Heute ist Donnerstag, der 4. Januar

Ich geh jetzt wieder jeden Tag einmal an mein Kleines Meer. Das hab ich, als ich hergezogen bin, regelmäßig gemacht. Dann ist es irgendwann eingeschlafen. Jetzt gehört es wieder zu meinem Tages-Ritual. Ich hab’s nur 2 Minuten bis zum Wasser …

Mein Fühler-Ausstrecken bezüglich Nebenjob war wieder negativ. Die Teilzeitstelle als Cafeteria-Mitarbeiterin in der hiesigen Psychosomatik-Klinik umfasst 30 Wochenstunden. Zuviel für mein Nebeneinkunft-Limit. Bin ich auch ganz froh drüber, denn eigentlich will ich da gar nicht hin. Also heißt es, weiter auf guti Gutshaus warten, bis die Saison beginnt. In der Zwischenzeit tut Ausruhen auch ganz gut. Viel los ist hier wirklich nicht, im Winter. Doch so kann ich im Rhythmus der Jahreszeiten leben und Winter heißt nun mal Ruhephase. Dafür ist es im Sommer dann um so turbulenter. Jetzt schreib ich zum Beispiel Blog und lass dabei Arko-Pralinen im Mund zergehen …

„Das kannst du vergessen“, hat Manuel, als er hier war, gesagt, „dass der seinen Arsch da nochmal weg bewegt. Der bleibt da.“ – „Das hab ich schon vergessen.“ – Merkwürdig, was ich immer als Bild vor mir gesehen hab, dass wir zusammen leben, ist kein Thema mehr. Es mag an der Zeit liegen, die vergangen ist, oder daran, dass er mich nur abgewiesen hat. Oder an beidem … Er ist zwar weiterhin gegenwärtig bei mir, aber so, wie es auch der Sonnenschirm auf der Terrasse ist.

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