Sonntag, 19. Dezember

Lichterzauber – das machen wir auch für Dana in ihren schweren Tagen …

Gestern war ich mit Birgit bei Heidrun und Falk auf dem Dorf in Klein D in ihrer gemütlichen Küche mit Kohleherd zum Kaffee eingeladen und danach haben wir für Birgit ein Weihnachtsbäumchen geholt.

In Birgits Gruppe Mitwelt vereint kam gestern der Offene Brief an die Bundesregierung der Initiative

Ärzte stehen auf: Geringer Nutzen und noch unklare Risiken durch die Covid-Impfungen

Schwerin, Rostock, Sanitz, Wustrow, Bansin – so viele Ärzte stehen auf in MV und im ganzen Land – insgesamt 200 haben unterschrieben. Ein helles Licht der Hoffnung, der Vernunft, des Mutes und der Menschlichkeit – ein strahlendes Weihnachtsgeschenk für uns alle!

Dazu als Antwort zwei Große Arkana Karten aus dem Sprüche-Tarot Sentenzia – Feuerherz & Flügelschwert:

Die Mäßigkeit: Wenn wir an den äußeren Enden bleiben, wie können wir dann das Ganze verstehen?

Die Welt: Wenn der Kreis sich schließt, eröffnet sich der Sinn.

Sonnabend, 18. Dezember

Weihnachten rückt näher … Ich hab mit Anja nach Feierabend gestern noch über Lebenswege und Schicksale geredet. Sie ist gleich da geblieben und schläft da, weil sie heute das Frühstück macht. Je älter man wird, um so weniger ist wichtig im Leben, hab ich gedacht. Aber das, was wichtig ist, gewinnt immer mehr an Bedeutung … Das ganze Schaffen und Streben nützt nichts, wenn man nicht mit seinem Herzen verbunden ist. Ich hab zu Birgit neulich mal gesagt, ich hab eine gute Resonanz bei den Gästen. Ja, du strahlst Frieden aus, hat sie gesagt. Ich hab auch lange Friedens-Verhandlungen geführt, mit mir, mit ihm, mit Oben.

Vorige Woche hab ich mit Jonte abends im Garten ein Feuerwerk mit Riesen-Wunderkerzen gemacht. Ich lass mir immer was schönes für uns einfallen. Feuer-werk!, hat er gesagt … Heidi hat so einen Strahler an, der grün-rote Lichtpunkte über den ganzen Garten und in den Bäumen verteilt. Das war schon zauberhaft! OMANITA bleiben, hat er gesagt, als Mama und Papa ihn abholen kamen.

Montag bis Freitag bin ich wieder da, weil Tamina Fahrschule hat. Da nehm ich Knicklichter mit, die sind grün und leuchten im Dunkeln. Eis-Fontänen hab ich auch schon. Wir machen noch schönen Lichterzauber bis Weihnachten …

Freitag, 17. Dezember

Und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage – ist heute im Status unseres Hausmeisters zu lesen.

Dann am besten gar nicht nach Antworten suchen … Er ist wieder bei Sinnsuche angekommen, das kann daran liegen, dass er mit Knie-OP im Krankenhaus liegt.

Er hätte mal meine Tür richten können, hat aber bestimmt gedacht, was kommt dann als nächstes? Das sind aber nur kleine Mängel.

Gestern hab ich mir ein warmes Baguette vom Bäcker geholt und mich damit auf eine Bank an der in der Nachmittagssonne schimmernden Müritz gesetzt. Das war ein schöner Moment, frei von allem, was sonst noch in der Luft rumschwirrt. Den Augenblick genießen, ist das beste, was man tun kann, hab ich gedacht.

Donnerstag, 16. Dezember

46 Grad Fahrenheit – die Temperaturangabe auf meinem Laptop hat die Maßeinheit gewechselt, entspricht 7,78 Grad Celsius. Also 8 Grad und bewölkt, das Wetter in Waren um 06:00 …

Ausschlafen, Frühstücken und WhatsAppsen erwidern – und schon ist Mittag und die Sonne lacht, Temperatur ist immer noch bei 8.

Die Gespräche waren haarsträubend gestern und nichts für mich. Das fing in Bandelsdörp schon an. Als ich mit Heidi zum Abschied noch einen Kaffee trinken wollte, kam Akki rüber, der Mann ihrer Cousine, die schräg gegenüber wohnen, und hat lang und breit seinen Zahnstatus erörtert, weil er zur Kontrolle war. Bei Guti-Gutshaus hat sich alles – neben dem sowieso allgegenwärtigen Thema – um Krankheit gedreht. Jasmin, die bis zum Sommer da war und dann eine Ausbildung im Krankenhaus in Waren angefangen hat und auch eingeladen war, hat von ihren Erlebnissen auf Station erzählt, wie Katheter und schlimmeres. Und das zur Weihnachtsfeier! Hätte Anja nicht von ihren wilden Reiseerlebnissen in Pakistan-Balochistan von vor Jahren berichtet, wär ich schreiend rausgerannt. Die kannte ich zwar schon, aber allemal besser als vorher. Von der Chefin kam dann der erlösende Satz: Wollen wir uns jetzt mal der Ente widmen …

Montag, 13. Dezember

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt. Albert Schweitzer

Davon brauch ich viele. Das war ein leuchtender Nachmittag gestern. Mit zwei Abenden Guti-Gutshaus und Sigi zum Frühstück vorweg, war ich dann doch reichlich k o.

Um 11 fahr ich los nach Rostock, noch packen und vorher tanken, jetzt ist es kurz vor 9. Um 1 bin ich bei Manja Nageltante, danach hol ich Jonte ab und er bleibt bis morgen Abend bei mir.

Fritzi hatte mir bunte Ofenkartoffeln und Ayoli vegan mit Avocado zum Mittag mitgegeben. Die Kartoffeln fand er lecker, hmmm, Ayoli – Grün weg! Das sind fundierte Aussagen, kurz und knapp, die einzig und allein auf seinem Willen basieren: Nein! Soll Oma dich morgen von Cindy – Tagesmutti – abholen? Nein. Na, ich hoff, er freut sich heute trotzdem.

Mittwoch noch Frisör und dann direkt zur Weihnachtsfeier von Guti-Gutshaus um 17 Uhr …

Sonntag, 12. Dezember

Alle machen wir’s so, wie wir denken, wie wir glauben, dass es am besten ist für uns und andere. Im besten Fall für beide. 01:50 Uhr Late night Gedanken nach Feierabend, gute Nacht …

Sigi kam mit Frühstück zum Kaffee und wir haben schon kleine Bescherung gemacht. Ich hab ihnen die DVD Die Wolf-gäng geschenkt, hat sie sich gefreut, sie hatte auch schon damit geliebäugelt – was für’n schönes Wort – hat sie gesagt. Na, dann passt es ja. Erstmal weiß ich, dass sie Fan von Fantasy sind und zweitens Wolfgang und Wolfgäng, fand ich witzig!

Jetzt ist es 10 nach 11 und gegen halb 1 wollen Michael und Jonte hier sein, wie freu ich mich, richtig schöner Familien-Advents-Besuch … Das war schön für Herz und Seele.

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12.12. Wieder ein magisches Datum, an dem ich ihm was sagen kann:

Ich schaff das ohne dich nicht.

Mut: 95 Prozent

100 Prozent: Maik, ich schaff das ohne dich nicht.

Sonnabend, 11. Dezember

Als Laura, die seit kurzem in Kurzarbeit ist, gestern nach Feierabend Fritzi abgeholt hat und wir durch die runtergelassene Autoscheibe paar Worte gewechselt haben, hab ich gedacht: Die ist gut bedient, so wie sie lacht, da Fritzi mir gegenüber keinen Hehl aus seinem Sexleben und seinen männlichen Parametern macht. Ich will so nicht denken, das kam einfach so …

Das waren nächtliche Gedanken. Am Tage hab ich noch weiter geschmückt und schöne Weihnachtspost – Diddl-Karte – für Andrea und Paul mit Rezeptkarten und Ideen geschrieben und beklebt. Milder Sonnenschein bei 1 Grad, der Himmel macht dazu ein freundliches Gesicht, sehen werden wir uns nicht.

Freitag, 10. Dezember

Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen

Streckt sie die Zweige hin bereit

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Die Zeilen von Rainer Maria Rilke waren heute im Adventskalender von Dana. Gestern waren 7 Beauty-Kapseln drin mit lieben Grüßen vom Nikolaus. Ich hab die 6 und die 9 verwechselt. Wir haben schön gelacht darüber. Sie hat sich schon gewundert, sagt sie. Ich bedank mich nämlich jeden Tag für das, was drin ist.

Heute Vormittag hab ich erstmal „nachgeschmückt“ und ein kleines Weihnachts-Schaufenster auf der Terrasse dekoriert für Jonte, wenn er Sonntag mit seinem Papa kommt! Dann Einkauf und Abwasch und jetzt könnte ich es mir eigentlich für den Rest des Tages mit meinem Buch auf der Couch gemütlich und bequem machen, statt um 16 Uhr loszufahren und vorher das Auto schneefrei zu fegen …

Donnerstag, 9. Dezember

Während ich gestern beklommen die Stimmung auf dem Markt gefühlt habe, wurde die neue Bundesregierung gewählt. Der trau ich alles schlechte zu, da muss ich mir nur das Oberhaupt angucken. Da muss ich kein Visagen-Kenner sein, das sieht jeder Blinde … mit dem Herzen.

Zu Christine hab ich gestern gesagt, wie müssen sich Juden damals gefühlt haben? Viele meinen, das kann man nicht vergleichen. Warum nicht? Ich hab etliche Bücher darüber gelesen. Sie hatten keinen Zutritt zu Geschäften mehr – so fing es an. Doch, kann man, sagt sie auch.

Sonntag will Michael herkommen, mit Jonte, ohne Tamina. Was hat das zu bedeuten?