Heute ist Donnerstag, der 18. Januar

„… Als sie rein kam, war er gleich angespannt.“ Manuel ist ein sehr guter Beobachter, und wenn er das sagt, dann stimmt es. Ich bin auch ein guter Beobachter mit der Spezialität Fühlen. Ich sehe, was um mich herum passiert und registriere es – mehr erstmal nicht. Zeit zum Handeln ist später. Lange hab ich damit gehadert, dass ich nur das für ihn bin. Bis ich erkannt habe, ich war viel mehr für ihn, als seine Frau es Ist.

Von den letzten Jahren war ich müde und erschöpft. Jetzt fühle ich die neue Frische und Schönheit des Jahres von Anfang an – intensiv. Ich bin wieder offen für Wunder, was ich kaum noch für möglich gehalten habe. Dazu war es nötig, mir zu sagen, jetzt habe ich mein ganzes Leben Zeit, mich damit zu arrangieren, dass es so ist, wie es ist.

Fast jeden Tag passiert was Schönes, auf die eine oder andere Art. Und gestern gab es ein mittleres Wunder. Meine Tochter hat angerufen und wir haben eine dreiviertel Stunde erzählt. So, wie unser Verhältnis früher war, bevor ich hierher gezogen bin. Sie haben sich ein Haus gekauft, im Landkreis, und bauen es jetzt um und aus. – „Ja, Mutti, irgendwann muss man ja anfangen, wenn man noch Kinder will …“ Sie ist 37, ihr Mann 40.

Maik loslassen können und ihn gleichzeitig fühlen – ist ein großes Wunder …

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