Heute ist Montag, der 12. März

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Wenn Wissen und GELASSENHEIT sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung.

Meistens ergänzt sich das auch schon bei mir und dann fühle ich die Harmonie. Es gibt aber auch andere Momente. Heute steht in meinem Liebeshoroskop für die Woche: „Sie könnten entdecken, dass Ihr Liebster Ihnen etwas verheimlicht. Es handelt sich hierbei zwar nur um eine Kleinigkeit, aber dennoch macht es schon Sinn, genau zu hinterfragen, was in Wahrheit dahintersteckt!“ Etwas verheimlicht, ist gelinde gesagt. Ich weiß nichts, was und wie es bei ihm gerade ist. Manchmal erzählt mir Manuel was, er selbst sagt nichts.

Also schreibe ich nur aus meiner Position heraus. Seit dem 16. November ist es ein 222 words blog. Das hat sich zufällig so ergeben. Einen Blog-Artikel fand ich zu lang, hab einen Absatz wieder gelöscht und dann habe ich im Wörterzähler gesehen: 222. Seitdem habe ich das so beibehalten. Die spirituelle Bedeutung der Zahl 222 ist folgende:

Hab Vertrauen. Alles wird gut werden. Mach dir keine Sorgen und fürchte nichts, da diese Situation sich für jeden daran Beteiligten auf das Wunderbarste lösen wird. Dies ist ein Zeichen der Bestätigung, dass du auf dem rechten Weg bist, das Richtige tust und in die richtige Richtung gehst und bereits weißt, was gut für dich ist. Setze diese Gedankenrichtung fort und lass dich durch nichts beirren! – Nein, auch nicht durch mich selbst …

 

 

 

Heute ist Sonntag, der 11. März

Bedeckt war gestern. Strahlender Sonnenschein heute! Wir haben 3 Stunden die Sonne, die Natur und die frische Luft genossen – am Wasser, bei Venezia und vorher ausgiebig Frühstück bei Leddermann am Hafen.

Manuel hat mir eine Seite empfohlen: Werner Neuner Code. Dort kann man seine persönliche Venus- und/oder Drachenkarte anhand des Geburtsdatums berechnen. Meine Drachenkarte sagt:

In die Tiefe sinkt der Feuerdrache der Stille hinab. Dieses Hinabsinken widerspricht vollkommen der aufsteigenden Natur des Feuers. Dieses Hinabsinken aber bezeugt die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieses kraftvollen Drachens. Er ist der einzige, der den Mut hat, das Bewegungsmuster des Feuers umzukehren. Der Boden, den er berührt, beginnt mit stillen Farben zu leuchten. Er hat seinen eigenen Seelengrund erreicht. Mit wandelnder Schleife steigt er erneuert wieder empor. Nun ist er zu dem geworden, der er seit jeher bereits war.

 Seine Botschaft:

„Schlüpfe mit Absicht in die Rolle des Eremiten und spiele sie mit bewusster Aufmerksamkeit. Nichts gibt es, was du unbedingt zu tun hättest. Niemanden gibt es, dem gegenüber du zu irgendetwas verpflichtet wärest. Es geht nur um eines: zu sein. Dies ist ein heiliger Moment. Fülle ihn aus mit deinem ganzen Wesen. Wenn du aus dieser Rolle wieder heraus steigst, wirst du zu einem anderen geworden sein!“

Genauso fühle ich es auch: Nichts tun müssen, keine Verpflichtungen. Und jetzt kommts: Drachenkarte mit Geburtsdatum von Maik ergibt genau Dasselbe …

Heute ist Sonnabend, der 10. März

Manche Tage und Wochen ist nur Ruhe, jetzt überschlägt sich alles. Erstmal wurde ich um 04:14 Uhr geweckt von der Einsatzleitstelle – es wird eine Notfallbegleitung gebraucht. Ich wusste gar nicht, dass ich dran war mit Bereitschaft. Nach meinem Plan erst in 14 Tagen. Aber na gut, war hier in Waren und als ich kurz nach sieben zurück war, bin ich nach dem Frühstück müde wieder ins Bett gegangen, wach geworden um halb 1 und gesehen, dass Manuel 5 mal angerufen hatte.

Er hat spontan beschlossen, übers Wochenende herzukommen – zum Waffeln essen bei Janny’s, wie er sagt und abends schön Essen gehen. Gut, sag ich, ausgeschlafen hab ich, machen wir uns ein schönes Wochenende! Waffeln dann aber lieber in Venezia, unserem Venedig am Hafen. Das ist meine neue Lieblings-Location. Schönes Flair da … Nach unserem Wetter-Geplänkel mit Maik, hab ich ihm gestern Abend ein Müritz-Foto geschickt: Noch sieht es so aus – Er: Schön – Ich: Ja

So richtig Frühlingsgefühle kommen an diesem zweiten März-Wochenende auch noch nicht auf. Dazu ist es zu kalt. Und bedeckt. Liebe, liebe Sonne, komm ein bisschen runter, lass den Regen oben, dann wollen wir dich loben … Die Kommunikation mit Maik ist sparsam, doch wenn ich ihm was schicke, kommt fast in der selben Sekunde eine Reaktion, wie gestern schön, als wenn er sie schon vorformuliert und nur darauf gewartet hat, auf meine zu antworten …

Heute ist Freitag, der 9. März

Der Übergang vom Winter zum Frühling ist nicht zäh, wie Maik meint, der ist normal. Alles andere ist zäh, zum Beispiel, dass in finya nichts passiert. Es ist auch eher ein symbolischer Akt, mit dem ich bekunde, dass ich jetzt mit meinem Mann zusammenleben will. Ob nun eine Online-Plattform der richtige Rahmen dafür ist, ist egal, es ist nur ein Zeichen für – jetzt geht es anders lang!

Einer schrieb gestern: „Mein Kompliment – du hast wirklich eine schöne Ausstrahlung.“ Das war erfrischend, mal eine Zuschrift unter 60 + obwohl ich ein eindeutiges Profil angegeben habe. Er ist 38 und aus Hannover. „Einfach nett schreiben“, steht in seinem Statement. Der würde mir gefallen – als nette Bekanntschaft. Mit den alten Männern da, die mir sonst schreiben, kann ich nichts anfangen.

Gestern nachmittag war noch strahlender Sonnenschein – so gesehen hatte Maik recht mit kommt noch – ging aber auch gleich wieder. Heute wieder Rückfall. Unser Kaffeetrinken zu dritt war schön, doch hinterher hab ich gemerkt, wie ausgelaugt ich davon war. Ich spür immer mehr, wie ich die Energien aufnehme – die eine ist krank, die andere unglücklich – und wie ich damit zu tun habe, wieder in mein Gleichgewicht zu kommen. Gestern hab ich auch meiner Schwester abgesagt. Morgen wäre die alljährliche Frauentagsfeier mit den „Landfrauen“ bei ihr auf dem Dorf. Alles Alte, Festgefahrene, Starre selektier ich weiter aus – Freunde, Gewohnheiten, Sachen …

Heute ist Donnerstag, der 8. März

Der Winter will das Zepter noch nicht an den Frühling übergeben. „Schneeregen, der Übergang ist immer etwas zäh, mag ihn nicht“, schreibt mir Maik. – „Schnee-Matsch, dabei war es schon zwei Tage Frühling, gestern und vorgestern, gutes Gefühl, dass es aufwärts geht!“, schreib ich zurück, „heute ist auch ein magst-du-nicht-Tag.“ – „Das kommt noch“, meint er. – „Möglichst bald“, antworte ich … Wetter-Geplänkel zwischen uns. Was wohl jeder wirklich dabei denkt? Was ich denk, weiß ich ja. Nur bei ihm nicht. Ich fühl ihn wieder näher bei mir …

Heute ist Frauentag. Edeka verschenkt eine Rose an jede Kundin. Eine schöne Geste! Ich hab mir überlegt, 3 Stückchen Torte und 3 Rosen zu besorgen und spontan ein Frauentags-Käffchen mit Christa und Sigi im Haus zu arrangieren. Uns selbst zu Ehren und pro Frühjahrsstimmung. Apropos Frühjahrsstimmung und Verlieben. Auf VOX läuft jetzt um 18 Uhr „First Date – ein Tisch für Zwei“. Da können sich deutschlandweit Singles bewerben für ein Blind Date Dinner. Ist ganz interessant und Sigi meinte, da kann ich mich doch bewerben. Ich hab mir mal die Bedingungen durchgelesen: Also, man muss schon was von sich preisgeben, denn sie wollen den möglichst optimalen Kandidaten finden. „Unser Erfolg ist, wenn man allein das Lokal betritt und zu zweit wieder hinaus geht.“ Na, was ist? – fragt Sigi. NEIN, damit würde ich die falsche Botschaft ins Universum senden … Das sieht sie ein.

Heute ist Mittwoch, der 7. März

Gestern war eine schöne Überraschung im Briefkasten: Hiermit laden wir Euch ganz herzlich zur ersten Osterfeier in unserem neuen Haus ein. Es ist zwar noch eine Baustelle, hat aber jetzt schon die weltgrößte Party-Terrasse! Wir sind ab 13 Uhr startklar und freuen uns auf Euch! Auf Euch warten warme Suppe, Waffeln und abends BBQ, heiße und kalte Getränke, Bierchen und Vino sind natürlich auch vorhanden. Frieren müsst Ihr nicht, es gibt einen Ofen, Heiz-Pilz und abends ein Osterfeuer. Eine „Örtlichkeit“ ist auch vorhanden. Wir freuen uns auf Euch und hoffentlich bis bald, Paul und Andrea … Schön gestaltete Fotokarte mit Wohnobjekt – die erste Familien-Osterfeier am Karfreitag im neuen Domizil von Tochter und Schwiegersohn.

Nach zwei Tagen mit Frühlings-Wetter ist heute wieder Schneematsch und in der Seele will sich noch kein Frühlings-Gefühl einstellen. Doch die langen Winter-Abende mit Gedankenübertragung per SMS an Maik sind gezählt. In finya tut sich nichts. Mit ihm und mir auch nicht. Ich konzentrier mich darauf, auf meine Intuition zu hören und mich von nichts darin beirren zu lassen. Was nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Ich selektier weiter aus – Freunde, Gewohnheiten, Glaubenssätze. Frühjahrsputz auf zwei Ebenen in der Wohnung und auf drei Ebenen spirituell – KGS – Körper, Geist und Seele.

Ich träum von Sonne, Vögeln, Schmetterlingen – das ist derzeit deutlich unterbesetzt in meinem Leben. Wollen wir das beste hoffen …

Heute ist Dienstag, der 6. März

BILD 3  IST MEINE WAHL in GANESHA-SEELENBOTSCHAFTEN:

Die Zeit ist gekommen, deinem Herzen zu folgen und deine Emotionen voll zu fühlen. Du magst dich so sehr angeleitet fühlen, dich um andere Menschen zu kümmern, dass du vergisst, für dich selbst zu sorgen. Blitze von Intuition bieten dir ungeheure Einsichten. Du selbst oder ein anderer ist ein sanftmütiger, weichherziger, liebevoller und vertrauenswürdiger Freund.

Du spürst den Ruf, ein Leben zu führen, eingetaucht in die Tiefen der Emotion und Intuition. Du hast den ehrlichen Wunsch, anderen zu helfen und bist mit einer Tiefe der Gefühle gesegnet, die dir angeboren ist. Mitgefühl fließt direkt vom Geist Gottes in dein Herz. Es scheint, als seiest du dir vom ersten Moment an dessen bewusst, was andere fühlen und was ihre Herzen brauchen. Familie und Freunde werden geliebt, doch auch Fremde fühlen deine Liebe, wie sie in die Welt hinausstrahlt und sie heilt. Intuitive Fähigkeiten sind sehr ausgeprägt.

Du hast diese Botschaft gewählt, weil du dich fragst, ob eine bestimmte Person dein Seelengefährte ist, und die Antwort lautet: „Ja!“ Genau wie wir alle, hast auch du viele Seelengefährten – Wesen, mit denen du eine mystische Seelenverbindung hast und deren Lebensweg du teilst. Seelengefährten inkarnieren mit der Intention, im Sinne beiderseitigen spirituellen und persönlichen Wachstums zusammenzukommen …

Amors Botschaft an dich lautet: Zeit des Nachdenkens. Gesteht euch noch ein wenig Bedenkzeit zu …

 

Heute ist Montag, der 5. März

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und UNBEKÜMMERT zu bleiben. Foto dazu: Weißer SCHWAN auf blauer Flut …

Meine Unbekümmertheit besteht darin, dass ich nach jemand anders gucke, mit dem es sich leben lässt. Wo ist mein Genuss-Mann? In finya kann ich ihn nicht finden. Ich hab als Altersspanne 45 – 59 angegeben. Mir schreibt 60 + … Alle, die mein Jahrgang sind, wirken mindestens 10 Jahre älter. Deshalb hab ich die Latte tiefer angesetzt … Kaum, dass mich irgendein Foto anspricht – die Profile noch weniger: Entweder sind sie 1,60 groß, oder Sternzeichen Widder, oder sie sehen einfach alt aus – so, als hätten sie alles schon hinter sich.

Gestern hatte ich einen wundervollen Nachmittag mit der besten Notfall-Begleiterin aus dem Team Müritz. Und das war es gestern wirklich – Notfallbegleitung. Meine liebste Carmen hat wohl intuitiv gespürt, dass es das beste ist, wenn wir uns für den Nachmittag verabreden. Zu dritt – mit ihrem neuen Familienmitglied auf vier Pfoten, Fritzi, haben wir erst die Sonne mit Winzer-Glühwein Rosé am Hafen genossen und sind dann in Venezia eingekehrt, haben über Männer, das Leben und mögliche Partner-Modelle geredet. Mit ihr ist das ein ganz besonderes Vergnügen – sie sieht „die Sache“ realistisch, doch mit viel Humor, wo andere resignieren, jammern, klagen – vermittelt Sie den Eindruck, drüber zu stehen – es einfach, leicht und locker zu nehmen und auf sich zukommen zu lassen … Fritzi natürlich ohne Rosé.

Heute ist Sonntag, der 4. März

Nur eisige, sonnige Kälte – noch nichts zu merken von Frühjahr. Von denen gefällt mir keiner, da in finya. Ein hypomanischer Verliebtheitsgrad, wie ich ihn mal kannte, wird sich mit den Kandidaten nicht einstellen. Überwiegend schlechte Fotos, auf denen sich die Männer präsentieren. Unabhängig vom Aussehen, gibt es gute und schlechte Fotos. Die guten sind rar. Von mir habe ich mit Hilfe meines Juniors 3 schöne Bilder eingestellt: Eins als „Renate“ bei Müritz-Saga, eins in der Hängeschaukel hoch oben im Baumkronenpfad Ivenacker Eichen und eins mit regenbogenbuntem Schal und Mütze auf meiner Dachterrasse.

Sohnemann ist um halb 2 wieder losgefahren. Was mache ich nun mit dem angebrochenen Sonntag? Das Handy schweigt. In der Küche steht ein Riesenberg Abwasch, doch dazu habe ich jetzt keine Lust. Der kann bis morgen warten, oder bis übermorgen. Am Dachfenster darüber hängt mein Schild: Der Abwasch kann warten, das Leben nicht. Das Leben findet nicht in finya statt, mit Nachrichten wie „Hello“ oder „Möchte gern mit dir plaudern.“ Sehr kommunikativ geht es da nicht zu. Einer schreibt mir, der 65 ist, obwohl ich deutlich jüngere Altersangabe im Profil definiert habe. Irgendwie ziemlich trostlos. Und paradox obendrein: Mich dort auf die Suche zu begeben, wo ich mir vorher schon an 3 Fingern abzählen kann, wie die Erfolgsaussichten sind. Hauptsächlich deswegen, weil „der Richtige“ schon da ist. Da, nur nicht Hier … Hoffnungsbarometer gefühlt „bewölkt“

Heute ist Sonnabend, der 3. März

Sohnemann ist da und wir machen es uns gemütlich. Nach dem Frühstück in den Fahrradladen und dort hat er sich für seinen Geburtstags-Gutschein von mir, der für eine Fahrrad-Brille gedacht war, ein paar Schutzbleche ausgesucht. Auch gut. Und ich hab mein ultimatives Nationalpark-Rad entdeckt. Das wird mir mein Oldsmobile ersetzen, das mir schon fast 30 Jahre treue Dienste geleistet hat, aber nächsten Sommer ausrangiert wird. Nachfolger ist Pegasus – das passt zu meinem Schreiben – Typ Premio SL Belt. Ein schwarzes edles Gefährt mit Riemenantrieb statt Kette. Pflegeleicht und sehr, sehr schön. Preis: 1100, reduziert auf 900. Das gönn ich mir, denn Fahrrad ist hier wichtiger als Auto …

Zweiter Akt nach dem Mittagessen, Rosenkohl-Quiche, meine Fotos in Finya einstellen. Obwohl – viel Hoffnung mach ich mir da nicht. Jetzt schreiben mich welche an mit Beziehungsstatus „kompliziert“. Das heißt: Verheirat. Ist schon witzig, dass sie mir genau das anbieten, was ich hatte. Und das ich genau das vermeiden wollte. Wahrscheinlich hängt mir noch mein Karma als Langzeit-Geliebte an und sie reagieren darauf.  Geliebte schreib ich deshalb kursiv, weil er zwar mein Geliebter war/ist, ich diesen „Titel“ für mich aber eher nicht in Anspruch nehmen kann, glaube ich. Ich weiß nicht, was ich für ihn war … „Vielleicht hast du ja Lust auf schöne Stunden – ab und zu – bis du den richtigen findest?“ Ganz sicher nicht – Der Tisch ist abgegessen!