Heute ist Mittwoch, der 31. Januar

Mein Blog hat heute 1. Geburtstag! Mein öffentliches Tagebuch hat seit dem 31. Januar 2017 266 Beiträge mit 1587 Aufrufen. Ich freue mich und danke allen, die mich hier so treu begleiten! Auf ein weiteres gefühlvolles Jahr …

Es ist ein Dual-Blog, aus 2 bestehend. Mit meiner Meisterzahl 11 aus dem Geburtsdatum ist meine Lebenszahl 1 + 1 = 2. Was ich denke und schreibe, ist auch 2. Was ich lebe – ist eine 1. Darum schreibe ich hier – damit im Laufe meines Lebens aus der 1 eine 2 wird und sich meine Lebenszahl erfüllt. Gestern hatte ich die Mannes-Krise – Interessenkonflikt zwischen dem Ist-Zustand und der Wunsch-Vorstellung. Vom Vollmond gefördert. Eskalation von Übellaunigkeit, innerer Unruhe und Stimmungsschwankungen. Solche Tage gibts und die stehe ich durch – oder liege ich durch. Ins Bett und schlafen ist Trost und Heilung. Um mich selbst nicht unausstehlich zu finden, weiß ich, wär Sex hilfreich. Doch was tun, wenn nicht verfügbar? Allein dafür zu sorgen, ist mehr Arbeit als Vergnügen. Deshalb hab ich gestern darauf verzichtet. Es geht auch so vorbei und heute sieht die Welt wieder freundlicher aus …

Heute habe ich Nageltante-Termin, fahre also an den Tatort, wo unsere Geschichte begann. Ich fahre mit gemischten Gefühlen. Würde es hier eine geben, die es ebenso gut „drauf hat“ wie Manjani, würde es mich nicht in seine Nähe ziehen, wo mir die Aussichtslosigkeit noch näher vor Augen steht als hier. Hier habe ich eine gewisse Distanz dazu.

Heute ist Dienstag, der 30. Januar

Ich stell mir mein Leben sehr viel interessanter vor, als es gerade ist. Gut, das ist der Winterpause geschuldet. Doch darüber hinaus verläuft es auch in eingefahrenen Bahnen. So unzufrieden war ich schon mal – in meiner Ehe, in meinem Job. Dann hab ich rigoros alles geändert. Alles zu ändern, ist jetzt nicht nötig. Zum Beispiel kein Umzug. Hier ist schon der richtige, schöne Ort für mich. Oft reicht es schon, etwas anders zu machen. Und dazu fällt mir Maik ein. Ich hab ihn noch mit rüber ins Neue Jahr genommen. Weiter zieh ich ihn nicht mit. Kann sein, dass ich das schon mal geschrieben habe. Doppelt hält besser. Es wird so nicht ins 13. Jahr gehen – ganz gewiss nicht. Mit Zufriedenheitsgarantie – bei Nichtgefallen Geld zurück – das trifft hier zwar nicht zu, der zweite Teil, doch der erste auch nicht. Vielleicht lässt Venus sich ja in irgendeiner Form was Schönes einfallen …

Für Januar waren Nachmittage mit Fantasy-Staffeln okay. Und Bücher sind es auch für Februar noch. Doch für März und Frühling steht anderes auf dem Programm. Wieder mehr rausgehen und an der Luft sein, mehr Bewegung, mehr Sinneseindrücke an Düften und Farben. Dafür weniger Klamotten an und wieder Schuhe statt Stiefel. Hin und wieder schon mal nackte Arme, bis dann auch die Beine folgen. Auf die Zeit freu ich mich unsäglich – und auf Sonne!

Heute ist Montag, der 29. Januar

Der Montags-Gelassenheitsspruch ist heute ein irischer Segenswunsch: Möge das GLÜCK der Kleeblätter das ganze Jahr über mit dir sein …

Das Datum heute ergibt zusammengezählt 23 = 5. Die 5 heißt numerologisch Loslassen. Bei meinem Loslassen fühle ich mich noch sicher und geborgen. Wenn ich beide Kinder verloren hätte … Ich weiß nicht, ob ich dann noch glauben könnte. Das macht gefügig im Sinne von demütig, wenn man gegen die Umstände nichts ausrichten kann. Das ist Alles, woran ich geglaubt habe …

Mein Geburtsdatum ergibt die 11. Sie ist eine Meisterzahl. Gestern habe ich alles um meinen Laptop herum aufgeräumt und geordnet, darunter auch die Unterlagen zur Hexenschule – Der Weg zur Weisen Frau. Dabei hab ich Das gefunden: „Meisterzahl 11 – große Führungsqualität, Mut und Pioniergeist. Das sind die guten Nachrichten. Die schlechte ist, dass 11er meistens hart für alles arbeiten müssen, was sie erreichen wollen. Ihnen werden mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen, als Menschen mit anderen Zahlen. Das Leben prüft immer wieder, ob sie bereit sind, ihr außergewöhnliches Potenzial anzunehmen, oder ob sie aufgeben.“ Und ich hab noch was gefunden – eine Notiz von einem Einzel-Beratungs-Gespräch: „Das Gelassensein und Lassen – und trotzdem diese Liebe halten – das ist eine schwere Aufgabe. Die kannst Du bewältigen, indem Du schreibst – immer wieder schreibst …“

Mein Weg war rückblickend ein regelrechter Knüppel-Damm. Ich war oft nahe daran aufzugeben. Blog schreiben ist mein Zugeständnis an HOFFNUNG …

Heute ist Sonntag, der 28. Januar

Den Großteil vom Januar hab ich mit Game of Thrones, Tolstois Krieg und Frieden und im Bett verbracht. Krank, müde oder einfach nur, weil es da am schönsten war, weil schlechtes Wetter war. Überall passiert was, nur bei Maik scheint der Reigen des Lebens immer der gleiche zu sein. Seine Ehe scheint das Äquivalent der Eisernen Bank von Game of Thrones zu sein.

„Ich suche in bzw. bei Frauen etwas, was ich nie finden werde. So die Prophezeiung. Außer vielleicht Sex.“ Das hat er mir im März geschrieben. Ich war auf der Suche nach meinem Mann und da bin ich ihm begegnet, der mir Das schreibt? Und auch Sex – nur vielleicht. Ein paar mal hatte ich das Vergnügen, seinen Schwanz in meiner Möse zu haben, und ein paar mal in meinem Mund. Das wars. Der Rest ist SMS-Verkehr. Und heute, viel später, schreibe ich immer noch über ihn und uns. Über die geistige Verbindung, die ich körperlich fühle.

Seine Worte drücken seine Meinung aus, doch ob er sich bewusst ist, wie überheblich sie sind, glaub ich nicht. Für Sex sind Frauen für ihn gerade noch zu gebrauchen – oder als Ehefrau.  Vielleicht kann er bei Frauen nicht finden, was er sucht, weil eine Frau das nicht hat.

Fremder Willkür – schrieb er neulich über die möglichen Gründe für Suizid. FremdE – Willkür ist weiblich, Maik : – )

Heute ist Sonnabend, der 27. Januar

Es gibt keine Männer in meiner Welt, hab ich heute beim Morgenkaffee am Fenster gedacht. In dem Moment flogen zwei Schwäne vorbei und gleich nochmal zwei – also zwei Paare. Keine stimmt nicht ganz, Manuel, mein Sohn, Wolfgang unten im Haus und weiter ausholend – mein Zahnarzt. Doch viele meiner Freundinnen leben ohne – wie ich auch, von meiner geistigen Verbindung mal abgesehen. Ich finde, für jede Frau sollte es auch einen Mann geben – und umgekehrt. So ist es gedacht.

Schwäne – es gibt wieder mehr weiße Vögel am Himmel als schwarze. Mehr Möwen und die Tauben werden auch wieder aktiv. Die Monate, in denen nur Krähen und Dohlen über mir kreisen – Martina kennt sie alle mit richtigem Namen und kann sie unterscheiden – sind vorbei. Jetzt regt sich wieder was bei Vögeln – sie ahnen den nahenden Frühling. Und nicht nur sie. In meiner frauenlastigen Welt kommt die männliche Energie zu kurz. Jon Schnee in Game of Thrones ansehen, kann nicht alles sein. Maik hin und wieder ein paar Zeilen schreiben, kann nicht alles sein. Mit Manuel im regen Austausch, kann nicht alles sein. Ich glaub nicht, dass so mein Leben bis zum Ende aussieht. Ich glaub, es kommt noch was. Doch was, das weiß ich nicht …

Und damit noch was kommen kann, hab ich davon abgesehen, mir John Schnee ans Bett zu stellen. Verlockend war es …

Heute ist Freitag, der 26. Januar

Das war wie ein Erdbeben, die Nachricht vom Wochenende. Ich bin erschüttert und so fühl ich mich auch körperlich – zerschlagen. Es hat Nachdenken ausgelöst, über Sinn und Unsinn von dem, was ich mache. Wie würde es mir damit gehen, wenn mir das passiert wäre?

Ich denk manchmal, wenn nur meinem Sohn nichts zustößt. Nicht, dass ich Angst davor habe. Es kommt nur manchmal der Gedanke auf. Bei meiner Tochter denk ich das nicht. Da bin ich sicher, dass ihr nichts passiert. Und bei ihm fällt mir dann ein, dass Erzengel Michael alle die beschützt, die in irgendeiner Form seinen Namen tragen. Also auch Maik. Und wenn Er … ? Ich glaube nicht, dass das was ändern würde. Die Verbindung besteht – wie ein universelles Gesetz – ob wir nun zusammen leben oder nicht. Und wenn auch vieles im Leben kommt und geht, Maik ist Maik – er ist von vorübergehenden Erscheinungen ausgenommen.

Ich habe früh meine Eltern verloren, mit Anfang 20. Deshalb glaube ich, das reicht an Verlusten in meinem Leben. Würde mir das mit einem meiner Kinder passieren – oder wie bei ihr mit beiden – ich weiß nicht, woran ich noch glauben könnte. In Botschaften der Geistigen Welt habe ich mal gelesen, jeder Mensch sollte einmal bewusst Alles loslassen, was ihm im Leben wichtig ist. „Abschied muss man üben, sonst fällt er viel zu schwer …“ Doch üben Wie?

Heute ist Donnerstag, der 25. Januar

Heute gibt es ein ganz besonderes Geburtstagskind – mit einem ganz besonderen Geburtstag. So – wie bei mir auch in diesem Jahr – stimmen Alter und Geburtsjahr überein. Und schon deshalb, denke ich, wird es ein ganz besonderes Jahr für meine liebe Freundin und für mich …

Den Vormittag hab ich mit den Beiden unten aus dem Haus in der Neurochirurgie verbracht, Ich war der Fahrer. In den 2 Stunden Wartezeit hab ich mit geringem Interesse den Aufbau der Wirbelsäule auf den aushängenden Plakaten aufgefrischt: 24 Wirbel, davon 7 Hals-, 12 Brust-, 5 Lendenwirbel. Befund negativ – er hat nix Rücken und war fast enttäuscht. „Hat nichts gebracht“, sagt er. Und ich: „Sei doch froh – besser als Bandscheiben-OP.“ Gerammelt voll das Wartezimmer, und heiß und stickig. Ich war froh, als ich wieder raus war und das ganze Elend nicht mehr sehen musste.

Wieder zuhause, hab ich erstmal beim Spaziergang an der Promenade die frühlingshaften Temperaturen genossen und mich beim Wellenspiel über so eine einfache Tatsache gefreut, dass ich GEHEN kann. Bei Zigaretten-Päuschen mit entspanntem Blick in den Himmel – ein großes Kreuz über mir. Gut, es ist vergänglich, da aus Kondensstreifen, aber in dem Moment war es da – von der Sonne beschienen …

Kreuz heißt bei Lenormand-Karten: Dieser Verbindung können Sie nicht ausweichen. Wenn es auch für mich hier vielleicht nicht mehr so viel zu tun gibt – vielleicht soll ich ihm noch bisschen weiterschreiben …

Heute ist Mittwoch, der 24. Januar

Ich denk an ihn, wenn es mir gut tut. Wenn ich denk, es tut mir gut, an mich zu denken, mach ich Das und lass es mir gut gehen. Das ist Neu. Vorher war er 24/7, wie man so sagt. Das heißt, mein Geist war rund um die Uhr nur mit ihm beschäftigt. Bewusst oder unbewusst – aber immer. Vorher heißt, die ganzen Jahre vorher. Mal denke ich jetzt an Situationen mit ihm, die zum Lachen waren, mal an unsere heißen Szenen und mal auch an die, wo er sich benommen hat wie ein Neandertaler. Wir können jetzt über alles reden, also per SMS, wie am Wochenende über Suizid-Thema, und wir konnten damals alles machen, was man sich unter Amore vorstellen kann. Nur wir konnten beides nicht zusammenführen. Jedenfalls bis zum heutigen Tage nicht. Man soll ja nie nie sagen, doch für das Nichtgelingen gibt es Gründe. Und ich mag nicht darüber nachdenken, wie lange schon oder noch.

Bei einem Telefonat eben, wo ich mein Geburtsdatum angeben sollte, meinte der Herr auf der anderen Seite: „Oh, das überrascht mich jetzt wirklich!“ – „Warum?, mein Jahrgang ist jung – verhältnismäßig.“ – Ja, aber der Stimme nach hätte ich sie auf Mitte bis Ende Zwanzig geschätzt.“ – Da ist er nicht der Erste, der Stimme nach könnte ich meine Tochter sein – vielleicht, weil ich mir ein kindliches Wesen bewahrt habe …

Heute ist Dienstag, der 23. Januar

Hört meine Worte und bezeugt meinen Eid. Die Nacht sinkt herab, und meine Wacht beginnt. Sie soll nicht enden vor meinem Tod. Ich will mir keine Frau nehmen, kein Land besitzen, keine Kinder zeugen. Ich will keine Kronen tragen und auch keinen Ruhm begehren. Ich will auf meinem Posten leben und sterben. Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Mauern. Ich bin das Feuer, das gegen die Kälte brennt, das Licht, das den Morgen bringt, das Horn, das die Schläfer weckt, der Schild, der die Reiche der Menschen schützt. Ich widme mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, in dieser Nacht und in allen Nächten, die da noch kommen werden.

Der Eid der Nachtwache. Game of Thrones.  Das Lied von Eis und Feuer, so der Buchtitel. Schade, ich seh grad die letzten Folgen von Staffel 7. Dann heißt es, lange warten – auf die 8. und letzte Staffel. Jon Schnee war Lordkommandant der Nachtwache. Ich wollte mir schon das Poster von ihm in der Funktion bestellen und neben meinem Bett anbringen. Damit er meine Nacht bewacht – und er sieht unverschämt gut aus. Aber auf eine andere Art – er berührt was im Inneren. Nein, er soll nicht vor meinem Bett knien.

Die Brüder der Nachtwache heiraten nicht, weil die Liebe der Fluch der Ehre sei und der Tod der Pflichten.

Heute ist Montag, der 22. Januar

Neuer Montags-Gelassenheits-Spruch: Es gibt Wichtigeres im Leben, als nur sein Tempo zu beschleunigen.

Richtig. Deswegen entschleunige ich es. Das halt ich für wichtiger. Heute hab ich bis Mittag im Bett gelegen und den Luxus genossen. Ich hab mir vorgestellt, wir leben es und sind vereint. Normalerweise mach ich das nicht mehr, aber nun ist Eros gerade im Rausch. Als Du willst, dass wir … liege ich quer über dem Bett, Kopf auf dem Arm, und sage zu dir: Wir haben Zeit – es ist egal, ob heute oder morgen oder nächste Woche oder nächsten Monat. Lass uns das Präludium auskosten …

Als Manuel mich angerufen hat, hab ich gesagt, ich weiß heute kein Thema. Fällt dir eins ein? Vibroshaper – schreib über die Platte! Ach, das ist mir zu nüchtern. – Nein, die ist doch schön orange, und du kannst ja schreiben, dass wir alle drei eine haben. – Na, mal sehen – nur, wenn mir nichts besseres einfällt. Und mir ist das siehe oben eingefallen, das halte ich für allemal besser. Die Fitness-Platte würde immer nur an zweiter Stelle bei mir stehen. Unter guter Vibration verstehe ich was anderes. Das hab ich auch Manuel so gesagt und er hat gelacht. Maik hab ich es natürlich nicht gesagt.

Bis auf nächstes Jahr hab ich es nicht ausgedehnt. Und auf nächsten Monat auch nur, weil dieser nur noch 10 Tage hat …