Mittwoch, 13. Mai

Wenn du das Beste tust und niemand will es fassen, so tu, was besser ist: Bleib ruhig und gelassen. Albrecht von Haller

Mit dem Gemmo-Mittel Ribes nigrum, Schwarze Johannisbeere, löst sich jetzt was … Und die Kirchturmuhr geht wieder hab ich gestern Abend beim Schlafengehen gesehen! Da hab ich schon gedacht, jetzt kommt alles Festgefahrene auch wieder in Gang. Ribes Nigrum wird angewendet als Erkältungsmittel, bei Allergien, Heuschnupfen und rheumatischen Beschwerden. Es gilt als „pflanzliches Kortison“ ohne Nebenwirkungen und ist das Mittel Nr. 1 bei entzündlichen Prozessen.

Die Gemmo-Therapie ist eine Spezialform der Phytotherapie und wird als „Knospen-Therapie“ bezeichnet, wobei die Knospen, in denen schon die ganze Kraft der Pflanzen angelegt ist, bei Verwendung der verschiedenen Pflanzen unterschiedliche Wirkungen erzielen. Schwarze Johannisbeere ist dabei das Hauptmittel von 23 TOP-Pflanzen und unterstützt die Wirkung anderer Gemmo-Mittel. Ich hab das schon vor vielen Jahren in der Hexenschule der ARADIA Gesundheitsakademie in Rostock bei Dörte kennengelernt, aber seitdem kaum angewendet. Schön, wenn altes verschüttetes Heilwissen wieder auftaucht. Da werd ich mich jetzt wieder mehr mit beschäftigen …

Der Unterschied bei der Anwendung von Bachblüten und der Gemmotherapie liegt darin, dass Bachblüten zur Harmonierung emotionaler Zustände, ähnlich der energetischen Medizin, eingesetzt werden, und Gemmo (gemma = Knospe) embryonales Knospen-Pflanzengewebe zur körperlichen Heilung dient, ähnlich der Phytotherapie.

Cornelia Stern: Die Heilkraft der Pflanzenknospen – Gemmotherapie entdecken und anwenden, ISBN 978-3-8304-8207-9

Dienstag, 12. Mai

Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt. Wilhelm Busch

So war es gestern auf der Fahrt … heute wieder Erkältung, mehr als vorher. Es gab mal einzelne bessere Tage in den letzten Wochen, nur keine richtig guten und vor allem nicht konstant. Dazu noch alles mögliche … es mag zum Teil an den Wetterkapriolen liegen, auch am schwachen Immunsystem, aber das alleine reicht nicht als Erklärung. Es ist der Wurm drin.

Montag, 11. Mai

Sei, was du bist! Deine wahre Natur ist Kraft. Swami Vivekananda

Ich hab schon einige Busfahrten mitgemacht – so was wie heute hat’s überhaupt noch nicht gegeben. Der Busfahrer hat auf der Rückfahrt gesagt: Verzeiht mir bitte, ich hab mich einmal verhaspelt … das war eine sehr dünne und vor allem verniedlichende Erklärung dafür, dass er an der Abfahrt Boltenmühle 4 km vorbei gefahren ist. Wir wollten uns schon melden, warum er hier jetzt nicht abgebogen ist, haben aber gedacht, er wird schon wissen, wo er hin will … Die halbe Stunde Umweg hatte Folgen – der Guide für die Stadtrundfahrt in Neuruppin hat abgesagt, da wir 30 min eher angemeldet waren. Jedenfalls fuhr er immer tiefer in den Wald – wie bei Hänsel und Gretel – und es standen mehrmals Hinweise Ortsdurchfahrt So und So gesperrt. Da hab ich zu meiner Sitznachbarin gesagt: Pass auf, gleich kommt eine Schranke im Wald, dass es nicht mehr weitergeht und er fährt die ganze Strecke rückwärts zur Straße. Und genauso war es. Erst wollte er uns noch erzählen, das Navi ist schuld, weil es Umleitung und Sperrung angezeigt hat – stimmt ja auch, aber nur, weil er da, wo er hätte abbiegen müssen, geradeaus weitergefahren ist. Der ganze Tag war angespannt und anstrengend, wozu das windig-regnerische Wetter auch noch schön seinen Teil beigetragen hat. Gott sei Dank wieder zuhause am Kirchturm.

Sonntag, 10. Mai

Aus dem Irrtum geht Wahrheit, aus der Leidenschaft geht Segen, aus dem Unrecht, das mich umgibt, geht das Beste, das ich wünschen darf, hervor. Johann Heinrich Pestalozzi

Muttertags-Kaffeetrinken mit Birgit in Abwesenheit der Kinder im neuen kleinen Café „Mittendrin“ auf dem Markt unten. Dann kam noch mein „Patenkind“ Aniko dazu, die mir einen Tulpenstrauß mitgebracht hat, und wir hatten einen schönen Nachmittag zusammen, den wir noch bei mir auf der Terrasse verlängert haben, nur ohne Birgit, für die die Treppen zu mir zu hoch sind.

Morgen die 2. Mai-Bustagestour nach Neuruppin „Auf den Spuren von Theodor Fontane“ und zur Boltenmühle – das ist ein idyllisches Hotel und Restaurant im Grünen. Das kurze Video auf der Website mutet an wie ein DEFA-Märchenfilm. …

Freitag, 8. Mai

Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht, die bei günstigen Bedingungen schlummern würden. Horaz

Das war eine herrliche Fahrt heute durch die mecklenburgische Landschaft mit ihrem frischen Buchen-Maigrün und den leuchtenden Rapsfeldern. Raps blüht gelb, falls das einer nicht weiß, der aus anderen Gegenden stammt. Die Sektkellerei in Wismar – das Flaschen-Gährungs-Verfahren ist unheimlich aufwendig, nach dem, was uns da erzählt wurde – und der Spargelhof Sabö waren auch eine Reise wert. Zum Abendglockenläuten um 6 zurück am Kirchturm – das entspricht meiner mecklenburgischen Mentalität 🙂

Donnerstag, 7. Mai

Man muss Ideen die Chance geben, sich zu verwirklichen. Thomas Alva Edison

Die Kirchturmuhr ist stehengeblieben, seit über einer Woche schon. Von den 4 Zifferblättern in 4 Richtungen sehe ich 2 – eins zeigt halb 1 an, das andere halb 3. Das ist als ob das Leben stehengeblieben ist, nur die Stunden schlägt sie zur richtigen Zeit, die aber nicht angezeigt wird. Dazu immer noch mein Kopf und meine Nase dicht – als wenn alles festgefahren ist und sich nichts mehr rührt, so ein Gefühl ist das. Wäre die Bustour nach Wismar heute gewesen, wäre ich nicht mitgefahren, so wie es mir geht. Ich hoffe, morgen sieht es besser aus …

Mittwoch, 6. Mai

Das Leben ist des Lebens Lust! Hinein, hinein mit blinden Händen, du hast noch nie das Ziel gewusst. Richard Dehmel

2. April, Gründonnerstag mit Andrea, 6. April, Ostermontag mit Martina, 12. April Busfahrt nach Tangermünde und zum Kloster Jerichow, 25. April beim Schenketag mit Birgit, Christine und Martina, 28.April Besuch von Silvia und Detlef, 2. Mai mit Michael und Jonte im Kletterwald, 3. Mai zu den Hof-Flohmärkten „Bredenfelder Bodenschätze“ mit Aniko, als nächstes Freitag, 11. Mai, Busfahrt zur Sektkellerei Wismar und zum Hof SaBö …

Ich hab mal die schönen Tage aufgelistet seit Anfang April … die anderen waren mehr oder weniger mit Krankheit und Rückfällen belastet, lange Erkältung, Bewegungseinschränkung durch Schmerzen, das geht jetzt die 7. Woche so. Wenn ich Kraftreserven hatte, sind sie aufgebraucht.

Montag, 4. Mai

Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. Anaximander

Das war ein Wochenende mit viel Sonne und frischer Luft. Nach dem Kletterwald mit Michael und Jonte gestern mit Aniko bei „Bredenfelder Bodenschätze“ – ein Flohmarkt von 12 Höfen im Dorf, von denen wir erst bei einem kurz und dann beim zweiten, dem von Anikos Kollegin, den ganzen Nachmittag waren. Zum Grundstück gehören ein großer Garten mit blühenden Obstbäumen jetzt und sogar ein Teich mit Steg. Es war alles liebevoll aufgebaut und eingerichtet, und auch für Süßes und Deftiges und alle möglichen Getränke war gesorgt. Da haben wir das Maiengrün im Garten genossen, haben unsere Beine im Teich baumeln lassen, uns über das Storchenpaar auf seinem Nest gefreut und vom Wind die Obstbaumblüten auf uns schneien lassen. So herrlich war das. Zwischen den Höfen fuhren Kutschen hin und her und das Hufgetrappel hat uns an frühere Zeiten erinnert, aber wir wollten da gar nicht weg.