aktuellen Bezug, über den ich nicht im Bilde bin und den ich akustisch auch nicht verstanden habe, obwohl ich auf der Dachterrasse direkt darüber bin. Da verschließen sich meine Ohren, wenn ich höre deutsch, Deutschland, deutsches Volk.

Martina hat mir erzählt, Manuel hat 2 Flaschen Likor Schwarze Johannisbeere, die ihm eine Patientin geschenkt hat, in den Ausguss gekippt, weil er ihm nicht geschmeckt hat. Obwohl sie ihn darauf hingewiesen hat, wieviel Arbeit Likör macht und dass er ihn ja verschenken kann. Das und andere schöne Weihnachtsgeschenke kloppt er lieber in die Tonne – Ausländer, Asis und sonstige kriegen nichts von ihm. Osteopath von Beruf – und was von der Gesinnung?

Schwarze Johannisbeere – ribes nigrum – ist das Grundmittel in der Gemmo-Therapie, zu der er über mich gekommen ist während meiner damaligen Ausbildung. Wenn ich die Schwarze Johannisbeere wäre, würde ich ihm ab jetzt jede Hilfe verweigern.

Als Sabine hier war, haben wir auch eine Jahreskarte aus Sentenzia – Feuerherz & Flügelschwert, dem Sprüche-Tarot, gezogen. Meine war: Der Herrscher – Sprich nicht samtene Worte, wenn du steinerne Taten ausführen kannst. Ich glaub, darum geht’s dieses Jahr – klare, eindeutige Kommunikation in Verbindung mit entsprechenden Taten. Das liegt hier schon, hab ich zu ihr gesagt. Beim Stifteziehen nach Farben zu Neujahr war der 5. von 5 Dunkelblau. Hellblau heißt, sag’s, aber freundlich. Dunkelblau ist genau das Gegenteil. Kein Blatt vor den Mund nehmen …

Heidi hab ich eben, kurz vor Mitternacht, noch ein Bild von Jonte geschickt, als er Sonnabend da war, und dazu geschrieben: Guck mal, was für Augenringe, wenn du rauftippst. Bloß die Ruhe bewahren und ihm ein Ruhepol sein …