Heute ist Mittwoch, der 25. Dezember

Sei gesegnet, du armes Schwein … hab ich voller Anteilnahme gesagt, als ich mit Überwindung die 500 g Zutat aus der Massentierhaltung für das Serbische Reisfleisch, Weihnachtsessens-Wunsch der Schwiegereltern meiner Tochter, zerschnitten habe. Nochmal nicht! Man kann’s auch übertreiben, werden sicher einige denken, aber in dem Fall ist Übertreibung besser als Untertreibung. Das ist für mich Anlass, wenigstens wieder ein bewussterer Sometimes-Vegetarier zu werden. Ausnahmen sind meist nur die Guti-Gutsfleisch-Mahlzeiten, von denen ich aber weiß, dass sie Bio und aus der Region sind. Wenigstens ist das aber der einzige fleischliche Frevel in meinem Weihnachts-Menü. Nächstes Jahr gibt’s vollwertig Veggy.

Heute ist Weihnachtsküchen-Tag für unsere Familien-Feier morgen. Einen Teil hab ich gestern schon gezaubert. Angefangen hab ich mit dem After-Eight-Likör nach DDR-Rezept, also Schoko-Minz-Likör. Was nicht in die Flaschen ging, hab ich selbst verkostet, wohlig-entspannt auf der Terrasse. So viel war’s nicht, doch  danach hab ich erstmal ein Päuschen eingelegt.

Als ich, als es schon dunkel war, überlegt hab, Badewanne oder noch Spaziergang, hab ich mich für frische Luft entschieden. An der Müritz-Promenade kam ein Hund auf mich zu gerannt mit lautem Gekläff – Mensch, das ist ja Fritzi … da kann doch Carmen auch nicht weit sein! So ein schöner Weihnachts-Zufall!

Jetzt noch Maronen-Suppe und Salad Rote-Bete-Bergkäse! Morgen kommt dann noch die Füllung auf die Förstertorte und saure Sahne und geriebener Emmentaler an das Arme-Schwein-Gericht …

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