Heute ist Mittwoch, der 29. August

Als ich gestern nach Feierabend auf der Terrasse mühsam meine Whats apps beantwortet habe – das Schreiben dauert ewig, ich bin Tasten-Telefon gewöhnt – hab ich gesehen, dass Maik jetzt ein Foto von sich drin hat. Ich hab es lange nachdenklich angesehen – und fühl mich befreit. Ich würd‘ das alles nicht mehr wollen. Das ist nicht zu meinem Besten gewesen. Ich bin bei mir angekommen.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich dazusagen, da gingen bei mir gleich die Rezeptoren unten an. Wie kann es auch anders sein? Mein Gehirn weiß von den anderen, mein Körper nicht.

Auf dem Bild fasst er sich an’n  Kopf – und lacht. Er genießt seine Freiheit, wie es aussieht …

Mir wird immer klarer und bewusster, wie das von Oben geführt wird – sowohl, was ich ihm geschrieben hab und schreibe, als auch, was ich ihm nicht mitgeteilt habe. Und auch der Inhalt, was ich schreibe – auch hier im Blog. So manches Mal hab ich gedacht: Nein, Das schreibst du ihm jetzt nicht. Aber es kam immer wieder in mein Bewusstsein. Dann hab ich gedacht: Nein, das könnt ihr nicht von mir verlangen. Und? Am Ende hab ich es doch an ihn geschickt. Und umgekehrt genauso: Wenn ich ihm unbedingt was mitteilen wollte, hab ich gehört: Nein, das schickst du ihm nicht! – und hab ich dann auch nicht. Wie eine Art Medium …

222 + 4: Selbst jetzt, im Ausnahmezustand

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