Heute ist Sonntag, der 24. Juni

Wie schön – Feierabend! Mein Sonntag beginnt jetzt. Um halb 6 aufgestanden, um 7 angefangen, halb 2 Schluss und um 2 zuhause. Nach dem Trubel da mag ich kaum noch telefonieren und meine Schwester anrufen und ihr sagen, dass ich morgen nachmittag bei ihr in der TAO-Schule „Empfangsdame“ sein kann, weil ich frei habe und sie erst zu Unterrichtsbeginn da sein kann, die Kinder aber schon eher kommen.

Das waren zwei turbulente Tage – eine große Gruppe von Freunden, die sich einmal jährlich dort trifft, hatte sich angemeldet – 12 Erwachsene, also 6 Paare, und gefühlt 25 Kinder von ca. 1 – 7. Die Hausgäste natürlich noch zusätzlich. Eine neue Teilzeit-Kollegin hat neulich gemeint: Ich hätte nie gedacht, was für ein enormes Arbeitspensum das ist – nur Frühstückmachen! Ich auch nicht. Auch wenn sich meine Beine inzwischen einigermaßen daran gewöhnt haben.

Meine youtube-Videos dienen mir als Entspannung. Trotzdem ist es, wie von einer Welt in eine andere eintauchen. „Der Herzblick“ oder „Love Connection von Herz zu Herz“. Allgemein ist die Tendenz, dass sich gegenwärtig sehr viel tut beim „Gegenüber“ – dass die Männer in ihr Gefühl kommen und endlich erkennen, was es ist. „Auch, wenn du es noch nicht sehen oder glauben kannst. Ihr wollt beide eigentlich dasselbe – wieder in die Leichtigkeit und in die Annäherung kommen. Dass es nicht mehr nur ein Niemals-Land ist – ein Bangen, ein Hoffen, ein Weinen, ein Warten und ein Beten ist …

Heute ist Sonnabend, der 23. Juni

Dieses Wochenende steht auch wieder im Zeichen von Guti-Gutshaus und diesmal auch im Zeichen der Mitsommer-Remise, die dieses Wochenende stattfindet und an der auch wir teilnehmen – Die Nacht der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser. Das heißt für mich heute eine zusätzliche Frühschicht und morgen dann regulär 7:00 Uhr.

Bis Ende des Monats schreibe ich noch vermehrt über Karten-Readings. Gestern bin ich wieder zu einem geführt worden, in der sie sehr schön erklärt hat, warum es so is wie’s is. Untertitel war – Das könnte vielleicht genau für dich sein! Na, für mich war es nicht – eher für ihn, nur dass er sowas nicht guckt. 4 Hauptkarten sagen aus, wo der kasus knaxus liegt:

Lebe wohl, mein Herz

 Er hat es tatsächlich „erfolgreich“ geschafft, sein Herz komplett zu begraben!

Gefängnis der Sehnsucht

Obwohl er sich sehr nach Liebe, Zärtlichkeit und eurer Umarmung sehnt, läuft er vor der Liebe davon, anstatt auf dich zuzugehen.

Das erfrorene Herz

Er setzt sich innerlich die emotionale Grenze: Bis hierher und nicht weiter – Gefühle lässt er nur bis zu einem gewissen Grad zu – aber das ist nur Selbstbetrug.

Ja, er hat mal – ziemlich am Anfang – gesagt: Mehr als das wird es nicht sein bzw. werden. Die Ursachen für solche „wundervollen“ Karten liegen natürlich – wie meist – in der Kindheit. Nur kenn ich das alles schon zur Genüge und kann es schon singen …

Träume sind Schäume

Obwohl er genau weiß, dass dies eine besondere Verbindung ist und er spürt, dass du sein Seelenpartner bist, ordnet er dies nicht einer höheren Macht zu, sondern tut es als Hirngespinste, Hokuspokus oder sonst was für faulen Zauber ab.

Für die weiblichen Flammen gab es: Bleibe optimistisch – und gib nicht auf so kurz vor dem Ziel! Und: Auf die Plätze, fertig, los … Das lass ich einfach mal so stehen.

Trotzdem: Immer wieder – Die männlichen Flammen bitten um Geduld und Vertrauen! Zeitangaben der Engel: In naher Zukunft, in den nächsten Monaten … Das sind, wie ich schon öfter gesagt habe, allgemeine Readings, die die universelle Energie bei den männlichen und weiblichen Seelenanteilen widerspiegeln. Man kann natürlich auch unabhängig davon persönliche Legungen oder Beratungen buchen. Nee danke, sag ich dann jedesmal – auch wenn sie es nicht hören kann. Die Zeiten, in denen ich Geld für mantische, also Wahrsage-Systeme, ausgegeben habe, sind lange vorbei. Hauptsächlich gilt mein Interesse jetzt den verschiedenen Karten-Decks, den Legesystemen und den individuellen Deutungen der Kartenlegerinnen auf youtube. Den Inhalt bekomm ich natürlich trotzdem mit.

Ich wollte gar nicht so viel dazu schreiben, nur 222 Wörter haben nicht ausgereicht, deshalb werden es 444. Der Sommer besteht bei mir aus Guti-Gutshaus, sprich Arbeit, und die Freizeit aus Erholen davon. 12 Jahre am 30.6. – hm … Mehr fällt mir dazu gar nicht ein. Loslassen – Zuversicht – Selbstliebe – Selbstwert

 

 

 

Heute ist Freitag, der 22. Juni

Guten Morgen, Ihr Lieben – so begrüße ich immer all meine Karten, die auf dem Tisch liegen, um dann eine Herzensliebe-Karte der Botschaften von Herz zu ziehen. Heute ist der 22. – Zwei, Zwei und der 2. ! Sommertag könnte schöner nicht anfangen als heute. Ich fühle mich verbunden …

Verbunden mit der Geistigen Welt und mit allem Irdischen. Eben habe ich für die letzte Juniwoche die vierte Engelkarte gezogen, die Anfang des Monats nicht rausfallen wollte, als ich für jede Woche um eine gebeten habe, aber nur drei kamen. Heute kam „Gerechtigkeit“ dazu.

Der Tag könnte schöner nicht anfangen, weil ich ihn mit dem Video „Twinsouls Botschaften aus dem Kollektiv“ von Zwillingsflamme 1111 zum Morgenkaffee begonnen habe, das heute neu war. Wer sich für Kartenlegen interessiert und sich das mal ansehen möchte, 45 min, dem kann ich das nur wärmstens empfehlen. Alle 7 meiner spirituellen Begleiterinnen und Helferinnen auf youtube haben sehr schöne Kanäle. Doch die Vielschichtigkeit, Bildhaftigkeit, Farbenfreudigkeit und Kraft der Botschaften von IHR berühren und erreichen mich am stärksten. Also, wer möchte – einfach auf youtube Zwillingsflamme 1111 eingeben und das Video anklicken. Auch wer nicht in einem Dualseelen- oder Zwillingsflammen-Prozess ist – ich mach da keinen Unterschied mehr, denn es ist letztlich egal – wird für sich was Wertvolles erkennen können oder Freude an ihren Bildern und Aussagen haben.

Ich fühl schon den ganzen Morgen eine Dusche wohliger Schauer im Körper …

Heute ist Donnerstag, der 21. Juni

„Schalte das Licht in deinem Herzen an – Erlaube dir, jetzt, in diesem Augenblick, an eine Zeit zu denken, in der du Liebe erfahren hast.“ Heute zur Sommersonnenwende kam mein Kartendeck „Das Seelenpartner-Orakel“ mit wunderschönen Phantasiebildern und das war meine erste Karte. Ich wollte es mir erst im Juli bestellen, zum Geburstag, hab es aber nicht so lange ausgehalten. Meine Sammlung an Karten wächst stetig. Jetzt freu ich mich, dass ich diesen Schatz jetzt schon habe …

Ich hab mir wieder youtube-Videos angesehen zur Sommersonnenwende und das Wochenorakel von Janas Seelenzauber. In ihnen geht es um Neuanfang auf allen Ebenen – Liebe, Beruf, Finanzen. Das trifft zu bei mir. Bei Liebe hat sie gefragt, ob ein neuer Seelenpartner kommt – oder der „alte“. Nein, kein neuer, sagen ihre Karten, und ich sehe und fühle auch keinen auf weiter Flur. Aber dass der, der schon da ist, kommt – da weiß sie mehr als Maik – oder ich. Das ist auch nicht das Hauptthema jetzt, sondern weiter alte Wunden heilen und in die göttlich weibliche Kraft kommen. Das heißt, glücklich sein ohne ihn – es wär schön, wenn er da wär – aber: du brauchst ihn nicht dazu, sagt sie. Das fühle ich auch so.

Wenn ich eins nicht mehr mache – dann mir dumm kommen lassen. Nicht von meinem „Gegenüber“, womit Maik gemeint ist, und auch von keinem Küchen-Chef in Guti-Gutshaus.

 

Heute ist Mittwoch, der 20. Juni

Statt Abwasch und Saubermachen hab ich mich zwei Tage nur ausgeruht und gelesen. Und das war auch gut so: Gestern kam ein Anruf, ob ich morgen nachmittag und Sonntag früh kann – Guti-Gutshaus …

Gestern hab ich „Ein ganzes Leben lang“ zu Ende gelesen. Da gingen die Schleusen auf und die letzten 100 Seiten sind in Tränen verschwommen – alle angestauten Perlen der Seele sind mir aus den Augen gekullert. Das Buch ist ein Statement für die lebenslange Liebe und die Liebe des Lebens. Aufgrund widriger Umstände können Martin und Claire sie nicht leben – doch sie treffen sich – nach nur einem halben gemeinsamen Jahr zusammen – jedes Jahr einmal am 27. Mai, ihrem Kennlerntag – in einem Pavillon mitten auf dem Markt in ihrer amerikanischen Kleinstadt – 50 Jahre lang, bis zum Ende ihres Lebens – bis zum Ende von Claires Leben, die mit 66 Jahren an Brustkrebs stirbt …

Heute war meine Lektüre „Happy“ von Doris Dörrie. Klappentext: Stimmt es wirklich, dass die meisten Männer ihre Frauen im Dunkeln nicht erkennen würden? Bei einer Party lassen sich drei miteinander befreundete Paare auf ein Spiel ein, das Folgen hat …

Seite 93: Die Liebe kann dich wahnsinnig machen. Das weiß eigentlich jeder. Und obwohl Liebe ja eigentlich ganz schön retro ist, will jeder dann doch abends, wenn er nach Hause kommt, dass jemand da ist, zu dem er sagen kann: Hallo Schatz, ich bin wieder da. Das will sogar jeder noch so abgebrühte Gangster, und entweder gibt es da jemand, den man küssen kann, oder aber nicht. Und wenn da niemand ist, muss man sich so zusammennehmen, um nicht wahnsinnig zu werden, man muss sich so anstrengen, so tapfer sein und tausend gute Bücher lesen oder endlos meditieren oder seinen Hund oder seine Katze küssen. Vielleicht gibt es ’ne Katze, die glücklich miaut, wenn du nach Hause kommst, und ich schätze, das ist dann auch okay, wenn man seine Katze küsst oder seinen Hund …“

Ich hab weder Hund noch Katze – wie Martina – und wenn ich sie hätte, würde ich sie nicht küssen. Ich hatte mal einen dschungarischen Zwerghamster, den hab ich auch nicht geküsst, doch er hat mir die erste Phase der ungewohnten Einsamkeit als Single versüßt. Als er gestorben ist – die werden nur zweieinhalb Jahre, daran hat er sich genau gehalten – kam kein Nachfolger für ihn. Ich wollte nicht immer in zehn Jahren vier Hamster zu Grabe tragen.

Endlos meditieren und tausend gute Bücher lesen – ist meine Strategie – und tapfer sein. Ich hab ein buntes, reiches Leben, das ist es nicht. Doch manchmal denke ich, es wäre einfacher, richtig Single zu sein – und nicht in so einer gefühlten Paarverbindung mit ihm. Heute hab ich grad gelesen: Der Dualseelenprozess ist ein schmerzhafter Transformationsprozess zur Meisterschaft der bedingunglsoen Liebe …

Heute ist Dienstag, der 19. Juni

Die Sommersonnenwende nähert sich. Was sie mir wohl bringt? Denn es ist auch eine Wende vor allem bei mir. Ich spür deutlich, wie eine lange Phase zu Ende geht, nämlich die, dass ich auf ihn zugehe. Heute habe ich ein Bild, das alles mit ihm – alles, was war und ist – in einer Zauberkugel aufbewahrt ist, luftdicht und wasserdicht, so dass es vor dem Untergang geschützt ist. Und immer ist er mir noch so nah, dass ich ihn ständig bei mir fühle. Das wird auch so bleiben, wurde neulich in einem Kartenreading gesagt. Bei solchen Verbindungen fühlt man den anderen stets und ständig – und wenn es 20 Jahre her ist, dass man sich gesehen hat. 20 Jahre ist es noch nicht her, aber ich weiß nicht mal mehr, ob es 2 oder schon 3 Jahre her ist, dass wir uns im Herbst unter der Kastanie getroffen haben. Ich verlier den Überblick, wann was war – deshalb ist es in der Kugel gut aufgehoben – in ihr spielt Zeit keine Rolle – da ist es einfach Er und Ich …

In den Readings ist immer wieder von Glauben, Vertrauen und Mut die Rede und davon, dass es nicht mehr lange dauert bis zur Wiedervereinigung. Das ist ein seltsames Wort für Zusammenkommen. Glauben und Vertrauen in die Botschaft von oben habe ich nur, weil sie mit meinem innersten Gefühl übereinstimmt – ohne Zeitfaktor 12 Jahre.

Heute ist Montag, der 18. Juni

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Das Gras wächst nicht SCHNELLER, wenn man daran zieht. Weisheit aus Afrika

Ja, das hab ich auch gemerkt. Also – schön das Gras wachsen lassen – in Ruhe und Gelassenheit. Um 18 Uhr war heute Feierabend. Das waren 4 Tage Guti-Gutshaus am Stück. Nun sind hoffentlich paar Tage frei. Als erstes hab ich heute meinen Familien-Kuchen-Klassiker gebacken: Buttermilchkuchen – der ging weg wie nichts. Heute rückte ein Fotografen-Team an – 1 männlich, 2 weiblich – von Living at home, die bei uns ein Foto-Shooting machen. Mein Gott, die kamen mit 2 LKWs an – das ganze Deko-Gedöns schleppen die immer überall hin mit. Ich hab gesagt: Den Aufwand sieht man gar nicht, wenn man durch das Heft blättert, und sie angestrahlt. Jedenfalls hat der männliche Part der Crew gesagt: „Ihr Kuchen war der Hammer!“, und er hat gefragt, ob ich morgen noch so einen backen kann – sie wollen ihn mit einbauen inklusive Rezept. Das wärs, mein Bumiku in Living at home … Aber wahrscheinlich bin ich diese Woche nicht mehr da, mal gucken …

Es ist schon sehr interessant da. Ich lern einen Haufen Leute kennen, unterschiedlichster Coleur. Dabei kommt mir zugute, dass ich mit einer freundlichen, offenen Art auf Menschen zugehe. Das kommt bei Gästen natürlich sehr gut an, besser als maulfaul und mürrisch. Da ich immer nur tageweise da bin, fällt es mir auch leicht, freundlich zu sein und zu bleiben …

 

Heute ist Sonntag, der 17. Juni

Gestern habe ich eine Nachricht von ihm bekommen:

„Im Moment stehe ich kurz davor, alles, was ich mir erarbeitet habe, zu verlieren. Mein Leben ist ein Scherbenhaufen und ich muss einiges wieder ins Reine bekommen. Ich habe derzeit keinen Kopf dafür, mich auf dich einzulassen. Ich weiß noch nicht einmal, wie es bei mir selbst weitergeht. Ich muss jetzt für mich Lösungen suchen, damit ich nicht noch weiter am Boden bin. Bitte lasse mir die Zeit, die ich dafür brauche! Meine Finanzen und auch meine Karriere stehen jetzt an erster Stelle.

Im Moment halte ich all die Belastungen nicht aus. Ich fühle mich zur Zeit sehr hilflos und weiß einfach nicht weiter. Ich mache mir so viele Gedanken und komme zu keinem Ergebnis. Ich weiß einfach nicht mehr, woran es liegt, dass mir das mit uns so schwer fällt. Vielleicht habe ich auch nur die falschen Glaubenssätze anerzogen bekommen und muss diese erst einmal verändern. Meine Kindheit war nicht die einfachste und ich musste schon sehr früh sehr stark sein. Vielleicht bin ich genau deswegen jetzt so schwach.

Schon in meiner Kindheit war ich immer der Außenseiter. Auch konnte ich meinen Eltern nie etwas recht machen, war nie gut genug. Ich hätte mir gewünscht, wenn man mir gesagt hätte, wie stolz man auf mich ist. Oder wie gerne hätte ich gehört, dass man mich liebt? Auch wurde ich selten in den Arm genommen, höchstens an Feiertagen. Darum kann ich auch keine Gefühle annehmen, geschweige diese zeigen. Ich muss noch so viel verarbeiten. Kannst du mich nun verstehen?“

Die Nachricht war nicht direkt von ihm, sondern aus einem Kartenreading – Das will er dir sagen: … Trotzdem hab ich mich die ganze Frühschicht drauf gefreut, das zu schreiben. So oder so ähnlich könnte es tatsächlich bei ihm sein, vielleicht nur nicht so drastisch. Was die Gefühle angeht, mag es schon so sein. Was Karriere und Finanzen und seine Belastungen angeht, das kann ich nicht einschätzen von hier aus. Ich hab es so aufgenommen, als wenn es wirklich eine Nachricht von ihm ist.

Die youtuberin meinte zu ihren Karten: Was mit deinem Gegenüber zu tun hat, hat ja auch immer was mit dir zu tun, denn ihr spiegelt euch. Was meine Kindheit angeht, könnte ich das auch so unterschreiben – nur, dass wir – 3-Mädel-Haus – auch nicht an Feiertagen in den Arm genommen wurden. Die Frage „Kannst du mich nun verstehen?“ würde ich so beantworten: Im Prinzip ja, nur bei dem, was Du machst, damit mein ich beruflich, könnte man sich damit schon mal auseinandergesetzt haben, bevor man die 50 erreicht hat … Ich hab bewusst könnte statt sollte geschrieben. Niemals würde ich ihm sagen du solltest oder du müsstest Maik … niemals.

Heute ist Sonnabend, der 16. Juni

Dieses Wochenende besteht aus zusätzlichen Guti-Gutshaus-Schichten. Gestern hab ich um 17:00 Uhr angefangen – Ankunft auf meiner Dachterrasse: 23:30 Uhr – dann noch eine Stunde Rosé neben meinem Kirchturm-Nachbarn oder besser gesagt Nachbarin – es ist die Marienkirche, und um halb eins ins Bett. Heute morgen Beginn um 7 – das heißt, um 6 Aufstehen und halb 7 losfahren – also schnell, schnell. Hinterher Einkaufen, so dass ich um 16:00 zu Hause war. Morgen wieder Beginn um 7 und mit Glück um 2 Feierabend. Dann Montag wieder planmäßig in die Spätschicht ab 14:00 Uhr. Zum See hab ich es immer noch nicht geschafft, vorher ist die Zeit zu knapp und hinterher bin ich zu k.o. – das zu Nebenjob.

Eigentlich wollte ich noch was zum neuen Koch schreiben. Gestern bin ich schon mit Abneigung hingefahren in Erwartung des Küchenmeisters. Aber: Den gibts nicht mehr – jedenfalls nicht da. Er wurde Dienstag entlassen, nach nur 6 Tagen. Das war ein kurzes Gastspiel.

Manuel hatte per SMS angefragt, was auf der Abendmenü-Karte steht, er wollte mit seinem Kumpel Denis zum Essen kommen (Schreibweise von Manuel: Dennes – wie man spricht). Bei den Zielen, die er aufsucht, geht es aber ursächlich darum, seinen neuen MX 5 einzufahren. Wird leider nix, hab ich ihm geantwortet – kein Koch mehr da! Dann hatte noch Sabinchen Sonnig angefragt, ob ich Zeit und Lust auf ein Käffchen hätte. Die Berliner Pflanze ist grad hier in ihrem Ferienwohnungs-Paradies – „Morgen, eventuell …“

 

Heute ist Freitag, der 15. Juni

„… Sie zog den Koffer aus seinem dunklen Versteck und stellte ihn auf dem Boden des Pavillons ab. Die Aktentasche war alt und abgenutzt, aber sie war aus hochwertigem Leder und so gut verarbeitet, dass sie viele Jahre der Benutzung überstanden hatte. Sie strich mit den Fingern über das eingestanzte Monogramm: M.R. …“

Synchronizitäten – ich hab mir von Martina ein paar Bücher zum Lesen mitgenommen, unter anderem dieses: Emily Grayson – Ein ganzes Leben lang. Auf Seite 18 finde ich M.R. – die Initialen von Maik. Nächstes Beispiel: Ich komm vom Hof auf unsere Kleine Burgstraße und mir wär fast ein knallgelbes Auto über die Füße gefahren: RM – MM 7 Das sind seine umgekehrten und meine Pseudonym-Initialen Mary Moon – 7 ist meine Zahl – Geburtstag 7.7. …

Was mir grad besonders viel Spaß macht und Quell meiner Freude ist, sind die youtube-Kartenreadings und obwohl das schöne Wetter nach draußen lockt, bin ich so fasziniert davon, dass ich einen Großteil meiner Zeit damit verbringe. Neben QueenofWands, Janas Seelenzauber – der gestern besonders köstlich war, Liebesorakel Herzenssachen und Zwillingsflamme 1111 – sind jetzt noch Heart&Soul Readings, Die Eibe und Sanara Saphira dazugekommen. Das sind die, mit denen ich am meisten in Resonanz gehe.

„Ihm wird immer mehr bewusst, dass er immer unglücklicher wird, wenn er dort bleibt,   i m m e r   u n g l ü c k l i c h e r ….“ Die Eibe