Heute ist Dienstag, der 7. Mai

In der vorigen Nacht hab ich geträumt, eine Rad-Touristin hat mich nach dem Weg gefragt. „Der geht da lang“, und ich bin mit ihr um die Straßenecke gegangen, um ihn ihr zu zeigen. Da lag mitten in der Stadt ein breiter Grasweg, der zu den Stufen einer roten Backsteinkirche geführt hat, mit einem großen Eingangsportal, das geschlossen war. Das war ein wundervoller Anblick, den ich noch nie gesehen hatte. Ich seh das Bild noch genau vor mir. Es war sehr beruhigend … Ich hab mir vorgenommen, mal dort hinzugehen.

08:00 Uhr – Ich wurde von zwei unterschiedlichen Geräuschen gleichzeitig geweckt. Vom lieblichen Glockenläuten und dem Klingeln des Handys. Es war die Einsatzleitstelle Neubrandenburg, die eine Notfall-Begleitung für Malchow angefordert hat. Das ist ca. 25 km von Waren. Ich hab diese Woche Bereitschaft und Carmen Sternchen Hintergrund-Bereitschaft. Sie arbeitet und ich fühl mich nach meinem Sonntags-Sturz noch nicht besonders einsatzfähig. Wir haben eine Kollegin direkt in Malchow. Ich hab mir sein Anliegen angehört und dann gefragt, ob er sie fragen kann. Wenn sie nicht kann, würde ich hinfahren. Aber sie hat zugesagt. Außer, dass mir noch nicht richtig wohl ist, hab ich gedacht, kann es makaber wirken, wenn ich zu einem Suizid in einer Familie fahre, wenn mein Arm aussieht, als wenn ich mir die Pulsader aufschneiden wollte.

Das sind traumhafte Sonnenuntergänge – aber kalt, kalt, eisheilig kalt …

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