Heute ist Mittwoch, der 3. Juli

Das Buch der Antworten: Nein

„Lass den Bub mal schreien!“ – Der Neumond reißt die Urwunde vieler Männer auf! Das ist ein wertvoller und wichtiger Beitrag von Heart&Soul Readings auf Youtube. Das hab ich mir gestern zum Neumond angesehen. Das Video beleuchtet, wie Kinder, speziell Jungs, in den 60-er, 70-er und 80-er Jahren erzogen wurden: Lass den Bub mal schreien! Und welche Auswirkung das auf die Liebesfähigkeit der Männer hat, dass besonders Jungs nicht verhätschelt werden durften. Es gibt eine Antwort zur Situation von Mann und Frau heute, und eine Erklärung speziell bei Seelenpaaren.

Ich bin kurz nach 2 wach geworden und hab gedacht, ich schreib das gleich. Das Buch der Antworten hab ich unmittelbar davor befragt. Ich glaub das Nein bezieht sich auf den Titel – Lass den Bub mal schreien! Wir haben unseren Sohn, Jahrgang 1993, schon anders „erzogen“. Er hat alle Liebe und Fürsorge bekommen …

„Ihr lieben Frauen, nur ein kleiner Hinweis, für alle, die den Hilferuf als Aufforderung verstehen, sich wieder zu nähern, zu retten, zu verteidigen und sich schon das Schutzschild von der Brust reißen: BITTE BLEIBT IN EURER KRAFT! Schwache Männer müssen noch weiter schreien, erfahren und lernen. Und starke wollen keine bedürftige Frau. Genau wie ihr keinen kraftlosen Mann (mehr) wollt! Tut euch Gutes, indem ihr euer weibliches und empfangendes Sein LEBT, unabhängig davon, wie es ihm geht.“ Das ist der erste Kommentar unter dem halbstündigen Video – von einem Mann!

Auf jeden Fall trifft das auf Manuel zu – sonst wär das nicht nochmal so hoch gekocht mit Tim … Mein Blog ist mein Beitrag zur besseren Verständigung zwischen Mann und Frau. Alle Paare sind im Grunde Seelenpaare.

Angelika am 4., Ulla am 5., Nora-Ida am 6., Anita am 7. – das sind die nächsten Geburtstage im Familien- und Freundeskreis – alles Julikinder! Ich dachte, ich hab mein Kleid dafür schon – mit Rosen, was Manuel für ein Nachthemd gehalten hat! Aber eben, auf dem Rückweg vom Treffen mit meiner Schwester zum Kaffee und Besprechung des Abenteuercamps ihrer TAO-Schule nächste Woche – bei dem ich ihr mit rückwärtigen Diensten helfe wie Kochen, Betreuung, Transport – hab ich eins in Anziehbar gefunden. Das ist mehr als anziehbar – so Klasse, toll in Form, Farbe, Schnitt, Sitz und Material, dass ich zur Laden-Inhaberin gesagt hab: Das wird mein Geburtstagskleid Version 6.0 am Sonntag! Solche Gespräche sind hier möglich in unserer kleinen Einzelhandels-Shop-Meile …

Du machst immer schöne Sachen!, hat Christine heute gesagt, als sie hier war. Ich hatte ihr erzählt, dass ich gestern Nachmittag bei Dana in ihrer Praxis zur Fußpflege war und selbst gebackenen Erdbeerkuchen mit Sahne – nicht die aus der Sprühflasche – mitgenommen hab. Das war gut für die Seele, haben sich alle da gefreut – Dana,  ihr Mann, Mudder am Empfangstresen und Nadinchen, die gute Seele …

 

Heute ist Dienstag, der 2. Juli

Das Buch der Antworten: Vorausgesetzt, du bedankst dich dafür

Als ich gestern auf’s Schiff gestiegen bin, hat Manuel angerufen. Ich bin nicht ran gegangen. Dann hat er noch paar mal Sturm geklingelt. Dann geht es immer um sein wertes Befinden – ich hab es ignoriert. Als ich nach Hause kam, wieder ein Anruf. Neulich hat er mir grade erzählt, dass es 8 Monte gedauert hat, bis er das mit Tim bearbeitet hatte. Nun: Ich hab ihn auf Instagram gesehen mit einem Typen, das glaubst du nicht! Dann kam, wie toll er selbst aussieht und wie Tim nur mit dem hässlichen Vogel zusammen sein kann …

Am Sonntag hatte ich nachmittags geschlafen und wollte um 3/4 4 grad duschen und dann zu Guti-Gutshaus fahren. Da hat es bei mir geklingelt und Manuel stand mit Stephan vor der Tür. Sie wollten mit mir Kaffee trinken gehen, das haben sie dann zu zweit gemacht. Stephan hat er über sein spezielles Portal kennengelernt, kann mit ihm sexmäßig aber nichts anfangen. Das ist einseitig, denn Stepahn will schon und klammert. Nun haben sie sich auf Freundschaft geeinigt – glaubt Manuel jedenfalls. Ich hab gesagt, das funktioniert nicht – wenn einer mehr will.

Dann hat er mir gestern am Telefon die unvermeidliche Frage gestellt: Wie fandest du ihn? Ich fand ihn gar nicht … Wir saßen kurz auf der Terrasse und ich wollte nur Abstand zu ihm, so unsympathisch war er mir, und ich hab mich gefragt, was Manuel von ihm will – aber das ist wieder die gleiche Leier: Nur damit jemand da ist – er kann nicht alleine sein. Ja, Du kannst das, hat er gesagt … Ja, denkst du, ich bin von Natur aus so gestrickt? Da hab ich lange viel für getan und bin tief unter die Oberfläche getaucht in alle Schattenbereiche. Das war kein Spaziergang!

Schlussakkord gestern war: Toll, als ich das Foto gesehen hab, ist gleich mein Selbstwert gestiegen! Mann Manuel, dein Selbstwert steigt nicht dadurch, dass du dich mit anderen vergleichst und dich optisch schöner findest …! Das sind Ego-Spielchen, nichts weiter.

Warum bist du denn auf einmal so aggro?, hat er gefragt, als ich ihn so abgebügelt hab. Du hast mich um meine Meinung gefragt, und ich hab sie dir gesagt … Mit seiner Selbstgefälligkeit und Arroganz geht er mir grad ziemlich auf den Kranz. Jeder sieht so aus, wie er aussieht – der eine ist mehr vom lieben Gott begünstigt, der andere weniger. Das ist kein eigenes Verdienst, auf das man sich was einbilden könnte!

Eine Aufgabe oder ein Ziel in diesem Seelenprozess ist – neben der Selbstwertentfaltung – nach der bedingungslosen in die All-Ein-Liebe zu kommen, die höchste Stufe. Das meinte ich mit: Ich bin an meinem Zielbahnhof angelangt. Ich spür ihn in allem, was ist …

Heute ist Montag, der 1. Juli

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Das Wasser, das du nicht trinken kannst, lass fließen. Alexander Sergejewitsch Puschkin

Das Foto dazu zeigt ein Boot mit weißem Segel auf einem großen Wasser – das könnte auch die Müritz sein, an der ich geboren bin. Das passt sehr gut zu meinem Geburtsmonat und zu meinem Wasserzeichen Krebs.

Das Buch der Antworten: Es kann nicht daneben gehen

Das sagt es jetzt schon zum dritten Mal.

Heute Potsdam – Schlössertour mit Tantchen. Um 7 fährt der Bus, in einer halben Stunde …

Ich streu mir Konfetti ins Leben, hat eine kürzlich unter ein Youtube-Video geschrieben. So fühl ich das auch. Das war ein richtig schöner Tag! Mein Tantchen war mit Brunhild und noch einem Ehepaar aus dem Dorf im Bus. Die Schlösser-Tour vom Wasser aus war interessant, ohne an Informationen überladen zu sein, und vor allem bei gemäßigten Temperaturen, und nicht wie sonst 175 Grad Ober-und-Unterhitze. Nachmittags 3 Stunden Zeit zur freien Verfügung mit Besichtigung des holländischen Viertels mit schönen Mode-Geschäften, ohne dass ich was für mich gefunden habe, vielleicht weil ich nichts gesucht habe.

Die beiden hatten dann Appetit auf Eis und ich wollte was Richtiges. So sind wir bei den Freiluftplätzen eines Italieners in der Fußgänger-Zone gelandet. Das war die beste schlechte Pizza, die ich jemals gegessen habe – und das will was heißen. Als ich gemerkt hab, ich kann die Hawai-Pizze nicht mal mit dem dazugelegten Steak-Messer durchtrennen – hab ich den Rand abgerupft, den Rest mit Kraftaufwand durchgesägt und in die Hand genommen – und selbst da war es noch eine Herausforderung für meine Zähne, die gut gebaut sind.

Im Bus waren nur Frauen mit Hosen – außer ich im Kleid, das noch nach Camel roch vom Zirkus gestern. Ich hatte es nur gelüftet, das hat nicht gereicht. Ich hab gedacht, bestimmt kommt bald die Zeit, in der Männer Röcke tragen. Und das kann man mir jetzt glauben oder nicht – während ich mit der Pizza gekämpft habe, ging ein Mann im Rock vorbei. Kein Schottenrock oder was in der Art – ein dunkelblauer Minirock mit weißen Pünktchen … echt!

Das war noch nicht das ganze Erlebnis: Der Kellner kommt – ein blonder Hüne – und stellt sich an unseren Tisch, ohne was zu sagen oder zu fragen. Trotzdem haben die beiden ihren Schoko-Kuss-Eisbecher bestellt und ich eine Hawai und 0,4 l Radeberger – und einen Aschenbecher bitte. Da konnte er auf einmal sprechen: Ich finde das nicht gut, dass Sie hier rauchen. Hier war auf der Straße. Damit hat er sich entfernt. Hat der das jetzt im Ernst gemeint?, hab ich meine Begleiterinnen gefragt. 2 Minuten später kam der Aschenbecher mit ich finde das wirklich nicht gut. „Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?“ Das lief konträr. Ich fand die Pizza nicht gut – er Rauchen …

 

 

Heute ist Sonntag, der 30. Juni

Das Buch der Antworten: Übernimm die Verantwortung

Das mach ich jetzt noch sieben Mal …

Seit wann wird denn mit Sonnenbrille gekellnert?, hat Anja Hotel- und Restaurant-Fachfrau gestern zu mir rüber gerufen, die an einem anderen Tisch draußen in unserem Rosen-Rondell bedient hat. „Seit die Sonne so tief steht!“ Ich hab sie immer auf dem Kopf und hab sie eine Etage tiefer gesetzt, weil es so geblendet hat. Da denk ich nicht an Kellner-Etikette.

Heute hat Aniko Freikarten für Circus Busch – Nachmittagsvorstellung, heißt – in der größten Hitze, aber das Zelt ist temperiert. Siggi konnte nicht wegen Knie, aber ich geh mit. Bis dahin ist ja noch bisschen Zeit – jetzt ist es 1:11 Uhr …

Das ist der perfekte Sommertag – denn ich hab frei, Lars auch. Dafür war es gestern grenzwertig. Schöne sonntägliche Morgenunterhaltung mit ihm auf der Terrasse. Ich hab mit Kaffee draußen gesessen, da geht seine Tür auf, sein Kopf guckt um die Ecke und er winkt. „Morgen …“ Ich gieß meine Blumen und er seine Erdbeere und wir reden über Gott und die Welt. Das ist eine schöne Gemeinschaft. Danke für den netten Nachbarn, denk ich. Das war von 8 bis 9, jetzt kommt die Sonne hinterm Kirchturm vor und damit wird es draußen zu warm. Ab 11 ist die Sonne hinterm Haus und ich kann mein schattiges Plätzchen neben der Eingangstür nutzen. What a wonderful world …

What a wonderful world ist auch Circus Paul Busch. Die Vorstellung bei 36 Grad war Klasse! Wenig Leute – aber Zirkus-Flair und Stimmung toll. In der Pause mit Pony- und Kamelreiten – ich hab Aniko überzeugt, die wollte, sich aber nicht getraut hat. Dann hab ich spontan gesagt: Ich auch … hab mein langes blaues Kleid hochgerafft und hab mein Bein zwischen die Höcker des Wüstenschiffs geschwungen. Das ging noch, aber der Rest kam schwer nach. Ich hätte das Tier eine Nr. größer gebraucht in 2XL. Als sich das wunderliche Exemplar der Schöpfung erhoben hat, hing ich drauf wie beim Bull-Riding, beim Absteigen das ganze rückwärts. Hat aber Riesen-Spaß gemacht unser Nachmittag unter der Zirkuskuppel!

Komm in die Leichtigkeit und in die Verspieltheit, das war oft die Message in den Karten-Readings auf Youtube in den letzten 6 Monaten. Fast ausnahmslos alle haben dazu kommentiert: Wie soll das gehen? In – unsichtbaren – Klammern: Wo wir doch unsere Liebe nicht leben können? Das geht am besten, indem man sagt: Ich kann es nicht. Dann reiht sich Glücksmoment an Glücksmoment, erst noch zaghaft und rar – dann dynamischer und progressiver. Wenn alle Ur-Ängste – ich könnte ihn verlieren, er könnte mich vergessen – vom Tisch sind, wendet sich die Spirale wieder aufwärts. Denn du weißt aus sicherer Quelle, dass es anders ist.  Wer im Kopf ist weiß es, wer im Herzen ist fühlt es …

Heute ist Sonnabend, der 29. Juni

Das Buch der Antworten: Du wirst nicht enttäuscht sein

Es wiederholt sich – dabei gibt es ca. 350 Möglichkeiten!

Gestern Abend kam Lars noch raus, der auch um die Zeit Feierabend hatte. Das war, als ich gerade überlegt hab, wie lange ich schon da bin, im Guti-Gutshaus, und wie lange ich das noch mache? 3 Jahre lang – das ist dann wie Azubi-Zeit und endet am 31. August 2020 …

Ich guck mal nach, aber das müsste so hinkommen. Wenn alles in Butter wäre, hätte ich solche Gedanken nicht. Die Bedingungen da haben sich geändert, hauptsächlich, weil ein Koch fehlt – und da hängt einiges dran … Mein Johannisbeerenkuchen (mit Baiser) ging weg wie nix, hat mir Anja gesagt. „Du bist jetzt unsere Spezialistin dafür.“ Vergiss es!

Vom richtigen Zeitpunkt hängt viel ab. Ich hab in der Vergangenheit in so manchen Situationen über Gebühr lange ausgehalten – angefangen von meinem sicheren Beamten-Dasein über meine sichere Ehe bis hin zu weniger wichtigen Stationen wie Bühne Müritz-Saga – das waren auch zwei Jahre zuviel, denn so lange war ich schon unzufrieden da. In Job und Ehe noch viel länger … Ich hab an Zuständen festgehalten, die ich lieber hätte gehen lassen sollen – nur, um Sicherheit zu haben, die es gar nicht gibt. Jetzt kann ich unterscheiden, wann es Zeit ist zu gehen und wann Zeit zu bleiben.

Heute Abend auch wieder Guti-Gutshaus, 17:00 Uhr bis Open End …

 

Heute ist Freitag, der 28. Juni

Das Buch der Antworten: Heute in einem Jahr ist es egal

Die Antwort kommt auch zum zweiten Mal. Doppelte Bestätigung sagen sie dazu bei Karten-Readings.

Ich war andauernd wach nachts. Ich fühl schon den kommenden Neumond am Dienstag. Der ist diesmal im Krebs, dem weiblichsten Zeichen, und bringt gewaltige Energien mit sich – und gleichzeitig eine Sonnenfinsternis – die sich wieder enorm besonders auf die Seelengefährten auswirken sollen.

Viele melden sich wieder nach langer Zeit. Das hab ich gestern bestätigt bekommen von einer Leserin, mit der ich in Kontakt bin. Da hat er sie angerufen, nach 21 Monaten Stillstand, und will ein Treffen mit ihr. Es kann also sein, dass es bei mir auch passiert, meint sie. Das fühl ich nicht. Was ich fühle, ist eine hohe, verdichtete Energie, in der alles mögliche passieren kann …

Es fallen Türme – wird in den Monats-Readings für Juli angekündigt. Alles bisherige und gewohnte stürzt durch plötzliche Ereignisse brachial zusammen und verändert ALLES. Der Turm und die Welt – alte Zyklen gehen zu Ende. Das war voriges Jahr schon – es hat in seiner Ehe gekracht und es hat bei uns gekracht – kein Stein blieb auf dem anderen. Das Einzige, was für mich noch zu tun blieb, war – mich wider besseres Wissen liebevoll von ihm zu verabschieden. Das war Mitte November. Mitte Juli hatte er alles zum Einsturz gebracht – alles was war.

Das Ego sagt: Wenn alles perfekt ist, finde ich Frieden. Der Geist sagt: Finde Frieden und alles ist perfekt. Das hab ich eben noch in einem WhatsApp-Status gesehen nach Feierabend. 00:40 Uhr. Da kursieren viele Sprüche, verbitterte, belehrende, dämliche u.a. – Das ist mal ein guter.

Heute ist Donnerstag, der 27. Juni

Das Buch der Antworten: Es wird dir Glück bringen

Ich schlaf jetzt mit weit offenem Fenster. Als ich gestern und vorgestern Nacht kurz wach wurde, stand die abnehmende Mondsichel genau in meinem Fenster am hell werdenden Himmel neben dem Kirchturm. Das sah fast so aus wie bei Aladdin, märchenhaft …

Das Schwimmen war herrlich gestern. Das war das erste Mal in diesem Jahr. Am See waren zwei Familien aus dem Dorf mit 2 süßen kleinen Mädchen. Die eine kam zu mir, mit Bikini-Oberteil und ohne Höschen, und hat gefragt: Möchtest du auch … zum Strand? Ja … Vor mir ging ihre Mutter ins Wasser mit einer Figur wie eine Göttin. Die wog bestimmt mindestens 120 Kilo, aber auf so weibliche Kurven verteilt, wie ich es noch nie gesehen hab. Im Wasser hat sie mir erzählt, dass sie ins Dorf gezogen sind, weil sie das Haus ihrer Großmutter geerbt hat …

Dann kamen noch 2 junge Frauen mit Fahrrad, die mich auch angelächelt und gegrüßt haben. Mir kommt Freundlichkeit und Offenheit entgegen. Lächle und die Welt lächelt zurück … Ich konnte es loslassen und seinlassen, weil es nicht mehr weiter ging. Es war zu schwer, zu lange, zu anstrengend. Leichter ist schöner jetzt. Und das Schönste ist, es bleibt keine Verbitterung zurück. Wenn ich daran denke, kann ich lächeln. Das war ein glücklicher Sommertag gestern und es kommen noch viele davon …

Ich hab meinen Zielbahnhof erreicht, hab ich zu Manuel gesagt, als er von seinem Prozess erzählt hat, durch den er die letzten 6 Monate gegangen ist. Oder das Navi würde sagen: Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das ist mein schönstes Geburtstagsgeschenk von mir für mich …

Die ganze Woche seh ich die 2 Herzen im goldenen Strandlicht vor mir auf dem Kalender. Ich bin gespannt, was im Juli kommt …

Heute ist Mittwoch, der 26. Juni

Das Buch der Antworten: Lach darüber

Gestern Abend war Carmen Sternchen spontan hier und wir hatten einen schönen Terrassen-Abend bei medium Temperaturen, jedenfalls im Vergleich zum Tage. Wenn ich bei dir bin, hab ich das Gefühl, es ist Wochenende – dabei ist erst Dienstag, hat sie gesagt.

Den Rest des Abends mit Lars – er sitzt auf seiner Seite, ich auf meiner und wir unterhalten uns. Heute morgen genauso. Er sieht immer aus, wie aus dem Ei gepellt. Schicke Hemden – als wenn er zum Antrittsbesuch zu Schwiegermutter gehen will.

Heute soll es noch heißer werden. Wie soll ich da das Guti-Gutshaus-Café bedienen? Am besten Geschlossen auf die Tafel schreiben und zum See fahren …

Na, das war mal schön! Nach Feierabend um 6 bin ich gleich schwimmen gefahren – eine Stunde lang. Warmes Wasser und doch erfrischend. Der Große Kressin ist idyllisch gelegen am Ende des Ausbaus vom Ort. Zurück bin ich dann mal eine andere Strecke gefahren – über Hinrichsberg, da war ich noch nicht. Am Waldrand hab ich zwei Feldhasen gesehen – Meister  Lampe – die kenn ich nur noch aus meiner Kinderzeit. Hasen sind ein Symbol für Fruchtbarkeit und damit auch für Wachstum – und dann gleich 2 davon …

Als ich ankam, empfing mich Steffen, unser Hausmeister mit der Info, die Chefs sind am See und einem Zettel: Liebe Anita, kannst Du einen Johannisbeerenkuchen (mit Baiser) backen? Danke! Ach du meine Güte, ich hatte mir extra einen Pott Buttermilch mitgenommen, weil nicht immer vorrätig, um meinen Buttermilchkuchen-Klassiker zu backen – schnell, einfach, gut. Und wahrscheinlich die Beeren erst noch pflücken?, hab ich gedacht. Genau. Das ganze hat zweieinhalb Stunden gedauert. Erst Mürbeteig-Boden – der 30 min im Kühlschrank ruhen muss – gebacken, vorher im Garten die Beerchen besorgt und entstielt und dann die Baiser-Masse geschlagen. Laut Rezept sollte man sich ruhig die Mühe machen, sie erst im warmen Wasserbad und dann kalt schlagen, so gelingt’s am besten. Das wird auch einfacher gehen  … Ich hab immer mein altes Ost-Backbuch im Auto und danach bin ich verfahren. Dann alles nochmal für 30 Minuten in Ofen und gut.

Heute ist Dienstag, der 25. Juni

Das Buch der Antworten: Du wirst nicht enttäuscht sein

Auch die Antwort war schon mal. Zwischen Heute ist Montag, der 24. Juni und Heute ist Dienstag, der 25. Juni liegt noch keine Nacht. Jetzt geh ich schlafen – 01:11 Uhr – und bin froh, dass ich morgen frei habe …

Meine Statistik sieht schön bunt aus. Neben den Länderaufrufen ist auch die jeweilige Landesflagge abgebildet. Ich hab mal geguckt – Deutschland 2034 Aufrufe, Österreich 43, Schweiz 28, Italien 11, Luxemburg 9, Vereinigte Staaten 9, Südkorea 7, China 7, Frankreich 2, Niederlande 2. Das ist der Stand von heute – ich bin schön über die Welt verteilt … Darüber ist die Weltkarte abgebildet und die Länder sind rot eingezeichnet.

Jeder Raucher auf der Welt will mindestens genauso gerne sterben wie leben. Den Satz hab ich in Shantaram gelesen Daran denk ich bei jeder Zigarette, die ich mir anstecke … Meine Dunhill Menthol werden knapp. Ich krieg sie an 3 Stellen hier: in den beiden Tabakläden und an der Toyota-Tanke. An 2 davon sind sie meist ausverkauft. Die sollen jetzt vom Markt genommen werden und andere vertrag ich nicht.

Ich hab meiner Ex-Schwägerin in Berlin nicht zu ihrer Hochzeit gratuliert, obwohl ich das Foto in ihrem WhatsApp-Status gesehen hab. Ich kann von Herzen meine guten Wünsche aussprechen, aber nicht, wenn es um die amtliche Besiegelung einer Zweckgemeinschaft geht. Davon gibt es zu viele. Lieber einen als keinen, lieber klein beigeben als Mut, alleine zu sein? Nein.

Wenn du einen Mann liebst, liebst du einen Mann. Und wenn er auf der Flucht ist, ist er auf der Flucht. Wenn du beides annehmen kannst, bist du frei. Diese Worte werden mir so eingegeben, ohne dass ich darüber nachdenken muss, kann und will ….

Heute ist Montag, der 24. Juni

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Die Gelassenheit schärft den Blick für das Wesentliche. Weisheit aus China

Das Foto dazu: Zwei miteinander verbundene Herzen in goldenem Licht im Strandsand. Und da machen wir gleich weiter …

Das Buch der Antworten: Mach eine Liste mit Gründen, die dafür sprechen

Das hatte ich schon mal. Soll ich noch eine machen? Die Gründe, die dafür sprechen, haben sich nicht geändert. Siehe oben – das Wesentliche …

Gerade in dieser Woche die Doppelherzen. In der letzten Juniwoche haben wir uns kennengelernt, glaub ich jedenfalls. Ich weiß den Tag nicht mehr genau, es war kurz vor meinem Geburtstag. Ich glaub auch, der Tag war nicht so wichtig, also das Datum, sondern das Ereignis.

Das wär noch gut auszuhalten bei 27/30 – tatsächliche und gefühlte Temperatur – wenn ich jetzt nicht losfahren würde. Ich kann nicht mal sagen müsste, das hab ich mir so ausgesucht, meine Gastro-Schiene. Hoffen auf Feierabend …

Extreme – am Tage ist mir kotzübel vor Hitze und nach Feierabend frier ich nachts auf der Terrasse. Heute war gereizte Stimmung da.