Heute ist Donnerstag, der 7. Februar

Abgesägt und in Kleinteile zerlegt – die schöne Weihnachtstanne … Bis gestern Morgen stand sie auf dem Markt, abends erleuchtet. Die Zeit ist vorbei. Und bis zum Frühling dauert es noch … Damit schon Hoffnung in Sicht ist, ist für mich der 1. März – der meteorologische – der Frühlingsanfang.

Warum sagt ihr mir nicht, da kommt nichts mehr von ihm? Warum schickt ihr mir statt dessen 2 Schwäne vorbei?

So sieht meine Unterhaltung mit Oben aus. Das war gestern morgen beim Frühstück mit Blick aus dem Wohnzimmer-Fenster. Ich zweifel derzeit am meisten an mir.

Von Blog schreiben um 4 bis Aufwachen um 8 hab ich geträumt von ihm. Er hat die Arme um meine Hüften geschlungen und mir ins Ohr geflüstert: Ich stell mir eine Beziehung so vor, dass gewisse Freiheiten selbstverständlich sind. Wie Lieschen Müller hab ich gefragt: Was meinst du damit? Keine Antwort. Dann nochmal Lieschen: Was willst du mir damit sagen, Maik? Keine Antwort. Das war nur ein Teil der nächtlichen Begegnung mit ihm, aber der wichtigste. Fortschritt ist was anderes.

Ohne, dass ich es will oder verhindern kann, reagiert mein Körper darauf. Die sexuelle Anziehung ist grad wieder so enorm, dass ich ganz benommen bin. Tief Atmen – Ein und Aus. Und bloß nicht denken: Rein und Raus. Diese Tage sind eine Plage. Auf Abwehr gehen hilft nicht, Annehmen wenig. Es geht wieder vorbei, sag ich mir …

Heute ist Mittwoch, der 6. Februar

In der Zeit, die ich Winterschlaf nenne, fühle ich mich wie im Himmel in meiner eigenen Sphäre hier oben – schlafend, lesend, schreibend. Wenn ich einmal täglich zur Erde hinab steige – zu EDK, Essen von U-nautic und kleinem Spaziergang, merke ich, dass es die Welt noch gibt. Doch lieber gehe ich die Treppen rauf als runter. Sicher – die Nachbarn klingeln und kommen zu Besuch und besonders Christine oder Bjarne klingeln manchmal so oft, dass – wenn Manuel hier ist – er sagt, es nervt. Ihn – nicht mich. Doch die restliche Zeit bin ich ungestört lieber dem Himmel näher als dem Boden der Tatsachen.

Ab März soll die Terrassenwohnung vermietet sein – jemand von der Großbäckerei …

Heute ist Dienstag, der 5. Februar

Als ich gestern mit Martina telefoniert hab, hat sie gesagt, Manuel hat mindestens 5 Mütter: Seine Oma und seine Mutter für’s Finanzielle, mich für’s Praktische, Loan für’s Psychologisch-Physische und dich für’s Psychologisch-Spirituelle. – Ja, und alle reißen sich ein Bein aus für ihn – außer ich …

Du hast eine Mutter, hab ich zu ihr gesagt, ich hab gar keine. Ich achte auf Ausgleich zwischen uns, das weiß er. Er freut und bedankt sich, dass er hier sein darf, hat er am Wochenende gesagt. „Ich möchte, dass es ausgewogen ist zwischen uns.“ Hier sein darf – richtig. Er hat gemerkt, das ist nicht mehr so selbstverständlich, wie es war. Nur was im Gleichgewicht ist, funktioniert auch.

Heute ist Montag, der 4. Februar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

Manuel, der sonst, wenn er hier ist, nur CDs mit Ohrstöpseln hört, meist Eckhart Tolle oder auch mal was aus meinen Hörbüchern von Paulo Coelho, hatte diesmal sogar ein Buch mit: Dankbar und gelassen von Bert Hellinger. Das hat er schon seit Jahren und er gewinnt immer tiefere Einsichten.

Gestern, beim späten Frühstück beim Bäcker, hat er auf einmal gesagt: Das hab ich nur Maik zu verdanken, dass ich hier bin, ohne ihn würde ich hier nicht sitzen … Weißt du noch, dass wir ihm mal vorgeschlagen haben, zusammen eine Radtour im National-Park zu machen?

Diesmal war es ein Freundschafts-Sanierungs-Wochenende …

Heute ist Sonntag, der 3. Februar

„Ich bin enttäuscht“, hat Manuel gesagt. „Warum?“, hab ich gefragt. „Weil es nichts geworden ist …“ Es ging wieder um seine letzte Beziehung. „Ich könnte enttäuscht sein – nach 12 Jahren und der Ernte. Bin ich aber nicht. Ich hab mich gefragt: Was will ich eigentlich von ihm? Was kann ich mir nicht selber geben?“ Und ich hab den Fokus auf mich gerichtet. Von da an wurde es besser …

Das ging nicht von heute auf morgen. Es hat sich entwickelt. Dann kamen wir auf Bedürftigkeit. Was heißt das eigentlich?, hat er gefragt. Bedürftigkeit kommt von Bedarf. Wenn du Bedarf an etwas hast, hast du nicht genug davon. Mangelerscheinungen gleicht man am besten selbst aus …

Heute ist Sonnabend, der 2. Februar

2. 2. Gefühlt Zwei Grad Minus

Als es gestern Morgen um 10 vor halb 8 geklingelt hat, war ich grad mit Zigarettchen draußen. Nanu? Es war eine Zustellerin, die mir durch die Sprechanlage gesagt hat: Ich hab einen dicken Brief für Sie, den krieg ich nicht rein … in den Kasten meint sie. Als ich ihr auf der Treppe entgegen gegangen bin, hat sie mich mit den Worten empfangen: Oje, hab ich Sie aus dem Bett geholt? Nein, ich bin schon wach …

Sie hat mir in der Früh meine Engel-Karten überbracht. Die erste, die von 44 Karten herausgefallen ist, war: Sensibilität. Botschaft: Verstehe, dass du ein wenig dünnhäutiger bist als manch andere Menschen. Gerade das macht auch deine Stärke aus, denn du spürst mehr, und deine Sensibilität hat mit deiner Hellfühligkeit zu tun … Achte einfach nur ein wenig mehr darauf, dass du zu grobe Situationen und Menschen stärker meidest … Durch deine Sensibilität erlebst du alles viel intensiver, aber somit auch die Liebe, die Freude, die Leichtigkeit und all die guten Energien, die dich ebenfalls umgeben. Fokussiere dich einfach stärker auf die zarten Töne deines Lebens und meide alles Laute. Erkenne deine Sensibilität an, denn dann beginnst du, sie als Stärke zu nutzen.

Genau, viele Menschen, laute Orte meide ich, so gut es geht, denn ich saug die Energien auf wie ein Schwamm.

Gleich darunter lag die Karte Partnerschaft …

Heute ist Freitag, der 1. Februar

1. 2.  Allein und zu Zweien – das Datum enthält beides. So leb ich auch zur Zeit …

Gestern hab ich den Abwasch gemacht und meine Ausgaben 2018 für die private Krankenversicherung eingereicht: 3 Arztrechnungen und 6 Rezepte. In den ersten 5 Jahren hier war ich so gut wie gar nicht beim Doc, nur mal für ein Antibiotikum gegen eine besonders hartnäckige Erkältung. Erst in den vergangenen 2 Jahren hat das Formen angenommen, die mir zeigen – hier stimmt was nicht. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben für Arztbesuche mögen höher liegen, aber daran mess ich mich nicht.

Als ich mit Manuel telefoniert hab, hat er gesagt, er hat das Gefühl, er muss umziehen und sich nach meiner Nachbarwohnung erkundigt. Im Internet steht sie mit „reserviert“. Er will am Wochenende kommen und wir wollen darüber sprechen. Da kann ich auch gleich das zur Sprache bringen, was uns beide betrifft.

Ich hab nicht ihn in der Wohnung gesehen …

 

 

Heute ist Donnerstag, der 31. Januar

Es wär auch finanziell günstig gewesen, der Einzug bei der Frau, die mit Chirurgie ihr Geld verdient. Mit diesem Gedanken bin ich heute aufgewacht. Wahrscheinlich hab ich wieder was geträumt, wie jede verworrene Nacht, woran ich mich nicht erinnern kann, nur manchmal.

Vor kurzem habe ich im Traum Rainer wieder getroffen, meinen ehemaligen Tanzpartner. Mein Auto hatte eine Panne – in der Nähe von Rostock! – und er kam in die KFZ-Werkstatt. Dann haben wir uns beide wieder verabredet und in der Tanzschule angemeldet. In der Traumdeutung heißt Autopanne Überanstrengung, auch eigenes Versagen, dass einen manchmal verzagen lässt. Man ist nicht mehr mobil und kommt nicht weiter – im Leben. Vor allem aber hat mich das Geträumte daran erinnert, dass ich gerne wieder tanzen würde. Rainer kam nur deshalb darin vor, weil er jahrelang mein Partner auf dem Parkett war. Zum Tanzen braucht man – Mann un Fru …

Heute ist Mittwoch, der 30. Januar

Hier ist heute Ebbe, hab ich Martina gestern geschrieben, nur frieren, müde, traurig. Wenn einen sowas so schlagartig überfällt, sagen sie in den Readings immer, sind es die Gefühle vom Gegenüber, die man fühlt. Keiner weiß es, ob es wirklich so ist … Woher auch.

Ebbe ist nur gut zum Muschelnsuchen, hat sie geantwortet. Für heute wünscht sie mir wieder Flut. Ja, die wird auch wieder kommen …

Eben hab ich mir meine Karten für Februar bei amazon bestellt. Nicht das Thelema-Tarot, das schieb ich immer wieder auf, weil vorher intuitiv andere wichtig sind, diesmal: Himmlische Kraftquellen für jeden Tag. Das sind 44 Schutzengelkarten,  wunderschön in Gestaltung, Botschaft und Farben – die wollen zu mir.

Passend zu den Engelkarten seh ich oben von der Terrasse auf dem Hof ein weißes Herz aus Schnee. Alles andere drum herum ist schon weggetaut … Es sieht aus wie mein Kettenanhänger – nur größer.

Heute ist Dienstag, der 29. Januar

Statt bei Sigi und Wolfgang Outlander gucken, war ich gestern nachmittag outside und hab meiner Schwester in der Tao-Schule unter die Arme gegriffen. Sie ist krank und hat gefragt, ob ich ihr helfen kann: „Du weißt ja, es fällt mir schwer, um Hilfe zu bitten.“ – „Ja, dann ist das eine gute Gelegenheit, das zu üben.“ Ich bin ihre Schwester, und es fällt ihr schwer zu fragen, ob ich ihr mal helfen kann …

In diesen Tagen geht mir viel unsere Freundschaft durch den Kopf – Manuel. Und dass er sehr viel Ähnlichkeit mit Maik hat. Das eine Fundament ist gesprengt, das andere wackelt!

Wie wir wohl Sex mit Liebe gehabt hätten, mit erwiderter …