Heute ist Donnerstag, der 4. April

Décalcomanie – das ist ein herrliches Wort, finde ich. Damit habe ich mit Martina – sie hatte die Idee – meine Einladungen zum Geburtstag gestaltet. Für jede die gleiche Technik, immer mit einem anderen Ergebnis – fantasievoll, farbenfroh und einzigartig. Das passt zu mir. Ich hab das noch nie gemacht und hatte so viel Spaß dabei – und die Resultate sind verblüffend. Es sind also alles Prototypen.

Unter Décalcomanie versteht man die künstlerische Technik des Farbabzuges oder des Farbabklatsches. Sie ist dem Bereich der Monotypie zuzuordnen, unterscheidet sich aber dadurch, dass sie nicht darauf abzielt, ein Motiv abzubilden, sondern selbständig als Motiv zu fungieren.

Als wir mitten im kreativen Prozess waren, kam Manuel dazu, der schon Feierabend gemacht hatte, weil er nur noch maximal 4 Patienten pro Tag behandelt. Das entspricht seiner gegenwärtigen Leistungsfähigkeit. „Und welche davon krieg ich?, hat er erwartungsfroh gefragt. „Ähm … gar keine“, hätte ich fast gesagt. Ich wollte ihn nur mündlich einladen. „Überraschung …“, hab ich gesagt. Wo er das nun schon mal gesehen hat, haben wir uns veranlasst gesehen, für ihn auch noch eine zu entwerfen, die zu ihm passt.

Mit Manuel sind es 13 Einladungskarten geworden. Das ist eine krumme Zahl – und ich hab noch Jemand eingeladen, eine Herz-Briefmarke draufgeklebt und sie in die telepathische Post gegeben. Es kann sein, dass sie zurückkommt mit „Empfang verweigert“, es kann aber auch sein, dass sie ankommt …

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