Donnerstag, 21. Januar

Ich denk daran, wie schön es mit Jonte und meinen Kindern war, als ich da war. Schöne Erlebnisse und Erinnerungen daran sind ein Quell der Freude. Ganz besonders jetzt … Meine Freunde gehören auch dazu.

Als ich ihn abholen wollte, musste er mir erst unbedingt noch zeigen, wie er einen Turm bauen kann. Dann ist er zielgerichtet in seine Spielzeugecke marschiert, um den Karton mit seiner Eisenbahn rauszuzerren, um sie mir vorzuführen. Oh nein, Jonti!, hat Tamina gesagt. Oh doch … Erst dann konnten wir fahren, aber eine Omi hat ja ganz was wertvolles – Zeit.

Er weiß ganz genau, was er will und kann auch furchtbar wütend werden, wenn es nicht klappt. Das hab ich abends erlebt, als ich ihn zurückgebracht habe. Oha, hab ich gedacht, er kommt nach Papa, Opa und Uropa.

Manchmal guckt er unvermittelt so unendlich traurig in die Ferne, da weiß ich, er ist ganz woanders. Ich hab ihm sanft über den Kopf und seine weißen Haare gestrichen und gesagt: Du lieber Engel, du bist so einen weiten Weg hierher gekommen. Ich geb ihm sicheres Geleit …

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