Heute vormittag bin ich ab 9 Uhr bei Dana in der Praxis am Empfang – Telefon und Termine. Heute ist die Beerdigung von ihrem Vater, und da sie und Tino nicht da sind, hat sie gefragt, ob ich Nadine helfen könnte, die ganz alleine da ist …
Autor: dualseelenherzmary
Dienstag, 30. März
Neuer Montags-Gelassenheitsspruch am Dienstag:
Freude ist eine Liebeserklärung an das Leben. Adalbert Ludwig Balling
Aller weisen Voraussicht zum trotz bin ich doch bis heute geblieben. Das erste, als ich ankam, war ein Schnack mit Aniko in ihrem Hängeschaukelkorb auf dem Hof in ihrer Gartenecke …
Donnerstag, 25. März
Am liebsten würde ich mein sonniges Fleckchen Erde gar nicht verlassen, glaubste?, hab ich Christa heute früh geschrieben, um mich von ihr zu verabschieden. Hier fühl ich mich am wohlsten. Bin bald zurück …
Mittwoch, 24. März
Heute war ich den ganzen Vormittag bei Dana in der Praxis – das war neben Füße machen vor allem reden, dass ihr Papa so plötzlich gestorben ist, beim Papier zur Tonne bringen umgefallen und tot, mit 77. Und darüber, wie es ihr geht, vor allem auch mit der Diagnose, die ihr neulich, auch ganz überraschend, gestellt wurde. Ich war dreieinhalb Stunden da.
Morgen wollte ich in Ruhe Sachen einpacken und dann Freitag wieder nach Rostock fahren für paar Tage. Als ich nach Hause kam, war eine WhatsApp von Tamina da, ob ich Jonte morgen abholen könnte. Also hab ich umgeplant und fahr schon morgen, denn am Wochenende haben sie keine Zeit, hat sie gesagt. Dann bin ich wahrscheinlich eher wieder zurück, als ich dachte.
Dienstag, 23. März
Frühlingsanfang und Ostern in Sicht – ich glaub, jetzt sind alle weichgekocht. Da könnte eigentlich die Wende kommen …
Als ich das geschrieben hab, wusste ich schon, dass sie noch nicht kommt – nicht zu Ostern. Deshalb könnte … Ulla hat mir heute die Zusammenfassung des Oster-Lockdowns vom NDR geschickt. Das war vorauszusehen, hab ich geantwortet, als ich neulich die Prognose vom RKI – Robert-Koch-Institut – gelesen habe, da wurde mir schon schlecht. Ich bin jetzt besonders freundlich zu den Händlern auf dem Markt unten – freundlich bin ich immer – die sind mehr als weichgekocht, genau wie die Gastronomen – keine Außengastronomie! Gar nichts!
Ulla hat heute geputzt, dann Gulasch gekocht und dann wollte sie sich ausruhen und das Neueste aus Politik und Forschung lesen. Was ich heute über Politik gelesen hab, reicht mir schon wieder. Es kam wieder eine Petition von Albert-Schweitzer-Stiftung, die ich mit unterzeichnet habe, über die lebensunwürdigen Zustände in der Lachs“industrie“ in Schottland, wo Deutschland ein Hauptimporteur ist, und die Großbritannien bis 2030 noch erweitern will. Wenn mir der Appetit nicht schon längst vergangen wäre, dann jetzt. Bei vegetarisch und vegan ist der ökologische Fußabdruck auch manchmal strittig, aber ich – für meinen Teil – bin wenigstens nicht an derartiger Tierquälerei und Umweltsünde beteiligt. Nicht viel, was ich tue, aber die Nachfrage bestimmt der Verbraucher. Das ist unbequemer jetzt, wo ich da hingucke, aber dafür reineres Gewissen. Deshalb vegetarisch-vegan …
Ich mach Fortschritte bei vegan cooking, doch mein Umgang damit ist nicht so spielend leicht, wie ich sonst gekocht habe. Für Ofengemüse-Suppe von vegan taste week google ich erstmal, was sind Hefeflocken und wozu verwendet man sie – und was kann ich mit den restlichen 190 Gramm anstellen, außer den 10, die ich für das Rezept brauche.
Dabei die Versuchung vor der Nase – neuerdings ein Broiler=Grillhähnchen-Stand auf dem Markt …
Montag, 22. März
Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:
Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen kann. Immanuel Kant
Gestern hatten wir ein kleines, feines Frühlingsfest bei Birgit auf dem Dorf. Nachmittags erst Spaziergang mit Birgit und Heidrun im urwüchsigen Nationalpark, das war bisschen akrobatisch, umgefallene Bäume bleiben dort liegen, auch wenn es quer über den Weg ist. Einer ging mir bis zur Hüfte, über den ich mich schwingen musste. Danach Kaffee und mein Bananenkuchen draußen in der Natur und abends dann Feuer und Grillen mit 2 befreundeten Paaren und Azen, einem russischen Medizinstudenten, den ich schon aus Birgits TAO-Schule kannte. Trotz Feuer kam ich abends steifgefroren zurück und bin immer noch nicht richtig aufgetaut. War aber sehr wohltuend, dass die Gespräche mal nicht um das zur Zeit alles beherrschende Thema kreisten, was an der Zusammensetzung der Leute lag. So war es ein schöner Frühlingsempfang und wir haben viel gelacht – was auch an der Zusammensetzung der Leute lag.
Tut gut, Gemeinschaft im Kreis von Gleichgesinnten …
Sonntag, 21. März
Der verwaiste Thron der Königin in dieser Welt ...
Die Welt brennt – Warum wir jetzt das Weibliche brauchen – Das ist aus Podcast Folge 219 mit Veit Lindau auf YouTube zu seinem neuen Buch: Genesis. Die Befreiung der Geschlechter.
Er legt es auch und vor allem Männern ans Herz, damit die Versöhnung zwischen dem Männlichen und Weiblichen, zwischen Mann und Frau jetzt in der Welt geschehen kann. Volle 25 Minuten Gänsehaut …
Jetzt ist die Zeit, da Sie zurückkehrt – und ER erwacht! Sie, die Königin – und er, der König!
Heute ist Sonnabend, der 20. März
Heute ist Frühlingsanfang und Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche …
Gestern war Aniko zum Kaffee hier bis abends. Das ist immer unterhaltsam, denn sie weiß alles und kennt jeden, einschließlich seiner Beziehungsgeflechte, wie verwandtschaftlichen und partnerschaftlichen Verquickungen, inklusive Expartner und Neuverbandelung dieser. Durch ihre Kunden im Blumenladen ist sie außerdem immer auf dem neuesten Stand. Danach bin ich immer auf dem laufenden, mir schwirrt aber auch der Kopf und ich kann manchmal kaum folgen.
Who is who – Aniko weiß es, die wandelnde Datenbank. So hat sie mich auch gleich über die Chefin des Gutshauses aufgeklärt, die personelle Unterstützung sucht, und über ihre beiden Schwestern gleich mit. Ich hatte schon bei Google geguckt und auch Bilder gesehen und vom ersten Ansehen wusste ich schon, das wird nichts mit uns. Ihr ist der Koch weggelaufen – so die Info von Aniko – und mit ihrem Personal geht sie nicht so pfleglich um, wie es in der Stellenausschreibung den Anschein hatte.
Sie hatte auch gleich ein neues Angebot – das wusste sie von der Tochter ihrer Nachbarin, die dort arbeitet und da hat sie auch gleich bei der nachgefragt. Als ich das gehört hab, hab ich gesagt, kommt für mich nicht in Frage. Gut, danke für die Information hat sie der anderen geantwortet, ohne weitere Erklärungen, weshalb ich kein Interesse hab. Frühstücksfee ab 6 Uhr morgens täglich!
Angebote gibt’s genug – die suchen alle, doch meist zu inakzeptablen Bedingungen – für mich jedenfalls. Da weiß ich, was ich habe – und bleib dabei. Ich werd immer gefragt, ob ich kann und kann mir die Zeiten aussuchen und frei einteilen, als freier Mitarbeiter sozusagen.
Meist will sie auch noch eine Karte ziehen, was ich lange nicht gemacht hab. Mein Blick fiel auf das Orakel der himmlischen Fülle. Bei ihr: Visualisiere Fülle in jeder Form! – was sehr passend war, da gegenwärtig Mangelsituation. Und wo wir schon dabei waren … Bei mir fielen gleich zwei raus: Nebenjob und Entgifte deine Freundschaften! Das zeigt mir, dass die Verbindung nach Oben noch steht – beides ist genau das, was ich gerade unter die Lupe nehme.
Freitag, 19. März
Gestern Blumen gepflanzt – heute tanzen Schneeflocken in der Luft, mit frostigen Temperaturen in der Nacht!
In der Röhre backt ein Bananen-Marmorkuchen für unser Frühlingstreffen am Sonntag mit Birgit und Heidrun. Bei Interesse – Rezept auf GuteKueche.at
Gleich früh hab ich heute meine Pinnwand – was meine immer offenstehende Küchentür ist, leer geräumt von dem, womit ich sie über Jahre zugepflastert hab – Einladungen, Fotos, Ansichts-, Glückwunsch-, Eintrittskarten und alles mögliche, z. B. eine Reitkarte für die Zirkusarena von Zirkus Busch, die mich an Kamelreiten erinnert hat, wo ich mal mit Aniko im Sommer bei 36 Grad war.
Mit dem Frühlingsanfang fängt das astrologische neue Jahr an. Also Platz schaffen für neues … Jetzt kommt da auch mein rosa Blechschild wieder voll zur Geltung: Man widerspricht dem Einhorn nicht! Das ist wichtig.
Dann war ich noch bei Ernsting’s Family zu Happy Jonti Shopping: Seine alten Sachen sind alle verbraucht und zu klein, hat Tamina neulich gesagt. Meine Schnäppchen-Schätze sind 4 T-Shirts, 2 ohne Aufdruck, 1 x Cool wie Daddy, 1 x We are the future, 1 Sweatshirt mit ME und darunter GA, ein einteiliger Schlafanzug, dunkelblau mit weißen Sternen – ohne Füße, denn das mag er nicht – 3 Paar schöne Söckchen und einmal Leggings mit Peppa Wutz, dem Star unserer Lieblingsserie. Meist gucken wir sie in English, da heißt sie Peppa Pig. Das ist eine Schweinebande – Mama Wutz, Papa Wutz, Peppa Wutz und George = Schorschi.
Donnerstag, 18. März
Gestern hab ich vorsichtig das erste Primelchen gepflanzt, weil es noch kalt ist, und das Schwanenpaar aus dem Blumentopf von Carmen Sternchen vom Herbst mit reingesteckt. Das hat den Winter überlebt, der Topf nicht. Heute geht’s weiter. Im Paillon-Laden, das ist gleich neben Christines Wohnung in der Kirchenstraße, haben sie schöne Primeln und Schlüsselblumen aus eigener Gärtnerei des Lebenshilfswerks. Wenn ich schreibe, in der Kirchenstraße, heißt das, das sind nur 100 Meter hier vom Markt ab. Hier ist alles nah … Alles keine Entfernungen, mit ein paar Schritten zu erreichen.