Heute ist Freitag, der 24. Januar

Kanada und Alaska – 3000 km Wildnis und Freiheit am Yukon. Das ist die zweite Multi-Visions-Show, die ich mir hier angesehen habe, nach Hurtig-Ruten. Diese ist von Robert Neu – er ist mit einem Schlauchboot von Pack-Rafting, nur 3 Kilo schwer, allein in die Wildnis gezogen. Die haben Frauen, wie auch bei Hurtig-Ruten, die anders sind, und sie sind auch anders … Wie bei Seelenpartnern.

Bei jedem Video-Vorschlag zu Seelenpartnern kommt auf Youtube auch mindestens einer zu Narzisten. Das hab ich erst übersehen oder ingnoriert, weil es – wenn ich dann rein geguckt habe – sehr aggro war. Nicht so bei Melodias. Der hat es sich wohl zur Lebensaufgabe gemacht, darüber aufzuklären, mit melodischer Stimme, wie sein Pseudonym sagt.

Jetzt kann ich mich entscheiden – Seelengefährte oder Narzist. Um das Thema Narzismus kommt man nicht rum beim Thema Seelenpartner. Ich seh mir beides an und denk – 80 % Übereinstimmung, mindestens! Damit will ich nicht umschwenken und sagen, es konnte nichts werden, weil er ein Narzisst ist, aber bei den Videos über NPS, narzistische Persönlichkeitsstörung, nick ich öfter und sag: Ja genau – als bei den über Dualseelen, Zwillingsflammen, Karma-Partnern.

In einem Video erklärt er sogar, warum viele einen Narzisten für ihren Seelenpartner halten.

Ich hab genug Abstand und ich hab einen geschützten Rahmen hier und bin vor allem bei mir selbst. Aber da spielen sich Dramen ab – auf beiden Seiten, NPS und DS.

 

2 Gedanken zu “Heute ist Freitag, der 24. Januar

  1. Es gibt einen sehr sehr simplen Unterschied zwischen Narzisst und Dual. Die Begegnung mit beiden mag im ersten Moment überflügelnd sein, aber in der Folge zeigt sich klar, wem bzw. was man da begegnet ist. Der Begegnung mit einem Narzissten folgt Negativität – im Innen wie im Außen. Er bringt die schlechtesten Seiten in einem zum Vorschein, durch die man Entscheidungen trifft, die Schlechtes zur Folge haben. Überlegenheit und Überheblichkeit auch anderen gegenüber, die alsbald in sich zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Während nach der Begegnung mit dem Dual sowohl das Innen als auch das Außen an Reichtum zunehmen, man während des Prozesses bereichert wird, wird das Innen und Außen nach der Begegnung mit einem Narzissten ärmer und ärmer, bedürftiger und kriegerisch. Narzissmus und erlebter Frieden schließen sich aus.

    Du schreibst, es falle dir schwer, deiner Intuition zu trauen, weil im Außen „nichts“ ist. Dabei ist im Nichts ja bekanntlich alles. Du bist also mit dem Nichts, das friedlich wie ein Flüsschen vor sich hin plätschert, in Resonanz. Wenn du ganz bei dir in deiner Mitte bist: Wozu brauchst du Äußeres, das dir beweist und sagt, dass es richtig ist, dort, wo du bist? Das Nichts hat so eine tolle Botschaft: Es ist ausschließlich von dir abhängig, wie du deine Wahrnehmung einordnest – nicht davon, wie jemand oder etwas außerhalb von dir es bewertet. Es ist schon seltsam, dass wir Loslasser so händeringend auf eine Herzensentscheidung unseres Gefühlsklärers warten und dabei gar nicht bemerken, dass wir selbst währenddessen unsere eigenen Herzensentscheidungen gar nicht treffen 😉

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  2. Danke für deinen neuen, wieder sehr lebhaften Kommentar! Du bringst es wieder auf den Punkt.

    Zu deiner Anmerkung zur Intuition – nicht, weil im Außen nichts IST, fällt es mir manchmal schwer, ihr zu vetrauen, sondern weil nichts „sichtbar“ ist. Denn dass da was Ist, spür ich schon. Und stimmt auch, wenn ich in meiner Mitte bin, brauch ich keine Bestätigung von Außen. Aber wer ist das schon immer? Wenn ich mich um die Mitte herum bewege, bin ich schon zufrieden. Aber muss ja auch noch was zu tun geben auf dem Weg 🙂

    Du schreibst sehr klar – selbstsicher und ohne Zweifel. Es ist, als wenn mir mit dir eine Mentorin geschickt wurde 🙂 Woher hast du dein Wissen – erfahren, erlebt, erlesen? Ich denke, es ist viel eigene Erfahrung dabei, weil du einmal geschrieben hast: Nach 4 Jahren mentaler Verbindung … Wenn du dazu was schreiben möchtest, freue ich mich!

    Die Phase, dass ich händeringend auf eine Herzensentscheidung von ihm warte, liegt hinter mir – und Warten auch. Meine eigene Herzensentscheidung hab ich damit getroffen, dass ich den Weg weiter gehe – manchmal auch schwankend, manchmal noch zweifelnd, manchmal wieder unsicher – doch im Großen und Ganzen bin ich gut auf dem Weg, auch wenn es an und ab Mühe kostet, mich wieder „einzunorden“. Aber das ist menschlich, denk ich – Weiblichkeit darf auch mal schwach sein, darf sich sammeln für die nächste Etappe. Ich hab Geduld mit mir …

    Herzliche Grüße zu dir !

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