Heute ist Dienstag, der 8. Januar

Seit gestern Mittag 12:00 Uhr hab ich wieder eine Woche Bereitschaft Notfall-Begleitung, in der Hoffnung, dass nichts sein wird. Ich hab momentan keine Energie für andere übrig, schon gar nicht in Extrem-Situationen, wo sich jemand durch Tod verabschiedet. Mir reicht schon die Notfall-Begleitung bei Manuel …

Mit meiner ersten Schicht am Sonnabend ist der Grundstein für meine Trinkgeld-Kasse gelegt. Dieses Jahr sammel ich es und Silvester ist Kassensturz. Ich hab eine schöne Prinzessin-Lillifee-Herzdose mit Spieluhr. Wenn ich den Deckel anhebe, klimpert es – in der Kasse – und sie tanzt vor einem Spiegel dazu. Das ist das ideale Gefäß dafür. Überwiegend sind es Haus- und Hotelgäste, wenig Externe – das heißt, die Rechnung geht auf’s Zimmer.

Heute ist Montag, der 7. Januar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Wenn ich tanze, dann tanze ich; wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Michel de Montaigne

Wolfgang ist gestern ins Krankenhaus gekommen, mit Bauchkrämpfen. Sigi hat den Notarzt gerufen. Sie wollten sie erst abwimmeln, aber sie hat drauf bestanden. Der hat auch Alles …

Manuel hat auch Krämpfe – Heulkrämpfe. Als gestern sein telefonisches Klagelied geendet hatte, hab ich gesagt: Das ist kein Spaziergang im Mondschein. Nein, das ist Sturmflut, hat er gesagt. Er war den ganzen Tag bei Loan, einer befreundeten Homöopathin und Heilpraktikerin, ungefähr in meinem Alter. Er würde heute wieder anfangen zu arbeiten, sagt aber allen Patienten ab, er kann nicht behandeln. Am Wochenende gibt er einen Kurs in Hamburg in der Osteopathie-Schule. Auch dazu hat er null Bock. Wenigstens kann er weinen und hat gute Freunde, die ihn auffangen …

Was sagt die Wasserstands-Meldung bei mir? In der Biografie von Gräfin Constantia von Cosel heißt es an einem Tiefpunkt ihres Lebens: Die Gräfin braucht neuen Lebensmut. Was die Gräfin braucht, brauch ich auch …

Selbst solche unwahrscheinlichen Synchronizitäten, dass sie bei EDK am Heiligabend seinen Namen mit meiner Adresse als Gewinner ziehen, wirken nur für den Moment. Nur für den Moment … Gestern hab ich die zweite Flasche geleert. Wenn sie weiter hier rum stehen würden, würde es so aussehen, als ob er noch irgendwann kommen könnte.

Das Geschenk heute ist …? Nichts.

 

Heute ist Sonntag, der 6. Januar

Gestern gab es Lamm-Curry zum Abendbrot. Nicht in meiner, sondern in der Guti-Gutshaus-Küche. Das heißt, ich hatte die erste Spontan-Schicht in diesem Jahr. Das hätte ich noch nicht gebraucht und es noch gut mit Couching ausgehalten. Aber na gut, ist dann so, hab ich gedacht.

Ich hab mich gefreut Anja Hotel – und Restaurant-Fachfrau wiederzusehen. Sie hat sich für mein Weihnachtsgeschenk bedankt – mein Hexenküche-Kochbuch, das auch bei mir im Regal steht. Sie hat es mal im Hexenkeller der Burg Penzlin gesehen, wollte es sich kaufen, hat es aber nicht. Nun ist es auf diesem Weg zu ihr gekommen.

Es war ein neuer Koch da, der eventuell eingestellt werden soll – mit Fragezeichen …

Der Vormittag verging mit 2 Stunden Besuch von Sigi und Sehen von Youtube-Videos zu den Energien, die uns im Januar zur Verfügung stehen. Darin sind alle einhellig einer Meinung im Reading ihrer Karten – jedenfalls die, die ich sehe: Wahrheit, Klarheit, Tabula rasa, Tacheles. Das empfinde ich auch so. Sigi hat mir einen Magneten an die Waschmaschine gebackt, das ist die einzige Fläche bei mir, an der sie haften: Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen. Die fand ich früher mal witzig. Das passt nicht mehr zu mir. Meine Devise jetzt: Ordnung innen – Ordnung außen. Der kommt wieder ab.

Das Geschenk heute war mein vorzügliches Sonntagsessen, sponsored by Guti-Gutshaus gestern. Ein Genuss …

Heute ist Sonnabend, der 5. Januar

In der 2. Rauhnachts-Woche hab ich geschlafen, Zitronen-Wasser getrunken und gefühlt, was da ist. Gestern hab ich die Neujahrs-Botschaft 2019 von Kurt Tepperwein gehört: Ihr Weg in ein wunder-volles Neues Jahr. Der 1. Satz war: Vor uns liegt ein schwieriges Neues Jahr … Vor mir nicht. Das schwierige Jahr liegt hinter mir.

Sein Gewinn ist verfallen. Ich hab ihn ausgetrunken. Gestern die schwarze Flasche, die weiße kommt auch noch dran …

Lange vor unserer Zeit, lange bevor es die Sprache gab, existierten bereits die heiligen Symbole … Das steht im Innendeckel von meinem schamanischen Seelenorakel, das gerade angekommen ist. Ich hab es gleich geweiht – dazu halte ich die Karten mit meinem Spruch an die Brust – auf die Haut – an mein Herz. Ich hab sie gleich gemischt und um eine erste Botschaft gebeten. Es sprang gleich eine – ich hab sie angesehen, sie wieder rein getan, weil sie nicht richtig raus gefallen ist, und hab weitergemischt. Dann fiel dieselbe nochmal deutlich aus dem Deck. Wir verstehen uns … hab ich gesagt. Das war Die Klinge – Die Karte lädt dich ein, deine Klinge zu ziehen und sie zu benutzen. Verzögerungen, unnötiges Um-den-Brei-Herumreden oder Versuche, dem Unvermeidlichen zu entgehen, bringen nichts … Überwinde deine Angst, andere zu verletzen, zieh deine Klinge, und mach weise von ihr Gebrauch!

Das Geschenk heute war von Manuel und seiner Moskauer Frau Palina: Natur-Körperbutter mit Auszügen aus sibirischen Kräutern!

Heute ist Freitag, der 4. Januar

Zum Adventskalender-Gewinn wollte ich noch anmerken: Das ist ja der Knaller!, hat Sabinchen geschrieben, und Aniko hat gesagt: Du bist eine Hexe, sonst wär das nicht möglich gewesen! Ach was, hab ich gelacht, das war göttliche Fügung. Und meine Eingebung. Ich war mir sicher …

Heute ist die Ziehung der Silvester-Glücksrakete. Mal sehen, wie da meine Eingebung funktioniert. Ich hab mir das für mich passende Los ausgesucht …

Pech im Spiel … Ganz weit daneben – Meine Los-Nummer 1264466! Aber für mich stimmt sie jedenfalls, wenn auch kein Gewinn drauf fällt. Meine Hausnummer, mein Autokennzeichen, die doppelte Herz-Zahl 4. Nur anstelle der 1 vorne hätte ich gerne eine 2 gehabt. War aber nicht, genauso wie Lose mit 77.

Dafür das Geschenk heute: 3 € Gutschrift  bei meiner Amazonbestellung „Das schamanische Seelen-Orakel“, statt 22,99 nur 19,99.

Heute ist Donnerstag, der 3. Januar

2019 will ich mal alle Geschenke aufschreiben, die ich erhalte. Das war Neujahr ein Schoko-Glücksschwein-Kleeblatt von Aniko und gestern eine schöne rote Bluse, Marke Walbusch, in einer Klamotten-Tüte meiner Schwester. Astrein – die ist wie für mich gemacht. Passt wie nach Maß und sieht toll aus!

Den ganzen Nachmittag und Abend hab ich gestern geschlafen, bis eben 01:30 Uhr. Also richtig im Bett. Gegen 4 hat es so lange geklingelt, bis ich aufgestanden bin. Das war Bjarne. Die 3 waren auf dem Flur dabei sich anzuziehen, um raus zu gehen. Das ist ein Akt im Winter mit Mama, Baby und Kleinkind. Auf dem Schuhregal lag noch ein Tannenzweig. Der ist für Niti, hat er zu seiner Mutter gesagt – und zu mir: Weil du so schön angezogen bist! Dabei hat er immerzu meine nackten Arme gedrückt. Das war mein Schlafzeug. Dann ist er ins Wohnzimmer marschiert und hat ihn mir auf den Tisch gelegt …

Manuel hatte nochmal das heulende Elend. Er hatte Timmi im Auto gesehen und da kam nochmal alles hoch in ihm. „Er hat überhaupt nicht um mich getrauert“, hat er mir am Telefon in mein Psychologisches-Berater-Ohr geklagt. Nein … hab ich gedacht und ihn abrupt unterbrochen: Stopp, Manuel! Das weißt du selber, du, du … du Therapeut, du. 1. Vergiss nicht, dass Du Schluss gemacht hast! 2. Seid ihr euch schon lange gegenseitig auf die Nüsse gegangen und 3. Je mehr Du deinen Selbstwert stärkst, um so weniger brauchst du ihn von anderen! Das war lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach de Shazer in 3 Sätzen.

Das Geschenk heute: Eine Schüssel Soljanka von Sigi – heiß und lecker!

Heute ist Mittwoch, der 2. Januar

Der 2. Jahrestag. Diese Woche ist noch geprägt von Rauhnachts-Atmosphäre. Kurze Neujahrs-Empfänge, wie gestern Vormittag Sigi und nachmittags meine Schwester, geh’n, aber längere Besuche, über Tage, wie Manuels Anfrage gestern, sind mir zu viel. Als er gestern gefragt hat, ob er heute kommen kann, hab ich geantwortet: Wir gucken morgen mal, wie es mir geht. Heute sage ich ihm, ich bin noch krank, das wird nichts. Ich will meine Stimme schonen und brauch noch Ruhe und Rückzug. Natürlich will er gerne kommen – er hat noch frei bis Sonntag. Aber ich kann und will weder mit ihm irgendwohin gehen, wo viele Leute sind – damit fällt Essen gehen aus – noch mich auf ihn einlassen.

Was bisher selbstverständlich war, ist es jetzt nicht mehr. Jeder konnte kommen, wie er wollte. Jetzt wahre ich meine Grenzen und fahr besser damit. Als Christine neulich geklingelt und gefragt hat, ob ich ihr mal mit hochtragen helfen kann, hab ich gesagt: Nein, ich bin heut nicht in der Lage, da musst du mal Wolfgang fragen. – Meinst du, das kann ich machen? – Klar, der macht das gerne. Und so war’s auch.

Vorhin ging meine neue EC-Karte bei EDK nicht. Zweimal Geheimzahl falsch. Dabei hatte ich mir die so schön gemerkt: Sein Geburtsjahr minus 2 und mein Geburtsjahr. Hab mit Visa bezahlt und zuhause nachgeguckt: Ja, sein Geburtsjahr … plus 2! Schwachstelle in der Eselsbrücke …

Heute ist Montag, der 31. Dezember

Letzter Montags-Gelassenheitsspruch für dieses Jahr:

Alles nimmt ein GUTES ENDE, für den, der warten kann. Leo Tolstoi

Was ist heute das Schönste? Schon mal dieser Spruch … Wobei warten nicht im Sinne von auf ihn warten zu verstehen ist, eher im Sinn von Abwarten, wie „Kommt Zeit, kommt Rat.“ Mein schöner Kalender „Gelassenheit“ hat mich wunderbar durch das Jahr geleitet.

Was ich hier schreibe – so fühle ich es, so erlebe ich es. Das ist meine Wahrheit, Punkt. Das geht auch den anderen in diesen Verbindungen so, zumindest einem von beiden ist es bewusst, dem anderen zumindest unbewusst. Das hängt davon ab, wie gut und wie lange seine Babyklappe funktioniert, das heißt, sein Verdrängungsmechanismus. Das Gute daran ist, ich bin dem nicht mehr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Was war das Schönste an diesem Jahr? Dass ich aus der schmerzhaften Sehnsucht und Abhängigkeit raus bin zum Jahresende. Das ist das größte Geschenk und zugleich mein größtes Verdienst – Das war Arbeit! Ich hatte mir die Frage gestellt, aufhören oder weiterschreiben? – siehe 23.12.! Es hat mal geknallt, das deute ich als Ja. Einmal hätte bedeutet: Nein

Ja, was es uns wohl bringt, das Neue Jahr? Ich hab neulich gelesen: Ich schulde meinen Träumen noch jede Menge Realität. Das ist doch ein guter Ansatz …

Und nun:

Cheers my dears – auf 2019 und den Götterboten Merkur –

den Regenten des Jahres !

 

 

Heute ist Sonntag, der 30. Dezember

Die Frau gehört an die rechte Seite des Mannes. Das ist auf meinen beiden und allen Hochzeitsbildern so. Das ist auch auf den Tarot- und Kipper-Karten so dargestellt. Wo seh ich mich? An der linken Seite des Mannes! Kein Wunder, dass es so lange so war, wie es war. Die „Frau zur Linken“ gab es auch. Das waren früher die Mätressen. So war Gräfin Constanzia von Cosel die Frau zur Linken an der Seite Augusts, des Starken. Auch mit Ehevertrag, aber nur der 2. Platz. Ich denk jetzt um … und stell gleich mal die weiße Flasche, Fürstin von Metternich sozusagen, an seine rechte Seite.

Bei unserem letzten Treffen hat er gefragt, darf ich dich umarmen?, und hat es getan. Das war ein Abschied für lange …

Was könnte heute das Schönste werden? Meinen Kindern sag ich ab, wie Bernd gestern auch, und Guti-Gutshaus morgen auch. Seit heute Nacht ist es wieder schlimm. Das ist jetzt richtig Grippe …

Was ist nun das Schönste heute? Ein pränataler Gruß von meinem 1. Enkelchen – das erste Ultraschallbild. Geburtstermin: 29.7. – So eine Freude! Und sogar auch noch mein Geburtsmonat.

Und – das muss ich noch schreiben: Eben, 19:15 Uhr, war ein wunderschönes Feuerwerk vor meinem Wohnzimmerfenster zwischen Marktbrunnen und der Weihnachtstanne – eine 100-Schuss-Batterie …