Heute ist Dienstag, der 11. September

… 107, 108, 109, 110 … Bei 111 hab ich aufgehört zu zählen. Highlight des Tages? Der Himmel hat über hundert rotglänzende Herzen über meiner Dachterrasse ausgeschüttet. Und es fallen immer noch welche auf mich herab – ich hab alle eingesammelt, aber auch das ganze Dach ist voll, der Schornstein, die Dachrinne. Sie liegen jetzt auf meinem Wohnzimmertisch, zwischen den Karten. Auch das Rathaus und die Burgstraße – voller Herzen. Ich hatte zweimal einen Knall gehört und Applaus … aha, Hochzeit. Ich hab gleich am Fenster geguckt – Hochzeit angucken bringt Glück! Ein Paar in mittleren Jahren – Sie ohne weißes Brautkleid. Vielleicht der zweite Versuch. Immer, wenn ich unten ein Brautpaar sehe, sage ich: Seid gesegnet!

Ich wollte heute warten, bis was passiert, was erwähnenswert ist, darüber zu schreiben. Das war eine kindliche Freude, sie alle einzusammeln. Ganz besonders jetzt – in dieser Zeit der Starre. Immer wieder fallen in den Kartenreadings die Worte Vertrauen  und Geduld. Und immer wieder auch: Es ist göttlich geführt und geschützt.

Mein lieber Freund Manuel meinte, nachdem er mir die Neuen Wege von Maik, die zwar verhindert wurden – aber nur bis zur nächsten Gelegenheit, denke ich – mitgeteilt hat: Wenn du jetzt noch daran glaubst – ist das  Paranoya für mich. Ich hab dann erstmal klargestellt: Ich glaube daran, dass zusammengeführt wird, was zusammengehört. Mehr nicht. Wenn er jetzt vor der Tür stehen würde, hätte er was zu erklären …

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