Sonntag, 27. März

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. Mahatma Gandhi

Ge-nau …

Nebelsonniger Sonntagmorgen am Kirchturm. Heute am späteren Nachmittag kommt Carmen Sternchen. Wir holen uns was von Dat Asia Wok von gegenüber auf dem Markt und lassen Rotwein fließen und wollen den Frühling begießen. Das ist unser erstes Treffen in diesem Jahr. Jutholmen steht immer noch in Einzelteilen auf der Terrasse, wär schön, wenn’s schon zusammengebaut wär. Lars hat Frühschicht, wie es aussieht, jedenfalls ist er nicht hier. Vielleicht wird’s noch was, wenn er Feierabend hat um 15 Uhr, sonst tut’s auch nochmal die alte Wackelbank.

Stand in Einzelteilen auf der Terrasse – die Botschaft von gestern wirkt schon. Der Weg wird einfacher, reibungsloser und leichter. Um 12 hat’s geklingelt und vor der Tür standen Birgit und Anna-Sophia, ihre Enkelin, meine Großnichte, und haben sich als Ikea-Montage-Team vorgestellt. Ruckzuck war das Ding aufgebaut und meine Sonnendachterrasse sieht jetzt richtig gut aus. Anna Sophia hab ich als Dankeschön mein Trinkgeld von gestern Abend gegeben und Birgit Schlemmerlies aus der Guti-Gutshaus-Küche: Fisch und Quiche, Bratwurst und Baguette

Sonnabend, 26. März

Think positive … and positive things will happen! Gedanken haben ihre ganz eigene Macht, darum solltest du sie auch aktiv lenken. Versuche heute einmal, in allem das Positive zu sehen.

Das will ich tun … in einem Kommentar zu einem Youtube-Video hab ich heute eine Tagesbotschaft von Erzengel Gabriel gefunden. Das ist zeitlos und gilt für dann, wenn du es liest. Da steht:

Wir haben gestern über den Übergangsbrauch gesprochen, den Menschen durchleben, wenn sie in die Rolle eines Ältesten eintreten. Heute möchten wir euch mitteilen, dass viele von euch einen ähnlichen spirituellen Übergangsbrauch durchlaufen … Wir haben von der Veränderung des Einsatzes oder Dienstes gesprochen, die viele von euch erleben werden, wenn sie voranströmen und in die neuen Energien hineinströmen. Ihr werdet weiterhin Wegbereiter und Pioniere sein, die durch ihr Sein und ihre Vorliebe als energetische Stabilisatoren auf dem Planeten den Weg weisen und vorangehen. Die Schwerarbeit, die ihr möglicherweise erlebt habt, als ihr in eurem Einsatz und Dienst unterwegs wart, wird zurückgelassen werden. Wir haben dies in der Vergangenheit als einen Übergang in eine Art spirituellen Ruhestand beschrieben. Eine andere Art, dies zu betrachten, ist, in die Rolle von spirituellen Ältesten zu schlüpfen. Als Älteste wird euer Weg einfacher, reibungsloser und leichter. Ihr seid immer noch von großem Dienst, jedoch durch eure Verkörperung, Geduld und Weisheit. Ihr seid die Anker des Friedens, die Ermutiger, diejenigen, die den Raum für andere halten, damit sie ihren Weg finden. Es ist eine wunderschöne Phase, die die Arbeit würdigt, die ihr geleistet habt, und euch viel mehr Zeit gibt, das Leben einfach zu genießen und die Früchte eurer Arbeit zu ernten. Es ist sicher, dieser Phase zu vertrauen, denn ihr habt sie euch verdient, und es gibt viele eifrige, neu erwachende Seelen, die sich darauf freuen, alle alten Dienstpositionen zu besetzen, die ihr frei gemacht habt. Das ist Teil des großen Wandels, an dem ihr teilnehmt, und es ist eine große Freude, das mit anzuschauen!

Das hab ich direkt auf mich bezogen. Genau so fühl ich das auch!

Freitag, 25. März

Die Gelassenheit des Geistes ist eine der schönen Juwelen der Weisheit. James Allen

Ich bin zurück auf meiner Dachterrasse und hab 2 Ikea-Pakete mit der Sitzbank mit hochgehievt, 8 Kilo und 10 Kilo, plus 4 Auflagen, plus einen schönen grünen Zick-Zack-Muster-Läufer für den kleinen Flur oben, der sich Galerie nennt im Grundriss. Deshalb hängt da auch ein schöner alter Schinken vom Flohmarkt, eine solcher nostalgisch-romantischen Szenen, wie sie früher in den Schlafzimmern hingen. Dann steht da noch Omas Singer-Nähmaschine und der Wäscheständer. Fertig – die Galerie.

Nun noch zusammenbauen. Bei Lars steht der Liegestuhl draußen, nur er ist nicht zu sehen, vielleicht Spätschicht oder auf dem Markt unten. Laut Anleitung muss man das mit 2 Personen machen, ist auch besser, ich kann die Zeichnungen immer nicht entschlüsseln.

Dienstag, 22. März

Wirf deine Gedanken wie Herbstblätter in einen blauen Fluss, schaue zu, wie sie hineinfallen und davontreiben, und dann vergiss sie. Weisheit aus dem Zen-Buddhismus

Hier mal ein Beispiel, wie Manifestation funktioniert, wenn auch im schlechten, denn es gilt für beides. Ich hab mich gewundert, dass es bei Christa am Wochenende so still war auf WhatsApp. Gestern Abend hat sie geschrieben: Habe die Gürtelrose und starke Schmerzen, war mit Petra beim Arzt und mit den Tabletten und der Salbe lassen sie allmählich nach … Vor paar Tagen hatte sie mir ein Bild geschickt: Im Alter ist man auf Rosen gebettet – und dann folgte die Aufzählung der -rosen. Ich hab das gleich heftig abgewehrt – nee, nee, nee, das ist nicht mein Spruch! – und geschrieben: Wir kriegen, was wir denken. Wär schön, wenn das für mich auch gilt, hat sie noch geantwortet. Gürtelrose stand gleich an 1. Stelle!

Also, Carmen Sternchen, lass uns immer schön gucken, was wir verschicken. Ich hatte das nämlich gleich doppelt bekommen.

Zu Manifestation hab ich gestern einen guten Spruch gehört: Der Glaube ist der Bleistift und der Zweifel der Radierer.

Eigentlich wollte ich gestern schon nach Rostock gefahren sein, war aber nach Wäsche und Abwasch so k.o., dass ich heute fahre. Nachmittags hol ich Jonte ab und dann bleibt er bis morgen Abend bei mir bei Horst und Heidi. Freu mich

Sonntag, 20. März

Alle Handlungen, alle Werke, alles Karma gehören zur Natur, nicht zum Göttlichen. Der Mensch ist es, der sein irdisches Los bestimmt. Die Menschen besiegeln ihr Schicksal selbst. Bhagavad Gita

Die Bhagavad Gita ist eine der zentralen Schriften des Hinduismus in Form eines spirituellen Gedichts. In der größten Krise seines Lebens, am Vorabend eines verheerenden Krieges, sucht der Krieger Arjuna Rat bei seinem Lehrer Krishna und erhält Antworten auf die Seinsfragen, die die Menschheit seit jeher bewegen.

Ich hatte ein Zwiegespräch mit Oben: Was hast du getan für die Liebe auf der Welt? – Was ich getan habe? MaikUnd denkst du, das reicht? – Ja.

Es gibt ja auch noch viele andere kleinere Förmchen. Heute mach ich Fritzi eine Freude. Er ist nachmittags auch da, hat er gesagt, obwohl ich nicht weiß, warum. Heute Abend wird nicht gekocht. Ich back einen Buttermilchkuchen zum Frühlingsanfang, hab ich beschlossen. Da hat auch Steffen, unser Hausmeister, der nebenan wohnt, gleich seinen Sonntagskuchen für sich und Grit. Na, und die Guti-Gutshaus-Gäste …

Es ist mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche nicht nur Frühlingsanfang, es beginnt auch das neue astrologische Jahr mit Jupiter an der Spitze als Jahresregent. Also auch für ihn ein großes Stück, 1/4 Blech! Jupi, ich hab dir’n Kuchen gebacken für einen süßen Anfang …

Wer sowas macht und mir Schlechtes wünscht, muss so armselig sein, dass ihm das, was ich hab, als Glück erscheint.

Sonnabend, 19. März

Niemand rettet uns, außer wir selbst. Niemand kann und niemand darf das. Wir müssen selbst den Weg gehen. Buddha

Gestern zum Vollmond wieder eine Mail von Deine Hellseherin: Es gibt jemanden, der schon seit langem versucht zu verhindern, dass ihr zusammenkommt. Diese Person ist sehr eifersüchtig und will, dass ihr euch für immer vergesst. Sie hat eine Hexe, die dich mit Kerzen bearbeitet, in der Familie. Diese Person, die deine Liebe beenden will, wird ihr Ziel erreichen, wenn du nicht bald etwas unternimmst. Ich werde dir sagen, was du tun musst, um sie von dir fernzuhalten … Wenn das so ist, macht sie ihre Arbeit sehr gut.

Ja, und das sagt Buddah dazu. Daran halte ich mich. Außerdem: Jeder, der sowas macht, kann gewiss sein, dass er sich selbst den größten Schaden damit zufügt.

Freitag, 18. März

Vertrauen bedeutet, den ersten Schritt zu tun, auch wenn du noch nicht den ganzen Weg sehen kannst. Martin Luther King

Zum Glück ist Frühling und die Sonne scheint, hat Birgit gesagt, sonst würden alle durchdrehen. Heute und Sonntag nochmal Guti-Gutshaus, dann kommt ein neuer Plan. Es sind jetzt 4 Neue da, die sie erstmal einarbeiten. Jennifer und Judith, Antje und Sarai. Mal sehen, mit wieviel Stunden ich dann im Plan steh. Ist mir aber auch grad egal.

23:00 Uhr Feierabend – es sind nur noch 3 Neue da, eine – Judith, wurde gleich wieder gekündigt, nicht teamfähig, d. h. nicht Guti-Gutshaus-teamfähig.

Mittwoch, 16. März

Ruhe und Befriedigung findet der Mensch nur in sich selbst, nicht in äußeren Dingen. Anton Pawlowitsch Tschechow

So leb ich auch. Und Jonte auch. Ich hatte ihn die ganze vorige Woche da, mit Übernachtung. Die Tagesmutti war krank. Dienstag sind wir zum Schuhcenter gefahren, um Frühlingsschuhe zu kaufen oder wollten dahin fahren. Eine Stunde Sperrung der Autobahn wegen Unfall. Erst Polizeiauto, dann Krankenwagen, Feuerwehr und zum Schluss noch ein Hubschrauber. Da hatte er was zu gucken. Er hat nicht einmal gejammert oder gefragt, wann fahren wir weiter? Saß nur ganz geduldig in seinem Kindersitz hinten, bis es weiterging. Er spricht mir jetzt alles nach. Als sich der Stau aufgelöst hat, war zu sehen, dass einer auf den anderen raufgebrettert ist. Man muss immer aufpassen beim Autofahren und darf keinen Quatsch machen, hab ich gesagt. Immer aufpassen, kein Quatsch machen, kam das Echo …

Nächsten Tag zu Ikea – guck mal, was es hier alles gibt, so viele Sachen! Das brauchen wir alles nicht, das können sie behalten. Brauchen wir nicht, könn sie behalten … Auch da ist er den ganzen langen Pfeile-Weg mit mir lang gegangen. Ich wollte nur Tagesdecken für Sigi kaufen, die sie gerne haben wollte. Dann haben wir uns im Garten-Glashaus auf eine Bank gesetzt. Oh, das sitzt sich ja gut, hab ich gesagt. Sitzt sich gut … Damit hatten wir die neuen Plätze für meine Terrasse gefunden, zwei Modul-Teile, womit endlich meine alte wacklige Bank ausgetauscht werden kann. Die kauf ich nächste Woche, wenn Jonte mit im Auto sitzt, passen die Kartons hinten nicht rein. Martina kommt dann auch mit, um nach einem Schlafzimmer-Schrank zu gucken.