Gestern war Freitag, der 16. Februar

Gestern war Besuchstag. Erst meine liebe Sonne Carmen am Nachmittag und abends dann Manuel übers Wochenende. Mit Carmen haben wir mit ihrem Crémant, der hier schon seit Jahresanfang steht und den wir zusammen leeren wollten, noch auf das neue Jahr in Kombination mit Valentinstag angestoßen. Die Pulle stand noch in der Geschenktüte, so wie sie sie mir übergeben hat, hier. „Oh, Crémant!“, freu ich mich als ich sie daraus befreie. „Den kennt kaum einer“, erwidert sie. „Arbeiten bildet, den haben wir im Gutshaus im Angebot.“ Es macht Spaß, mich restaurant- und gourmet-technisch zu entwickeln. Gehobene Klasse – wie Entrecôte – ist sowas wie Rib-Eye-Steak.

Ja, Valentinstag. Lass dich überraschen, hab ich gedacht, was nicht gelingen konnte, weil die sich selbst erfüllende Prophezeiung eingetreten ist: Das wird sowieso nichts! Von wem denn? Aber was mir zu Valentinstag ohne Valentin eingefallen ist: Der Junge, mit dem ich das erste Mal … hieß mit Nachnamen Valentin. Er ging in meine Klasse. Es war auf dem Dielenfußboden im Anbau des alten Gutshauses … Als ich ihn bei unserem letzten Klassentreffen gesehen habe, war das ein schönes Gefühl. Er hat seine Hand auf meinen Arm gelegt und gesagt: „Du hast aber auch viel von deiner Mutter.“ Nicht in der Art des Vorwurfs wie das „Du bist genau wie deine Mutter“ bei Paaren oder Ehepaaren, sondern vertraut und zärtlich, ja liebevoll.

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