Donnerstag, 12. Januar

Liebe ist nur ein Wort, aber sie trägt alles, was wir haben. Ohne sie wäre die Welt leer. Oscar Wilde

Nach dem Bengalen-Feuer hab ich noch die 10 vergessenen Wunderkerzen angezündet, mit dem Mond über mir auf der Terrasse. Da war schon Mitternacht vorbei.

Portaltag – Tag der Heilung

Donnerstag – 4 blaue Kerzen für Jupiter – Schütze. Das sind die schönsten – mit Farbverlauf.

Mittwoch, 11. Januar

Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch. Franz Grillparzer

Sich an die schönen, leuchtenden Momente zu erinnern, tut gut – besonders bei 95 Prozent Luftfeuchte in flüssiger Form. So sind auch die schönen Momente der 2 Jahre und 2 Monate in Bandelstorf mit Jonte am Wochenende dort nochmal an mir vorbeigezogen. Ja, Jonte …

Anatomisch gehören die Zähne zum Skelett, sie sind über ihre Wurzeln im Kiefer, über die Verkettung des Kiefergelenkes mit dem Schädel, über den Schädelknochen zur Wirbelsäule und damit mit dem ganzen Rest des Körpers verbunden.

Ausgangspunkt für meine Google-Recherche war die Frage von Jonte: Gehören die Zähne zum Skelett? Ich glaub ja, ich erkundige mich. Dann hat er auch dauernd von den roten Blutkörperchen geredet – die roten Blutkörperchen – da freuen sich die roten Blutkörperchen – die roten Blutkörperchen … Die freuen sich auch über einen Mittagsschlaf, wobei er völlig gegensätzlicher Meinung ist. Vor allem meine freuen sich darüber. Er wird am 2. Februar 3 1/2! Als ihn dann doch der Mittagsschlaf übermannt hat, hab ich ihn beim Schlafen angesehen – auf der Höhe der Ohren sind seine Augen, da, wo bei uns die Nasenlöcher sind, hab ich zu Heidi gesagt. Darüber ist alles Stirn, also Denkapparat. Und das Enkelkind ist mir anvertraut …

Zum nächsten Geburtstag bekommt er ein Mikroskop von mir, ist mir grad so eingefallen. Wenn ich noch so lange warten kann …

Orange8 Kerzen am Mittwoch für Merkur – Reisen, Kommunikation, Komponieren, Verlorenes wiederfinden

Nach der Kündigung meiner Wohnung in Bandelstorf geht jetzt der Clinch mit meinem Teilzeit-Arbeitgeber – oder ich kann schon sagen Ex-Arbeitgeber – in die nächste Runde. Da ich schon im Sommer zu meinem Geburtstag beschlossen habe, der nächste 7er-Jahresrhythmus wird froh und zufrieden bis glücklich und zufrieden, tangiert mich das nur am Rande, was mir sonst sehr auf die Nerven gehen würde. Und da ich auch schon zum 31.8.22 innerlich gekündigt habe nach 5 Jahren, heißt es jetzt nur noch, meine Ansprüche geltend zu machen. Dafür hab ich mir die Frist bis zum 31.3. gesetzt.

Die Merkur-Kerzen brennen gerade, ohne zu flackern – so wie auch meine Einstellung ist.

Ich hab mir noch den Daumen verbrannt beim Anzünden des Bengalen-Feuers auf der Terrasse – war für Bandelstorf gedacht, hab ich aber erst gefunden, als Jonte schon weg war.

Dienstag, 10. Januar

Nichts ist falsch, wenn dein Herz dir sagt, dass es richtig ist.

Das ist heute nicht aus Liebe, meinem Kalender. Das steht auf der Tasse, die ich gestern auf dem Rückweg bei Netto in Laage für Christa zum Geburtstag gekauft hab. Dazu eine Dose Radler Berliner Kindl – sie ist Berlinerin, und noch paar andere schöne Sachen, wie Rügener Sanddornmarmelade, Zitronenkekse Lemon & white chocolate sowie Hallorenkugeln Dessert-Träume Feinste Kreation.

Heute 5 rote Kerzen für Dienstag – Mars. Die muss ich mir erst noch besorgen und, wenn ich sie habe, abbrennen lassen, nicht auspusten.

Als ich gestern zurück war, ging es mir bedeutend besser als am Wochenende, als ich es noch vor mir hatte. Das ging mir an die Substanz.

Es ist 12, die Mittagsglocken läuten. Kerzen kaufen geh ich jetzt, das macht mir Spaß. Ich brauch 60 Stück in 7 Farben für 2 Wochen, obwohl – eine goldene für Sonntag hab ich schon, von Martina. Schwarz könnte schwierig werden. Wünschen – dann find ich sie auch … Hat geklappt! Grüne fehlen jetzt noch, obwohl es schon Osterdeko gibt, keine grünen Kerzen. Guck ich übermorgen im Papillon, bis 11.1. geschlossen. Ich brauch sie erst Freitag, am Venus-Tag.

Heute, bei Mars, dem Gott des Krieges und des Konfliktes, geht es auch darum, das Rechtmäßige in jedem Streit zu finden. Deshalb hab ich, als die Kerzen schon brannten, nachträglich noch 5 Post it’s darunter geklebt: Urlaub, Sonntagszuschlag, Feiertagszuschlag, Weihnachtsbonus, Stundenlohnerhöhung – das Rechtmäßige im Konflikt mit Guti-Gutshaus. Der Weihnachtsbonus soll Ende Januar überwiesen werden. Das kann man ja nochmal mit Kerzenmagie bekräftigen …

Nun sieht es vielleicht so aus, als würde ich mich nur damit beschäftigen. Nein – dadurch ist es wärmer und heller bei mir und Kerzenschein hat sowieso seinen Zauber. Wenn es bei Guti-Gutshaus noch zusätzlich was bewirkt … Mehr ist interessant, wie viel sie von sich aus bereit sind, meine Ansprüche zu erfüllen. Zumindest für das vergangene Jahr. Dabei liegt die Betonung auf meine Ansprüchevon sich aus kam gar nichts.

Montag, 9. Januar

Liebe – und tue, was du willst. Aurelius Augustinus

Das war die Höchstleistung für Januar. Gestern hab ich 8 Stunden meine Wohnung bei Heidi ausgeräumt und geputzt, den ganzen Sonntag. Das war wie eine Bergbesteigung – so fühl ich mich jetzt auch. Übernächstes Wochenende, zum Schamanenkurs, fahr ich nochmal hin für 2 Nächte und hol die letzten Sachen ab. Also, falls sich noch was ergeben sollte, dann müsste es bald sein …

Als ich mit Heidi heute vor dem Losfahren zum Abschied noch auf der Terrasse war, kam Meike aus dem Dorf dazu. Und, hast du dir das auch gut überlegt?, hat sie gefragt. Nein – wenn es eine Frage der Überlegung wäre, würde ich hierbleiben. Es ist aber eine der Notwendigkeit. Da ergibt sich noch was, hat sie gemeint. Mit was ist finanziell gemeint.

Meine Kerzenmagie heute – 2 weiße Teelichter für Montag, den Mond. Das mach ich jetzt mal für jeden Wochentag bis zum 20. Januar, wenn ich wieder hinfahre.

Noch eine Begebenheit am Rande – Als ich am Freitag bei Martina zum Frühstück und zur nachweihnachtlichen Bescherung war, hat’s geklingelt. Manuel stand vor der Tür. Ich bin auch in den Flur gegangen und hab gesagt: Happy new year – Er: Du siehst schlecht aus, und gleich nochmal, damit’s auch sitzt. Ich hab das schon lange nebenbei laufen lassen mit ihm, ohne klare Position zu beziehen, was seine Einstellungen und Ansichten angeht. Jetzt Daumen runter für dieses Jahr, solche Freundschaften brauch ich nicht.

Kurz nachdem ich hier war, fing die Montagsdemo unten auf dem Markt an. Ein Redner hat lautstark gefordert: Es gibt nur eine Strafe für Vergewaltiger – welche er meinte, war mir schon klar, bevor er es ausgesprochen hat. Das hatte einen aktuellen Bezug, über den ich nicht im Bilde bin und den ich akustisch auch nicht verstanden habe, obwohl ich auf der Dachterrasse direkt darüber bin. Da verschließen sich meine Ohren, wenn ich höre deutsch, Deutschland, deutsches Volk.

Martina hat mir erzählt, Manuel hat 2 Flaschen Likor Schwarze Johannisbeere, die ihm eine Patientin geschenkt hat, in den Ausguss gekippt, weil er ihm nicht geschmeckt hat. Obwohl sie ihn darauf hingewiesen hat, wieviel Arbeit Likör macht und dass er ihn ja verschenken kann. Das und andere schöne Weihnachtsgeschenke kloppt er lieber in die Tonne – Ausländer, Asis und sonstige kriegen nichts von ihm. Osteopath von Beruf – und was von der Gesinnung?

Schwarze Johannisbeere – ribes nigrum – ist das Grundmittel in der Gemmo-Therapie, zu der er über mich gekommen ist während meiner damaligen Ausbildung. Wenn ich die Schwarze Johannisbeere wäre, würde ich ihm ab jetzt jede Hilfe verweigern.

Als Sabine hier war, haben wir auch eine Jahreskarte aus Sentenzia – Feuerherz & Flügelschwert, dem Sprüche-Tarot, gezogen. Meine war: Der Herrscher – Sprich nicht samtene Worte, wenn du steinerne Taten ausführen kannst. Ich glaub, darum geht’s dieses Jahr – klare, eindeutige Kommunikation in Verbindung mit entsprechenden Taten. Das liegt hier schon, hab ich zu ihr gesagt. Beim Stifteziehen nach Farben zu Neujahr war der 5. von 5 Dunkelblau. Hellblau heißt, sag’s, aber freundlich. Dunkelblau ist genau das Gegenteil. Kein Blatt vor den Mund nehmen …

Heidi hab ich eben, kurz vor Mitternacht, noch ein Bild von Jonte geschickt, als er Sonnabend da war, und dazu geschrieben: Guck mal, was für Augenringe, wenn du rauftippst. Bloß die Ruhe bewahren und ihm ein Ruhepol sein …

Donnerstag, 5. Januar

Das Leben ist kurz. Brich die Regeln, verzeihe schnell. Küsse langsam, liebe wahrhaftig, lache hemmungslos und bedauere niemals etwas, das dich zum Lächeln gebracht hat. Mark Twain

Tja, dieses Wochenende übergeb ich die Wohnung in Bandelstorf, wenn sich nicht noch was ergibt … Heute fahr ich hin, Montag komm ich zurück. Sturm und Vollmond, mal sehen, was das bewirkt …

Glücksbotschaft vorgestern, Glückskerze gestern, Glücksbad heute – 3fache Förderung, toi, toi, toi – es möge gelingen!

Mittwoch, 4. Januar

Du hast mich tiefer berührt, als ich glaubte, dass sogar du mich berühren könntest – mein Herz war voll davon, als du heute kamst. Fortan gehöre ich ganz und gar dir. Elisabeth Barrett Browning

Mein Kalender scheint mit der Kerzenbotschaft im Bunde zu sein. Das liegt lange zurück – als du heute kamst. Meine Wohnung in Bandelstorf – ich hoffe, da kommt noch nicht jede Hilfe zu spät …

Er glaubt, wenn es nicht bald ein Erfolgserlebnis gibt, fließt da nichts mehr. Das ist richtig.

Das hab ich neulich in einem Elisabeth K Orakel für das nächste Halbjahr gehört. Ich weiß nicht, ob er das glaubt – das war meine spontane Antwort, ohne einen Kommentar dazu zu schicken. Die Liebesorakel sind zeitlos – sie können für jetzt oder vor 10 Jahren oder in 10 Jahren zutreffen. Sie ist nur die, die mich gerade begleitet.

Eine kommentiert unter allen Videos, egal welchen Inhalts: Ich höre weiter nur auf mein Bauchgefühl. Die weiß, was sie schreibt, und der könnte ich mich anschließen. Die meisten anderen sind in der Achterbahn ihrer Gefühle – oben top, unten flop.

Ich beobachte, wie es weitergeht mit den vielen Betroffenen, wobei Betroffenen wie Opfer klingt. So ist es nicht. Ich guck nur wie der Bauer, der mit dem Wetter auf gute Ernte hofft. Davon hängt sein Überleben ab.

Hing es ab. Es gibt viele andere Möglichkeiten. In die Stadt gehen, Land verkaufen, seine Wurzeln vergessen … Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. Ich fühl mich damit verbunden – das erdet mich.

Der Vollmond, der am Sonnabend ist, wirkt schon, in seiner ganzen Kraft …

Dienstag, 3. Januar

Der Zufall hat mir ein Geschenk gemacht: Dich. Ich habe die Verpackung bewundert, lächelnde Augen, glänzendes Haar, küssende Lippen. Ich habe es geöffnet und eine Schulter zum Anlehnen gefunden, Witze, Begierden, Zärtlichkeiten, Zuckerwatte und Liebesperlen. Aus Liebe – immerwährender Kalender

Nun ist es nicht so, dass ich nicht weiß, wohin mit meinem Geld. Es ist nur so, dass mir wichtige Dinge über den Weg laufen und dann weiß ich auch, dass sie wichtig sind. Im Einklang hat sie gesagt: Den haben wir auch erst vor Weihnachten reinbekommen. Stimmt, da hab ich ihn auch im Schaufenster liegen sehen und auf dem geistigen Merkzettel notiert. So ungefähr wie mit der Tasse mit dem Schokoladenmädchen – die war da, kaum dass ich sie bestellt hatte. Das sind Vorbestellungen vom Universum für mich, die ich dann nur noch abzuholen brauche.

Heute war Sabine hier aus Berlin, die hier in ihrer Wohnung ist. Guck mal, hab ich gesagt, das ist das Bild zu meinem Text im Kalender heute. Es zeigt eine Familie um einen Tisch – Vater und Mutter sitzen sich an der Stirnseite gegenüber, dazu 3 Kinder, die im Alter sind wie die von Maik, als wir uns kennengelernt haben. Das jüngste, Maria, 2, in einem Kinderstuhl.

Sie hat mir unter anderem auch ein Teelicht mit einer Glücksbotschaft mitgebracht. Die zeigt sich, wenn das Wachs flüssig geworden ist. Nach hyptnotischem Gucken in die Kerze hat sie sich nach und nach offenbart: Glück – zu spät – kommt – nie. Glück kommt nie zu spät. Was heißt das speziell in meinem Fall, hab ich gedacht? Bezieht sich das auf meine Wohnung, die ich jetzt nach gut 2 Jahren am Wochenende übergebe oder hat es noch eine andere Bedeutung?

Für die Familie ist es zu spät – geschieden inzwischen. Zur Wohnung hat Heidi geschrieben: Das besprechen wir auf der Terrasse. Es heißt ja, neues Jahr – neues Glück …

Montag, 2. Januar

Mit geliebten Menschen zusammen sein: mehr braucht es nicht, träumen, mit ihnen sprechen, an sie denken, nicht denken, an die gleichgültigsten Dinge denken, aber in ihrer Nähe: alles gilt gleich. Jean de La Bruyère

Heute investier ich gleich einen Schein und hol mir Schutz und Begleitung für’s ganze Jahr und darüber hinaus – eine Amethyst-Druse aus dem Einklang in der Friedensstraße. Den hab ich da schon gesehen, den schönen Stein. Ich hab eine starke Verbindung zur Erde, seit dem Schamanen-Kurs noch intensiver. Ich glaube gehört zu haben, er will aus dem Schaufenster da raus. 🙂

Als ich ihn in der Sonne am Müritz-Ufer entlang nach Hause getragen habe, hab ich mich wie eine Mermaid im Märchen gefühlt. Heilung, Schutz und Schönheit … Wie schön es ist, mit Amethyst! Das sag ich mehrmals täglich schon seit meinem Besuch in der Natur-Schatzkammer in Neuheide mit Jonte am 26. November. Da war ich, um mir die Steine für das hawaiianische Huna-Orakel für unseren Kurs zu kaufen. Ich hatte das Gefühl, ich muss unbedingt an dem Tag da hinfahren und Jonte mitnehmen! Wie richtig und wichtig das war, hat sich gezeigt. Jonte hatte schon längere Zeit immer Bauchschmerzen. Als er mal musste, fiel ein langer weißer Wurm aus der Hose auf den Waldboden. Das war vielleicht eklig. Ich hab nichts gesagt, damit er keinen Schreck kriegt – er hat ihn ja nicht gesehen, denn er lag hinter ihm – und hab nur das corpus delicti in einem Papiertaschentuch sichergestellt. Spulwurm – wie sich später herausgestellt hat.

Ich hab vorher gesagt, er kann sich auch einen Stein aussuchen. Einen roten wollte er erst, dann ist er umgeschwenkt und hat paar Mal gesagt: Ich will einen lila Stein und hat immer wieder, als wir noch in der Ausstellung waren, gefragt: Wann kaufen wir den Stein? Wir haben auch einen schönen Amethyst in Herzform für ihn gefunden. Im Verkaufsraum waren auch große Amethyst-Drusen ausgestellt, die er voller Bewunderung – die sind ganz schön spitz! – mit seinen Händen lange berührt hat. Ich auch. Bei unserem zweiten Seminar im Dezember hab ich das erzählt und gesagt: Ich bin mir sicher, die Amethyste haben ihm den Wurm rausgeholt. Ja, bei Kindern machen sie das, hat unsere Schamanin gesagt, Erwachsene müssen fragen. Welt der Wunder …

Falls ich das schonmal geschrieben hab, ist es heute nochmal zu Ehren von Amethyst. Mein Amethyst-Armband trag ich seitdem auch jeden Tag und denk, so schöne Geschenke und Wunder alles – Schamanen-Kurs, Rügen, Reiki, das Passbild, die Kakao-Zeremonie und jetzt die Amethyst-Druse bei mir zuhause.

Sonntag, 1. Januar 2023

Jeder geliebte Mensch ist der Mittelpunkt eines Paradieses. Novalis

Das erste, was ich heute gesehen habe, nach den Männern von der Straßenreinigung, war: Es kam ein Mann auf mich zu, in weißem Hemd und schwarzem Anzug. Er ging quer über den Markt, ich stand oben am Fenster.

Meinen Neujahrs-Kaffee trink ich auf der Terrasse – bei sagenhaften 15 Grad!

Meine erste Tat – eine Apfel-Sahne-Sellerie-Suppe. Birgit kommt zu Mittag …

Sonnabend, 31. Dezember

Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst. Victor Hugo

Ich hatte gestern ein sehr kurzes Telefongespräch, als ich Michael angerufen und gefragt hab, ob er dann Jonte mal ans Telefon holen kann: Ich will nicht antworten. Okay. Sie waren wie Weihnachten in Schwerin und bleiben über den Jahreswechsel da. Es kommt ein neues Jahr mit neuen Möglichkeiten …

Gestern Abend ist mir eingefallen, ich könnte ja auch mal ins Kino gehen heute. Als ich die 3 Trailer gesehen hatte – Avatar 2, Der gestiefelte Kater – das letzte Versprechen und Räuber Hotzenplotz, war meine Cinestar-Lust gestillt.

Im Briefkasten war noch eine Karte mit einer Tüte Blumensamen: Damit aus Vertrauen Verbundenheit wird. Santander – Deine Bank. Jederzeit. Überall. Vielen Dank für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Genauso wie eine Pflanze besonderer Sorgfalt bedarf, möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen unsere Partnerschaft pflegen und weiterentwickeln. Damit zusammenwächst, was perfekt zueinander passt. Wer denkt sich so einen Text aus?

In der Küche regnet’s auf’s Dachfenster, ich mach nachher noch den Abwasch und mal wischen. Bei EDK stand gestern noch der Adventskalender zerfleddert in der Ecke. Noch kein Gewinner eingetragen für den 24.12. und auch bei einigen anderen Türchen, obwohl immer eingeworfene Karten in der Box waren. Den haben sie dieses Jahr ganz schön vernachlässigt.

Kleines Raunacht-Wunder heute nach dem großen vorgestern – die Kakao-Zeremonie. Eben hat’s geklingelt und meine Schokoladenmädchen-Tasse ist mit dem Paketboten gekommen. Gestern bestellt, heute geliefert, und ohne Amazon Prime. Sollte vom 5.- 7. Januar kommen. Als wenn sie’s schon abgeschickt haben, bevor ich bestellt habe. Ich hab grad mit Fritzi telefoniert und gesagt, das seh ich als Zeichen, sogar als dringliches, weiter das Café in Guti-Gutshaus zu machen.

Cheers my Dears! Um 16 Uhr stoß ich mit MMchen Extra Rosé in die Luft an. Beim Wischen in der Küche ist mir der Blumentopf runtergeknallt, mit feuchter Erde. Dann hab ich noch eine gute Idee: Ich lass die ganzen Silvester-WhatsApps einfach ausfallen und ignorier sie. Für Neujahrswünsche ist dann morgen immer noch Zeit …

Seit 18 Uhr mach ich wieder – wie im vorigen Jahr – stündliche Ziehung der Glückskekse. Da ich nur 10 hab, aber vielmehr, die ich bedenken möchte, sind die dringlichsten dran: Dana – Fritzi – Birgit und Tine – Heidi – Martina und Carmen – Andrea und Michael – Ich. Diesmal hab ich die Reihenfolge geändert, nicht ich zuerst, sondern zuletzt. Das heißt nicht, ich nehm, was übrig bleibt, sondern das Beste zum Schluss. Ich hoff, dass der Keks das hergibt …

Aniko hat mir Guten Rutsch gewünscht und gefragt: Wo feierst du? Zwischen Himmel und Erde – stimmt ja, im 3. OG, und auch im doppelten Sinn.