Heute ist Mittwoch, der 5. Dezember

So ein frischer, schöner Morgen – wieder zum Morgenglockenläuten. Ein Tag schöner als der andere … so dass sich alles endlich wendet. Es geht in eine neue Richtung. Wo ich ausgelaugt war, fühle ich neue Kraft, wo ich verzweifelt war, fühle ich Glauben, wo Druck war, fühle ich Leichtigkeit. Wo ich aufgeben wollte, fühle ich Angekommensein. Ich seh nicht das Kopfsteinpflaster vor mir – sondern die Sterne über mir …

Als wir gestern bei Christa waren, haben Sigi und Wolfgang ein Päckchen mitgebracht, das die Post bei ihnen abgegeben hatte. Eigentlich heißt es ja Postbote – aber wenn er klingelt und ich melde mich über die Sprechanlage, kommt immer als Antwort : Die Post … Also die Post hat mir meine Amazon-Bestellung gebracht – ein 8er Pack Haarbänder, von manchen auch gern Klapps-Band genannt. Ich liebe die – und hab sie jetzt in Schwarz, Weiß, Rosa, Pink, Rot, Gelb, Grün, Orange … 6 herrliche Regenbogenfarben!

Was war das Schönste heute? Um 9 kam eine junge Frau zu mir, von der ich mal den Flyer in der Currywurst-Butze gesehen habe: Ihre mobile Putzfee – Flinke Reinigung für ein zauberhaftes Ergebnis! Das geht um Fensterputzen bei mir. Jedenfalls – auf Anhieb gegenseitige Sympathie. Ich hab was gesagt – sie hat was gesagt – und beides hat ineinander gegriffen, wie die Räder eines Uhrwerks! Beim Geschäftlichen waren wir uns schnell einig. Dann kamen wir durch meine Karten auf Spirituelles … das passt!

Heute ist Dienstag, der 4. Dezember

8-Uhr-Glockenläuten … Jeder Tag ist wie ein Glockenläuten, wie ein Neuanfang, an dem alles seine Ordnung und Richtigkeit hat. Seit ich klar für mich bin. Ich hab mal ein Karten-Video von Zwillingsflamme 1111 gesehen. Ein Satz daraus ist seit gestern Abend in meinem Kopf:

Die Soulmates kommen nach Hause, ihre Flammen rufen sie … 

Ich weiß nicht, warum. Ich hör es nur die ganze Zeit. Wie von oben eingegeben …

Was war das Schönste heute? Eine Einladung von Christa, 76, eine Etage unter mir, für Sigi, Wolfgang und mich zum „Kaffee“. Überraschung – es war eine richtige Weihnachtsfeier – sie hat gebacken und gekocht und für jeden gab’s ein Fläschchen Piccolo – für mich Dornfelder –  mit Weihnachtsmütze. Und zusätzlich für mich – ein Tütchen mit schönen Leckerlis. Ich weiß nicht, womit ich das verdient hab, hab mich aber sehr gefreut natürlich. Das ging von 4 bis halb 8 und die Zeit verging wie im Fluge. Wir haben viel erzählt und gelacht. Hat Spaß gemacht …

Christa ist ein Zuzug aus Berlin und gehört seit zwei Jahren zu unserer Haus-WG. Ihr Mann lebt noch in Berlin und lässt sich nur ab und zu mal hier sehen. Ihre Tochter wohnt auch in Waren und „kümmert sich“, was aber eigentlich gar nicht nötig ist. Das klappt alles prima mit uns – die Chemie stimmt. Das ist eine schöne Gemeinschaft – das schreib ich nicht zum ersten Mal – und herzlich!

Heute ist Sonntag, der 2. Dezember

Gestern früh war Sigi zum Kaffee hier, mit mitgebrachtem Frühstücks-Tablett. Dann hat es geklingelt. „Das ist bestimmt Bernd, das Klingeln hört sich so an.“ So war es. Sigi hat sich schnell verflüchtigt. Ihre Energiewellen passen grad nicht zu unseren.

Bernd ist unter anderem Architekt für Innen und Außen nach Feng Shui. Gestern hat er sich gründlich in meiner Wohnung umgesehen und gesagt: Das ist eine schöne Energie bei Dir! Überall Engel. Ja, Engel, Kerzen und Rosen …

Dann hat er mich über den Rand der Kaffeetasse angesehen und gefragt: Was macht deine Liebe? Die Zeit, die das brauchte, um über den Tisch zu mir zu gelangen, war Schweigen. Nach meiner Antwort auch.

Natürlich will jede Frau einen Mann, der so gebaut ist, das hat die Natur so vorgegeben. Und wenn er sie begehrt, zaubert das ein entspanntes Lächeln in ihr Gesicht. Das ist der Traum der Prinzessin. Und man kann daran glauben, dass er sich erfüllt hat. Das ist eine Wonne ohnegleichen. Ich kenn das Gefühl noch. Wenn alles gut läuft, wird sie zur Königin dadurch – wenn es schlecht läuft, wird sie auf Umwegen zur Königin – durch die Erfahrung, dass sie nicht die Prinzessin ist, die sie glaubte zu sein. Nein, dadurch, dass er sie nicht als solche sieht. Das zeigt er ihr, indem er andere in ihren Stand erhebt – und sie geht.

Heute ist Sonnabend, der 1. Dezember

Im Monat November hatte ich genau zu seinem Geburtstag, vorgestern – 222 Aufrufe. Geführt, getragen, gehalten, geschützt …

Wie die Natur das unterstützt und meinen Geburtstag – 7.7.59 – in seinem spiegelt! Sonnenaufgang am 29. 11. um 7:59 Uhr – Luftfeuchtigkeit 77%

Gibt’s das … ??

Gestern war ich mit Sigi und Sommer Tours in Ludwigslust zum Barack-Weihnachtsmarkt, nur ohne Barock. Die Kostüme sind erst am Wochenende zu sehen. Also haben wir das Schloß besichtigt, inklusive Schloß-Cafe! Anschließend abends die erste Weihnachtsfeier von Notfallbegleitung. Ich hatte nur eine halbe Stunde Zeit dazwischen und war insgesamt 13 Stunden unterwegs. Das heißt heute RELAXE, denn morgen – nach einem Monat Pause – mal wieder eine Guti-Gutshaus-Frühschicht …

2 Holunder-Glühwein wie Öl und eine Schneider-Jogginghose in K-Größe für Couching waren das Beste!

 

Heute ist Freitag, der 30. November

Und noch ein Geschenk: Zu Weihnachten schenk ich mir eine Karte für Feet on Fire, das Magic of the Dance Programm am 16. Januar hier im Bürgersaal, also The Irish Step Dancers … das wollte ich schon immer sehen, bin aber noch nicht dazu gekommen. Tanzen – meine Leidenschaft – das erinnert mich daran …

Von meiner Fahrt ins Blaue – Harz mit Hexentanzplatz – hab ich mir aus einer Glasbläserei ein Keramik-Motiv-Licht mitgebracht, also nichts aus eigener Gläser- oder Bläserei. Mit einem Schwanenpaar, das leuchtet – wenn man eine Kerze reinstellt. Der ursprüngliche Gedanke war, dass passt zu meiner Schwanen-Geschichte und meinem Heather-Foto – so heißt das, neudeutsch – hier im Blog. Es steht auf meinem Fensterbrett im Wohnzimmer, und wenn ich es abends betrachtet habe, hab ich bis jetzt immer nur gedacht – schön! Als ich gestern ganz vertieft war, hab ich gesehen:

Das ist ein Paar, stolz und majestätisch, beide auf dem Wasser – in ihrem Element. Wie König und Königin! Da hat keiner Angst – weder vor Verlust, noch vor Nähe. Da ist keiner Kopf-Schwan oder Herz-Schwan. Da hat auch keiner Lernaufgaben. Und da kennt keiner Berg, Turm, Kreuz – oder Der Gehängte –oder überhaupt „Karten“. Sie sind einfach nur Herr Schwan und Frau Schwan. Auf die natürlichste Weise der Welt. Unbewusst im Einvernehmen mit der Evolution, Darwin oder Gott, die sie überhaupt nicht interessieren, weil sie sie nicht kennen … Lebenslang zusammen.

 

 

Heute ist Mittwoch, der 28. November

Gestern hab ich das gefunden, was ich morgen brauche, hier im Blog …

Seit heut früh um 4 entrümpel ich – alles Überflüssige, was sich angesammelt hat, fliegt raus … Bücher, Filme, CDs, Kisten, Kästchen, Karten, Krimskrams. Das verteil ich an andere.

Darunter war auch ein Text, den ich mir mal abgeschrieben habe: „Es macht einen Mann kleiner, wenn er eine Frau nicht glücklich machen kann, wenn er sie unglücklich macht. Die Welt ist nicht mehr bunt und farbenfroh. Er nimmt nur noch den Mangel wahr …“ Michael Robothan in: „Sag, es tut dir leid!“ Heute weiß ich, ein Mann ist nicht dazu da, um eine Frau glücklich zu machen … Wie auch kein anderer Mensch.

09:30 Bäckerfrühstück

Heute ist Dienstag, der 27. November

Tarot-Motive sind so etwas wie ein ganz allmählich gewachsenes „Bilderbuch des kollektiven Unterbewusstseins“ – und eben daher rührt ihre Aussagekraft. Brigitte online

Doch ich sammle nicht nur Tarot-Decks – auch Kipper- und Lenormand-Karten. Zu denen sich bald noch Sibilla- und Zigeunerkarten gesellen sollen …

Grad hab ich gesehen, dass „Amors Botschaften“ von Toni Carmine Salerno auf Amazon wieder verfügbar sind, was sie lange nicht waren. Noch 1 Stück auf Lager – hab ich gleich bestellt! Das sind Karten in Herzform. Da hab ich zwar schon welche – Botschaften von Herz zu Herz, aber die hab ich nur genommen, weil es die anderen nicht gab. Amors Botschaften sind Römergläser, die Herzensliebe-Botschaften dagegen Pastell-Bonbons … Ich brauch die stärkere Dosis.

Das Leben ist zurück … ob es daran liegt, dass das Ei über Bord gegangen ist, oder das nur das Topping war auf den Salat des Jahres. So eine umfassende Umwandlung hab ich noch nicht erfahren. Das sind aber die Energien dieses Jahr. Was Bestand hat, bleibt und festigt sich weiter, was dem Untergang geweiht ist, geht krachen – mit Pauken und Trompeten!

Ich merk es sogar an meinem Gang,  wenn ich meine Müritz-hin-Fußgängertunnel-durch-und-Tiefwarensee-zurück-Runde gehe – frisch, frei und fröhlich – selbst zuletzt auf dem steilen Anstieg in der Schützenstraße, die eigentlich ein Weg ist und keine Straße. War es vorher, als würde ich eine zentnerschwere Last mit mir rumschleppen – kann ich jetzt Aufatmen …

Heute ist Montag, der 26. November

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Lass die WELT ihren Gang tun, wenn er nicht aufgehalten werden kann, wir gehen den unsern. Friedrich Hölderlin

Noch 5 Tage hat der November, noch 5 Wochen das Jahr. Das ist das erste Mal, dass ich Abschied nehme. Das waren auch Abschiede, was ich gestern aufgezählt habe, aber keiner wie dieser, wo ich geglaubt habe, es bleibt immer … Die anderen waren zum Üben – schlecht geeignet.

Ich hab neulich gedacht, ich bestell dieses Jahr nichts mehr – Doch, das Thelema Tarot! Thelema ist der von Aleister Crowley gegründete Orden mit eigenem Tarot. Das sind sehr mystisch wirkende Karten – mit alten Bildern. Die fehlen noch in meiner Sammlung …

Bei Google hab ich einen Artikel über ihn gefunden, Das „Große Tier 666“ alias Aleister Crowley in: Süddeutsche Zeitung vom 30. 12. 2017 und ihn heut früh um 4 auf suedddeutsche.de/kultur gelesen. Er zeigt ein Foto von ihm von 1912 und beginnt mit: „Im Dezember vor 70 Jahren starb Aleister Crowley, eine der merkwürdigsten und schillerndsten Gestalten des 20. Jahrhunderts. Der Brite war Künstler, Okkultist, Sexualmagier – und sah in Hitler seinen Vollstrecker … Am 1. Dezember 1947 starb er im englischen Hastings. Seiner Nachwelt vermachte er mehr als 80 Veröffentlichungen, zahlreiche Skizzen und Gemälde sowie einen Tarot-Kartensatz. Ganz zu schweigen von einem weitreichenden und verheerenden Einfluss.“

Wie manch einer Uhren sammelt, sammle ich Tarots – Spezialitäten. Ohne zu wissen, wozu ich sie brauche. Einfach, weil ich mich dazu hingezogen fühle …