Heute ist Mittwoch, der 13. Februar

Heute ist Mittwoch, der 13., fühlt sich aber an wie Freitag, der 13. – Ich strebe nach Harmonie, Ausgeglichenheit und Ruhe und alle konfliktbeladenen Situationen gehen mir auf den Keks. Sei es wie gestern zwischen meiner Schwester, ihrer Tochter und Enkelin, wo es mal wieder eskalierte, als ich den Nachmittag und Abend dort verbracht habe, oder bei Manuels neuestem Problem mit Florian, 18! Zur Erinnerung: Manuel ist 36. Oder sei es in der Patchwork-Family in der Nachbarschaft … Das schlaucht einfach nur. Das gehört aber dazu, sagt Manuel. Ja, aber aus schönen Erlebnissen gewinnt man Energie, aus negativen wird sie abgezogen und vergiftet. Da hab ich keine Lust drauf, wer hat das schon? Ich halt mich so weit wie möglich davon fern. Mir reicht die Zeit der langen Konflikte bei mir – jetzt kann es gerne wieder deutlich schöner werden!

Harmonie und Ästhetik – statt Karten-Readings guck ich Eiskunstlaufen der Paare auf Youtube. Aljona Savchenko und Bruno Massot, Olympiasieger und Weltmeister 2018. Das ist bei den Videovorschlägen aufgetaucht – und ich bin fasziniert und begeistert. Genau das, was ich jetzt brauche. Ich seh sie mir immer wieder an – so schön ist das … Die Readings hängen mir grad zum Hals raus – immer dasselbe. Dann lieber Anmut, Grazie, Tanz, Erotik, Musik in perfekter Präzision. Das ist was für’s Herz und für die Sinne!

Sonnabend treff ich mich mit Dana, nach über einem Jahr Pause …

Heute ist Dienstag, der 12. Februar

Ich hatte Manja Nageltante erzählt, dass Manuel hier war und sich – oder mich – daran erinnert hat, dass wir mal zu dritt eine Radtour im Nationalpark machen wollten. Und er hat weiter gefragt, ob ich mir das noch vorstellen könnte? „Glaubst du, dass er über Manuel  versuchen würde, wieder an dich ranzukommen?“ Nein. In die Richtung denke ich nicht. Das war eher zufälliger Natur mit dem Naturausflug …

Heute ist Montag, der 11. Februar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Dort, wo man liebt, wird es niemals Nacht. Weisheit aus Afrika

Wenn ich ein Kontinent wäre, wäre ich Afrika …

02:44 Uhr

Ich weiß nicht, wie lange ich noch dazu brauche, mich davon zu erholen, was ich ihm angeboten habe. Ich weiß nur, ich hab noch genug Zeit, um wieder eine ganze Frau zu sein. Ich biete nichts mehr an. Mein Blog läuft auf Notstrom …

20:44 Uhr

Heute ist Sonntag, der 10. Februar

Nach 2 solchen Tagen muss ich erst wieder meine Sinne hegen und pflegen. An so einem verregneten Sonntag geht das am besten im Bett und mit Schlafen …

Gestern auf dem Heimweg hab ich gedacht, ob wohl eine Überraschung da ist, wenn ich ankomme? Und im Briefkasten war eine Einladung von Steffi und Max zu ihrer Hochzeit. Sie heiraten am 25. Mai in Berlin im KAOS. Das ist eine Event-Location in der Wilhelminenhofstraße, direkt an der Spree gelegen. Steffi ist eine meiner 4 Nichten. Er hatte sich mal getrennt von ihr, das war das schwerste Jahr ihres jungen Lebens und wir haben uns alle Gedanken um ihre Gesundheit und ihren Werdegang gemacht. Sie hat alles hingeschmissen und sich vom Leben abgewandt, mit den Mitteln, zu denen bevorzugt junge Leute in solchen Situationen heute greifen und die psychologische Hilfe notwendig machen.

In meinem esoterisch-spirituellen Bücherbestand sind 4 besondere Exemplare, so Das Buch der Schatten und Das Buch der Magie. Die sind von ihr. Sie wollte ihn mit „allen“ Mitteln zurück. Dann hat entweder Magie oder Gott die beiden wieder zusammengeführt, was wohl  das gleiche ist.

Ja, und nun heiraten die Zwei – Happy End! Obwohl das Ja-Wort ja ein Anfang ist. Nachdem die Familienfeiern der vergangenen Zeit gehäuft Beerdigungen waren und mit der Vorgeschichte ist das jetzt ein erfrischendes, hoffnungsvolles und doppeltes Ja – zum Leben und zur Liebe …

Heute ist Sonnabend, der 9. Februar

Die halbe Wegstrecke hinter Rostock hab ich gedacht: Bloß weg hier, weg, weg, weg … Wenn ich meinen Nachbarn, Herrn Kirchturm, wiedersehe, weiß ich: Hier gehör ich her, hier bin ich zu Hause.

Es war bei allen schön, wo ich war, doch hier ist es am schönsten. Eine Nacht in Rostock reicht schon, um mich wieder auf mein heimatliches Domizil zu freuen. Gute Nacht und süße Träume …

Heute ist Freitag, der 8. Februar

Gestern waren den ganzen Tag Blaulicht-Sirenen zu hören, ich war wie umzingelt davon. Da weiß ich auch, warum es mir so geht, wie es mir geht. Ich hab schon gedacht, das können unmöglich alles meine Gefühle und Energien sein. Die liegen sozusagen in der Luft und ich fang sie auf. Diesmal war es ganz extrem. Manuel hat auch gesagt, er hat null Bock zu nichts und meint, das muss was Kollektives sein. Da bin ich seiner Meinung.

So, dieses wird ein Rostock-Wochenende, mit Übernachtung. Da zieht es mich so hin, wie ein gebranntes Kind zum Feuer. Aber da zwei Geburtstagsfeiern sind – Freitag die von Martina und Sonnabend die von Silvia – und ich nicht zweimal fahren will, schlaf ich bei Martina. Wir wollen abends ins Bombay-Haus gehen, also Inder. Haben wir hier nicht in Waren, um so schöner. Es liegt direkt neben meiner ehemaligen „Knochenmühle“ von Arbeitsstelle – wobei das eher im übertragenen Sinn zu verstehen ist. Die Mittagspausen dort – ab und zu – waren das Beste des stumpfsinnigen Paragraphen-Arbeitsalltags, überhaupt wie alle Pausen.

Vor Martina noch Termin bei Manja Nageltante und zwischen Martina und Silvia noch Besuch bei Michael und Tamina in ihrer neuen Wohnung, schon die erste Baby-Ausstattung hinbringen. Danach zu Silvia, die dort wohnt, wo ich auch 15 Monate, im gleichen Haus, vegetiert habe. Never ever sag ich jedesmal, wenn ich dran vorbeifahre …

Heute ist Donnerstag, der 7. Februar

Abgesägt und in Kleinteile zerlegt – die schöne Weihnachtstanne … Bis gestern Morgen stand sie auf dem Markt, abends erleuchtet. Die Zeit ist vorbei. Und bis zum Frühling dauert es noch … Damit schon Hoffnung in Sicht ist, ist für mich der 1. März – der meteorologische – der Frühlingsanfang.

Warum sagt ihr mir nicht, da kommt nichts mehr von ihm? Warum schickt ihr mir statt dessen 2 Schwäne vorbei?

So sieht meine Unterhaltung mit Oben aus. Das war gestern morgen beim Frühstück mit Blick aus dem Wohnzimmer-Fenster. Ich zweifel derzeit am meisten an mir.

Von Blog schreiben um 4 bis Aufwachen um 8 hab ich geträumt von ihm. Er hat die Arme um meine Hüften geschlungen und mir ins Ohr geflüstert: Ich stell mir eine Beziehung so vor, dass gewisse Freiheiten selbstverständlich sind. Wie Lieschen Müller hab ich gefragt: Was meinst du damit? Keine Antwort. Dann nochmal Lieschen: Was willst du mir damit sagen, Maik? Keine Antwort. Das war nur ein Teil der nächtlichen Begegnung mit ihm, aber der wichtigste. Fortschritt ist was anderes.

Ohne, dass ich es will oder verhindern kann, reagiert mein Körper darauf. Die sexuelle Anziehung ist grad wieder so enorm, dass ich ganz benommen bin. Tief Atmen – Ein und Aus. Und bloß nicht denken: Rein und Raus. Diese Tage sind eine Plage. Auf Abwehr gehen hilft nicht, Annehmen wenig. Es geht wieder vorbei, sag ich mir …

Heute ist Mittwoch, der 6. Februar

In der Zeit, die ich Winterschlaf nenne, fühle ich mich wie im Himmel in meiner eigenen Sphäre hier oben – schlafend, lesend, schreibend. Wenn ich einmal täglich zur Erde hinab steige – zu EDK, Essen von U-nautic und kleinem Spaziergang, merke ich, dass es die Welt noch gibt. Doch lieber gehe ich die Treppen rauf als runter. Sicher – die Nachbarn klingeln und kommen zu Besuch und besonders Christine oder Bjarne klingeln manchmal so oft, dass – wenn Manuel hier ist – er sagt, es nervt. Ihn – nicht mich. Doch die restliche Zeit bin ich ungestört lieber dem Himmel näher als dem Boden der Tatsachen.

Ab März soll die Terrassenwohnung vermietet sein – jemand von der Großbäckerei …

Heute ist Dienstag, der 5. Februar

Als ich gestern mit Martina telefoniert hab, hat sie gesagt, Manuel hat mindestens 5 Mütter: Seine Oma und seine Mutter für’s Finanzielle, mich für’s Praktische, Loan für’s Psychologisch-Physische und dich für’s Psychologisch-Spirituelle. – Ja, und alle reißen sich ein Bein aus für ihn – außer ich …

Du hast eine Mutter, hab ich zu ihr gesagt, ich hab gar keine. Ich achte auf Ausgleich zwischen uns, das weiß er. Er freut und bedankt sich, dass er hier sein darf, hat er am Wochenende gesagt. „Ich möchte, dass es ausgewogen ist zwischen uns.“ Hier sein darf – richtig. Er hat gemerkt, das ist nicht mehr so selbstverständlich, wie es war. Nur was im Gleichgewicht ist, funktioniert auch.

Heute ist Montag, der 4. Februar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

Manuel, der sonst, wenn er hier ist, nur CDs mit Ohrstöpseln hört, meist Eckhart Tolle oder auch mal was aus meinen Hörbüchern von Paulo Coelho, hatte diesmal sogar ein Buch mit: Dankbar und gelassen von Bert Hellinger. Das hat er schon seit Jahren und er gewinnt immer tiefere Einsichten.

Gestern, beim späten Frühstück beim Bäcker, hat er auf einmal gesagt: Das hab ich nur Maik zu verdanken, dass ich hier bin, ohne ihn würde ich hier nicht sitzen … Weißt du noch, dass wir ihm mal vorgeschlagen haben, zusammen eine Radtour im National-Park zu machen?

Diesmal war es ein Freundschafts-Sanierungs-Wochenende …