Heute ist Donnerstag, der 22. März

„Wenn dich jemand verletzt, bleib ruhig und lächle. Karma regelt das schon.“

So denk ich auch. Und so gesehen, hab ich mich völlig richtig verhalten. Contenance in Venezia, statt Eskalation bei Manuels Verhalten, das unter aller Sau war.

„Alpenschau.com“ gestern zum offiziellen astrolgischen Beginn des Venus-Jahres:

Die Vorzeichen im Venusjahr verdeutlichen, dass der Himmelskörper insbesondere Freundschaften, Liebe, Werte und Gemeinsamkeiten stärkt. Mit der Venus im Rücken können wir einen Aufbruch wagen – wohin auch immer wir wollen. Romantik, Einfühlungsvermögen und Leidenschaft sind die großen Themen des Planeten Venus. Wer im vergangenen Sonnenjahr sein Ziel erkannt hat kann sich jetzt, vom Kosmos bestens unterstützt, auf seinen Weg machen.

Wir haben durch die Venusenergie die Möglichkeit, Streit und Unstimmigkeiten zu beenden und Frieden zu schließen –  auch mit uns selbst. Wer mit Ausdauer und Zuversicht seinen Herausforderungen begegnet, kommt auf seinem Weg voran. Wir stehen vor abwechslungsreichen und intensiven Energien, von denen wir dazu aufgefordert werden, etwas Neues auszuprobieren und dabei vor allem auf unser Herz zu hören.

Die heute wirkenden Konstellationen bereiten uns einen erfreulichen Start in das Venusjahr. Das Sextil zwischen Mond und Neptun verleiht uns vom frühen Morgen weg einen eindrucksvollen Geist, starke Einbildungskraft, Sensitivität und eine gute Einfühlungsgabe. Unsere künstlerischen Talente kommen zum Vorschein und wir haben auch ein hervorragendes Kunstverständnis. Wir sind anziehend, träumerisch und schwärmerisch und haben eine reiche Phantasie …

 

Heute ist Mittwoch, der 21. März

Alban Eiler – Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche. Das ist schon mal ausgewogen jetzt, die Tag- und Nachtzeit. Gestern beim Einschlafen hab ich gedacht: Ruh dich aus, bis dich die nächste Nachricht erreicht. Ohne dabei an eine bestimmte zu denken. Und kurz nach 10 kam noch eine SMS von Guti-Gutshaus, ob ich am Sonnabend die Frühstücks-Schicht übernehmen kann. Ja, das kann ich und mach ich. So langsam läuft es an …

Nur ich selbst bin nicht ausgeglichen, Unruhe, gestörter Schlaf. Das Wochenende war Anlass über Wertschätzung und Freundschaft nachzudenken. Und nicht nur über Freundschaft. Was Maik und Manuel machen, nimmt sich nicht viel. Der eine auf Dem Gebiet, der andere auf dem anderen. Das gehört nicht zu mir, sage ich mir. Da schieb ich einen Riegel vor. Frühlingsanfang ist ein guter Zeitpunkt dafür. Gelassenheit beginnt im Kopf, hab ich eben als Thema in der Wohlfühl-Zeitschrift „Einfach Sein“ im Tabakladen gesehen. Gekauft hab ich sie mir nicht. Diese propagierten Weisheiten kennt jeder im Grunde seines Herzens – und Kopfes. Aber es war nochmal eine gute Erinnerung.

Am Wochenende hab ich 3 Atlantis-Weisheitskarten gezogen für Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft:

  1. Entspannung – Nehmen Sie sich Zeit für Ruhe und Entspannung!
  2. Hohe Priesterin – Intuition – Bauen Sie jetzt nicht auf Logik und rationales Denken. Verlassen Sie sich ganz auf Ihr inneres Wissen und Ihre Intuition!
  3. Klänge und Musik – Harmonie – Sorgen Sie in Allem für Harmonie!

Das ist Zukunfts-Musik …

Heute ist Dienstag, der 20. März

Macht er das noch ein Mal – Manuel – leg ich das Geld auf den Tisch, geh nach Hause und stell ihm die Sachen vor die Tür.

Und was ist sonst so los und was geht in mir vor? Wintereinbruch zum Frühlingsanfang! Es schneit wie verrückt. Gestern saß ich mit Bjarne auf den Treppenstufen vorm Haus, weil die Mama das Auto umgeparkt hat. „Ich mag Manuel“, sagt er im unpassenden Moment, weil ich es gerade nicht bestätigen konnte. Als ich mir mit einer gelben Serviette die Nase geschneuzt habe, sagt er: Du hast ein gelbes Taschentuch, wenn ich tot bin – er ist am Sonnabend 3 geworden! – hab ich auch ein gelbes. Das kann man jetzt deuten, wie man will …

In finya schreiben die Fake-Profiler: „Ich bin Mike aus den Vereinigten Staaten von Amerika …“, „Hallo, mir gefällt deine Frisur …“ oder „Ich denke, dass Du die genannte Person bist …“. Die genannte Person? Bin ich der Messias? Ich antworte keinem. Das ist nur eine Schulungsmaßnahme für mich, dass ich keinem gegenüber zu irgendwas verpflichtet bin. So seh ich das.

Das Wochenende mit Manuel war auch eine Schulung in Ausgleich und Konsequenzen. Er kann sich vis a vis im Hotel Stadt Waren einmieten. Da bezahlt er für eine Übernachtung 40 Tee-Beutel! Der Nebeneffekt ist, dass ich das erweiter und denke: Was habe ich mir von Maik schon alles bieten lassen …

Heute ist Montag, der 19. März

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die SCHÖNHEIT offenbart sich denjenigen, die betrachten. Khalil Gibran

Und heute erwacht der Frühling: strahlende, warme Sonne, klarer Himmel und STURMFREI! Ganz herrlich! Als Manuel weg war, konnte ich noch den ganzen Abend männliche Energie riechen, Pheromone, aber nicht seine, sondern die von Maik. Das ist Energieübertragung …

Manuel wollte von mir die 7 Körper wissen, die es auf der physischen, astralen und spirituellen Ebene gibt. Ich hab sie ihm vorgelesen und er wollte sie sich aufschreiben. Bei ätherischer Körper hab ich ihn schon gefragt, ob er weiß, wie sich das schreibt. Dann kam er drauf, sich das abzufotografieren. Nachdem er weg war, hab ich seinen Zettel gesehen: Die Schreibweise eterischer Körper hat mich noch nicht gewundert, aber auf physische Ebenne wär ich nicht gekommen. Geschrieben wie geschprochen … Bezeichnet aber Leute als einfach gestrickt, die im falschen Fall reden, aber zehnmal mehr Anstand haben als er. Das hab ich Maik geschrieben. Antwort: „ebene Ebenne – ja, das ist auffällig, gute Nacht.“ – „Das ist nicht auffällig, sondern arrogant und selbstüberschätzend! Gute Nacht.“

Mit Anstand meine ich, dass er in Venezia bei der Rechnung gesagt hat: Wir machen getrennt. – Ich hatte nur einen Tee für 2,20! Maik bezahlt er für seine Behandlungen, bei mir verbringt er ganze Wochenenden. Nächstes Mal kann er sich ein Hotelzimmer buchen!

 

Heute ist Sonntag, der 18. März

Als ich heute nachmittag mit Manuels Beinen verschlungen auf der Couch lag, jeder an einem Kopfende, hab ich gefühlt, dass Maik hinter ihm ist und mich über ihn berührt. Ich hatte daran gedacht, dass Manuel letzte Woche bei ihm zur Behandlung war, und diese Berührung hat sich heute von ihm auf mich übertragen …

Später hat er dann eine Karte im „Liebes-Tarot“ aufgeschlagen: 6 Schwerter – „Aufbruch, Veränderung, Neuorientierung, Ungewissheit – Gehen Sie den Weg der Angst! Innerlich haben Sie sich bereits verabschiedet, selbst wenn Sie noch nicht aufgebrochen sind. Es gibt nichts mehr, was Sie am alten Ort oder in der jetzigen Situation wirklich hält … Manchmal wissen wir bei einem Aufbruch nur, dass es an der Zeit ist, das Alte zu verlassen und sich neu zu orientieren … Die Angst vor dem Ankommen gehört auch dazu und ist kein Grund, am Entschluss zu zweifeln.“

Noch während er das gelesen hat, hat er gesagt: Das ist nicht meine Karte! Und ich: Nicht? – Nein, ich hab überhaupt keinen Bezug dazu! Dabei haben wir es belassen. Kurz vor seinem Aufbruch beim Abendläuten hab ich ihm noch gesagt, was ich auf der Couch gefühlt habe. Er stutzt und ihm geht ein Licht auf: Jetzt weiß ich – ich hab die Karte für Maik gezogen … Ich spür ihn ganz deutlich hier. Und mir wird siedend heiß und ich fühl es auch. Energie …

Heute ist Sonnabend, der 17. März

Zwischen „Frauen-Frühstück“ und Ankunft von Manuel ist noch Zeit für Blog, meine Lebensfreude …

Jedes Jahr im Frühling – gefühlt minus 20 Grad! – findet in der größten Feldsteinscheune Deutschlands ein Frühstück für Frauen statt, mit Programm und Referat – und Frühstück natürlich. Ist immer schön da. Gut 200 – 250 Frauen aus der Region nutzen diese Form des Zusammenseins und des Austauschs. Thema heute war: Lebenslust – mit allen Sinnen genießen! Die Referentin, eine Ärztin aus Güstrow, Fachbereich Gynäkologie, hat sehr empathisch, berührend und zum Nachdenken anregend über ganzheitliche Lebensfreude und sinnlichen Genuss für Körper, Geist und Seele gesprochen. Die Veranstaltungen haben immer einen kirchlichen Hintergrund. Wer den nicht mag, kann sich anstelle dessen seinen Glauben dafür denken. Ich war mit Tantchen und Cousine da. Das „Konzept der Scheune“ beinhaltet auch viele kleine, schöne Shops mit allerlei ausgefallenen Sachen für Wohlergehen und Freude – auch ein Fest für die Sinne! Besonders hab ich mich gefreut, dass ich da für Sohnemann ein paar handgestrickte Socken aufgestöbert hab, die hoffentlich für Größe 43 passen. Die kriegt er als „Osterhasen“. Auf der Tüte ist ein Herz mit rosa Schleife und dem Aufdruck Lovestory … Die Tüte ist für mich!

So sehr es auch eine Freude war, der Vortragenden zuzuhören, hat es mich doch gewundert, dass bei dem Thema – und sie ist Gynäkologin! – sinnlicher Sex als Lebenselixier nicht nur zu kurz kam, sondern gar nicht erwähnt wurde …

Heute ist Freitag, der 16. März

Ist noch nichts zu merken von März. Gestern hab ich mein Fahrrad von der Frühjahrs-Inspektion geholt, heute sind gefühlte 10 Grad minus. Sturmböen mit Frost- und Schnee-Vorhersage. Eigentlich nur Wetter, um im Bett zu bleiben und es auszuliegen. Freude kommt da nicht auf, nur Erkältung.

Na, startklar ist mein bicycle jedenfalls. Nächste Woche bietet Edeka als Aktions-Woche, nach der Zweirad-Durchsicht für 19,99 statt 49,99 beim Fahrrad-Fun-Experten, das Frühlings-Outfit fürs Auto bei Team an: 11,11 statt 15,99 für Komplett-Frühlings-Wäsche, wie oben so unten.  Das nutz ich natürlich, obwohl der Preisvorteil sich diesmal in Grenzen hält mit knapp 5 €. Sonst wär ich in Rostock zu Globus gefahren, doch nächstes mal bin ich erst am 30. März zur Familien-Osterfeier da und am Car-Freitag hat die Waschanlage geschlossen. Bei Fahrzeugen fällt mir grad der Spruch von Maik zum BMW für 130.000 ein: Prestige-Objekte sind manifestierte Minderwertigkeitskomplexe. Von seinem Harley-Händler hat er den bestimmt nicht 🙂

Scherben bringen Glück … Der Sturm hat meine ganzen Übertöpfe auf der Terrasse zerlegt. Ich wollte sowieso dieses Jahr alles neu gestalten. Weniger Töpfe und Kübel und dafür größere. Einmal ist es dekorativer – zum andern ist man nur am Gießen im Hochsommer, da ich eine full-time-Sonnen-Dachterrasse habe. Was da wächst, muss volle Sonne abkönnen, und noch dazu winterhart sein.

Schade, dass Edeka so was nur für zwei und vier Räder anbietet. Ich werd mal eine Frühlings-Aktionswoche „Frisör Kosmetik“ für Zweibeiner anregen!

 

 

 

Heute ist Donnerstag, der 15. März

Heute Morgen hab ich Maik einen üppigen Tulpenstrauß geschickt: „Damit bald Frühling wird.“ Den hab ich als ich mit Manuel am Wochenende in Venezia saß, fotografiert. Er gefiel mir so gut – ganz viel Lila und etwas zartes Gelb …

Ich wollte ihm was Schönes schicken für gestern Abend. Ich hatte ihm vorgestern von dem BMW auf dem Hof geschrieben, von Mario. Und gestern Abend: 130000 – der BMW. Wenn er erstmal damit gefahren ist, wird ihm sein Golf keinen Spaß mehr machen. – Er: Hmmm – und schickt mir sogleich ein Spruch-Foto: „Prestigeobjekte sind materialisierte Minderwertigkeitskomplexe.“ – Ich musste so lachen: „Hattest du den griffbereit in der Schublade?“ – „Ja, klar.“ – Das war so ein schöner Humor, und vor allem war das das Gefühl wie früher – als wir noch viel und oft gelacht haben – es hielt den ganzen Abend lang an …

Also, da noch Eiseskälte herrscht, verschick ich Frühling als MMS-Tulpen und putz zuhause den Winter weg. Beziehungsweise lass weg putzen. Gestern waren die Fensterputzis da. Sie machen ihre Sache so gut, dass ich jedesmal aufs Neue begeistert bin. So super würde ich es nie hinkriegen und vor allem würde ich mich mörderisch quälen, bei meinen Glas-Fronten. Heute hab ich mir noch ein Wischmopp-, nein, Power-Wischmopp-System zugelegt. Kein Auswringen, kein Bücken, keine nassen Hände mehr! Er tut es zwar nicht ganz von selbst, doch die Erleichterung ist echt enorm!

 

Heute ist Mittwoch, der 14. März

In finya krieg ich eine Schwemme an Fake-Profil-Zuschriften. Alles US-Amerikaner in Deutschland, military officer oder military doc, in den 50-ern, verwitwet, mit 2 Töchtern und suchen eine Frau zwischen 45 und 75. Sie schreiben fürchterliches Kauderwelsch und hören sich an wie die Zeugen Jehovas. Sie wollen E-Mail-Adresse und Nummer für Video-Anrufe … Hilfe! Sie reden mich an mit „Hallo Schönheit“, „Guten Morgen, schöne Jungfrau“ oder „Mein Kompliment, du hast wirklich eine schöne Ausstrahlung!“ Das ist gutes Frühstück fürs Ego. Besonders schöne Jungfrau. Der einzige, mit dem ich „nett schreibe“ – er gehört nicht zur Fake-Fraktion – ist ein 38-jähriger Informations-Techniker aus Hannover …

Nun noch was zu Zeichen: Gestern Abend hab ich auf der Terrasse gehört, wie sich Mario unten mit Wolfgang über seinen Ersatz-Werkstattwagen unterhalten hat: 420 PS – der hat alles, was man sich wünschen kann! – und lenkt sogar alleine: Fahrspur-Assistent. Als ich dann den gelben Sack runter gebracht habe, hab ich gesehen, es ist ein dunkler BMW mit Kennzeichen M-RW 5912. Meine Zeichen-Analyse ergibt: 4 und 2 bei PS sind Herz- und Dualzahl. MR die Initialen von Maik – er fährt einen dunkelblauen BMW – nur W wusste ich nicht. Erster Impuls: Steht für Wird oder We(h) – oder für Wunder. Das war der zweite Impuls. Klar, die Leihwagen haben alle M für München, aber nicht M-R. 59 ist mein Jahrgang und mein Lebensalter beim nächsten Geburtstag. Und über 12 – Jahre – schreib ich hier bald was …

Heute ist Dienstag, der 13. März

Sonntag schon so schön und gestern gleich die Retourkutsche. Edgar-Wallace-Nebel und tiefster November. Und heute nicht besser. Dafür Komplimente in finya, wie: Hallo Schönheit, wie geht es dir? Hallo, schöne Jungfrau! oder – Mein Kompliment, du hast wirklich eine schöne Ausstrahlung! Da freut sich das Ego, auch wenn Jungfrau schon lange her ist, wie er darauf kommt, weiß ich nicht.

Ich hab meinen Status da geändert, nicht feste Partnerschaft, sondern bei Ich suche: Eine nette Bekanntschaft, eine Freundschaft, einen Mann zum Ausgehen u. ä. – Das hab ich aus dem Grund korrigiert, weil mich einer mit „Mein Liebling“ angesprochen hat. Das wollen wir mal klarstellen, dass ich nicht sein Liebling bin und vor allem, er ist nicht meiner. Aber das Schreiben da ist eine schöne Abwechslung und der Austausch mit zwei „Herren“ tut gut. Mehr soll es auch nicht sein.

Gestern habe ich Maik geschrieben: „Manuel will mir seinen Neuen vorstellen. Ich kenn schon Stephan, Patrick, Karim, Johannes und die ganzen anderen vom Hörensagen – das reicht mir. Ich brauch dir nicht schreiben, was ich darüber denke, das weißt du wohl auch so.“ Wir haben wirklich die gleiche, schöne Wellenlänge – Manuel und ich – nur in dem Punkt, da scheiden sich unsere Geister. Über seine Eigenheiten seh ich hinweg. Nur wenn mir was zu sehr gegen den Strich geht, sage ich: Lass das – meistens hilft es …