Sonnabend, 3. Juli

Heute nochmal und dann ist sie auch schon wieder vorbei, meine 2-Tage-Arbeitswoche. Oder – Abende sind es ja. Ich war gestern schon platt …

Die sitzen alle draußen bei dem Wetter in unserem herrlich blühenden und duftenden Rosen-Rondell. Lange Laufwege und unebener Boden.

Bei einem deutsch-englischsprachigen Pärchen mit Kind fiel mir ein, ach, der wollte ja noch was. Ich hatte es auf dem Zettel, aber übersehen. Sorry, ich hab die soup vergessen, hab ich mich entschuldigt. Macht nichts, ich hab sie auch vergessen, hat er gesagt. Hat auch so gereicht.

Ich hab bis eben geschlafen, also bis um Eins, und nun kann ich auch schon bald wieder losfahren …

Freitag, 2. Juli

Als drittes hab ich mich noch an meinen Laptop-Platz gemacht. Der ist jetzt auch wieder frisch und übersichtlich. Abends hat meine Cousine Angelika noch angerufen, nach 8. Da bin ich nicht mehr im Rede-Modus. Nach 45 min hab ich es abgebrochen und gesagt, ich muss schlafen gehen. Aniko, die noch frei hatte, wollte auch auf die Terrasse kommen. Nee, du, das machen wir lieber ’n andermal …

Von LottoStar24 kam eben

77 Mio Euro bei Euromillion, 7,70 Euro Zuschuss

Da hab ich online einen Geburtstags-Tippschein für die Ziehung heute Abend abgegeben – bei so vielen 7 7 7 7 …

Als ich gestern mit Angelika telefoniert hab, hat sie gesagt: Du brauchst einen Lotto-Gewinn!

Heute ist der 1. Juli

Den ersten Julitag hab ich für Papierkram aussortieren genutzt. Kontoauszüge, sogar noch von 2009, Versicherungsunterlagen, Verträge, die gar nicht mehr bestehen, alles sowas. Dabei wär fast der KFZ-Brief mit in den Stapel für die Tonne gerutscht, ich hab’s gerade noch gemerkt. Das ist die zweite Großaktion nach meinem Kleiderschrank gestern und vorgestern. Je übersichtlicher es ist, um so wohler fühle ich mich – aber erst seit diesem Jahr, da ist mir Überschaubarkeit wichtig.

Außerdem hab ich ermittelt, dass die Zuverdienstgrenze für meinen Status ab 1.6. von 400 auf 525 gestiegen ist. Das ist eine Einkommenserhöung von 125 – allerdings indirekt. Ich muss mich dafür bewegen, wenn ich das will. Dazu hab ich morgen und übermorgen wieder Gelegenheit – Guti-Gutshaus …

Mittwoch, 30. Juni

Mal grade eben – 00:49 Uhr. Nach Sturzregen und klärendem Gewitter hab ich meinen Kleiderschrank aussortiert, ohne groß zu überlegen. Nur eins, was wegflog, hab ich gegen eins ausgetauscht, das bleiben sollte. Das erste Halbjahr ist um und es beginnt die zweite Hälfte …

WordPress.com kennt keine Zeitumstellung und veröffentlicht es mit Datum vom 29.

Microfaser-Handtücher von meiner Schwiegermutter, zwar schön, doch die gehören nun wirklich nicht mehr zu mir. Marke Morgenstern – da denk ich an eine mittelalterliche Waffe.

Endlich hab ich auch meine Badesachen wiedergefunden. Nicht im Schrank und auch nicht in meiner Außenstelle in Bandelsdorf – wo ich dachte, dass sie da sind – sondern in einem Korb unter der Treppe.

Freitag, 25. Juni

Es hat ordentlich geschüttet in der Nacht. Der Regen nimmt mir das Blumengießen draußen ab. So brauch ich nur noch ein paar Sachen packen und kann nach dem Frühstück losfahren …

Fritzi hat mich gestern gefragt, ob ich meinen Geburtstag in Rostock mit meinen Kindern feiere. Dabei kamen wir auf die Schicksals- und Lebenszahl. Er hat sein Geburtsdatum gleich in den Lebenszahl-Rechner eingegeben – 5 – freiheitsliebend, abenteuerlustig, unverbindlich. Warum bin ich keine 1 – Führernatur?, hat er gefragt. Dann hat er bei Laura, seiner Freundin, geguckt. Er hatte erstmal zu tun, ihr Geburtsdatum zusammenzukramen. Sie ist auch eine 2, warmherzig, liebevoll, für andere da sein – aber keine 11, 22, 33 … Passt das?, hat er gefragt. Das könnte er sich selbst beantworten. Das werdet ihr ja sehen, hab ich gesagt.

Er hat einen Tag nach mir Geburtstag, seine Mutter am gleichen Tag wie ich. Nur ein Tag Unterschied – und ein völlig anderer Mensch.

Donnerstag, 24. Juni

Um 17 Uhr wieder Guti-Gutshaus. Das ist mir am Montag nicht gut bekommen – Schwitzen und kalte Ventilatorluft. Anja hatte das Ding angeschleppt. Ich hab 3 Tage mehr oder weniger im Bett gelegen. Nur wenn Birgit herkam, um was im Büro zu machen, hab ich mich auf die Couch verlagert. Ihr Büro – das ist mein Wohnzimmer.

Morgen früh fahr ich dann gleich nach Rostock, um 11:00 Termin bei Manja Nageltante. Deshalb hoff ich, dass ich heute Abend da rechtzeitig raus bin. Sonnabend, Sonntag wieder Jonte mit Übernachtung …

Als Birgit weg war, hab ich mir noch paar Videos auf YouTube zu Lebenszahl 11/2 und Meisterzahl 11 angeguckt. Das ist die Quersumme des Geburtsdatums. Das war Auffrischung zu Bestimmung und Lebensaufgabe. In einem hieß es: Du wirst kaum sowas wie ein Privatleben haben – du bist hier, um für andere zu leuchten. Das stimmt, seit der Mitwohngemeinschaft mit Birgit ist mein Wohnzimmer ein öffentlicher Raum geworden, mit den Leuten, die sie mit herbringt.

Viele mit der Lebenszahl 11/2 wissen oder ahnen, sie haben hier eine Challenge. Die besteht darin, etwas Höherem zu dienen, wird in einem anderen Video gesagt. Für andere zu leuchten – Sonnenschein verbreiten, nenn ich das.

Die Meisterzahlen bezeichnen spezielle Potentiale, die wie eine höhere Oktave zusätzlich mitschwingen. Man nennt die 11/2 gerne den psychischen Meister … mehr im Video 🙂 AskThom – Numerologie – Lebe dein Potential

Mittwoch, 23. Juni

Fritzi redet viel und viel Blödsinn. Ich will ein Kind von dir – hat er gesagt, als ich Montag da war. Abgesehen davon, dass er eine Freundin hat, die eins von ihm will und er mein Enkel sein könnte, wie kommt er dazu, sowas zu sagen? Sowas quatscht man nicht einfach so dahin, auch nicht auch Spaß.

Er ist der Einzige, den ich kenne, der zum Chef sagt Eh, Alter … wenn er sich über ihn ärgert, wie jetzt grad wieder, was er mir gleich erzählt hat. Er hat schon sein gesamtes Sex-Leben vor mir ausgebreitet, wenn ich mit ihm alleine war, und sich über mein entgeistertes Gesicht gefreut. Neulich hat er mir Lamm-Bolognese mitgegeben. Für Dich, zum Mittag morgen …

Sabine hat mich grad drauf hingewiesen, dass ich der Zeit mit Donnerstag einen Tag voraus war. Danke! Das schreib ich dem Vollmond – im Steinbock – morgen zu.

Dienstag, 22. Juni

Die neue Aushilfe, die am Sonnabend für mich kommen sollte, ist nicht erschienen, hat mir Fritzi erzählt. Um 16 Uhr sollte sie da sein und um 8 nach 4 hat sie angerufen und mitgeteilt, dass sie sich um ihren pflegebedürftigen Vater kümmern muss. Da war Mitsommer-Remise und Fußballspiel Deutschland. Da hat Anja gesagt, jetzt können sie aber nicht mich anrufen, damit ich doch komme. Na, mich hätt der Schlag getroffen! Da ist zum Glück die Chefin eingesprungen.

Montag, 21. Juni, Sommeranfang

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen. Albert Einstein

Sabine hat auch so eine Geschichte wie ich, nicht exakt gleich, doch im Grundmuster. Sie sagt, sie hat einen Apell – ich glaub, sie hat ein anderes Wort gesagt – an sich geschrieben: Lass ihn ziehen oder gehen und wünsch ihm ein glückliches Leben oder eine glückliche Zeit. Sei dankbar für das, was du hattest … Hab ich ja auch alles gemacht, nur damit ist es nicht aus der Welt und nicht vom Tisch und nicht mal aus dem Bett.

Nach 4 Hitzetagen hat es nachts geregnet und es weht ein frischer Wind …

Das war aber wieder brammig heute, der frische Wind war leider nur vormittags. In Villarriba feiert man schon, in Villabajo spült man noch … Das hab ich heute gesagt, als wir in den letzten Zügen lagen. Fritzi hat sich schlapp gelacht. Das hab ich noch gar nicht gehört! Das war die Fairy Ultra Werbung in den Neunzigern, folglich war er noch gar nicht auf der Welt.

Heute war ich so geistesabwesend aufgrund der Hitze oder warum auch immer, dass ich ein Essen an den verkehrten Tisch gebracht habe. Weil die Anzahl überschaubar war, hat sich das schnell aufgeklärt und fiel meinen Kollegen gar nicht auf.