Heute ist Sonntag, der 30. Juni

Das Buch der Antworten: Übernimm die Verantwortung

Das mach ich jetzt noch sieben Mal …

Seit wann wird denn mit Sonnenbrille gekellnert?, hat Anja Hotel- und Restaurant-Fachfrau gestern zu mir rüber gerufen, die an einem anderen Tisch draußen in unserem Rosen-Rondell bedient hat. „Seit die Sonne so tief steht!“ Ich hab sie immer auf dem Kopf und hab sie eine Etage tiefer gesetzt, weil es so geblendet hat. Da denk ich nicht an Kellner-Etikette.

Heute hat Aniko Freikarten für Circus Busch – Nachmittagsvorstellung, heißt – in der größten Hitze, aber das Zelt ist temperiert. Siggi konnte nicht wegen Knie, aber ich geh mit. Bis dahin ist ja noch bisschen Zeit – jetzt ist es 1:11 Uhr …

Das ist der perfekte Sommertag – denn ich hab frei, Lars auch. Dafür war es gestern grenzwertig. Schöne sonntägliche Morgenunterhaltung mit ihm auf der Terrasse. Ich hab mit Kaffee draußen gesessen, da geht seine Tür auf, sein Kopf guckt um die Ecke und er winkt. „Morgen …“ Ich gieß meine Blumen und er seine Erdbeere und wir reden über Gott und die Welt. Das ist eine schöne Gemeinschaft. Danke für den netten Nachbarn, denk ich. Das war von 8 bis 9, jetzt kommt die Sonne hinterm Kirchturm vor und damit wird es draußen zu warm. Ab 11 ist die Sonne hinterm Haus und ich kann mein schattiges Plätzchen neben der Eingangstür nutzen. What a wonderful world …

What a wonderful world ist auch Circus Paul Busch. Die Vorstellung bei 36 Grad war Klasse! Wenig Leute – aber Zirkus-Flair und Stimmung toll. In der Pause mit Pony- und Kamelreiten – ich hab Aniko überzeugt, die wollte, sich aber nicht getraut hat. Dann hab ich spontan gesagt: Ich auch … hab mein langes blaues Kleid hochgerafft und hab mein Bein zwischen die Höcker des Wüstenschiffs geschwungen. Das ging noch, aber der Rest kam schwer nach. Ich hätte das Tier eine Nr. größer gebraucht in 2XL. Als sich das wunderliche Exemplar der Schöpfung erhoben hat, hing ich drauf wie beim Bull-Riding, beim Absteigen das ganze rückwärts. Hat aber Riesen-Spaß gemacht unser Nachmittag unter der Zirkuskuppel!

Komm in die Leichtigkeit und in die Verspieltheit, das war oft die Message in den Karten-Readings auf Youtube in den letzten 6 Monaten. Fast ausnahmslos alle haben dazu kommentiert: Wie soll das gehen? In – unsichtbaren – Klammern: Wo wir doch unsere Liebe nicht leben können? Das geht am besten, indem man sagt: Ich kann es nicht. Dann reiht sich Glücksmoment an Glücksmoment, erst noch zaghaft und rar – dann dynamischer und progressiver. Wenn alle Ur-Ängste – ich könnte ihn verlieren, er könnte mich vergessen – vom Tisch sind, wendet sich die Spirale wieder aufwärts. Denn du weißt aus sicherer Quelle, dass es anders ist.  Wer im Kopf ist weiß es, wer im Herzen ist fühlt es …

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