Heute ist Mittwoch, der 3. Januar

Gestern spätabends ist mir eingefallen, dass heute Müllabfuhr ist und ich den Gelben Sack noch runterbringen muss. Als ich um die Ecke bog, kam ein Auto auf mich zugefahren. Hier ist abends wenig bis kein Verkehr mehr, weil die Geschäfte zu haben. Und wenn, fahren hier – regional bedingt – nur MÜR-en Autos, HRO-s und andere sind eher selten. Und der späte Fahrer hatte was auf seinem Kennzeichen? HRO-HO 22 – in HRO ist Maik und 22 ist DS-Zahl wie Dualseelen. Wär jetzt auch nicht so außergewöhnlich, wenn ich nicht vorher gerade gedacht hätte: Ich wünsch mir, dass noch jemand kommt. Einer, der ein heiles Herz hat und Liebe auch erwidern kann. Und da stoß ich gerade mit dem zusammen … Wenn nun was passiert wär in der Richtung – ich war heute in HRO – aber natürlich nicht, wie auch? Wir haben keinen Kontakt. Was sollen also alle diese „Zeichen“?

Jedenfalls – ich bin im Regen hingefahren und ich bin im Regen zurückgefahren – aber als ich da war, schien die Sonne! Bei Manja Nageltante war es wie immer schön und diesmal hat sie mir einen Schwan auf den linken Ring-Finger-Nagel gezaubert. Und ein schönes Eis-Rosa als Farbe. Danach noch zu meiner lieben Freundin Martina. Da ist es sowieso auch immer schön. Als ich zuhause war, kam ein Anruf von Manuel … 5 M & Ms in HRO – Manja, Martina, Manuel, Michael, Maik – HO-HO …

Heute ist Dienstag, der 2. Januar

Tag 2 von 365 – noch ist alles ruhig und verhalten. Noch ist die Zeit zwischen den Jahren. Erst nach dem Dreikönigstag am 6. Januar fängt das Jahr richtig an. Manuel ist noch hier und fährt erst am späten Nachmittag. Lust hat er überhaupt keine, würde am liebsten hier bleiben. Das glaub ich. Ich finde es auch schön, wenn er hier ist. Es ist ruhig und entspannt mit uns – wie immer. Heute haben wir bis mittags geschlafen. Gestern Abend hat er mich gefragt, was ich Maik jetzt sagen würde. – Gar nichts, ich hab ihm schon alles gesagt. – Dann würdest du jetzt nicht so husten, wenn das so wäre. Also, was würdest du ihm sagen? – „Du Blödmann …“, würde ich sagen.

Morgen habe ich Nagel-Tante-Termin in HRO. Und da hab ich keine Lust hinzufahren. Einmal wegen krank und zweitens wegen – keine Ambitionen. Dahin zu fahren, wo mal was war, was nicht mehr ist. In unserer Silvester-Runde haben die anderen beiden Manuel gefragt, was er beruflich macht. – „Ich mach dasselbe wie Maik.“ – Ich erkläre: Den kennen die beiden nicht …“ – „Nur vom Hörensagen“, erwidert der Mann meiner Freundin. Als Manuel ankam, hat er gefragt: „Wo er wohl Silvester feiert?“ – „Irgendwo …“ Es ist mir gleichgültig, wenn es nicht Hier ist.

Ich ruh mich weiter aus und schlaf mich gesund. Erkältung löst sich langsam. Mit Manuel war es schön – wir verstehen uns.

Heute ist Montag, der 1. Januar

Happy New Year! Ich krieg noch kaum die Augen auf. Wir waren um 2 im Bett. Es war eine tolle Party und die Musik von Karin Grewe und Band hat das U-Boot samt Besatzung super ins Neue Jahr manövriert. Am Nebentisch wurde gleichzeitig ein 80. Geburtstag gefeiert. Wir waren jetzt das dritte Jahr da, diesmal erstmals zu viert – aber so ein Spaß mit toller Stimmung wie dieses Jahr war es noch nie. Die Aircondition hat meiner Stimme zwar den Rest gegeben und ich kann heut nur krächzen – aber das war es auf jeden Fall wert!

Gestern kam eine SMS von ihm. Nicht an mich, aber in mein Wohnzimmer. Manuel, der über Silvester/Neujahr hier ist, hat ihm Guten Rutsch gewünscht und Maik hat geantwortet: Ebenso und beste Wünsche.

Als wir um Mitternacht alle raus gingen, um das Neue Jahr zu begrüßen, hat Manuel gesagt, er musste in dem Moment an einen Patienten denken, der in diesem Jahr mit 18 Jahren an Krebs gestorben ist. Das hat ihn tief berührt. Und ich – woran musste ich denken, als wir es krachen lassen haben? Daran, dass unsere Hexenschul-Lehrerin mal zu mir gesagt hat: In Dir hat er eine Meisterin gefunden … Wie komm ich darauf? Warum fällt mir gerade Das ein beim Übergang vom alten Jahr ins neue?

Neues Jahr – Neuer Kalender: 365 Tage Gelassenheit

Dem RUHIGEN GEIST ist alles möglich.

Heute ist Sonntag, der 31. Dezember

Gestern kam noch eine Anfrage von guti Gutshaus, ob ich abends zufällig Zeit hätte: „Wir haben viele Gäste im Restaurant.“ – „Zeit Ja und ich würde auch gerne kommen, nur lieg ich leider mit Erkältung im Bett. Beim nächsten Mal gerne wieder.“ – „Oje, gute Besserung!“

Und noch was Witziges: Im Briefkasten war ein Glückwunsch-Schreiben von Toyota Autohaus – zu meinem Geburtstag. Gern kümmern wir uns auch in Ihrem neuen Lebensjahr um Sie und Ihr Auto … Das ist ganz toll, vor allem, weil sie die ersten Gratulanten sind – ich hab am 7.7. !

Ja, und was war nun drin, in der Hexenschul-Streichholz-Schachtel 2018? Oder ist drin, besser gesagt. Wir beide. Für andere nichts besonderes, für mich schon: Ein Salamander und ein Delphin – Feuer und Wasser – Schütze und Krebs – Er und Ich … „Ich bin ein SALAMANDER – Mein Element ist das Feuer. Dort lebe und wirke ich. Ich will dich in der nächsten Zeit mit meiner Naturkraft unterstützen. Sie heißt: Tatkraft und Aktivität. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“ Und: „DELPHIN – Feinfühligkeit – Telepathie – Lebensfreude. Der Delphin steht für Rettung, Liebe, Heilung, Wachsamkeit. Mein Jahres-Krafttier unterstützt die Entwicklung der Fähigkeiten wie Telepathie, Geistheilung, inneres Sehen. Der heilende Klang durchdringt mich – jetzt!“

Heute Abend geht es dorthin, worüber ich mal eine Geschichte über uns geschrieben habe: Unter Wasser  … Ich seh dir tief in die Augen. Nur wir beide und der schöne Kellner …

Heute ist Sonnabend, der 30. Dezember

Meine Nachbarin hat Geburtstag. Ich schenke ihr das Hörbuch „Hector und die Geheimnisse der Liebe“. Hier sag ich – wie meine Schwester zu ihrem Buchgeschenk an mich: Ich denke, das passt: Hector bekommt von einem mächtigen Konzern den Auftrag, der Unstetigkeit der Liebe durch Liebespillen  auf die Sprünge zu helfen. In einer aufregenden Recherche und einer Versuchsreihe, an der auch Hector selbst teilnimmt, erfährt er alles über das Zusammenleben von Männern und Frauen. Könnte eine entsprechende Oxytocin-Dopamin-Rezeptur tatsächlich …? – Francois Lelord beschwört in seinen Sinnsucher-Fabeln die Wiederverzauberung der Welt – anschaulich und eindringlich. Die Wiederverzauberung der Welt beschwöre ich auch, auf meine Weise. Das Zusammenleben von Männern und Frauen – nicht nur zu zweit – damit hat sie, die Nachbarin, ihre Erfahrungen gemacht und ich auch.

Noch 2 Tage bis Silvester. Das Jahr war geprägt von Hoffnungsschimmer und Maik – aufkeimend und dann wieder zunichte. Diese Spirale vollende ich, indem ich die Ausfahrt nehme. Im Neuen Jahr möchte ich das Leben würdevoller genießen. Es darf zu mir kommen, was zu mir kommen möchte. Das betrifft Alles. Ich renne nicht mehr hinterher. Es ist Zeit für eine Neuausrichtung. Die war eigentlich schon viel früher, doch alles dauert nun mal seine Zeit. Als Krebs bin ich besonders langsam. Das macht nichts. Lieber reiflich überlegt handeln, als spontan kopflos. Und was es bringt, das schöne Neue Jahr – wir werden es bald sehen …

Heute ist Freitag, der 29. Dezember

Mach es mal … Aach, nee … Doch, es wird dir gut tun … Nach dieser kurzen Zwiesprache mit mir selbst, haben sich heute meine vergeistigten Triebkräfte für einen wohligen Morgen-Moment im Bett wieder materialisiert …

Das Ehe-Ritual in Game of Thrones:

Im Gegensatz zum Glauben an die Alten Götter des Waldes, dem es an aufwendigen Zeremonien fehlt, sind die Hochzeiten unter dem Zeichen der Sieben strukturiert und ritualisiert. Sie finden üblicherweise innerhalb einer Septe statt und werden von einem Septon durchgeführt. Zu Beginn der Zeremonie wird die Braut von ihrem Vater zum Altar begleitet, wo der Bräutigam und der Septon warten.

Der Septon wird dann zum Bräutigam sagen, „Ihr dürft nun die Braut ummanteln, und sie unter eure Obhut stellen.„, der danach seinen Mantel mit den Farben des Hauses um die Schultern der Braut legt. Braut und Bräutigam reichen sich gegenseitig die Hände, die vom Septon mit einem Band verbunden werden, gefolgt von den Worten „Und im Angesicht der Sieben vereinige ich hiermit diese beiden Seelen und verbinde sie zu einer Einheit, für alle Ewigkeit.“ und der Aufforderung „Seht einander nun an, und sprecht die Worte.

Wenn Braut und Bräutigam zugewandt sind, rezitieren sie gleichzeitig folgendes Gelübde: „Vater, Schmied, Krieger, Mutter, Jungfrau, Krone, Fremder. Ich gehöre ihr / ihm. Sie / er gehört mir, von diesem Tag an bis zum Ende meiner Tage.

Im Angesicht der Sieben …

Heute ist Donnerstag, der 28. Dezember

Jede der 12 Rauhnächte steht mit einem Monat des folgenden Jahres in Verbindung und zeigt auf Themen und Aspekte, die im Folgejahr vor uns liegen. Besonders wichtig dabei ist, sich ein Bewusstsein zu schaffen, der Intuition zu vertrauen, klare Absichten zu formulieren, um die Tore für künftige „Lebens-Kreationen“ zu öffnen und zu empfangen, was man zu empfangen bereit ist. In der „Zeit zwischen den Jahren“ sind die feinstofflichen Tore zur Anderswelt besonders geöffnet. Es geht in der Zeit um Besinnung, Rückschau, Befreiung, Erneuerung, Ankommen, Hingabe, Empfangen und Willkommenheißen des Neuen. Die Schwingung beschert ein höheres Bewusstsein und schenkt inneres wie äußeres Wachstum. Frauen, die diese magische Zeit bewusst nutzen, können sich auf eine kraftvolle, weibliche Bewusstseinsreise begeben …(Rauhnacht-Power für Frauen, Spirit live & Schirner Magazin Nr. 35)

Klare Absichten zu formulieren, um die Tore für künftige Lebens-Kreationen zu öffnen … Erstmal befreit sich mein Körper von den vergangenen. Immer noch Ausleitung. Grippaler Infekt ist wie geschaffen dafür. Welches Leben hab ich mir vorher kreiert? Ich hab immer nur auf irgendwas gewartet. Beruflich erst auf Beförderung, dann auf Pensionierung. Erst auf Buchveröffentlichung, dann auf die Verkaufszahlen. Und immer auf einen Mann – das waren einige, darunter 2 Ehemänner – doch am längsten und am meisten auf Maik … Meine klare Absicht formuliere ich so: Mein höheres Bewusstsein ist – Er ist mein Mann. Ich warte nicht mehr auf ihn oder ein Ereignis.

Heute ist Mittwoch, der 27. Dezember

Weihnachten ist vorbei und Sohnemann heute noch hier. Ich bin immer noch erkältet und fühl mich … Familien-Weihnachtsfeier war gestern im kleinen Kreis und sehr schön. Wir waren diesmal nur 9 von 15. Von meiner Schwester hab ich ein Buch geschenkt bekommen: Die Frau des Zeitreisenden. „Selten wurde so aufwühlend, so originell über die Liebe geschrieben. Ein Buch über die Schönheit der Dauer und das Staunen der Sehnsucht. Eine Reise durch das Glück. Eine der schönsten Liebesgeschichten des Jahrhunderts. Die Geschichte von Henry und Clare ist eine berührend erzählte Liebesgeschichte, die allen Menschen, die von der bedingungslosen großen Liebe träumen, das Herz erwärmen wird.“ – Ich dachte, das passt, hat sie gesagt …

Dazu sagt mein Tagesspruch-Kalender heute auf einer seiner letzten Seiten: Schaut in euer Herz und ihr werdet erfahren, dass in euch etwas lebt, das kein Feuer verbrennen und kein Meer ertränken kann. Ja, das ist das, was ich hier im Blog schreibe. Das ist gelebte Dualseelen-Liebe auf die andere Art – wenn die eine Art nicht möglich ist …

Die Rauhnächte – die Zeit zwischen den Jahren – das sind 12 heilige Nächte. Diese heilige Zeit bietet besonders die Gelegenheit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, das vergangene Lebensjahr zu reflektieren, ins Gleichgewicht zu kommen und sich frei zu machen von allem, was nicht mehr dienlich ist, um das Neue in unserem Leben von ganzem Herzen Willkommen zu heißen …

Heute ist Dienstag, der 26. Dezember

Das war ein ruhiger 1. Feiertag. Ich hab das Weihnachtsvideo von Veit Lindau gesehen. Sehr schöne Gedanken zum Fest des Lichts. Er ist Realizer, so bezeichnet er sich, und er ist mein Coach, genau wie Paulo Coelho. Um Paulo war lange Zeit Ruhe. Gestern hab ich eins seiner sprechenden Bücher gehört – Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt …

Gestern abend hab ich an unser 1. Treffen im Stadthafen gedacht. Das 2. war am See – da hab ich schon mehr von seinem Körper gesehen, wenn auch noch nicht das, was sich bei unserem 3. Treffen offenbart hat. Nach dem 1. Treffen hab ich gedacht, was das mit dem wohl wird?, wenn’s überhaupt was wird … Nach dem 3. Treffen hab ich überhaupt nicht mehr gedacht, da war der Verstand futsch. Und das ist er bis heute.

Heute back ich eine Förster-Torte für Familien-Weihnachtsfeier. Die erinnert mich an Lady Chatterleys Lover. Sie und ihr Wildhüter, das ist auch so eine Geschichte – ein Fass ohne …

Boden: 150 g Butter, 4 Eier, 125 g Zucker, 250 g gemahlene Haselnüsse, 4 Esslöffel Kakao, 2 Teelöffel Backpulver verrühren und ca. 30 min bei 175 Grad backen

Mein Verstand reicht noch für Blog schreiben, halbherzige Neben-Jobs und den schwankenden Gedanken, dass alles gut wird – und: Kuchen aus dem Rohr nehmen und abkühlen lassen. Jetzt noch nacheinander 1 Glas Preiselbeerkonfitüre, 2 Becher geschlagene Sahne und 3 Hände voll dunkler Raspelschokolade darauf verteilen. Frohe Weihnachen, Maik!

222 + 6 : Der Teig sieht aus wie Grützwurst.

 

Heute ist Montag, der 25. Dezember

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch‘ er: „Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!“

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.

„Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.“

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

Mein liebstes Weihnachtslied. Und so eine schöne Melodie. Singen kann ich es heute zwar nicht, aber den Text hier abdrucken. Erkältung hält sich hartnäckig und ich fühl mich grippig und fiebrig. Also – gleich wieder ins Bett. Morgen kommt Sohnemann zu Mittag und dann Familien-Weihnachtsfeier bei meiner mittleren Schwester. Ich hab ihn gefragt, was er sich als traditionelles Weihnachtsessen wünscht. – Was ist denn traditionelles Weihnachtsessen? – Karpfen, Gans, Ente … – Dann Senf-Ei! – Das Fisch-Geflügel war Spaß, er ist Vegetarier.

Ich wünsch allen von Herzen frohe, friedliche und lichterhelle Weihnachten. Merry Christmas, Mary