Und wenn ich ganz mutig wär, würde ich gleich kündigen – zum 1. Juli.
Mittags fahr ich los – ins Sonnenhotel Feldberg zu Silvias Geburtstagsfeier. Sonntag geht es dann hier weiter …
Und wenn ich ganz mutig wär, würde ich gleich kündigen – zum 1. Juli.
Mittags fahr ich los – ins Sonnenhotel Feldberg zu Silvias Geburtstagsfeier. Sonntag geht es dann hier weiter …
Lars kam nach der Nachtschicht grad verschlafen auf die Terrasse und hat gefragt, ob ich ihm Kaffee für 2 Tassen geben kann, hat er vergessen zu kaufen. Kaffee hab ich immer da, ich kann dir auch ein ganzes Päckchen geben … dann kurze Unterhaltung und dann wurde es uns schon zu heiß in der Sonne. Nachher Treffen mit Tantchen, die heute wieder hier beim Doc ist, zum Mittagessen.
Das war witzig vorhin an der Tanke. Ich zahl mit Karte und die gute Frau an der Kasse sagt: Da staun ich ja, Sie sind unter 25 und müssen die PIN eingeben! Ich stutz – unter 25? Ach so, 24,81 – der Betrag! Unter 25 bin ich nicht, hab ich zu ihr gesagt. Wir haben beide herzlich gelacht. Eine auffallend freundliche Mitarbeiterin!
Heute kam der Plan für Juli von Guti-Gutshaus. Ich hab gleich einen Maßnahme-Plan entwickelt:
Das sind Akut-Maßnahmen, doch ich brauch eine Auszeit auf längere Sicht. Ich hatte schon mal in meinem Leben die Situation, in der Beruf und Mann unbefriedigend waren, woran mein Ehemann schuldlos war. Bis jetzt wusste ich nicht, wohin ich gehen könnte, doch jetzt weiß ich es. Ich brauch nur noch ein Quäntchen Mut, um zum 31. 8. zu kündigen.
Wenn ich an die bevorstehenden Hitzetage und Guti-Gutshaus denke, wird mir schlecht. Aber ich kann ja nein sagen. Heiß wird es von heute bis Sonntag und da hab ich frei und bin am Wochenende in der Feldberger Seenlandschaft. Das wird auszuhalten sein. Dann weitersehen …
Bei Martina war es wie in einer Oase. Peter ist auch gekommen und wir haben den ganzen Nachmittag im Garten verbracht. Sie hat ihren Stuhl in die Sonne gerückt, Peter und ich sind eher Typ Halbschatten. Das war richtig schön und harmonisch – und lustig.
Aber ich fahr ihn mal besuchen – das ging nicht so einfach, nur über große Umwege. Vor Laage war die Straße gesperrt. Großräumige Umleitung über Weitendorf und Tessin und A 20 nach Rostock! Der himmlische Koordinator für Verkehr muss schwerhörig sein. Ich wollte über Kessin nach Rostock fahren, nicht über Tessin, das 40 km vom Ziel entfernt liegt.
Dann eben zurück über A 19, hab ich gedacht. Auch nicht viel besser. Kilometerlange Baustellen mit Tempolimit 80 oder 60. In Rostock sowieso das blanke Verkehrs-Chaos.
3 Mal hat mir auf der umgeleiteten Landstraße jemand die Vorfahrt genommen und ist mit 20 km/h unter der angegebenen Höchstgeschwindigkeit vor mir her geschlichen. Das auch noch. Lächle, atme und fahre langsam, hab ich in Abwandlung des Wochen-Gelassenheitsspruchs gedacht. Außerdem bin ich in eine abgelegene, idyllische Landschaft abseits der Bundesstraße gekommen, die ich sonst nie gesehen hätte.
Ich weiß grad nicht, wie ich damit klar komm. Am Ende steh ich wieder am Anfang, es ist überwältigend. Nur die Ruhe bewahren …
Kann er nicht wie jeder andere, mit dem es vorbei ist, in der Versenkung verschwinden? Nein, kann er nicht.
Na, ich fahr ihn jetzt mal besuchen, oder besser gesagt, den Ort, wo er sich aufhält. Obwohl ich das Gefühl habe, er ist hier.
Als ich bei Manja Nageltante fertig war, war ich nochmal Pipi. Als ich zurückkam, saß schon die nächste auf dem Stuhl. Eine Blondine mit Maske guckt mich an und sagt: Wir kennen uns … Wir kennen uns? – Ja – Ich guck sie an wie ein Alien. Woher? – Von der Arbeit. Von welcher Arbeit?, denk ich. – Ilona – will sie mir auf die Sprünge helfen. Ich durchsuch meine Festplatte, null Treffer, und entscheide mich für: Ach Ilona!, wie gehts dir?, und langsam dämmert es – ehemalige Kripo-Kollegin. Die sah vor 10 Jahren noch ganz anders aus, bei mir scheint sich nichts getan zu haben, sie hat mich gleich erkannt. Als ich draußen war, hab ich noch versucht, auf ihren Nachnamen zu kommen. Als ich dann ein Auto mit IP auf dem Kennzeichen gesehen habe, fiel er mir wieder ein.
Genauso ging es mir mal mit der ehemaligen Sprechstundenhilfe der Kinderärztin meines Sohnes, die auch Kundin bei Manja ist. Das war 20 Jahre her!
Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:
Lächle, atme und gehe langsam. Thich Nhat Hanh
Dazu ein blasses Strandfoto mit einem einzelnen Fußabdruck im Sand, wie bei Robinson Crusoe. Vorige Woche zu dem mir nichts sagenden Zeit-Spruch auch so ein farbloses Bild, eine Hängebrücke, die in den Nebel führt … Die kommt mir vor wie ein Symbol für die fehlende Einsicht in den Masterplan von G. Ot
Gestern Abend hab ich bei 21 Grad mit 2 Jacken an auf der Terrasse gefroren! Das wechselt sich ab mit Schwitzen. Dazu Herzklopfen und Übelkeit. Das muss Transformationsstufe 4 sein, hab ich zu meiner Schwester gesagt, als sie vorgestern hier war.
Heute nicht besser – im Bett liegen und schwitzen. Einzig und allein die Schadensmeldung für die Versicherung hab ich zur Post gebracht, nachdem ich mich mit den treffenden Formulierungen und der Skizze gequält habe. Hoffentlich ist das nicht C… hat Lars gesagt. Nein, ist es nicht!
Morgen erst Nageltante und dann Martina. Rostock – da leben meine Kinder, dahin fahr ich zum Frisör und zu Manja. Martina ist der sichere Hafen und Manuel wohnt 2 Etagen unter ihr. Da hab ich fast ein halbes Leben verbracht. Da hat mein Lebenslauf eine ungeahnte Wende genommen. Und immer, wenn ich ein- oder zweimal im Monat da hin fahre, kann oder will ich es nicht glauben, was daraus geworden ist. 2 Ehen, 2 Kinder zählen nicht so viel wie ein Mann des Lebens … Wie er im Buche steht, im Buch des Lebens.
Heute kommt Sabinchen zu Besuch, sie fährt heute Abend wieder nach Berlin zurück und war von Donnerstag an hier in ihrem Ferien-Paradies. Gestern Abend war Birgit noch hier, zum baden und erzählen. Das tat gut. Der Stress und die ganze Aufregung machen sich körperlich bemerkbar bei mir. Ich hoffe und wünsche sehr, dass der Juli besser wird als der Juni und das ganze vermaledeite 1. Halbjahr zusammen.
Meine Kinder sehen sich heute. Michael, Tamina und Jonte fahren zu Andrea und Paul. Sie hat sogar einen „Baby-Pool“ für ihn gekauft, damit er planschen kann. Ich hab erst mit Andrea und dann mit Michael telefoniert, um meine Geburtstagsfeier mit ihnen abzusprechen. Wahrscheinlich feiern wir am 11. 7., wenn alle können. Mit Tantchen hab ich auch noch gleich telefoniert – was weg ist, brummt nicht mehr. Und am 2. 8. wird dann unser Jonti schon ein Jahr jung! Also sehen wir uns alle im Juli und im August! Ich hab einen schönen WhatsApp-Spruch gesehen: Omas sind wie Mamas, nur mit Puderzucker! Den wollte ich gleich Tamina sagen, da fiel mir ein: Nee, kommt nicht so gut …
Sommeranfang – 16 Grad und Regen. Heute ist auch Mittsommer-Remise – die Nacht der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser. Guti-Gutshaus ist auch dabei. Das ist sowas wie Tag der offenen Tür. Es gibt Führungen und besondere Angebote. Aber wahrscheinlich ohne mich. Ich hab mich gestern schon über die Runden gequält. Heute fühle ich mich noch mehr schlapp, krank und erkältet und werde absagen und erstmal einen Tag im Bett bleiben.
Heute ist auch der magische Tag der Sommersonnenwende – der längste Tag, die kürzeste Nacht. Das ist ein Wendepunkt im Jahreskreis, der früher gefeiert wurde, heute kaum noch. Altes bleibt zurück, Neues wird empfangen …
Ich erhalte immer noch Mails von einer Horoskop-Tarot-Seite, auf der ich mal ein paar Gratis-Karten gezogen habe, womit sie meinen E-Mail-Kontakt hatten. Die enden immer mit einer 0900-Nummer, die ich dazu anrufen soll. Ich ignorier sie. Gestern kam:
Es gibt jemanden, der unbedingt wieder mit dir zusammen sein will. Jemand, der alles geben würde, um eine zweite Chance für dein Herz zu bekommen. Jemand, der die Fehler der Vergangenheit bereut und sie wieder gut machen möchte. Jemand, der die Lektionen auf die harte Art gelernt hat. Jemand, der eine riesige Rolle in deinem Leben gespielt hat.
Ich dachte nur, du möchtest wissen, dass diese Person alles bereut. Obwohl dein Herz gebrochen war, als ihr euch getrennt habt, leidet jetzt diese Person viel mehr und erkennt, was für ein Fehler es war, nicht besser auf dich aufgepasst zu haben und nicht diese Liebe richtig geschätzt zu haben, denn diese Liebe war alles wert. Es gibt noch einiges, was du wissen musst … 0900
Ich weiß, es ist sehr zweifelhaft. Trotzdem hat sie mir damit eine kleine Freude gemacht. Es tut grad gut, das zu lesen – einfach nur so.
Es ist göttlich geführt und geschützt, heißt es bei allem, was Seelenpartner angeht. Das hab ich auch immer so gefühlt. Doch was jetzt passiert, obwohl eigentlich nichts passiert, sind ungekannte Symptome. Wer weiß, wo das noch hinführt. Alle in solchen Verbindungen wünschen sich sowas zu lesen wie oben beschrieben …
Heute und morgen ist es kühler, unter 20 Grad. Und Regen ist angesagt. Das Wichtigste ist mir jetzt die Wettervorhersage. Ich will es so gut wie möglich vermeiden, an Hitzetagen zu arbeiten und bin froh, wenn die Gäste unsere Outdoor-Plätze nicht nutzen können, weil ich mir da die Hacken ablaufe. Ich hoffe, dass ich so gut über den Sommer komme. Mit Nein-Sagen, bei 30 Grad kann ich nicht.
Heute hab ich eine Mail zum Blog bekommen. Deshalb eine Erklärung zu: Wenigstens ist er jetzt Nr. 2 – Damit meine ich nicht im Ranking nach einem anderen Mann, sondern, dass ich mir um Einkommen und Nebenjob und dass bei mir alles gut läuft mehr Gedanken mach und sich nicht mehr alles um ihn dreht.
Um Elf Feierabend!
Das Wichtigste heute hab ich gemacht – meine Stundenabrechnung. Den Rest des Tages freu ich mich, dass ich gesagt habe, heute kann ich nicht. Ich brauch auch noch dringend einen Tag Schonung … mit Verwöhn-Aroma.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das ist auch ein Gelassenheits-Spruch, der nur nicht im Kalender steht. Heute ist mir deutlich mehr nach Gold zumute. Reden kann ich morgen noch genug – beim Gäste-Bedienen.
Ich verblute da langsam – ich mach es nur noch, weil ich die 3 Jahre Azubi-Zeit vollmachen will – die endet am 31. August – und weil ich denke, mit weniger als zwei Einkommen komm ich nicht aus.
Himmel, Herrgott – wer hat mir diesen Mann geschickt?, hab ich gefragt, als ich mit dem Einkommens-Rechner durch war. Immerhin ist er jetzt Nr. 2 …
Sex ist eine gewaltige Macht – das hab ich heute wieder gemerkt.
Es ist anhaltend prächtiges Wetter. Vor dem 8-Uhr-Läuten klingt wie immer lieblich das Glockenspiel vom Kirchturm. Es geht alles seinen gottgewollten Gang …
Die Chefin hat gefragt, wieviel Tage ich im Juli pro Woche arbeiten möchte und wann ich nicht kann. Nur am 11. nicht und 3 Tage in der Woche gehen gut. Antwort: 3 Tage sind super! Ich kann es mir aussuchen – das ist der Vorteil gegenüber einer Festanstellung.
Heute Nachmittag hatte ich belebte Terrasse. Erst war Christa unter mir zum Kaffee hier – sie siedelt morgen für zwei Wochen zu ihrer Tochter um, auch hier in Waren, und hütet Haus und Katerchen, während ihre Tochter und Mann im Urlaub sind. Danach kam Tine Schwesterchen noch kurz, die wieder Zahnarzt-Termin hatte. Jetzt Abendruhe und morgen noch entspannen für Guti-Gutshaus Freitag/Sonnabend …
Ich könnte wirklich mal eine gute Nachricht vertragen, nach dem Ärger mit Polizei und Versicherung nach dem Crash.
Halb 11 abends – das war immer die Zeit, als er Feierabend gemacht hat und sich manchmal gemeldet hat, während ich ihn tagsüber mit SMS bombardiert hab, als es WhatsApp noch nicht gab. Und als er noch seine Praxis hatte, seine Ehefrau und sein altes Leben.
An der Stelle danke ich mal den Kräften, die mich beflügeln, das zu schreiben …