Nicht heute ist Frei-Tag, sondern morgen. Heute 8-h-Schicht von 14 – 22:30 Uhr, heißt eben grad zuhause angekommen. Das reicht dann auch. Dafür freies Wochenende! Gestern haben mich die Schwiegereltern meiner Tochter da besucht, war lustig. Jetzt schön Terrasse, Wein und Kirchturm … Gute Nacht und süße Träume
Heute ist Donnerstag, der 6. September
Das war gestern eine entspannte, angenehme Kaffee-Schicht von 4 Stunden. Ein paar Gäste bedienen, ein paar „Anreisen“ begrüßen, schöne Gespräche …
Der Wohlfühlfaktor ist nicht nur im Guti-Gutshaus sehr hoch, auch bei mir zuhause und in mir selbst. Ich war heute Morgen nach WOCHEN mal wieder auf meiner Facebook-Seite und hab festgestellt, ich hab nichts verpasst. Immer noch 77 Freunde und die ganzen Posts hab ich gar nicht erst gelesen. Doch ich hab in der Dualseelengruppe, die öfter mal ihren Namen ändert und aktuell grad Dualseelen – eine göttlich reine Liebe heißt, eine Tageskarte gefunden: NO PLACE LIKE HOME:
Trautes Heim
Grundbedeutung
– Authentitzität
– Bei sich selbst ankommen
– Sich zu Hause fühlen
– Den „passenden“ Ort finden
– Sich in seiner Haut wohl fühlen
Die Botschaft:
Unser Zuhause soll für uns ein behaglicher Ort sein, den wir unser Eigen nennen, ein Ort, an dem wir uns sicher und aufgehoben fühlen, der uns vertraut ist und zur Ruhe kommen lässt. Wenn du diese Karte erhältst, ist das ein Zeichen, dass es dir immer besser gelingt, dir selbst zu vertrauen und dich wohl in deiner Haut zu fühlen. Zugleich bist du dir deiner Würde und Integrität bewusst – als Aspekte deiner Persönlichkeit, die dir niemand streitig machen kann. Du weißt, wer du bist, und bewegst dich unter Menschen erhobenen Hauptes – ohne falschen Stolz, aber auch ohne falsche Bescheidenheit. Vielmehr nimmst du die Position eines Beobachters ein, der die Dinge mit den Augen der Seele betrachtet. Das verleiht dir eine Aura der Kraft und Stärke. Du bist in der Authentizität zu Hause, in der sicheren Behausung deines eigenen Geistes und des Göttlichen Prinzips.
Genau so ist es …
Heute ist Mittwoch, der 5. September
Ich träume schon von Karten … heute Nacht. Es war nur eine, die ich gesehen habe – ohne Bild drauf – nur Vier Stäbe. Die Vier der Stäbe bedeutet: Etabliertes, finanziell abgesichertes, häusliches Leben. Eine befriedigende Partnerschaft, Romantische Liebe.
Die unterschiedlichen Tarot-Decks haben unterschiedliche Bilder. Am schönsten sind die Abbildungen auf meinem Tarot der weisen Frauen – Der alte Weg. Da fehlt leider der Magier, der ist mir mal abhanden gekommen, als ich die Karten mit zu einer Legung in der Hexenschule in Rostock hatte. Kann doch wohl kein Zufall sein, oder? Das ist eine mysteriöse Geschichte, über die ich früher schon mal geschrieben habe. Nachdem ich von Gustav Meyrink „Der Golem“ gelesen habe – da geht es auch um ein Tarock-Spiel, in dem der Pagat verschwunden ist, hab ich in meinem nachgesehen und – auch weg! Der Pagat entspricht dem Magier – Er ist die Nummer 1 im Tarot. Also könnte ich auch sagen – meine Nummer 1 ist weg. Und das passt ja …
Das ist kein Bilder-Blog hier, doch wenn ich mal wüsste, wie es geht, würde ich ein Foto von Vier der Stäbe hier einstellen. Das ist nämlich sehenswert – es ist ein Paar darauf … Also, wenn Sohnemann mal wieder hier ist, hole ich das nach.
Nach der Königin des Sommers formuliert nun die Nebelfee ihre milden Herbst-Worte hier. Ich hab mir eben das zauberhafte Feen-Tarot von Doreen Virtue bestellt …
Heute ist Dienstag, der 4. Sepember
Um halb 9 kam Tischler Westphal aus der Schützenstraße mit 2 Männern und langen Brettern ins 3. OG und hat gesagt: Ich geh wieder – die beiden machen das! Der eine – der Schlankere – ist mein Sohn. Warum er das gesagt hat, weiß ich nicht. Dann haben die beiden meine Terrasse für zweieinhalb Stunden in eine Baustelle verwandelt. War ein Heidenaufwand, doch jetzt sieht alles wieder top aus. Ich wollte ihnen eigentlich einen Kaffee anbieten, aber da der Riesen-Mammut-Abwasch von vor 2 – oder 3 ? – Wochen noch dastand, hab ich gedacht, das sind dann noch 2 Tassen mehr …
Als sie um 11 wieder weg waren, hab ich mich erstmal an den Abwasch gemacht, denn morgen hab ich schon wieder Guti-Gutshaus-Schicht. Hier oben bei mir ist immer geselliges Beisammensein, und wenn nicht das, geht geraume Zeit für Telefonieren drauf – mit meinen Freundinnen. Ich komm fast zu nichts, wenn ich noch arbeite, will mein Reich aber natürlich so schön wie möglich haben.
Als Belohnung für den Abwasch – das ist keine Meditation für mich, wie für Martina – hatte ich um 3 Massage-Termin bei Tam. War das wieder herrlich! Für Körper, Geist und Seele. Mir Gutes tun und meine Lieben hier empfangen. So sieht mein Lebensnachmittag jetzt aus. Ich freu mich über meine Kinder, meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen, meine fantastische Wohnung … Und würde mein Blog nicht schon anders heißen – wär der Name jetzt WARENMARKT 26 …
Heute ist Montag, der 3. September
Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Nichts ist entspannender, als das ANZUNEHMEN, was kommt. Dalai Lama
Wohl wahr … Ich bin um 6 aufgestanden und hab um 9 gesagt: Leg dich wieder hin, mein Schatz, und schlaf dich aus, du bist noch müde. Jetzt läuten die Mittagsglocken. Zweimal wurde ich vom Telefon geweckt: Um 10:15 Uhr vom Tischler, der mir sagen wollte, dass er morgen die Windbretter auf der Terrasse austauschen kommt – ich wusste nicht, dass die so heißen, erst, nachdem er’s mir gesagt hat.
Und später nochmal von Manuel, der grad beim Bäcker saß. Der war übrigens gestern noch hier und hat mir Flori vorgestellt, von dem er mir schon viel erzählt hat. Sie wollten Manuels Cabrio ausfahren und haben sich einen schönen Nachmittag in Waren gemacht. Optisch geben die beiden ein lustiges Bild ab. Flori ist semmelblond und Manuel dunkelhaarig, doch vor allem wirkt Flori doppelt so groß wie er, mit fast 2 m Körperlänge, deshalb passt die Verkleinerungsform gar nicht.
Ja, also, ungestört war der Terrassenabend gestern nicht, aber es waren schöne Unterbrechungen der Ruhe – ihr Überraschungs-Kurzbesuch für ’ne halbe Stunde, und dann hat meine Schwester noch angerufen: „Ich dachte, du meldest dich mal …“ -wir hatten 2 Wochen nicht gesprochen, und sie wusste noch nicht das Casting-Ergebnis und auch nicht, wie die Vorstellung meiner Schwiegertochter gelaufen ist …
So schön, wie am Vormittag, mach ich heute nachmittag weiter – ABLAXEN!
Heute ist Sonntag, der 2. September
Feieraaaabend! Um 8 losgefahren, um 4 zurück. Das war mein Sonntag. Ich hab noch nie so emsig gearbeitet, wie in dieser Saison. Die besteht eigentlich nur aus Arbeiten, Schlafen, Besuch und genüsslichen Mußestunden auf der Terrasse, die erst dadurch so wertvoll werden …
Das war chaotisch heute! Was heißt heute? Irgendwie ist da der Informationsfluss nicht gewährleistet. Heute kamen 8 zum Frühstück, extern – die zwar angemeldet waren, von denen Anja aber nichts wusste. Das hat bedeutet, im Prinzip nochmal ein zweites Frühstück aufzutischen, mit allem, was dazu gehört. Insgesamt waren damit 33 Mäuler zu stopfen, äh Münder zu speisen. Da hat man auch zu zweit reichlich zu tun. Dann noch die Abreisen abfertigen, d. h. Rechnung und Kassieren – und Sonderwünsche, Ei weich, hart, mittel, Rührei – mit Speck, ohne Speck, mit Käse. Latte M, Cappuccino, Espresso, Stempelkanne – große oder kleine. Ich mach am liebsten Stempelkanne. Die Siebträger-Kaffeemaschine, das fauchende Ungeheuer, ist nicht mein Freund. Oder: „Was möchten Sie trinken?“ – „Schwarzen Tee“ – „Assam, Earl Grey, Darjeeling?“ – „Ääääähm …“
Dazwischen greinende oder schreiende Kinder – die anderen sitzen mit der Duplo-Lego-Box auf dem Fußboden im Weg … Doch jetzt: Schalter aus. Terrasse, Beine hoch, und pünktlich zum Glockenläuten um Sechs in vino veritas … in völliger Ungestörtheit, denn die angrenzende Nachbarwohnung ist immer noch verwaist …
Das Wetter ist traumhaft, nur neulich mal ein Regentag. Ansonsten durchgängig blauer Himmel und Sonnenschein. Wie im Bilderbuch!
P.S. Affäre oder AffäreN – was ist das für ein Wort? Ich glaube, kein gutes. Mindestens einer der beiden ist immer gebunden und versucht auf Biegen und Brechen, was am Leben zu erhalten, was schon längst dem Tode geweiht ist … P.S. statt Gute Nacht an ihn …
Heute ist Sonnabend, der 1. September
Oh, wie läuft das alles gut grad! Von 10 bis 12 war Sigi hier, Erzählen und Kaffeetrinken. dann hat Christa, von unter mir geklingelt, weil sie uns gehört hat. Sie hat mir einen schönen Schutzengel-Anhänger mitgebracht, der in einem Engel-Aufsteller lag. Beides fertigt ihre Tochter an …
Gestern gab es in Guti-Gutshaus wundervolle weiße und rosa Rosen für uns, aus Anjas Garten in Sorgenlos – die duften wie ein Sommernachtstraum …
Hauptthemen unserer Terrassen-Sitzung vorhin waren
a) die Planung von Anikos Geburtstagsfeier mit unserer „italienischen“ Haus-und-Hof-Gemeinschaft &
b) der Filmdreh von „Käthe und ich“ in Waren,
der in aller Munde ist. Es wird auch auf dem Neuen Markt gedreht, also direkt unter meinem Fenster, und von hier, aus dem 3. OG, können wir alles bestens überblicken. Es gibt aus dem Grund auch Straßensperrungen, die Große Burgstraße bei uns um die Ecke zum Beispiel. Ja, und ich bin dabei! Hab ich noch gar nicht geschrieben. Es freuen sich alle mit mir. Vorigen Donnerstag kam eine Mail: „Hallo Anita, wir hätten dich gern bei unserem Dreh dabei. Wir drehen am 13. September von 14 – 18 Uhr auf dem Warener Bahnhof. Du wirst eine Reisende spielen …“ Das passt – eine Reisende bin ich.
Das sind alles schöne Überraschungen, wie diese hier: Gestern hab ich geguckt, welche von meinen Youtuberinnen neue Videos haben – und finde Die Eibe : Persönliches Liebesorakel – Kartenbild für Anita … Es war für eine Kundin, doch wie für mich gemacht, so passend. Da ging es zwar um eine Ehe, doch da Seelenverbindungen göttlich vermählte „Ehen“ sind …
P.S. Wenn es nur darum geht, Loslassen zu lernen, geh jetzt. Ich will wieder Spaß haben und glücklich sein – das Leben ist lebenswert …
Heute ist Freitag, der 31. August
Und wieder Guti-Gutshaus, wie auch gestern, vorgestern und vorvorgestern …
Den Eintrag von heute kopier ich mal aus meinem Kommentar zu gestern, weil den vielleicht nicht alle lesen. Außerdem hab ich wenig Zeit – siehe oben – und es fasst auch die Lage am besten zusammen, wie es grad ist:
Mit zu weiblich meine ich zu gefühlvoll – für ihn. Das löst Panik und Flucht aus – Komm mir bloß nicht zu nahe, da wähl ich doch lieber das Kalte Herz, die Eisprinzessin! Also, wie die neue „Situation“ ausgeht, wird sich zeigen, das lass ich mal vollkommen offen … und beschäftige mich in der Zeit mit mir. Es ist schon mal erstaunlich und wohltuend, den Unterschied zu merken, wenn meine Energie jetzt bei mir bleibt, anstatt wie vorher ständig zu ihm abzufließen. Das ist ein völlig neues Lebensgefühl, auf einmal sind die „Sorgen“ wie weggeblasen. Ich hab mich nämlich ausgeklinkt. Es heißt nicht umsonst: Die Energie folgt der Absicht.
Das hat mir aber noch mal gut gezeigt, was Ich Mir Wert Bin, dazu war es auf jeden Fall gut – und wer weiß, wozu noch …
Wie der Sommer sich neigt, so der Herbst sich zeigt … Seit letzten Sonnabend ist es herbstlich. Als ich mit Manuel abends auf der Terrasse saß, hab ich gesagt: Ich bin gespannt, wer hier mal in der Wohnung nebenan einzieht! – „Your husband.“ – „Yes, my husband …“
Heute ist Donnerstag, der 30. August
Er hat ihr’n Motorrad geschenkt, aber nicht an den Führerschein gedacht. Den wollte sie auch dazu. „Das hat er ja wohl nicht gemacht“, hab ich zu Manuel gesagt. „Nein.“ Mich hat er mal gefragt: „Was willst du? Alles, nehme ich an?“ – „Was denn sonst?“, war meine Antwort. Wobei mein Alles ihn nichts gekostet hätte … Nicht dein Geld, Maik, nicht materielle Werte.
Manuel hat mir ein Foto von ihr gezeigt, wie sie das Geschenk von ihm zwischen ihren Beinen hält. Ich hab sie mir anders vorgestellt – weiblicher. Aber wär sie so weiblich wie ich beispielsweise, wäre er nicht bei ihr eingezogen, oder beinahe. Manuel hat mir auch erzählt, er hat geweint vor Freude, als sie gesagt hat, er kann bei ihr einziehen. „Nie im Leben, das glaub ich nicht.“ – „Doch, er ist total verliebt gewesen.“ – „Maik verliebt sich nicht.“
Geht noch weiter: Einmal waren sie in Berlin. Auf der Rückfahrt sind sie auf seine Initiative in WAREN ins Kino gegangen, weil ihr Sohn eine Freundin da hatte und sie nicht stören wollten. Nicht in Berlin und nicht in Rostock! Sie hat wohl noch gefragt, bist du dir sicher? Das betrifft die ältere Frau hier in Waren. Ich kann mir vorstellen, wie er sich dabei gefühlt hat.
Manja Nageltante hat gesagt – Oh, das ist bösartig! Sie wusste auch von der Kosmetikerin … Eine Frau ohne Selbstwert, sagt sie.
Ungewöhnliche Zeit zum Schreiben, um Mitternacht – ich hab Feierabend nach Guti-Gutshaus-Schicht – Viel Arbeit!
P.S. Die liebe Liebe – wo ist sie bloß hin? Ich glaube, sie hat gesagt: Lasst mich in Frieden sterben, ich will das nicht länger mit ansehen mit euch …
Heute ist Mittwoch, der 29. August
Als ich gestern nach Feierabend auf der Terrasse mühsam meine Whats apps beantwortet habe – das Schreiben dauert ewig, ich bin Tasten-Telefon gewöhnt – hab ich gesehen, dass Maik jetzt ein Foto von sich drin hat. Ich hab es lange nachdenklich angesehen – und fühl mich befreit. Ich würd‘ das alles nicht mehr wollen. Das ist nicht zu meinem Besten gewesen. Ich bin bei mir angekommen.
Wenn ich ehrlich bin, muss ich dazusagen, da gingen bei mir gleich die Rezeptoren unten an. Wie kann es auch anders sein? Mein Gehirn weiß von den anderen, mein Körper nicht.
Auf dem Bild fasst er sich an’n Kopf – und lacht. Er genießt seine Freiheit, wie es aussieht …
Mir wird immer klarer und bewusster, wie das von Oben geführt wird – sowohl, was ich ihm geschrieben hab und schreibe, als auch, was ich ihm nicht mitgeteilt habe. Und auch der Inhalt, was ich schreibe – auch hier im Blog. So manches Mal hab ich gedacht: Nein, Das schreibst du ihm jetzt nicht. Aber es kam immer wieder in mein Bewusstsein. Dann hab ich gedacht: Nein, das könnt ihr nicht von mir verlangen. Und? Am Ende hab ich es doch an ihn geschickt. Und umgekehrt genauso: Wenn ich ihm unbedingt was mitteilen wollte, hab ich gehört: Nein, das schickst du ihm nicht! – und hab ich dann auch nicht. Wie eine Art Medium …
222 + 4: Selbst jetzt, im Ausnahmezustand