Freitag, 19. Juni

Nichts in der Welt ist so ansteckend wie Lachen und gute Laune. Charles Dickens

Leute, denkt dran, heute genug zu trinken. Mindestens 2 bis 3 Liter, und zwischendurch auch mal ein Wasser. Kam von Ulla und hat mich gleich zum Lachen gebracht und hab ich auch gleich paar Mal weitergeleitet … Ansonsten: Freitag – Wochenendeinkauf für Birgit mit Eisessen im Auto.

Donnerstag, 18. Juni

Bereits die Einstellung, sich weniger Sorgen zu machen, kann für mehr Freude im Leben sorgen. Ernst Ferstl

Das war eine ganz besondere Fahrt gestern. Nicht nur, dass der Botanische Garten Christiansberg zu den schönsten im Land MV gehört mit seinen schönen schattigen Plätzchen überall und einer beeindruckenden Artenvielfalt von zum Beispiel 500 Sorten Pfingstrosen – auch hat sich im Gespräch herausgestellt, dass meine Sitznachbarin zu einer Gruppe von Kräuterhexen gehört, die es schon 24 Jahre gibt, und die das als ihre Jahresfahrt gebucht hatten. Da hab ich gleich von meiner Hexenschule erzählt. Außerdem: Als sie gesagt hat, ihre Tochter ist Waldpädagogin und ich Birgit und ihr Rulum-Buch erwähnt habe, als wir durch Friedland gefahren sind, wo wir es haben drucken lassen, stellte sich raus, dass ihre Tochter Antje ist, die auch in Schwerin, Raben-Steinfeld, Forstwirtschaft studiert hat, und sie und Birgit sich natürlich kennen. Antje und Andreas?, hab ich gefragt. Ja. Der geschiedene Mann von Antje, Andreas, ist mit Birgit zur Schule gegangen.

Auf der Rückfahrt kamen wir auf das Thema Endlichkeit und Vorsorge fürs Alter und den Tod zu sprechen – sie ist 88 und sah höchstens aus wie 77 – meinte sie, dass sich ihre Enkelin um sie kümmert: Ömi, ich mach das für dich. Als ich abends noch mit Tine Schwesterchen telefoniert hatte, hab ich ihr das erzählt und den Familiennamen genannt, den ich aus dem Gespräch kannte – da sagt Tine: Ja, Anne – das ist die dritte Freundin im A-Team von Anja, Tines jüngster Tochter – Anja, Anne und Aline. Aline ist vor einigen Jahren mit Anfang 30 an Krebs gestorben und hat eine kleine Tochter und ihren Mann zurückgelassen und das A-Team bestand dann nur noch aus Anne und Anja.Ich hab mir gleich die Telefonnummer von Erika, so heißt meine zufällige Reisebegleitung, rausgesucht und rufe sie nächste Woche mal an … Erika, ich muss dir unbedingt noch was erzählen! Das war so eine schöne Fahrt zusammen, wir waren gleich auf einer Wellenlänge!

Dienstag, 16. Juni

Wenn dich das Regenwetter betrübt, mal dir eine Sonne ans Fenster. Dagmar Bulmann

Wenn das kein Tipp ist …

Heute war ich mit Aniko um 12 Uhr in der Georgenkirche zum Klangbaden mit der Lütkemüller-Orgel und Chor und Organisten aus Neubrandenburg. Aniko hat dienstags meist ihren freien Tag, da sie bei OBI ja auch am Sonnabend den Laden schmeißt in der Gartenabteilung. Danach waren wir beim Sanitätshaus Medicare, das in der Kirchenstraße direkt neben ihrem Hauseingang liegt und ich hab mir einen Gehstock gekauft – Blume burgund, also Rotweinfarbe, hab ich hinterher festgestellt. Deshalb hat er mir wahrscheinlich gleich so gut gefallen. Und wenn schon Stock – dann ein tolles Modell, ja fast Designerstück, kann man sagen. Bei meiner Busfahrt morgen kann ich damit durch den Botanischen Garten laufen … Und auf den folgenden wird er mir auch von gutem Nutzen sein, obwohl mir das noch nicht so richtig in den Kopf will, so ein Alters-Krückstock, egal, wie schön er sich gibt. Kann ja auch noch wieder überflüssig werden, wenn mein Knie sich bessert. Und ich hab schon viel Jüngere gesehen, die nicht oder grad nicht gut auf den Beinen sind.

Montag, 15. Juni

Wer auch an Regentagen viele heitere Stunden erlebt, hat seine eigene sonnige Kraft entdeckt. Yvonne Mölleken

Neue Woche, neues Glück … erstmal als Regenbogen auf dem Kalenderblatt. Die Abfahrtzeit am Mittwoch wurde von 08:45 Uhr auf 10:10 Uhr verlegt. Kurzfristige Mitteilungen über Abweichungen sind bei Buchung vorbehalten, nur waren das meist 10 – 45 Minuten. Fast anderthalb Stunde diesmal, wer weiß, warum.

Sonntag, 14. Juni

Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut. Augustinus von Hippo

Gestern lauter Trubel, heute Sonntagsruhe mit BBC – Bett, Badewanne, Couch – und Aprilwetter. Dafür soll’ns nächstes Wochenende über 30 Grad werden. Zum Glück noch nicht am Mittwoch bei der Fahrt nach Ückermünde und zum Botanischen Garten Christiansberg. Bis dahin therapier ich noch weiter mein Knie …

Freitag, 12. Juni

Die schönsten Momente sind die, die uns vor lauter Glück sprachlos machen. Irmgard Erath

Freitag – Einkauf mit und für Birgit. Sie ist Chauffeur, ich kauf ein … Sie freut sich über meine Hilfe, heute mit Kniebandage vom Medicare Sanitätshaus. Das ist schon mal zeitweise Entlastung für’s Gelenk. Und morgen kommt Martina, das wird schön!

Mittwoch, 10. Juni

Das Leben schenkt dir seine Tage, damit du sie genießt. Ellen Sonntag

Wer so heißt …

Mittwoch – Sport. Beim vorigen Mal hab ich gefragt, ob wir mal Krafttraining an den Geräten machen können. Dem Wunsch der einzelnen Dame wurde stattgegeben und wir haben alle ziemlich geschwitzt. Erstmal hat es ziemlich Überwindung gekostet, überhaupt loszufahren, da mein Knie – besonders die Kniekehle – und die Beugung schmerzhaft beeinträchtigt ist. Aber da ich nächsten Mittwoch eine Bustour habe, hab ich mich selbst überzeugt, um nicht wieder so eine lange Pause entstehen zu lassen. Der Rest des Tages ist Erholung.

Dienstag, 9. Juni

Das kleine Glück ist ein großartiges Stärkungsmittel für unsere Lebensfreude. Ernst Ferstl

Das war heute eine Einladung für Aniko und mich bei Sigi und Wolfgang zum Mittagessen. Er hat heute Geburtstag, und da Aniko diese Woche noch Urlaub hat, hat es geklappt, dass wir zu viert zusammen waren. Als sie noch hier im Haus gewohnt haben, hatten wir noch mehr Kontakt und wir haben uns täglich gesehen. Aniko und Mario sind aus dem Nachbarhaus inzwischen auch ausgezogen und wohnen um die Ecke in der Kirchenstraße. Trotzdem sind wir in Verbindung, bei Aniko schon dadurch, dass sie meinen Stellplatz für ihr Auto gemietet hat. Ich brauch ihn ja nicht mehr. Er ist im Mietvertrag und damit in der Miete drin und so hab ich ihn untervermietet. Zu Anikos Wohnung gehört auch einer, nur da steht Marios Auto drauf. Also hat sie sich gefreut, dass sie meinen haben konnte in nur 2 Minuten Entfernung.