Heute ist Montag, der 1. Juli

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Das Wasser, das du nicht trinken kannst, lass fließen. Alexander Sergejewitsch Puschkin

Das Foto dazu zeigt ein Boot mit weißem Segel auf einem großen Wasser – das könnte auch die Müritz sein, an der ich geboren bin. Das passt sehr gut zu meinem Geburtsmonat und zu meinem Wasserzeichen Krebs.

Das Buch der Antworten: Es kann nicht daneben gehen

Das sagt es jetzt schon zum dritten Mal.

Heute Potsdam – Schlössertour mit Tantchen. Um 7 fährt der Bus, in einer halben Stunde …

Ich streu mir Konfetti ins Leben, hat eine kürzlich unter ein Youtube-Video geschrieben. So fühl ich das auch. Das war ein richtig schöner Tag! Mein Tantchen war mit Brunhild und noch einem Ehepaar aus dem Dorf im Bus. Die Schlösser-Tour vom Wasser aus war interessant, ohne an Informationen überladen zu sein, und vor allem bei gemäßigten Temperaturen, und nicht wie sonst 175 Grad Ober-und-Unterhitze. Nachmittags 3 Stunden Zeit zur freien Verfügung mit Besichtigung des holländischen Viertels mit schönen Mode-Geschäften, ohne dass ich was für mich gefunden habe, vielleicht weil ich nichts gesucht habe.

Die beiden hatten dann Appetit auf Eis und ich wollte was Richtiges. So sind wir bei den Freiluftplätzen eines Italieners in der Fußgänger-Zone gelandet. Das war die beste schlechte Pizza, die ich jemals gegessen habe – und das will was heißen. Als ich gemerkt hab, ich kann die Hawai-Pizze nicht mal mit dem dazugelegten Steak-Messer durchtrennen – hab ich den Rand abgerupft, den Rest mit Kraftaufwand durchgesägt und in die Hand genommen – und selbst da war es noch eine Herausforderung für meine Zähne, die gut gebaut sind.

Im Bus waren nur Frauen mit Hosen – außer ich im Kleid, das noch nach Camel roch vom Zirkus gestern. Ich hatte es nur gelüftet, das hat nicht gereicht. Ich hab gedacht, bestimmt kommt bald die Zeit, in der Männer Röcke tragen. Und das kann man mir jetzt glauben oder nicht – während ich mit der Pizza gekämpft habe, ging ein Mann im Rock vorbei. Kein Schottenrock oder was in der Art – ein dunkelblauer Minirock mit weißen Pünktchen … echt!

Das war noch nicht das ganze Erlebnis: Der Kellner kommt – ein blonder Hüne – und stellt sich an unseren Tisch, ohne was zu sagen oder zu fragen. Trotzdem haben die beiden ihren Schoko-Kuss-Eisbecher bestellt und ich eine Hawai und 0,4 l Radeberger – und einen Aschenbecher bitte. Da konnte er auf einmal sprechen: Ich finde das nicht gut, dass Sie hier rauchen. Hier war auf der Straße. Damit hat er sich entfernt. Hat der das jetzt im Ernst gemeint?, hab ich meine Begleiterinnen gefragt. 2 Minuten später kam der Aschenbecher mit ich finde das wirklich nicht gut. „Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?“ Das lief konträr. Ich fand die Pizza nicht gut – er Rauchen …

 

 

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