Heute ist Donnerstag, der 11. Oktober

Das war ein gutes Treffen eben, von halb 4 bis halb 5, mit Kaffee und Kuchen – mein Ex-Ehemann, seine Frau und ich. Nun ist alles geklärt, was uns beide noch finanziell verbunden hat. Die beiden sind zufrieden. Sie passen gut zusammen, hab ich gedacht, als sie Hand in Hand über den Hof zum Parkplatz gegangen sind. Den ganzen Tag auf Arbeit war ich melancholisch-traurig gestimmt. Lach doch mal!, wollte mich meine Kollegin aufmuntern. Morgen wieder … heute gelingt es nicht.

Traurig nicht etwa, weil ich es bereut habe, dass ich ihn verlassen hab. Das ist in Ordnung, sondern weil ich solange an was geglaubt und gefühlt habe, was sich als Illusion herausgestellt hat. Die „Geschichte“ mit Maik. Wenn ich weiter Vertrauen haben soll, dass alles gut wird – dem kann ich zustimmen. Es wird schon so sein, dass es am besten für mich ist. Und wenn es das jetzt ist, dann wird das am besten sein. Heute hab ich den ganzen Tag gedacht: So einen will ich nicht – so einen Frauenheld. Das fühl ich aber jetzt erst. Mein Mann geht auch Hand in Hand mit mir durchs Leben – und er hat nur mich an der Hand, und nicht parallel dazu noch Die und Die und Die …

Und trotzdem ist Maik präsent – um so mehr, je weniger ich es will. Und das macht mich traurig, heute jedenfalls.

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