Heute ist Sonnabend, der 14. Juli

Heute wird es kurz. Nach 8 Wochen kam vorhin eine SMS von ihm: hallo anita, ich schreibe dir hiermit ein letztes mal. ich gehe neue wege. wünsche dir alles gute. Gruß Maik (einzige Großschreibung)

Ja Schatz, wenn du denkst, darauf sag ich was, hast du dich geschnitten … Ich hab es ruhig und gefasst aufgenommen. Das mit ihm war mein ganzer Glaube, mein ganzes Wissen, meine ganze Intuition.

Heute ist Freitag, der 13. Juni

Dieses Wochenende ist Müritz-Fest, aber nicht bei mir auf dem Markt, auch nicht am Hafen, sondern die Lange Straße runter bis zum Müritzeum und noch’n Stück weiter. Ich wollte mir an einer der Buden was zu futtern besorgen und wenn möglich eine neue Sonnenbrille finden, weil meine schöne rosarote hinüber ist. Nach kurzem Überlegen, ob Langosch oder doch lieber Schafskäse im Fladenbrot, hab ich mich für die bewährte Nr. 2 entschieden und mich damit auf eine Bank im Schatten an der Promenade gesetzt. Von einem CD-Stand schallte „Bäng Bäng Bäng“ zu mir rüber – „Wie wär’s, wenn du und ich heut Nacht Bäng Bäng …?“ Ach, du Scheiße, hätt‘ ich fast laut gesagt, den Titel brauch ich auch grad …

An einem Stand mit schönen afrikanischen Haarkämmen hat mir der Verkäufer, nach eigenen Angaben Frisör und Haarfetischist, gleich 2 der wundervollen Teile vermittelt und mir mit einem gleich eine Hochsteck-Frisur gezaubert. Die Handhabung soll ganz einfach sein – ich hatte schon mal so einen, ihn aber beim Schwimmen im See verloren, die sind wirklich toll! – aber so easy krieg ich das nicht hin! An der Stelle stieß mein Freund Bernd zu der Szene und hat mich auf einen Kaffee vom Stand eingeladen – ich benutz die einheimische Bezeichnung und nicht to go. Wir wieder auf die Banke und wieder Bäng Bäng Bäng … Eine Sonnenbrille haben wir auch noch gefunden.

Heute ist Donnerstag, der 12. Juli

Heute hat mir meine jüngste Schwester einen Kettenbrief per SMS geschickt, den man 20 mal kopieren und weiterleiten soll. Ich hab die immer gleich gelöscht. Doch weil dieser was über Geld sagt, dem ich zustimmen kann, veröffentliche ich ihn einfach hier und vielleicht lesen ihn ja 20 Leute …

„Hier kommt eine Botschaft. Lies diese gut durch. Du wirst an jemanden denken! Und es funktioniert, es ist kein Witz! Chinesische Botschaft: hier ist ein nettes kleines Gedicht auf das Geld. Das Geld kann kaufen, ein Haus aber kein Heim, es kann ein Bett kaufen aber keinen Schlaf, es kann eine Uhr kaufen aber nicht die Zeit, es kann ein Buch kaufen, aber nicht das Wissen, es kann eine Position kaufen, aber nicht Respekt, es kann den Arzt bezahlen, aber bringt nicht Gesundheit, es kann Blut kaufen aber nicht das Leben, es kann Sex kaufen, aber nicht Liebe.

Diese chinesische Botschaft muss Glück bringen. Das Original ist in den Niederlanden aufbewahrt. Diese Botschaft ging bereits 8 mal um die Erde. Jetzt ist sie bei dir, bringt dir Glück. Nach Eingang dieses Schreibens hast du Glück. Dies ist kein Witz. Das Glück wird dir per Post oder Internet zukommen. Sende eine Kopie dieses Schreibens an Leute, die Glück bedürfen. Schicke kein Geld, weil man Glück nicht kaufen kann. Behalte die Botschaft nicht länger als 96 Stunden, also sie muss weitergegeben werden.

Beispiele der Vergangenheit: Constantin erhielt 1953 den 1. Brief, er bat seine Sekretärin, 20 Kopien zu machen. 9 Tage später gewann er 9 Millionen Mark bei der Lotterie seines Landes. Carlos, Angestellter, hatte diesen Brief erhalten und vergaß ihn. Ein paar Tage später hat er seinen Job verloren. Er schickte diesen Brief zur Fortsetzung der Kette weiter und wurde wohlhabend. Im Jahr 1967 hat Bruno diesen Brief erhalten, er lachte und warf ihn weg. Wenige Tage später wurde sein Sohn krank. Er suchte den Brief, kopierte ihn 20 mal und schickte diese ab. 9 Tage später traf die glückliche Nachricht ein, sein Sohn wurde gerettet und hat die Gesundheit wiedererlangt. Denk daran, du brauchst kein Geld zu senden, und nichts zu unterzeichnen. Sende nur 20 Kopien und warte ab, um zu sehen was am 9. Tag passiert. Ich hoffe ich schenke DIR Glück.“

Jaaa, er lebt noch … Kettenbriefe kenn ich schon aus meiner Kindheit, nur die kamen noch per Post. Wie man sieht, überleben sie alle Zeiten und breiten sich auch über andere Kommunikationskanäle aus. Diesen wollte ich hier mal präsentieren als Paradebeispiel des Klassikers. Der Inhalt ist harmlos und bei dem, was Geld kann und nicht kann, hab ich an Maik gedacht. (Du wirst an jemanden denken!“) 2. Grund ist: Keine Idee für Blog heute.

Mal sehen, was am 9. Tag passiert? Das wär dann nächsten Freitag, wenn heute schon mitzählt …

Heute ist Dienstag, der 10. Juli

19,4 Grad hat die Müritz aktuell laut Wasser- und Schiffahrtsamt in der Gerhard-Hauptmann-Allee, an dem ich vorbeiradle, wenn ich zum Volksbad fahre, wie heute mal. Ich hab den halben Tag gebraucht, um mich dazu aufzurappeln. Es kam mir ziemlich kalt vor, bin aber trotzdem ein gutes Stück geschwommen und hab mich hinterher wohler gefühlt.

Bis Donnerstag sind noch die letzten der 10 Portaltage am Stück, wie im Juni schon mal. Heut verspür ich eine schwere Energie, die mich zwar um viertel 6 aufstehen ließ, um „Twinflames: Botschaften aus dem männlichen Kollektiv“ von Zwillingsflamme 1111 auf youtube zu gucken, mich anschließend aber wieder ins Bett sinken und bis nach 12 schlafen ließ. Müde und zerschlagen zieht sich heute über den ganzen Tag. Stina von Zwillingsflamme 1111 hat die schönsten und vielfältigsten Karten von allen und es ist ein sinnlicher Genuss für mich, ihre Videos und Botschaften zu sehen und zu vernehmen. Heute kam auch mein Gilded Reverie Lenormand von Ciro Marchetti, mit Goldschnitt und ganz herrlichen Bildern, das ich gleich ins Herz geschlossen hab, so wunderschön … Was machen diese Kartenreadings von ihr und anderen mit mir? Sie vermitteln mir – und uns weiblichen Flammen – die aktuellen Botschaften der Geistigen Welt, so eindringlich, liebevoll und einfühlsam, dass man dranbleibt, auch wenn man auf Rückzug ist. Die Engel sagen: Dein Weg ist der richtige! Er ist beschienen vom Heiligen Geist – Ausweichen zwecklos!

 

Heute ist Montag, der 9. Juli

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Als ich meinen Schmerz auf den Acker der Geduld pflanzte, brachte er die FRUCHT DES GLÜCKS hervor. Khalil Gibran

Ich weiß, was er damit meint. So ist es bei mir auch jetzt. Heute Vormittag war Sigi zum Kaffee hier und so haben wir ihn schön vertrödelt. Dann hat Manuel angerufen, der heute frei hat, und sich zum Nachmittagskaffee angemeldet. Das hat er drauf, einfach mal so zum Kaffeetrinken von Rostock nach Waren zu fahren. In der Küche steht immer noch der Abwaschberg von der Geburtstagsfeier, logisch. Gestern hatte ich noch Gäste, da wurd es auch nichts, und heute auch nicht, wie es aussieht. Martina meint, ich kann sowas viel besser ignorieren als sie. Stimmt, das kann ich wirklich sehr gut ignorieren. Dafür kommt heute mein bestelltes Gilded Reverie Lenormand Kartendeck, das werd ich gleich einweihen …

Guti-Gutshaus hat sich auch noch nicht gemeldet, und das ist auch gut so. Ich kann noch paar freie Tage gebrauchen. Meine Füße sind gerade am Abschwellen. So läuft alles in ruhigem Fahrwasser und ich genieße meinen magischen Krebs-Monat Juli rundum zufrieden. Übrigens gab es noch einen schönen Zufall auf der Geburtstagsfeier. Ich hab zu Tim, Manuels Begleiter, gesagt: Das ist mein Sohn, das ist meine Tochter. „Kenn ich“, hat er bei ihr erwidert, „Uni Rostock, ich hatte bei ihr Englisch-Seminar.“ – Und sie sagt: „Oh Gooott … „

Heute ist Sonntag, der 8. Juli

War das eine Feier gestern! 12 Stunden, von morgens um 10 bis abends um 10. Meine liebe Martina, die mit meinen Kindern zurück nach Rostock gefahren ist, schrieb, als sie zu Hause war: Du warst zufrieden und glücklich heute, das war zu merken, und das ist auch das Wichtigste. Alle meine Lieben haben mich mit so vielen guten Wünschen und schönen Geschenken überhäuft, da kann ich nur glücklich sein …

Nur ein Geschenk-Anhänger fiel aus dem Rahmen: Von Sigi unten ein Zweier- Pack Pfefferbeisser als Zugabe mit dem Spruch: „Sag mir, was du an ihm findest, auch wenn du gleich mit ihm verschwindest. Es steht doch in seinem Gesicht, Er liebt dich nicht, wie ich. Denn er hat dich nicht verdient, Dich nicht! Nein, Er hat dich nicht verdient, nimm mich! Die Wurst“ – Das stimmt nicht, war mein Kommentar. Warum schreibt sie sowas?, wo sie doch immer beteuert, ich wünsch dir so sehr, dass du mit ihm glücklich wirst. Immerhin räumt sie ein, dass ich gleich mit ihm verschwinde … ha,ha.

Als alle weg waren, fiel mir ein – die Tomaten-Tarte, wo ist sie? Die hatte Martina gezaubert. Sie stand noch in der Backröhre und war noch warm. Wir haben sie schlicht und einfach vergessen. Als ich es Martina erzählt hab, sagt sie: Mir war doch so, als ob was fehlt! Also hab ich heute die Nachbarschaft eingeladen …

Heute ist Freitag, der 6. Juli

Gestern hab ich es endlich zum ersten Mal in diesem Sommer an den See geschafft! Während ich mit Martina mit Planung Geburtstagsfeier beschäftigt war, rief Anja an, die im Guti-Gutshaus auf sich allein gestellt und mit Kaffeegästen, Abendbrotvorbereitung und Minzsirup kochen gleichzeitig überfordert war, und deshalb gefragt hat, ob ich sie unterstützen kann. Eigentlich nicht, denn wir hatten auch zu tun, aber da Martina sowieso schon immer mal mein Guti-Gutshaus kennenlernen wollte, haben wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Vier Stunden, von 16 – 20 Uhr. Anschließend zum See, der 3 km entfernt am Ende der Welt liegt. Nur Wiesen und Felder und ein einzelnes Haus. Dort parken, war die Beschreibung von Steffen, unserem Hausmeister, und dann sind es noch 100 m bis zum See. Wir haben ihn gefunden, das Wasser war herrlich warm – wärmer als die Luft – und bei den ersten Schwimmzügen, dachte ich, ich bin eingerostet. Das hab ich so noch nie erlebt. Das zeigt mir einmal mehr, was Priorität hat: Regeneration, Bewegung, Bewegung, Reneration …

Als wir uns verabschieden wollten, hat Anja gesagt: Wart mal – und kommt mit einer schönen Flasche Rosado zurück. „Ohne dich wär ich aufgeschmissen gewesen.“ Das war eine schöne Anerkennung für unsere Einsatzbereitschaft. Meine und auch Martinas. Anja ist da großzügig und entscheidet das auch mal ohne Kenntnis der Chefs.

Den haben wir uns abends auf der Terrasse munden lassen …

Heute ist Mittwoch, der 4. Juli

Um 8 bin ich heute morgen losgefahren nach Rostock – Termin Nageltante. Und um halb 8 abends war ich mit Martina zurück. Morgens 19 Grad, abends 29. Martina bleibt bis Sonnabend und fährt mit Sohnemann nach meiner Geburtstagsparty mit zurück. Sie hat sich freundlicherweise bereit erklärt, mir bei der Vorbereitung zu helfen. Also haben wir 2 Tage für Einkaufen und Zubereitung unserer schönsten Rezepte. Da freu ich mich drauf … Wird bestimmt schön!

Manuel kommt auch mit seinem Timmi – allerdings Einquartierung im Hotel, da bei mir belegt ist. Ich bin ziemlich k.o. nach dem Tag. Martina ist noch Spazieren am Hafen – sie braucht Bewegung. Ich brauch vor allem eins – Ruhe. Deswegen werden es auch nur 111 Wörter, und nicht 222 …

Heute ist Dienstag, der 3. Juli

Die Zeit mit Manuel ist ein gutes Übungsfeld für das Zusammenleben von männlich und weiblich. Es sind ordentlich die Fetzen geflogen. Solche Entwicklung hatten wir noch nicht, hat er gesagt, und gegrinst. So verlief der Sonntag: Am Morgen fragt er: Wollen wir Cabrio fahren?“ – „Ja, wohin?“ – „Entscheide du!“ – „Gut, ins Schlosshotel Groß Plasten zum Frühstück …“ Das war sehr schön, ein fürstliches Frühstück auf der Schloss-Terrasse mit Seeblick und anschließendem Spaziergang im Park. Da mir immer noch nach Stehen und Laufen die Füße und Beine weh tun vom Guti-Gutshaus-Job, hab ich ihn gebeten, mich an der Ecke Burgstraße aussteigen zu lassen, bevor er zum Parkplatz fährt. Er biegt nur kurz in die Straße ein, wendet und lässt mich an der Bushaltestelle aussteigen. Ich sag „Danke für die Aufmerksamkeit“, schwing mich aus seinem flachgelegten Coupe und knall die Tür zu.

Als er nach Hause kam, hatten wir eine Diskussion über „Männersprache – Frauensprache“. Er hat mir wohl noch 25 mal die Autotüre vorgehalten. Das trifft einen Mann ins Herz! Abends hat er gefragt: „Wollen wir Essen gehen?“ – „Nein.“ – „Gut, ich geh alleine und bin zu latent später Stunde zurück.“ Das war er dann auch. Ich hab in der Zeit schön auf Terrasse die Beine hochgelegt und mit Rosé den schönen Abend genossen … So könnten sich auch Paar-Szenen abspielen.

„Kinder – Trennung – Seelenpläne – Live-Channeling“ auf youtube von heart&soul-readings!