Heute ist Freitag, der 20. Oktober

Nichts Neues, nur das Datum. Keine Antwort. Ich kenn es, kenn es zur Genüge. Das macht die Sache nicht besser. Aber diesmal ist es mir verhältnismäßig gleichgültig. Vielleicht liegt alles am Gutshaus – seit ich dort bin, hab ich auch ein Gefühl von Angekommensein, nur anders eben. Nun ist Gutshaus nicht Mann. Nur zu Mann, Mann Maik,  hab ich grad als einzige Assoziation – weit weg und lange her … auf das Stichwort schalten die Synapsen nicht mehr. Ohne jede Berührung körperlich – ich dachte, das geht …

Manuel hat seine Happynez-Zeitschrift mit dem Thema Verwandlung hiergelasssen. Vorne drauf ein wunderbunter schöner Schmetterling, zum Abtrennen – der hängt bei mir am Spiegel, treppaufwärts. Unter anderem ist ein bemerkenswertes Dossier, „Was wirklich zählt“,  von einem koreanischen Zen-Mönch, Professor und Meditationslehrer darin mit schönen einfachen Bildern und Texten. Ja, was wirklich zählt – das macht mich sehr nachdenklich. Ich fühl mich auch weniger wie vor der Verwandlung zum Schmetterling, eher wie nach einer Häutung – Schlange. Der Übergang zur „Weisen Frau“ ist die bedeutendste Veränderung im weiblichen Leben. Das hat auch was mit Körper zu tun, es findet auf allen Ebenen statt. An dem Punkt steh ich jetzt. Darüber steht auch was drin – Croning: Feiere Deine Weiblichkeit! -„Mit dem Croning-Ritual feiern Frauen seit jeher den machtvollsten Übergang ihres Lebens – die Krönung zur „Alten Weisen“ … Wie das klingt, ich fühl mich weder alt noch weise. Aber den Übergang fühl ich deutlich. Ich hab den letzten Tag des Monats dafür für mich festgelegt. Halloween, Samhain – wie man es nennen will. Mein „Weg zur weisen Frau “ ist schon seit Jahren die „Hexenschule“. Nicht den Sieg, sondern den Weg zum Ziel gilt es zu schätzen, sagt mir heut mein weiser Tagesspruch-Kalender. Alle Zeichen stehen auf Wandlung, Verwandlung, Veränderung … und Vergangenheit Vergangenheit sein lassen. Es ist eine Geschichte, über die ich ein Buch geschrieben hab. Auch Vergangenheit mit einem unvergänglichen Schatz ist Vergangenheit.

Heute ist Freitag, der 13. Oktober

Wieder mal – Freitag, der 13. Dabei muss ich immer an meine gleichnamige Geschichte in „M – Liebesgeschichten“ denken. Das war ein bedeutsamer Tag … Wo stehen wir nun heute?

Im Umfeld sehe ich, Paare trennen sich und Paare kommen zusammen. Nur bei uns – weder die eine noch die andere Richtung. Das Barometer pendelt sich immer mehr auf „beständig“ ein, sowohl das was ist, wie auch das, was nicht ist. Das ist kurz – zum Seins-Ist-Zustand. Mit wenig Worten ist viel gesagt.

Tarot-Karten sagen mir jetzt klar, was zu tun ist. 8 Stäbe – Beschleunigung, Dynamik, Schwung, gute Nachrichten, erfreuliche Entwicklung – Gerade, wenn wir vielleicht schon nicht mehr daran glauben, erfüllen sich Wünsche, bekommen wir Unterstützung oder erreicht uns die die befreiende Nachricht. Schneller als wir denken, kann sich eine schwierige Situation auf überraschende Weise plötzlich zum Guten verändern …

Ich schreibe ihm: „In Fantasiewelt mit dir zu leben, ist keine Alternative – das wird immer deutlicher.“ Ich habe mich erinnert, was ist aus meinen Visionen geworden? Es ist ganz nett gewesen, wie es jetzt war. Ich schreibe ihm und mal schreibt er was zurück, mal nicht. Doch damit ignoriere ich ihn – und das will nicht. „Jetzt haben wir Zeit für klare Aussprache, Maik. Ja oder Nein, damit wir in Ruhe leben können.“ Jetzt wird es mir bewusst, dass Das jetzt dran ist. Wer die Wahrheit wissen will, lautet ein Spruch, muss auch die Antwort vertragen können. Klare Entscheidung steht schon länger im Raum. Aber es hat noch einen Reifeprozess gebraucht – jetzt habe ich den Mut für die Frage und die Antwort. „Wir können nichts verkehrt machen bei dem, was jetzt kommt, Maik“, schreibe ich ihm auch, und: „Auf keinen Fall soll es ein Druckmittel sein, ich hoffe, das verstehst Du.“ – „Morgensonne im Gesicht und schöne erdige Oktobertage – was wir hatten und was wir haben, ist schön, Maik.“ Das schreibe ich ihm auch noch. Wie seine Antwort auch ausfällt – durch ihn habe ich das Wichtigste und Schönste im Leben gelernt – BEDINGUNGSLOSE LIEBE.

Das habe ich ihm am Montagabend geschrieben, am 9. Oktober. An dem Tag habe ich geheiratet – vor 25 Jahren. 14 Jahre später habe ich Maik getroffen. Das war ein Grund für mich, meine Schein-Ehe zu beenden. Nach 20 Jahren waren wir amtlich geschieden. Das heißt, nach 6 Jahren habe ich dann den unhaltbaren Zustand verlassen. Ich kann nicht über ihn urteilen und richten. Ich kann nur für mich sprechen, aus meiner Perspektive. Es war sicher kein Zufall, dass es gerade an diesem Abend dazu kam: Stunde der Wahrheit

Am nächsten Morgen fragt er: „Kommst du zur Ruhe, wenn ich „Nein“ sage?“ – „Ja, Maik, eine Entscheidung schafft immer Ruhe. In seiner Frage ist „Nein“ enthalten , wenn es ihm vielleicht auch nicht bewusst ist. Heute ist nun der dritte Tag. Ich bin ruhig und gelassen, räum meine Wohnung auf, mach sauber und Ordnung und lass ihm Zeit. Und ich bleib standhaft: Kein Einlenken, kein Zurücknehmen, kein Abschwächen. In meinem Regal steht ein schönes Foto mit der Unterschrift: Nur durch Mut bekommt man Ordnung in sein Leben!

In einer dieser Nächte wach ich nach einem Traum auf und höre noch: Jo-shu-a … ich hab den Namen gegooglet und lese seine Bedeutung: Gott hilft! Ich hatte schon Saint Germain und Erzengel Michael um Beistand gebeten. Mit dem Traum ist es jetzt an höchster Stelle angesiedelt!

Heute früh finde ich im Posteingang eine neue „Elfen-Mail“: Hallo, Ihr Lieben, der Mond springt mal wieder wild in der Gegend umher und wir haben Portal-Tage, in denen die Entwicklung mächtig angekurbelt wird … nur falls ihr euch wundert, warum es gerade wieder so hoch hergeht … nutzt die Zeit zum Meditieren und um Wunder-schöne Zukunftsvisionen zu kreieren, füllt sie mit Vorfreude und Liebe und Begeisterung auf und dann lasst das Universum alles erschaffen! – Da sind sie wieder – meine Visionen!

 

Heute ist Freitag, der 6. Oktober

Genaugenommen ist das, was ich mit Manuel hier mache, Ausbildung auf freundschaftlicher Basis mit zusätzlich Kuraufenthalt. Schulung in Bewusswerdung. Neulich hat er gesagt: „Ich kenn euch ja nun beide, aber ich seh nicht, dass ihr zusammen kommt.“ – „Stell dir vor, ich seh es auch nicht, ich seh dass du hier bist – aus welchem Grund auch immer.“ Und ein andermal: „Ihr seht euch ja nicht, das ist doch Sch…, bevor er zu Ende sprechen kann, sage ich: „Wir müssen uns nicht treffen, um uns zu sehen! Ein Treffen hätte gereicht, um zu sehen, ob es passt. Die anderen waren Bonus.

Als ich bei Oktober-Vollmond mit französischem Rotwein auf Dachterrasse Maik schreibe, dass es kurios ist, dass Manuel hier ist und nicht er – in dem Moment fliegt ein Schwan quer über den Mond. Ich hab hier schon alles mögliche an Vögeln, aber noch keinen Schwan gesehen, der nachts fliegt … Ich hab erst nur das Flügelschwingen gehört, sonst hätte ich ihn vielleicht gar nicht bemerkt. Das teile ich Maik auch mit. Antwort: Neulich flog ein Schwan ca. 50 cm an meinem Kopf vorbei. Ein Schwan für ihn, ein Schwan für mich – seiner mit Nachdruck – er hätte ihn fast gestreift – meiner mit Vollmond-Kraft. „Schau mal unter Krafttiere“, schreibt er. Es könnte sein, dass er es ironisch meint, so hab ich es aber nicht empfunden. – „War es auch nicht.“ Schwäne werden auch Engelsboten genannt. Je nach Krafttier-Deutung stehen sie für Liebeskraft, Loyalität und Transformation oder Schönheit, Verwandlung und Integration. Beides trifft bei uns zu. Zwei Schwanenhälse sind auch mein Header-Bild hier im Blog, als Symbol für meine Schwanengeschichte. Das Symbol für Herzöffnung sieht nicht zufällig wie zwei einander zugewandte Schwäne aus – ich hab es mir an die Wand geklebt … Es tut sich was. Draußen fegt der Sturm, drinnen kläre Ich.

Heute ist Freitag, der 29. September

Heute hat Manuel Geburtstag. Er wird 35. Als er hier war, habe ich ihm mein Gesichts-Serum bestellt, das wollte er haben. Power Lift Anti-Aging! Er muss jetzt was für seine Haut tun, sagt er. Schon nach einem Tag Praxis klagt er telefonisch, dass er die Nase voll hat – und das nach 2 Wochen Urlaub bei mir und 3 Wochen Urlaub insgesamt. Er ist frustiert k.o. – ich bin von meinem Goody-Gutshaus-Job befriedigt k.o. – das ist ein Unterschied!

Gestern hab ich von 2 großen silbernen Fischen geträumt. Bei Lenormand-Karten bedeutet das Geld. Bei Traumdeutung: Ein altes Symbol für Hoffnung und Aufschwung. Eine Frau hat was ins Wasser geschüttet, ich hab sie nicht gesehen, nur gehört, wie sie gesagt hat: „Ich will sie nicht mehr sehen.“ Ich hab gedacht, sie kann sie doch nicht vergiften! Aber es konnte ihnen nichts anhaben, sie schwammen weiter nebeneinander … Immer wieder Träume, dass Du nicht frei bist. Man kann zu zweit glücklich sein oder alleine, aber nicht zu dritt, Maik.

Heute früh hab ich nach langem mal eine Tarot-Karte gezogen: IV – Der Herrscher

Darum geht es: Verantwortung, Ernsthaftigkeit, Stabilität, Sicherheit, Struktur

Das ist jetzt wichtig: Schaffen Sie klare Verhältnisse!

Beziehung: Jetzt ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen und verbindliche Entscheidungen zu treffen. Ist die gemeinsame Basis tragfähig und alltagstauglich, können Sie darauf weiter aufbauen, ansonsten gilt es, die Situation ehrlich zu klären und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Na, wie das passt! Neulich hast Du gefragt: „Uns drückt ja nichts, oder?“ Da war gerade mein liebster Cousin an Krebs gestorben, nur etwas älter als ich. Das erinnert mich daran, dass unser Aufenthalt hier endlich ist.  – „Nein, uns drückt nichts , nur die Zeit vergeht, Jahr für Jahr …“ und ich hab mich gefragt, wie nutze ich meine Zeit, die mir zur Verfügung steht? Will ich sie nur einem Mann widmen, der fragt, was Du gefragt hast? Mit dem Gutshaus hab ich schon was geändert …

Heute ist Freitag, der 22. September

Herbstanfang. In einem Gedicht von Rainer Maria Rilke, „Herbsttag“, heißt es: Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr, wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben …“. Es ist am 21. September 1902 in Paris veröffentlicht worden – also vor 115 Jahren! Es beschreibt das Bild einer erfüllten oder verfehlten Lebensweise, laut Wikipedia. Verfehlt fühle ich bei mir nicht, sondern dass alles seine Ordnung hat.

Ich hab Manuel, der 2 Wochen Urlaub bei mir verlebt, meinen Traum erzählt: Ich war in einem fremden Land und hab da immer mit einem Mann getanzt. Er hatte deine (Maik) Gesichtszüge und war anders gekleidet als hier. Einmal hat er mich danach angesehen und mir seine Hände gereicht. Ich wollte sie nehmen, hab meine aber wieder sinken lassen. Es war auch eine Frau da. Das war seine. Er hat es nicht gesagt, ich wusste es so … Immer dasselbe Thema, meint Manuel. – Ja.

Martina hat mir zum Geburtstag einen Würfel mit roten Herzen geschenkt. Nach 4 Wochen ist mir eingefallen, was ich damit mache. Das ist ein einfaches mantisches System, ich würfel morgens und so viele SMS schick ich ihm an dem Tag. Damit es nicht mehr 30 werden. Also 1 bis maximal 6.  Mal fällt mir bei 6 nichts ein, mal würd ich bei 1 mehr schreiben wollen. Das reguliert die Anzahl der Nachrichten, aber auch die Nähe. Wenn 6 das Limit ist, kann ich nur sieben, was ich dir zukommen lasse.

Jetzt noch mein Lex zu meinem Nebenjob im Gutshaus – Nette Betreuung für nette Gäste gesucht! Das war ein Glücksgriff! Aushelfen in Küche und Restaurant, nicht Betreuung mit Lappen und Besen, wie ich aufgrund von einschlägigen Erfahrungen dachte. Ich kann Kuchen nach meinen eigenen Rezepturen backen und meine Hausfrauen-Qualitäten einbringen. Auf die Frage, ob ich gastronomische Vorkenntnisse habe, war meine Antwort: Nein, aber ich kann Gäste bewirten! – Im Prinzip mach ich dasselbe wie zu Hause, nur dass ich es bezahlt bekomme und es mehr Spaß macht. Hier mal ein Beispiel:

Zum 3-Gang-Abendmenü gab’s gestern als Hauptgericht Saibling mit Algenzeug und ein Gast hat gefragt: „Was ist das?“ – „Da kommen Sie nicht drauf, das ist See-Spargel.“ – „Sowas haben wir vorhin auf dem Teich gesehen, der war voll davon.“ – „Das ist Enten-Grütze!“ – Als ich das Dessert serviert hab – Melonensorbet auf Grüne-Erbsen-Püree – sagt er: „Das ist jetzt aber das Zeug aus dem Teich?!“ – „Jah“ ! Ich bin lukullisch noch nie so gut versorgt worden wie da, außer siehe Tagebucheintrag vom 7.7. – und es macht noch dazu Spaß! Beides.

Heute ist Freitag, der 15. September

Es sind schwere, würzige, gehaltvolle Erdtage jetzt, mit Erntefest-Charakter und einer kraftvollen Sonne. Fast schon wie Oktober. Manuel ist zwei Wochen hier und verbringt seinen Urlaub bei mir. Ich hab hier noch nie so lange in so trauter WG gelebt – das geht auch nur mit ihm und nur mit ihm so gut. Wir ergänzen uns optimal und genauso verstehen wir uns. Ich lieg auf der Couch und les „Happynez“ – er fegt ganz versunken und andächtig den Fußboden. Das hat es auch noch nicht gegeben. Nicht, dass er noch’n Putz-Zwang entwickelt, was völlig atypisch für ihn wäre. Oder ich koche – und er meditiert oben im Schlafzimmer. Das sind schöne Tage mit uns. Gestern waren wir in Rostock – er zum Wäschewechsel, ich bei meiner Nageltante. Und dann gab’s Pizza bei Martina, bevor wir wieder in unser heimatliches Refugium gefahren sind. Er wird Ende des Monats 35 – jeder andere in seinem Alter würde in die Sonne fliegen oder sonstwas machen – Er fühlt sich hier wohl und zuhause. Jetzt freuen wir uns auf unsere zweite Woche. „Dann machts mal hübsch.“, schreibt Maik. Aber wenigstens mit b – und nicht – wie schon mal – mit p. 

Im Auto hab ich ihm meine zusammengestelle Maik-CD vorgespielt, die er sich tapfer angehört hat, auch The Rose: „Liebe ist wie wildes Wasser … für mich ist sie eine Rose, für dich ein Dornenstrauch …“.

Heute ist Freitag, der 8. September

Mir sind 44 Synonym-Begriffe für ein Teil von ihm eingefallen. In alphabetischer Reihenfolge:

Äskulapstab – Blasrohr – Blockflöte – Bumskeule – Dauerlutscher – Dirigentenstab – Ehrendolch – Engelstrompete – Filetstück – Füllhorn – Glücksrakete – Goldrute – Gummiknüppel – Happy Meal – Havannazigarre – Herkuleskeule – Jadeschwert – Marterpfahl – Maßstab – Messlatte – Nudelholz – Orgelpfeife – Pferdeschwanz – Quecksilberthermometer – Regenrohr – Reitgerte – Revolverlauf – Rohrkolben – Samenspender – Schießeisen – Schirmständer – Schwanzstück – Schwertlilie – Silberpfeil – Stoßstange – Taktstock – Teleskopstange – Verkehrsstab – Wasserpistole – Wünschelrute – Zauberstab – Zeigestock – Zollstock – Zuckerstange

Ich find das beachtlich! Bindeglied fiel mir nachträglich noch ein, doch das passt irgendwie nicht … Ich weiß zwar selbst nicht, warum ich das hier rein schreibe, ich hab aber das Gefühl, das soll so sein.

 

Heute ist Freitag, der 1. September

Ich hab ihm jetzt lange viel geschrieben. Gestern ging der Monat zu Ende, dass es 4 Jahre her ist, dass wir nicht mehr das gemacht haben wie damals, als wir uns noch getroffen haben … Nur auf die Art, die wir entwickelt haben, um nicht ganz darauf zu verzichten. Also jeder für sich mit dem „Bild“ des anderen vor Augen. Trotzdem herrscht „kein Mangel“, weil „der Andere“ gefühlt immer da ist.

Bis jetzt hat sich nur wieder und wieder die Endlos-Schleife wiederholt. Jetzt tut sich was zum Guten hin. Der Schlüssel ist ein Buch: Atlantis – von Saint Germain, durchgegeben über Medium. Vor kurzem hab ich beim Einschlafen gedacht „Was soll ich nun weiter tun?“ – und höre im Traum: Bring Atlantis auf die Erde! Denk an Deinen Namen! – Natürlich nicht mein Pseudonym, Mary Moon. Dazu kann ich erklären, dass ich herausgefunden habe, dass mein Vorname und die beiden Anfangsbuchstaben meines Nachnamens – wenn man sie schüttelt – Atlantis ergeben. Bleibt ein L übrig, das steht für love, hab ich gedacht. Da wurd‘ ich schon mal hellhörig. Aber nicht nur mein Name, auch mein Geburtsdatum spielt eine Rolle. In meinen Atlantis-Weisheitskarten gibt es eine „Die 7 Säulen der Weisheit“: Der Tempel des Poseidon wurde auf einem der 7 Berge errichtet, die die 7 Säulen bzw. geistigen Gesetze von Atlantis verkörperten. Sie erinnern uns daran, dass es keine Trennung von Gott gibt, und zeigen uns, wie wir unser Schicksal meistern können. Ferner bestätigen sie, dass es spirituell für alles eine Lösung gibt.“ – 7 Berge, 7 Säulen? – Ich bin am 7. 7. geboren – Kann das so einfach sein? Zufälle gibt’s nicht, nicht in der esoterischen Weltanschauung! Ja, und dann hab ich einfach mal bei amaz geguckt, was es da so gibt, auf dem Buchmarkt und kam auf dieses schöne blaue Buch von Saint Germain. Und was noch bemerkenswert ist: Mein Perlen-Türkis-Armband, das mir die blondgelockte Standverkäuferin mit der Ausstrahlung eines Engels auf dem Burgfest am Wochenende zuvor um den linken Arm gestreift hat. Ich hab gesagt, Perlen ja, weil Krebs, aber Türkise sind nicht meine Steine. Aber abnehmen konnte ich es auch nicht. Es war wie, da ist es jetzt und soll es bleiben. Perlen und Türkise – beides Ozean. Das Licht und das Wasser in Atlantis waren türkisfarben aufgrund der hohen Schwingung dort, besonders im Süden, auf Höhe der heutigen Azoren. Wenn das kein Parade-Beispiel für Lenkung und Führung ist! Ich hab es jeden Tag um, vorher fand ich es schön, jetzt hat es eine Bedeutung für mich …

Ja, was hat es nun mit Atlantis auf sich? Lemurien sollte ein Pol auf der Erde sein, der die Aufgabe hatte, weibliche Energie auf ihr zu manifestieren. Atlantis sollte zu einem späteren Zeitpunkt den Gegenpol darstellen, der die männliche Energie dort zu manifestieren hatte. Und dann sind beide Energien, die weibliche und die männliche, auf Atlantis verbunden worden. Erst durch die Ankunft der Lemurier auf Atlantis und die Verbindungen zwischen ihnen und den Atlantern veränderten sich die Körper so, dass sie den männlichen und weiblichen Aspekt für die damaligen Menschen auch spürbar vereinten … Ja, und wie ist die Situation bei mir Verbindung männlich und weiblich? Ich merke Atlantis ist der Schlüssel zur Heilung. Sie hat mir das Armband um meinen linken Arm gelegt, obwohl ich sonst Armbänder nur rechts trage, aber Das gehört dahin. In einer sehr bewegenden Meditationsreise nach Atlantis mit Saint Germain soll ich mir vorstellen, er steht an meiner linken Seite – und um die linke Seite geht es hier, die weibliche – um Heilung der Weiblichkeit. Ich spür das auch körperlich …

In der Meditation dann spricht einer der Weisen aus dem alten Atlantis und erzählt von unseren – also uns jetzigen Menschen – einstigen Absichten, die wir als erste Siedler auf Atlantis hatten und bittet darum, diese Absicht und das lichtvolle Leben und die Arbeit in unserem jetzigen Leben zu vollenden … Das hat mich ganz besonders tief berührt. Man konnte auch Fragen stellen, aber ich hatte keine mehr. Ich weiß, was damit gemeint ist – im jetzigen Leben vollenden.

Aus der Zeit von Atlantis stammt auch, dass mir alles heilig ist – von Kartoffelnschälen bis Bettenmachen – jetzt weiß ich das.

Wenn ich denke, dass ich vor fast zehn Jahren mit Psycho-Studium angefangen habe und jetzt in Verbindung mit aufgestiegenen Meistern und der Geistigen Welt bin, ist das kaum zu glauben. Eins fügt sich zum anderen. Das ist genauso ein Wunder wie mit Dir, Maik!

Heute ist Freitag, der 25. August

Eine Seite in dem Happy-Kreativ-Eintragbuch, das mir meine Tochter zum Geburtstag geschenkt hat, heißt: Ich folge meinem Stern – Die Zahl des Menschen ist die 5 – sie steht auch für das Leben, nämlich für Wasser, Erde, Feuer, Luft und Geist. Picke die 5 wichtigsten Ereignisse in deinem Leben heraus, die dich zu dem Menschen gemacht haben, der du heute bist. Bringe deinen Stern zum Leuchten, indem du die 5 Ziffern mit farbigen Linien verbindest …

Lange hat es nicht gedauert, bis ich es wusste: 1980 – 1993 – 2006 – 2009 – 2015 – Das schreibe ich Maik: 1980 ist meine Tochter geboren, 1993 ist mein Sohn geboren, 2009 habe ich meinem Sicherheits- und Ordnungsjob Goodbye gesagt und 2015 ist mein M-Buch erschienen – 2006 weißt Du vielleicht … Da habe ich IHN kennengelernt! Meine Freundin Martina fragt: „Nicht dein Umzug an die Müritz?“ – „Nein. Auch nicht meine beiden unterschiedlich lange gedauerten Ehen.“

Die nächste Seite heißt: An den Fingern meiner Hand – man soll den Umriss seiner Hand zeichnen und den 5 wichtigsten Menschen in seinem Leben jeweils einen Finger zuweisen. Die 5 Namen waren schnell da, wer welchem Finger zugeordnet ist, hat bisschen gedauert, aber dann war es klar – von links nach rechts: Martina – Maik, der Herz- und Ringfinger natürlich – mein Sohn – meine Tochter – und Manuel, mein lieber guter Freund – der Daumen.

Das alles und noch viel mehr schreibe ich Maik und erhalte als Antwort: „Sorry, ich habe zu tun mit meinem doofen Zaaaahn.“ – „Sag nicht, dass er doof ist, sonst tut er dir gleich noch mehr weh!“ – Das fällt mir schwer, meine übersprudelnde Natur einzudämmen und zu sagen: Lass mal den Mann in Ruhe seinen Zahn kurieren …

Heute ist Freitag, der 18. August

„Sakrileg“ und „Illuminati“ von Dan Brown sind die meistverkauften Bücher des Jahres 2004. Aus gegebenem Anlass und zur mahnenden Erinnerung heute ein Zitat aus Sakrileg:

„Die Tage der Göttinnen waren vorbei. Das Pendel hatte zur anderen Seite ausgeschlagen. Mutter Erde war zu einer Männerwelt gemacht worden. Die Götter der Zerstörung und des Krieges forderten ihren Tribut. Das männliche Ego hatte Zwei Jahrtausende lang ohne den mäßigenden Einfluss seiner weiblichen Ergänzung über die Stränge schlagen können. Die Bruderschaft von Sion, die Prieuré, vertrat die Überzeugung, dass diese Ausblendung des Weiblichen aus dem modernen Leben die Ursache dessen war, was die Hopi-Indianer Nordamerikas koyanisquatsi nannten, aus dem Gleichgewicht geratenes Leben, eine instabile Situation, die gekennzeichnet ist durch Kriege, eine Überfülle an frauenfeindlichen Gesellschaftssystemen und einer wachsenden Missachtung von Mutter Erde.“

Warum aus gegebenem Anlass? Zum Bergfest der diesjährigen Vorstellungen der Müritz-Saga hab ich mir mit meiner Freundin und Mann das Stück angesehen. Wie immer auf der Freilichtbühne auch dieses Jahr die bewährte Mischung aus Liebe, Action, Intrigen, Spaß und Spannung. Fünf Sommer in Folge war ich mit Körpereinsatz selbst dabei und habe die letzten beiden Jahre als Renate meinem Lover Loddar das Leben versüßt. Dieses Jahr wollte ich Sommerurlaub machen, aber der sogenannte Sommer wollte nicht. In diesen fünf Jahren habe ich die Brutalität der Soldaten, Plünderer und Räuber im 30jährigen Krieg, auch gegenüber Frauen und Kindern, auf der Bühne hautnah miterlebt. Doch bei dem, was ich in diesem Jahr als Zuschauer gesehen habe, frage ich mich – oder vielmehr den Drehbuchautor und den Intendanten: Ist es wirklich nötig gewesen, die raue männliche Gewalt des 30jährigen Krieges durch einen K.O.-Faustschlag ins Gesicht der Freifrau zu demonstrieren? Fesseln und Knebeln – sie soll entführt, vergewaltigt und anschließend ermordet werden – hätten’s doch bestimmt auch getan. Auch nicht die feine englische Art, aber allemal besser als Das! Und es hätte möglicherweise noch einen erotischen Kick bei einigen Zuschauern ausgelöst …

Erst habe ich überlegt, ob ich mich dazu äußere. Dann stand folgender Tagesspruch im Kalender: „Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Darauf kann man eigentlich auch alleine kommen, dazu muss man nicht LAOTSE sein. Also Ja!

Und gegebener Anlass Dualseelen? Maik habe ich dieses Zitat auch geschickt, mit der Ergänzung: Das Weibliche ohne das Männliche ist umgekehrt auch eine instabile Situation … Und als es mir an diesem Abend aufgefallen ist, schreibe ich ihm: „Du bist immer da und liest Alles.“ – „Ja. Gern sogar.“, schreibt er zurück.