Heute ist Sonntag, der 17. Februar

Jetzt tauchen in WhatsApp so Sprüche auf wie: Der Lack ist ab, aber ich mag meine Grundierung. Dazu kann ich eine kleine Geschichte liefern …

Ich hatte mal ein Date mit einem Mann, der nur etwas älter war als ich. Das war schon hier in Waren. Der Einzige, der mal mit Blumen kam. Sportlich und aktiv, konnte ich seinem Erzählen entnehmen und auch optisch feststellen. Doch dann kam der Satz: Der Lack ist ab, aber … Wer will mit jemandem zusammen sein, der sich so sieht?, hab ich gedacht. Ich jedenfalls nicht.

Ich würde nie von mir sagen, der Lack ist ab. Ich würde höchstens sagen, er leuchtet mit der Zeit noch intensiver …

Seit gestern bin ich krank und schwimm auf der Erkältungswelle, das heißt Bettruhe. Als ich Dienstag bei meiner Schwester war, war das nicht an ihrer sonstigen Adresse. Sie hütet ein Haus, deren Besitzer den ganzen Februar in Spanien sind. Das war zu kalt in dem Katen. Als ich nach Hause kam, war ich ein Eiszapfen.

 

Heute ist Sonnabend, der 16. Februar

Ich weiß nicht, was passiert ist, aber Irgendwas ist passiert. Während ich sonst zu Vielem ein verwaschenes Jain gesagt habe, kann ich jetzt Ja und Nein klar unterscheiden und sprech es auch aus. Das hat wohl mit Selbstwert zu tun. Ich hatte einen guten Lehrmeister dafür.

Die Situation in der ich bin, nennen sie in den Seelenpartner-Readings in Separation ohne Kontakt. Das betrifft ganz Viele. Ihnen geht es ähnlich wie mir. Das lese ich in den Kommentaren unter den Videos. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob es kurz davor war, doch dann …

Da bin ich der göttlichen Fügung dankbar, dass sie mir so einen schönen Aufenthaltsort zugeteilt hat.

Heute ist Freitag, der 15. Februar

Wenn ich ihm auch nicht schreibe, ist es doch jeden Tag amüsant zu sehen, wie er sich weigert. Heute sind es 3 Monate … Ich hab ihm nicht mehr die Oberhand gelassen. Nur in Einem hab ich noch seinen Wunsch erfüllt:  Ihn gehen lassen. Das kann man nur, wenn man sicher ist, dass es das Richtige ist.

Gestern hab ich den Abend auf Terrasse verbracht – mit Sternen, Wein und Mondenschein. Ich hab mich so vollkommen ganz und eins mit Allem gefühlt, dass ich mich nicht erinnern kann, das schon jemals so empfunden zu haben. Wenn, dann muss es lange her sein …

Heute ist Donnerstag, der 14. Februar

Gestern Abend kam Aniko mit einem großen Strauß rot-weißer Lilien, die in ihrem Blumenladen ausgesondert wurden.

Wenn ich eine Blume wäre, wäre ich eine Lilie …

Ich hab sie auf die Terrasse gestellt, damit sie lange frisch bleiben. Ich seh sie ja auch da, durch meinen Glaspavillon. Man könnte denken, ich hab einen Verehrer. Selbst draußen duften sie noch so betörend, dass die ganze Luft davon erfüllt ist. Christa hat uns auch mit Rosen und einem roten Schoko-Herz beschenkt. Es jährt sich wieder der Tag der Blumenhändler und Verliebten …

Passend zum Valentinstag hab ich auf Youtube ein Video von Stefanie Laura Adjana gefunden: „Best of Gefühlsklärer“ – eine Auflistung von Gründen, warum es nicht geht oder gehen kann, die sich mit den Kommentaren darunter noch fortsetzt. Das sind schlagkräftige Argumente, zu denen ich auch ein paar beisteuern könnte. Ich hab herzlich gelacht. Qintessenz war: Zu intensiv …

Valentin – so hieß der erste Mann – damals war er noch ein Junge – mit Familiennamen, der mir den Status Jungfrau abgenommen hat. Das ist mir heute zum ersten Mal aufgefallen. Er hatte seine Augen.

Im Underground, der Kellergewölbe-Kneipe zwei Häuser neben mir, steht heute als Valentin-Angebot: 10 % Rabatt mit Frau, 20 % Rabatt mit Freundin, 30 % Rabatt mit Frau und Freundin. Muss ich dazu noch was sagen? Nur „herrlich“ …

Überraschend war heute ein Date mit Carmen-Sternchen im Altstadt-Cafe mit Aperol-Spritz und mit Frühlingsgefühlen …

 

Heute ist Mittwoch, der 13. Februar

Heute ist Mittwoch, der 13., fühlt sich aber an wie Freitag, der 13. – Ich strebe nach Harmonie, Ausgeglichenheit und Ruhe und alle konfliktbeladenen Situationen gehen mir auf den Keks. Sei es wie gestern zwischen meiner Schwester, ihrer Tochter und Enkelin, wo es mal wieder eskalierte, als ich den Nachmittag und Abend dort verbracht habe, oder bei Manuels neuestem Problem mit Florian, 18! Zur Erinnerung: Manuel ist 36. Oder sei es in der Patchwork-Family in der Nachbarschaft … Das schlaucht einfach nur. Das gehört aber dazu, sagt Manuel. Ja, aber aus schönen Erlebnissen gewinnt man Energie, aus negativen wird sie abgezogen und vergiftet. Da hab ich keine Lust drauf, wer hat das schon? Ich halt mich so weit wie möglich davon fern. Mir reicht die Zeit der langen Konflikte bei mir – jetzt kann es gerne wieder deutlich schöner werden!

Harmonie und Ästhetik – statt Karten-Readings guck ich Eiskunstlaufen der Paare auf Youtube. Aljona Savchenko und Bruno Massot, Olympiasieger und Weltmeister 2018. Das ist bei den Videovorschlägen aufgetaucht – und ich bin fasziniert und begeistert. Genau das, was ich jetzt brauche. Ich seh sie mir immer wieder an – so schön ist das … Die Readings hängen mir grad zum Hals raus – immer dasselbe. Dann lieber Anmut, Grazie, Tanz, Erotik, Musik in perfekter Präzision. Das ist was für’s Herz und für die Sinne!

Sonnabend treff ich mich mit Dana, nach über einem Jahr Pause …

Heute ist Dienstag, der 12. Februar

Ich hatte Manja Nageltante erzählt, dass Manuel hier war und sich – oder mich – daran erinnert hat, dass wir mal zu dritt eine Radtour im Nationalpark machen wollten. Und er hat weiter gefragt, ob ich mir das noch vorstellen könnte? „Glaubst du, dass er über Manuel  versuchen würde, wieder an dich ranzukommen?“ Nein. In die Richtung denke ich nicht. Das war eher zufälliger Natur mit dem Naturausflug …

Heute ist Montag, der 11. Februar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Dort, wo man liebt, wird es niemals Nacht. Weisheit aus Afrika

Wenn ich ein Kontinent wäre, wäre ich Afrika …

02:44 Uhr

Ich weiß nicht, wie lange ich noch dazu brauche, mich davon zu erholen, was ich ihm angeboten habe. Ich weiß nur, ich hab noch genug Zeit, um wieder eine ganze Frau zu sein. Ich biete nichts mehr an. Mein Blog läuft auf Notstrom …

20:44 Uhr

Heute ist Sonntag, der 10. Februar

Nach 2 solchen Tagen muss ich erst wieder meine Sinne hegen und pflegen. An so einem verregneten Sonntag geht das am besten im Bett und mit Schlafen …

Gestern auf dem Heimweg hab ich gedacht, ob wohl eine Überraschung da ist, wenn ich ankomme? Und im Briefkasten war eine Einladung von Steffi und Max zu ihrer Hochzeit. Sie heiraten am 25. Mai in Berlin im KAOS. Das ist eine Event-Location in der Wilhelminenhofstraße, direkt an der Spree gelegen. Steffi ist eine meiner 4 Nichten. Er hatte sich mal getrennt von ihr, das war das schwerste Jahr ihres jungen Lebens und wir haben uns alle Gedanken um ihre Gesundheit und ihren Werdegang gemacht. Sie hat alles hingeschmissen und sich vom Leben abgewandt, mit den Mitteln, zu denen bevorzugt junge Leute in solchen Situationen heute greifen und die psychologische Hilfe notwendig machen.

In meinem esoterisch-spirituellen Bücherbestand sind 4 besondere Exemplare, so Das Buch der Schatten und Das Buch der Magie. Die sind von ihr. Sie wollte ihn mit „allen“ Mitteln zurück. Dann hat entweder Magie oder Gott die beiden wieder zusammengeführt, was wohl  das gleiche ist.

Ja, und nun heiraten die Zwei – Happy End! Obwohl das Ja-Wort ja ein Anfang ist. Nachdem die Familienfeiern der vergangenen Zeit gehäuft Beerdigungen waren und mit der Vorgeschichte ist das jetzt ein erfrischendes, hoffnungsvolles und doppeltes Ja – zum Leben und zur Liebe …

Heute ist Sonnabend, der 9. Februar

Die halbe Wegstrecke hinter Rostock hab ich gedacht: Bloß weg hier, weg, weg, weg … Wenn ich meinen Nachbarn, Herrn Kirchturm, wiedersehe, weiß ich: Hier gehör ich her, hier bin ich zu Hause.

Es war bei allen schön, wo ich war, doch hier ist es am schönsten. Eine Nacht in Rostock reicht schon, um mich wieder auf mein heimatliches Domizil zu freuen. Gute Nacht und süße Träume …

Heute ist Freitag, der 8. Februar

Gestern waren den ganzen Tag Blaulicht-Sirenen zu hören, ich war wie umzingelt davon. Da weiß ich auch, warum es mir so geht, wie es mir geht. Ich hab schon gedacht, das können unmöglich alles meine Gefühle und Energien sein. Die liegen sozusagen in der Luft und ich fang sie auf. Diesmal war es ganz extrem. Manuel hat auch gesagt, er hat null Bock zu nichts und meint, das muss was Kollektives sein. Da bin ich seiner Meinung.

So, dieses wird ein Rostock-Wochenende, mit Übernachtung. Da zieht es mich so hin, wie ein gebranntes Kind zum Feuer. Aber da zwei Geburtstagsfeiern sind – Freitag die von Martina und Sonnabend die von Silvia – und ich nicht zweimal fahren will, schlaf ich bei Martina. Wir wollen abends ins Bombay-Haus gehen, also Inder. Haben wir hier nicht in Waren, um so schöner. Es liegt direkt neben meiner ehemaligen „Knochenmühle“ von Arbeitsstelle – wobei das eher im übertragenen Sinn zu verstehen ist. Die Mittagspausen dort – ab und zu – waren das Beste des stumpfsinnigen Paragraphen-Arbeitsalltags, überhaupt wie alle Pausen.

Vor Martina noch Termin bei Manja Nageltante und zwischen Martina und Silvia noch Besuch bei Michael und Tamina in ihrer neuen Wohnung, schon die erste Baby-Ausstattung hinbringen. Danach zu Silvia, die dort wohnt, wo ich auch 15 Monate, im gleichen Haus, vegetiert habe. Never ever sag ich jedesmal, wenn ich dran vorbeifahre …