Heute ist Donnerstag, der 15. November

Ich hab grad nicht die beste Phase. Herbst als letzte Chance – Die Nebelfee. Die Karte seh ich immer vor mir. Das ist ein eigentümliches Gefühl …

Ich muss erst wieder Kraft schöpfen. Alles, was sie sagen, warum Er sich so verhält, war bis jetzt keine gute, aber zum Teil nachvollziehbare Erklärung. Jetzt greift das nicht mehr – es widerspricht meinem Glauben. Meine Fahrt führt grad durch einen Tunnel, aber immerhin geht es vorwärts und ich bleibe nicht stehen, auch wenn noch kein Licht am Ende zu sehen ist …

Die Urschlamm-Packung – alles, was ich schon längst überstanden glaubte. Ich möchte mich wie’n kleines Hundebaby in mein Körbchen legen und von der Mutter lecken lassen. Da das nicht möglich ist, verschling ich mich so gut wie es geht mit mir und wärm mich nachts an mir selbst in meinem Bett mit Körbchen-Größe C. Das heißt, es wär noch Platz für Jemand. Nicht für die ganze Nacht, aber für die Zeit, die das Grundrecht, das allen Frauen und Männern zusteht oder zustehen sollte, in Anspruch nimmt, und das doch bei so vielen nicht gewährleistet ist. Das ist nicht der göttliche Plan, so zu leben, und damit meiner auch nicht. Ich seh nur noch keine Möglichkeit …

Ich bekomm Zuspruch und Kritik zum Blog – oder zu mir. Ich seh das einfacher und nicht so kompliziert – aber wenn es das wäre, wär ein anderes Ergebnis da.

Hast ’n Hammer Profilbild, schreibt mir meine Tochter in Whatsapp, und das will was heißen. Ich hab’s geändert. Es zeigt nicht mehr mich, sondern meine schöne historische Altstadt mit Regenbogen – vom Wasser aus.

Macht es bitte etwas leichter …

P.S. Grad hat Manuel mich angerufen und mir wieder was von Maik erzählt, den er getroffen hat. Ich werd ihm sagen, er soll mir nichts mehr von ihm erzählen. Ich will weder wissen, dass er Sehnsucht nach der anderen hat – das kalte Herz – die ihn damals rausgekantet hat, als er da einziehen wollte – noch, dass es ein Scheiß Jahr für ihn ist! Solche Messages brauch ich nicht. 

 

4 Gedanken zu “Heute ist Donnerstag, der 15. November

  1. Alles was uns ereilt hat seinen Sinn, auch wenn wir es nicht gleich sehen können…Sicher kein Trost an dieser Stelle…Ich verfolge den Blog schon sehr lange, wunderschön geschrieben, wenngleich sehr traurig…, besonders wohl die Erkenntnis, nichts ist wie erhofft und was ans Tageslicht kommt ist düster und schmerzlich..! Ich denke die Aufgabe, die Ansteht heisst loslassen, sonst kann das neue nicht kommen, die schwerste Aufgabe, jedoch ich spüre etwas anderes möchte zu dir..!!! Viel Kraft und ja, keine neuen Info’s mehr, gute Idee…!!!!

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  2. DANKE 🙂 Ja, genau so ist es. Und Loslassen – das Zauberwort … ich übe es seit 12 Jahren, es ist nur das Gefühl der Verbundenheit IMMER da, das macht es so gut wie unmöglich. Deshalb spüre ich
    auch noch nichts Neues kommen. Doch ich bin auf dem Weg … In den Kartenreadings zeigt sich
    seit einem Jahr, dass was Neues kommt – entweder mit „dem Alten“ Neues – oder mit einem Neuen Neues. Jedenfalls gehe ich ohne Altlasten in das Neue Jahr!

    Es zeigt sich auch, dass Verbindungen, die nicht auf Liebe basieren – gemeinsam, jetzt getrennt werden!

    Ich freu mich, dass dir gefällt, was ich schreibe oder besser, wie ich schreibe.
    Kraft kann ich gut gebrauchen, Danke!

    War witzig mit dem Übersetzer 🙂 Woher kommst du?

    Herzliche Grüße zu dir, Anita

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