Heute ist Montag, der 11. Juni

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Strebe nach Ruhe, aber durch das GLEICHGEWICHT, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit. Friedrich Schiller

17 Grad – Prognose von wetter.com bis maximal 22 Grad heute mit dem Zusatz: Freuen Sie sich auf 10 Sonnenstunden! Die drückende Hitze der vergangenen Tage war körperlich grenzwertig, besonders gestern und vorgestern – besonders während der Guti-Gutshaus-Schichten: geschwollene Füße und Beine. Jetzt offiziell erst Sonnabend wieder die Frühstücksschicht – 1 Woche Urlaub!

Mental bereite ich mich auf den Notar-Termin morgen vor. Es gibt zwei Varianten, wie mir mein verflossener Ehemann mitteilt – eine, die für ihn kostengünstiger und für mich rechtlich wackeliger ist – nach Aussage des Notars – und eine, die mich wasserdicht absichert, ihn aber teurer kommt. „Wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit ein, dass das Risiko eintreten wird?“, hat er mich gestern am Telefon gefragt. – „Nach menschlichem Ermessen gering, nur ist Wahrscheinlichkeitsrechnung bei rechtlichen Verträgen unangebracht, denke ich.“ Trotzdem habe ich mich im Vertrauen auf das Gute und darauf, dass er ein guter Mensch ist und mich nicht übervorteilen wollen würde, auf die erste Alternative eingelassen. Ich bin nun auch nicht der Mensch mit dem größten Sicherheitsdenken – während er am liebsten immer eine Versicherung gegen Unterversicherung abschließen würde und ich weiß nicht, ob er es an meiner Stelle auch getan hätte …

„Die wichtigste Beziehung ist die mit dir selbst und Gott, und jede andere Beziehung hat dort ihren Anfang.“ Liebesorakel Herzenssachen 10. – 16. 6.

Heute ist Sonntag, der 10. Juni

Dieses Wochenende ist Geburtstagsmarathon. 60. und 65. Geburtstag. Heute der 60. von Bernd. Das sollte eine Gartenparty werden, die fast ins Wasser gefallen ist. Wochenlang kein Regentropfen und gerade heute Gewitter und Wolkenbruch. Notgedrungener Ausweich in die Laube – aber dann Aufklärung und doch noch unter freiem Himmel. Nach und nach trudelten die Gäste ein, die erst wegen Unwetter nicht kommen konnten oder wollten. War dann doch noch sehr schön …

So, morgen ist nun wirklich frei. Heute Vormittag hat noch mein – wie sagt man? – geschiedener Mann angerufen, um die Details des Notarvertrags am Dienstag zu besprechen. Alles ganz schön kompliziert mit Grundbuch und Grundpfandrechten und Haftung und Haftungs-Entlassung. Kompliziert und verklausuliert, wenn man sich auseinander „dividiert“. Das, was eigentlich fürs ganze Leben gedacht war. Ich wünsch ihm lange Glück in dem Haus mit seiner zweiten Frau. Und bin froh, dass ich leichten Herzens gehen und das hinter mir lassen konnte. Viele sagen, wir können uns nicht trennen, damit meinen sie: Wir haben Haus und Grundstück. Und so werden sie durch ihren unbeweglichen Besitz – denn das heißt immobil – selbst unbeweglich.

Jetzt strahlt wieder ein mild-friedlicher Abendhimmel über dem Markt und milde und friedlich wird auch unser Termin am Dienstag verlaufen, denke ich. Wir hätten Freunde fürs Leben sein können – für Mann und Frau  lebenslang hat es nicht gereicht. Wofür war es gut? Wir haben einen wundervollen Sohn!

Heute ist Freitag, der 8. Juni

Zu früh gefreut. Von wegen, dann ist erstmal Pause. Aufgrund von Personalmangel hab ich mich breit schlagen lassen, morgen nochmal zum Frühstück zu erscheinen. Heute war es schon ein Irrenhaus – wie heißt der Spruch? Und hier ist die Zentrale! … Eine Gruppe noch nicht weg, die andere schon da – und zu wenig Leute. Nach 6 einhalb Stunden sollte die Frühstücksschicht noch die Zimmer-Feen unterstützen. Da hab ich mich aus der Affäre gezogen: Ich muss um halb 3 los – 65. Geburtstag vorbereiten …

Zu den Karten-Readings wollt ich noch was sagen: Manchmal machen sie Zeitangaben, mit dem Hinweis, dass die Geistige Welt ja keine Zeit kennt. Dennoch heißt es manchmal: 4 – 6 Wochen oder 4 – 6 Monate, oder in den kommenden Monaten, oder in einem Jahr, oder im Winter. Bei dem Stapel 1 von 3, den ich mir ausgesucht hatte, war die Zeitkarte: Freitag. Das gefällt mir am besten – weil es passt immer. Freitag ist gut. Da fiel mir gleich meine Geschichte „Freitag, der 13.“ in M – Liebesgeschichten ein. Freitag ist so schön zeitlos. Das kann morgen sein oder im Jahr 2035 – da wird es auch noch Freitage geben. Und es ist bestimmt und unbestimmt zugleich. Freitag ist auch sehr beliebt, denn er läutet das Wochenende ein. Freitag klingt auch irgendwie näher als, er kommt im Winter.

Zeit hin oder her – Morgen Ist Heute Gestern. Und heute ist auch Freitag. Ich glaube, den meinten sie nicht …

Heute ist Donnerstag, der 7. Juni

Schwül und drückend – ich bin wie benommen und komm gar nicht zu mir. Vormittags hab ich mir nur paar Kartenreadings auf youtube angesehen und nachmittags bis eben zum Glockenläuten um 6 geschlafen. Gestern bin ich um halb 5 losgefahren und war um Mitternacht zu Hause. Die Guti-Gutshaus-Schichten haben es in sich. Morgen noch einmal in die Frühschicht und dann ist erstmal Pause …

Am Wochenende bin ich Sonnabend zum 65. Geburtstag eingeladen und Sonntag zum 60. Montag dann frei. Der Notartermin am Dienstag in Rostock zur Klärung offener Vermögensfragen ist wirklich der Knaller des Jahres! Dann ist meine Ehe wirklich passeé.

Als ich gestern auf dem Weg zur Spätschicht von der Bundesstraße auf die Landstraße abgebogen bin, kam mir ein weißes Fahrzeug entgegen – ein Mittelding zwischen LKW und Transporter. Vor paar Tagen hatte ich grade gedacht, mir kommen keine LKWs mit Namensschild Maik mehr entgegen, nur Namen wie Jens oder Opa Frank oder Papa Heiko oder polnische Vornamen. Dieser gestern hatte   M a i k   in der Mitte der Frontscheibe stehen und nicht wie üblich in der Ecke links, von Fahrerseite aus gesehen. Das war wie eine Straßensperre.

Bei den Kartenlegungen hatte ich als Engelsbotschaften heute für mich Sensitivität: Du bist hoch sensibel – fühl dich von unseren Flügeln umarmt. Und nochmal die Karte Schutz: Der Schutz der Engel ist dir gewiss. Und bei uns beiden – magnetische Anziehung …

Heute ist Mittwoch, der 6. Juni

… es wird immer enger und der Druck nimmt zu für die männlichen Flammen, die in ihrer bestehenden Beziehung bleiben, sagt Zwillingsflamme elf elf, weil sich jetzt sehr viele weibliche Flammen – darunter auch ich – zurückgezogen haben. Je nachdem, ob es sich um Kartenreadings für Dualseelen- oder Zwillingsseelen bzw. -flammen handelt, sprechen sie von göttlich männlichen und göttlich weiblichen Seelenanteilen oder eben von männlichen und weiblichen Flammen. Der Rückzug der weiblichen Flammen ist eine allgemeine Tendenz, weil viele die Nase gestrichen voll haben. Sie sagen sinngemäß: Wenn es für dich okay ist, dort zu bleiben – für mich ist es nicht okay.

Es ist jetzt halb 2 und drinnen ist es schön kühl. Ab 17 Uhr fängt meine Guti-Gutshaus-Abend-Schicht an. Das ist die anstrengendste von allen 3 Schichten und bei diesen Temperaturen besonders hardcore. Zudem hab ich Muskelkater von Tams Thai-Massage gestern. Meine Durchblutung ist nicht gut, meint er. – „Liegt am Rauchen“, hab ich ohne Punkt, Ausrufungszeichen oder Fragezeichen erwidert. – „Nein, regelmäßig Massage ….“ Tam würde nie sagen, dass es am Rauchen  und ungesunder Lebensweise liegt.

Der Doc hat getan, was er konnte, doch all sein Einrenken hat nix gebracht. Früher war ich regelmäßig bei Tam, das will ich jetzt wieder einführen. Sanfte Ganzkörpermassage – so steht es im Flyer – ist es ganz und gar nicht. Er kann Punkte drücken, da hab ich die Luft angehalten. „Entspann dich …“, sagt er.

 

Heute ist Dienstag, der 5. Juni

Heut ist der Mond geplatzt! Ich hatte grad Kaffee-Schicht in Guti-Gutshaus und war ganz alleine – da kam ein Anruf von meinem geschiedenen Mann. Wir haben nächste Woche Notar-Termin in HRO – es geht um die offene Regelung der Finanzen, das heißt, meinen Anteil für das Haus. Laut notarieller Vereinbarung wär das erst Ende nächsten Jahres fällig – nun komm ich schon anderthalb Jahre eher in den Genuss. Ich hatte schon immer gebetet, vielleicht geschieht ein Wunder und es wird eher was. Das wurde erhört. Ich hab ihm gesagt: Na, das ist ein Geburtstagsgeschenk! Wie freu ich mich … Ich hab in letzter Zeit soviel in den Karten-Readings gehört von Verträgen und Überraschungen und Belohnungen …

Ich hab das zwar alles zur Kenntnis genommen, aber nur halbherzig. Ich hab gedacht, ich seh noch nichts davon. Was sie auch sagen: Es wird immer enger, der Druck nimmt zu, bei den – meist – männlichen Seelenanteilen, die in ihrer Ehe oder Beziehung oder was auch immer Kiste bleiben. Das ist von oben so geführt, damit sie sich der Einzigartigkeit und Besonderheit dieser Seelenliebe BEWUSST werden! Das sind allgemeine Legungen und können somit nicht für alle zutreffen – aber für einen sehr großen Teil, sagen sie – das sind universelle Energien, die zur Zeit herrschen. Auch da hab ich gedacht: Ich seh es einfach nicht – im Gegenteil …

Heute denke ich, dass ALLES gut wird!

 

Heute ist Montag, der 4. Juni

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Wer LANGSAM geht, geht vernünftig; wer vernünftig geht, geht lange. Weisheit aus Italien Das Foto dazu: Eine Weinbergschnecke auf einem Blatt

Ruhiger Sonntag war gestern nicht. Gestern war Männerbesuchs-Tag: Erst hat Bernd von Lila Grün geklingelt. Wir haben auf der Terrasse bei Kaffee und Creme-Catalania-Kuchen – den hatte mir Anja am Sonnabend im Guti-Gutshaus mitgegeben – seinen 60. am nächsten Sonntag besprochen. Er war noch nicht lange weg, da klingelt es wieder: Überraschung – Manuel mit seinem Kumpel Denis steht vor der Tür. Er hat am Mittwoch seinen MX 5 bekommen und da ist er mal eben von Rostock nach Waren gefahren – zum Kaffeetrinken. „Kommst du mit?“, hat er mich gefragt. – „Wo, auf dem Markt?“ – „Nein, am Hafen …“ Ich bin nicht mitgegangen zu Venezia. Mir hallte noch sein „Wir machen getrennt“-Rechnung von dem einen Wochenende, als er hier war, in den Ohren nach. Hätte er gesagt: „Komm, ich lad dich zum Kaffee ein!“, hätte ich ihn begleitet. So hab ich nur gesagt, ich schon meine Füße heute. Das weibliche Prinzip ist – EMPFANGEN. Und nicht, dass ich auf eigene Kosten ihm die Gunst meiner Anwesenheit gewähre.

So, die beiden sind weg, und 10 Minuten später klingelt Bernd nochmal. Er war nebenan in der Marienkirche und wurde spontan gefragt, ob er abends dort beim skandinavischen Abendgottesdienst singen würde. Danach hab ich gedacht: Das war’s wohl heute mit Männern …

 

Heute ist Sonntag, der 3. Juni

So ein himmlischer Sonntag – ich hab FREI! Und morgen auch. Gestern ging kein Laptop mehr an nach 10 Stunden Guti-Gutshausschicht, von 08:30 – 18:30 Uhr, 11 Stunden mit hin und zurück. Als ich nach Hause kam und mein Päckchen bei Sigi und Wolfgang abholen wollte, haben sie mich mit Eis und Erdbeeren empfangen: Wir dachten, das tut dir jetzt gut … Das war eine Wohltat, sie schenken mir soviel Gutes, die beiden …

Nach Feierabend wollte ich eigentlich zum See fahren und schwimmen und anschließend einkaufen. Zu beidem war ich nicht mehr in der Lage. Bei einer Rauchpause kamen wir auf das Storchennest neben dem Gutshaus zu sprechen. Es ist seit Jahren nur von einem Storch „bewohnt“. Obwohl er Single ist – was wohl aus seiner Gefährtin geworden ist? – kommt er jedes Jahr wieder. Vielleicht denkt er, sie ist eines schönen Jahres wieder da. Es könnte ja auch die Storchenfrau sein, aber ich glaube, es ist der Mann. Was ihn wohl dazu bringt, immer wieder aufs Neue die lange Reise auf sich zu nehmen, um den Sommer hier allein zu verbringen? Der Instinkt sicher … Das hat mich wehmütig gestimmt – keine Frau, keine Kinder, nur zwei lange Reisen im Jahr zu einem Ziel ohne Sinn.

Heute frisch ich nur meine Zellen auf und freu mich des Lebens. Zwei Tage ausruhen und Dienstag nachmittag die Kaffee-Schicht. Das macht Spaß mit den Gästen …

 

Heute ist Freitag, der 1. Juni

Heute Morgen wollte ich aus meinen Engelkarten 4 für die nächsten 4 Wochen ziehen, 3 fielen heraus: 1. Erfüllung  2. Weisheit 3. Einzigartigkeit – die 4. wollte nicht, da hab ich es bei 3 belassen. Erfüllung und Einzigartigkeit waren im Mai schon … Ich hab sie erst seit April. Die ersten 3 waren Vollendung, Liebe, Verzeihung – die stehen sowieso auf dem Tisch und dann kommen jeweils die Wochenkarten dazu.

Wenn ich die Zeit mit ihm auf das Zifferblatt der Uhr übertrage, sind 12 Jahre 12 Stunden.

Und jeder Monat entspricht 5 Minuten: 12 x 5 = 60

Es ist 5 vor Zwölf …

heute, nach meinem schönen Uhrzeit-Modell, das Eingebung war im ständigen Angesicht der Kirchturmuhr. Am 30. 6. sind 12 JAHRE um. Ein Monat umgerechnet 5 Minuten, 1 Jahr eine Stunde – unvorstellbar, wenn ich denke, wie ewig lang mir die Zeit vorkam – die Zeit, in der ich gewartet habe – auf eine Nachricht, auf ein Treffen, auf Irgendwas. Die Zeit nachts – wie auch die im Winter – hat doppelt und dreifach gezählt. Und die Monate ohne Kontakt auch. Endlos erschien mir das … Ich hab innerliche Mantras gebetet, als mich Kraft, Mut und Hoffnung verlassen wollten in der tiefsten Dunkelheit: Du schaffst das, Du schaffst das, Du schaffst das, Du schaffst das … ohne davon überzeugt zu sein – ich wusste, es wirkt, wenn ich es nur lange genug stoßweise pulse.

„Du musst einmal um die Welt“, hat sie in einem der Kartenreadings gesagt. Ich bin dafür einmal um die Welt-Uhr …