Freitag, 8. April

Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht. Laotse

Das Taj Mahal als Foto dazu.

Fritzi hat mich gestern noch schön zum Lachen gebracht nach meinen nüchternen Voraussagen in 3-Tage-Blöcken: Schönen guten Abend, holde Maid, würde es Ihnen Umstände bereiten, morgen um 16 Uhr einsatzbereit zum Dienst zu erscheinen? Gegen Speis und Trank. Da kann ich ja nicht nein sagen …

Mittwoch, 6. April

Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, während sich rings um ihn die angeschwollenen Gewässer legen. Marc Aurel

Tägliche Rituale, wie mein Achtsamkeitsspruch vom Kalender, geben Halt – um das sein zu können. Immer gleiche Abläufe bieten Beständigkeit, wenn rundum alles bebt und brodelt.

Guti-Gutshaus hat den Plan umgemodelt, es sind fast alle krank. Die Chefin hat gestern angerufen und gefragt, wie es mir geht. Gut, ich bin grad beim Frühstück – um 10 – und auf dem Markt scheint die Sonne. Ich brauch jetzt erst Freitag und Sonnabend da sein, statt Donnerstag und Freitag. Ein freier Tag mehr tut mir auch noch gut. Auf die Frage, ob ich auch 3 Tage könnte, hab ich gesagt: Nur wenn’s gar nicht anders geht, sonst muss es nicht unbedingt sein. Gut, dann machen wir das anders, hat sie gesagt. Sonntag bin ich ja auch noch im Café, das wären dann 4 Tage.

Das mein ich aber nicht mit wenn rundum alles bebt und brodelt. Ich hab neulich den Begriff Stapelkrise gelesen – Corona, Klima, Inflation und Krieg. Da ein Fels zu sein und nicht die Brandung – das geht nur mit Besinnung auf sich selbst und den inneren Frieden. Dazu muss man ihn erstmal haben …

Ich bin von zwei Seiten von Wasser umgeben – im Norden vom Tiefwarensee und im Süden von der Müritz. Die beiden Kirchtürme im Osten und im Westen sind ein Zeichen für Stabilität. Die Kirchen wurden an den höchsten Punkten gebaut. Das sind Kraftorte. Damit bin ich nach allen 4 Himmelsrichtungen geschützt – alles in nächster Nähe, höchstens 200 Meter entfernt. Das gibt mir die Gewissheit, an einem guten Platz im göttlichen Universum zu sein. Dass ich an der Müritz geboren bin, verstärkt das Gefühl noch.

Dienstag, 5. April

Das Leben besteht zu 10 % aus Dingen, die dir passieren, und zu 90 % daraus, wie du auf sie reagierst. Charles R. Swindoll

Das war was gestern. Die Raindrop-Massage im März war schon was besonderes, das wurde gestern noch überboten. Von den Fläschchen mit Ölen, die zur Auswahl standen, hab ich mir durch in die Hand nehmen und fühlen eins ausgesucht – mich hat es zu den rot-etikettierten hingezogen: Abundance Fülle. Ich bin immer noch wie ausgewechselt und regeneriert.

Die ganze Straße da hat was besonderes mit ihren Geschäften und Leuten, das ist mir beim ersten Mal schon aufgefallen. Die Läden haben entweder besondere Namen oder Angebote oder Inhaber oder alles verquickt. Der Paket-Shop hat auch Geschenkartikel, besonders schöne, ebenso wie der Laden mit Haushaltsartikeln und Klein-Elektrogeräten schöne Sachen anbietet, die keiner braucht, die aber das Herz erfreuen. Nicht herkömmliche Deko oder Kitsch und Kram, was märchenhaft-zauberhaftes. Ein Laden heißt Anne und Herr Schulz und ist ein Holzkunst-Atelier – Kreatives, Verrücktes, Gemütliches, Nachhaltiges. Auch der Bastler- und Künstlerbedarf ist wie nicht von dieser Welt. Das spürt man gleich beim Reinkommen. Da wollte ich mir ein Stofftuch holen mit Einhörnern und Weltenbaum – das hatte ich bei Beate gesehen. Die Inhaberin hat gesagt, sie hat noch eins zuhause, das bringt sie mir zum nächsten Mal – 5.5. – mit. Dann hatte ich noch ein Gespräch im An- und Verkauf für Klamotten, wo auch eine besondere Atmospäre war, und man auch Kaffee trinken kann. Neben der Geschäftsführerin sind auch ihre beiden Hunde im Laden – ein schwarzer Königspudel und ein kleiner weißer Pinschi. Alle kennen natürlich Beate und lassen Grüße an sie ausrichten. Und alle begrüßen sich und reden miteinander, sehr herzlich – auf der Straße und in den Geschäften. Überall, wo ich reinkam, das waren 3 Läden, hatte ich das Gefühl – wir kennen uns. Ich kam mir vor wie Alice im Wunderland. Hätte bloß noch gefehlt, die Hunde hätten gesagt: Da bist du ja, wir haben auf dich gewartet. Zuzutrauen wär ihnen das.

Während ich weg war, ist auch was magisches passiert. Meine schöne Tischdecke mit dem Bauernhof-Leben ist verschwunden. Es war zwar windig, aber an der Terrasse ist an beiden Seiten ein Geländer. Entweder hat Lars sie reingenommen oder sie ist auf und davon …

Montag, 4. April

Lass die Dinge kommen und gehen. Dein Herz sei offen wie der Himmel. Weisheit aus Asien

4.4. – An diesem magischen Datum hab ich eine magische Massage, wieder in Plau bei Beate. Energetische Fußmassage – die beginnt am Kopf mit einem ätherischen Öl intuitiver Wahl und wird an den Füßen entlang der Reflexzonen fortgesetzt. 90 Minuten – danach ist man tiefenentspannt. Das fällt unter: Sorge gut für dich selbst!

Sonnabend, 2. April

Am Anfang warst du selbst. Am Ende wartet das Glück.

Den musste ich zweimal lesen … und ich sag ihn immer wieder vor mich hin, um den Sinn zu verstehen. Was heißt am Ende?

Ich war in Jogginghose einkaufen, was ich sonst nicht mach, nur Jacke drüber und kurz zu Rossmann, EDK und Presse/Tobacco-Shop. Eiskalt mit Schnee- und Graupelschauern, nur schnell wieder ins Warme, bin froh, dass ich heute frei hab und nur morgen Nachmittag Guti-Gutshaus-Café, wo bei dem Wetter noch nicht allzuviel los sein wird.

Mit Jonte war es wieder sehr schön, mehr Gemütlichkeit und Ausschlafen als Action diesmal.

Heute ist Freitag, der 1. April

Sei achtsam für die schönen Dinge und dein Leben wird schön

Einen Moment lang innehalten, in sich hineinhören und nicht schon wieder an morgen denken. Dankbarkeit verspüren, die eigenen Gefühle ernst nehmen, genießen können, weniger „Machenmüssen“ und mehr „Seinlassen“ … Achtsamkeit hat viele Formen und Farben und oftmals fällt es uns nicht so leicht, im Hier und Jetzt zu sein. Aber du kannst lernen, dein Leben achtsamer zu gestalten – es braucht etwas Übung und Geduld, aber es lohnt sich. Also atme einmal tief durch und komm im Moment an.

Und da bin ich – gerade aus Rostock zurück …

Dienstag, 29. März

Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht. Marc Aurel

Gestern war Mutter-Tochter-Tag – in Gedanken. Heute fahr ich wieder nach Rostock. Martina holt mich um 4 vom Frisör ab und dann trinken wir Kaffee bei ihr, das ist immer schön. Morgen Manja Nageltante und danach hole ich Jonte von der Tagesmutti und er bleibt bis Donnerstag Abend. Freitag dann zurück und Sonntag Nachmittag Guti-Gutshaus, die Café-Schicht. Da kam der Plan für April und Ostern. Ich bin zufrieden, nicht zu viele Stunden und nicht zu wenig. Wie gewünscht, Ostersonntag und Ostermontag frei, dafür am Gründonnerstag und Karfreitag. Das ist das verträgliche Maß.