Heute ist Donnerstag, der 9. Mai

Gestern hab ich mit erheblichem Aufwand meine 3 großen Pflanzen im Wohnzimmer umgetopft. Je größer, um so schwieriger. Frau Marante aus der Familie der Pfeilwurz-Gewächse hatte ich schon vorher bedacht. Den anderen in der Wohnung verteilten, für die die Erde nicht reicht oder ich keinen passenden Topf habe, vertröste ich: Ihr seid beim nächsten mal dran …

Lars hat mir dabei geholfen und wir haben über Arbeit und Einkommen geredet. So eins sieben, eins acht wären gut, hat er gemeint. Wenn es gut läuft und er zwei Nachtschichten im Monat mit drin hat, kommt er auf eins vier, sonst auf eins drei. Nicht gerade üppig, hab ich gedacht und gesagt: Zwei wären gut – das ist eine glatte Summe – und dabei gedanklich meinem Nebenjob gedankt, der ja eigentlich mein Hauptjob ist, und mit dem ich mir einen höheren Luxus leisten kann, als nur mit meinen staatlichen Bezügen.

Apropos Nebenjob – Seit wann gibt’s denn hier Gulasch?, hab ich neulich Anja gefragt, die am Herd stand. Auch wenn er Wiener Saftgulasch heißt, weil er nur im eigenen Sud mit viel Zwiebeln und Gewürzen geschmort ist. Die Antwort wusste ich schon: Das ist dem Umstand des fehlenden Kochs geschuldet, der bisher unsere Gourmet-Kreationen gezaubert hat. Mietkoch, Probekoch, Vegan-Koch – nein, das war eine Köchin – in der letzten Zeit sind alle möglichen Köche gekommen und wieder gegangen, nur nicht geblieben …

 

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