Heute ist Donnerstag, der 14. November

Die Dienstbesprechung mit anschließendem 3-Gang-Menü gestern im befreundeten Gutshaus in der Wittstocker Heide hatte zwei Ergebnisse: Erstens, dass ich hinterher erschossen war, weil ich a) noch nicht richtig gesund bin und b) ich Guti-Gutshaus nach diesem Sommer unter physischem Stress gespeichert hab, und zweitens, dass ich weiß, wo ich Silvester verbringe. Die Chefin hat gefragt, ob ich zur Verfügung stehen würde. Da hab ich spontan zugesagt …

Heut war Schnäppchentag. Zuerst hab ich ein Paar weinrote italienische half price Stiefeletten gesehen, als ich Geld abheben wollte. Die Schuh-Perle liegt gleich neben den Sparkassen-Automaten. Dann bin ich zum Wollstand auf dem Markt gegangen, den ich von oben gesehen hatte, weil ich noch was stricken will. Nach langem Suchen hat der Verkäufer erklärt, die kriegen Sie für 2 € pro Knäuel, die kostet sonst mehr als das doppelte, 4,50. Oh schön, davon strick ich einen Schal für meinen Sohn, der wird sich freuen! Ach, für Ihren Sohn, ich dachte für Ihren Mann? Nein, für meinen Sohn, das hab ich ihm letztes Jahr schon versprochen …

Warum fragt er sowas? Ich hab die Antwort offen gelassen, ob ich einen Mann habe oder nicht. Es ist eben keine anonyme Großstadt. Christine haben sie auf dem Hof sogar gefragt, ob die kleine Frankie von ihrem Ex oder ihrem Jetzigen ist. Wer sich hier niederlassen will, muss wissen, dass Diskretion ein Fremdwort ist.

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