Heute ist Mittwoch, der 8. Januar

Sag ich doch – ich bin nicht alleine damit. Der Kommentar zu gestern bestätigt das. Wenn man sich wenigstens als richtiger Single fühlen könnte – aber ist nicht.

Gestern war ich 3 Stunden bei Dana – Füße machen und gemeinsame Mittagspause. Da ist auch immer was los. Freitag bin ich schon wieder da. Da feiert sie 10jähriges Praxis-Jubiläum! Als langjährige Freundin, phasenweise Mitarbeiterin und treue Patientin bin ich auch eingeladen. Das ist eine tolle Leistung von ihr und ich hab die Hochs und Tiefs alle miterlebt, von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Das machst du aber schön … Hab ich mich erschrocken. Ich war grad in den Abwasch vertieft und weiß nicht, wie lange Lars schon rauchend an der Scheibe stand. Oh Mann, Weihnachtsfeier – morgen wären es 14 Tage geworden, dass der Abwasch in der Küche steht. Vorher war ich energetisch nicht dazu in der Lage. Also hab ich ’ne Tablette eingeschmissen und mich daran gemacht. 3 Stunden hat es gedauert, eine Stunde alleine Gläser und Glassachen. Heute Nachmittag will ich mit ihm – oder er mit mir – zu Hammer fahren und er will wegen Teppich gucken und dann noch zu OBI, er braucht noch ein Regal für seinen HWR Hauswirtschaftsraum. Das wollten wir schon seit zwei Tagen machen, kam aber immer was dazwischen.

Und ich brauch noch eine schöne Karte zum Praxis-Jubiläum – dazu muss ich mich ins Papierhaus bemühen …

Heute ist Dienstag, der 7. Januar

Sitzt du bequem?, hat Sigi gefragt, als sie gestern angerufen hat. Dann hat sie mir erzählt, wir sind zur Hochzeit eingeladen – am 14.2, Valentinstag – hier auf unserem schönen Standesamt im Rathaus, direkt vor der Tür. Mario und Aniko heiraten! Mario hat das zweite Auto mit MA-Kennzeichen auf dem Hof, er MA 888, ich MA 66 …

Sie sind jetzt seit 14 Jahren zusammen und die Synchronizität ist nicht nur das Autokennzeichen, bei MA 66 werden es im Sommer auch 14 Jahre, dass sie zusammen sind, nur eben auf einer anderen Ebene. Gefühlt immer hier, wie ich schon oft geschrieben habe. Gestern hab ich grad zu ihm gesagt: Wenn du dich nicht dafür entscheiden kannst, dann brauchst du auch nicht immer hier rumlungern. Das geht mir manchmal wirklich auf den Geist, dann ist es mehr Herausforderung als Geschenk.

Für alle, die jetzt denken, ich hab ’ne Schraube locker – das fühlen viele andere in solchen Verbindungen auch: Die ständige Anwesenheit des anderen im Geiste – das hab ich schon oft bei denen gelesen, die über ihre besondere Verbindung berichten. Wenigstens bin ich nicht alleine mit dem Phänomen …

Von Tai Ginseng nehm ich gleich die dreifache Menge. 3 x 15 ml in Fällen besonderer Belastung – so geschwächt fühle ich mich seit der Zahn-OP.

Die Kassiererin bei EDK hat mir heute 2 rote Lindor-Kugeln zum Einkauf dazugelegt, mit den Worten: Weil Sie so eine nette Kundin sind …

 

Heute ist Montag, der 6. Januar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will. Leonardo da Vinci

4:00 Uhr Jetzt hab ich 1 Stunde meditativ auf den Spruch geguckt, ohne dass mir was anderes eingefallen ist, als: Das ist ein Weg der Meisterschaft, die zu erreichen, das ganze Leben lang Zeit ist – und wieder ins Bett zu gehen …

Meine Schwester, zu der ich nachher gehe, wenn ich den Termin zur Profi-Zahnreinigung um 14:00 Uhr hinter mich gebracht habe, hat gefragt, ob ich ihr von Rossmann eine Flasche Tai Ginseng mitbringen kann. Ja, da werd ich mir auch gleich eine kaufen zum Aufpäppeln – bei Müdigkeit und Schwäche. Schaden kann’s nicht …

Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur unangenehm, ich halt da auch nicht viel von, rein intuitiv. Als ich bei der Nachkontrolle den Termin absagen wollte, mit der Begründung noch so eine Prozedur ist psychischer Stress für mich, hat er mich mit seiner Zahnarzt-Autorität zu überzeugen versucht: „Das wird Ihnen auf die Füße fallen!“ Er meint, ich brauch möglichst wenig Bakterien im Mund wegen Implantat. Bakterien sind doch sowieso in der Mundflora, hab ich gedacht und gesagt – okay. Daran soll’s nicht scheitern. Überzeugt hat er mich nicht, und begeistert bin ich schon gar nicht. Ich brings’s einfach hinter mich.

Das waren wieder schöne Unterhaltungen mit den Aikido-Kindern heute, einige wissen noch nicht, dass ich die Schwester ihrer Lehrerin bin …

 

Heute ist Sonntag, der 5. Januar

Gestern kam noch Hagel dazu – Lars war gerade unterwegs, hat er mir hinterher erzählt. Ich hab an meine Schwester im Wohnwagen gedacht – wie es sich da wohl anfühlt, den Elementen ausgesetzt zu sein? Silvester hat sie gefragt, ob sie bei mir baden kann – das hat ganz gut gepasst, da ich arbeiten war. Ich hab die blaue Lichterkette im Bad angeschaltet, damit sie es gemütlich hat, und ihr den Schlüssel vor die Tür gelegt. Den Luxus einer Badewanne hat sie dort nicht – nur eine Dusche in ihrer TAO-Schule hier.

Ja, arbeiten – gestern hat Guti-Gutshaus angefragt, ob ich schon wieder gesund bin. Nein, leider nicht, noch voll die Erkältung. Ich lieg im Bett und kurier mich aus. Die zweite Frage war, ob ich weiß, ob Carmen schon in Urlaub ist? Nein, sie ist noch da – da haben sie bestimmt sie gefragt. Ich bin im Bett besser aufgehoben, hab ich gedacht. Erstmal richtig gesund werden – besser als eine verschleppte Erkältung.

Meine Tochter hat nochmal geschrieben: Übrigens wir fanden die Weihnachtsfeier bei dir wirklich sehr, sehr schön, es war ein sehr schöner Tag. Ja, da hab ich mich auch richtig schön drauf eingelassen, Andrea, und wollte es zu dem schönen Familien-Weihnachtsfest machen, das es dann auch geworden ist. Am meisten hab ich mich gefreut, dass wir alle zusammen waren und es allen so gut gefallen hat.

Heute ist Sonnabend, der 4. Januar

Eben bin ich wach geworden und hab gedacht, warum läuten die Glocken? Ich hab mich aus dem Bett gelehnt und auf die Kirchturmuhr geguckt. Ja, weil es 12 ist … Um 8 hab ich mich nach dem Morgenkaffee wieder hingelegt und weitergeschlafen. Nach jeder kleinen Anstrengung, wie der Fahrt nach Rostock, fühl ich mich gleich wieder krank, erkältet und zieh mich in meine Höhle zurück. Schlafen geht am besten, auf dass ich gesund werde. Dunkler Himmel, nasskalt, stürmisch und es schüttet wie aus Kannen – und jetzt dazu noch Blitz und Donnerkrachen – als wenn das Neue Jahr gleich wieder untergehen will.

Gestern hatte ich zu meinem Sternchen-Zusatz am 2. Januar einen schönen, ausführlichen Kommentar. Vielen Dank für die lieben soli-darischen Worte! So fühle ich es auch, wie da beschrieben. Wie auch hier schreibt öfter mal jemand, dass es ihm ganz genauso geht. Das ist für mich eine schöne Bestätigung, dass ich hier nicht über Böhmische Wälder schreibe, sondern damit auch jemanden erreiche. Das stellt eine Verbindung her, wie ich es auch immer in den Kommentaren zu den Youtube-Videos sehe. Sie unterstützen und ermutigen sich gegenseitig, diesen Weg weiter zu gehen – welchen auch sonst – wenn sie sehen, dass jemand mal wieder am Ende seiner Kraft ist und an allem zweifelt.

Für gewöhnlich klopft das Leben auch nicht an, sondern fällt mit der Tür ins Haus … Siehe Kommentar!

Heute ist Freitag, der 3. Januar

Das war was in Rostock gestern. Nachdem ich mich von P4 Parkdeck wieder auf ebenerdig Schranke Ausgang gewunden hatte, hatte ich eine schöne neue Handtasche im Auto. Die gute alte Eastpak fiel schon auseinander. Zuletzt war ich vor ca. 8 Jahren in Galeria Kaufhof. Und, hast du eine Kasse gefunden?, hat Manja Nageltante gefragt, nachdem ich ihr erzählt hatte, dass ich da war. Erst nach längerem im Kreis drehen – die haben da nur noch eine Warteschlange mit Aufrücken, wie bei TK Maxx. Verkaufskulturfördernd ist das gerade nicht.

Aber ein schönes Gespräch mit einer lebensreiferen Verkäuferin – die haben sie noch – hatte ich. „Kann ich ihnen behilflich sein?“ – „Nein, ich glaub nicht, die hier war mein erster Griff und die gefällt mir auch am besten von allen.“ Dann hat sie nach einer freundlichen Produktberatung noch gesagt: Sowas tragen die jungen Mädels jetzt alle … „Na, junge Mädels …!“ Auf die Frage nach einer Kasse kam: Dann waren Sie aber lange nicht hier. Stimmt … und wir haben noch ein bisschen weiter erzählt.

Entweder wollte ich mir eine Tasche oder Mondkalender und Kartendeck kaufen. Bücher sind raus aus dem Sortiment, hat sie mir zu verstehen gegeben. Also Tasche – es gab auch welche 100 % lederfrei, gefielen mir aber alle nicht. Wenn das arme Vieh schon tot ist, kann es auch bei mir einen ehrenvollen Platz haben, hab ich gedacht.

Gutschein-Bezuschussung betrug 40 %.

Heute ist Donnerstag, der 2. Januar

So richtig angekommen ist das Neue Jahr bei mir noch nicht oder ich in ihm. Diesmal hab ich überhaupt nicht das Gefühl, dass ein neues Jahr anfängt, sondern dass alles so weitergeht, was ja auch sein Gutes hat.∗

Gestern war WhatsApp-Neujahrstag mit Freundschafts- und Kontaktpflege mit zwischendurch paar Karten-Readings auf Youtube sehen. Tantchen hat mir Gesundheit, Glück und Zufriedenheit gewünscht mit grünen Kleeblättern. Bisschen was Aufregendes kann auch dabei sein, hab ich geantwortet, sind ja 5 Kleeblätter … Aber erstmal nehm ich Gesundheit. Mit Akut-Maßnahmen und freiverkäuflichen Mitteln – ich hatte keinen Nerv, mir noch ein Rezept zwischen den Feiertagen zu besorgen – ist die Erkältung auf dem Weg der Besserung.

Der einzige persönliche Kontakt war mit Lars, der gesehen hatte, dass meine Terrassentür offenstand, und wir haben uns gegenseitig gute Wünsche ausgesprochen – ich ihm natürlich mit viel Glück für eine neue Arbeitsstelle. Noch hat er keine Rückmeldungen auf seine 2 Bewerbungen, da passiert bestimmt frühestens in der nächsten Woche was.

Heute ist die letzte Bescherung bei Martina in Verbindung mit Besuch bei Manja Nageltante. Schon am 2. Tag des Jahres – so früh haben wir uns sonst nicht gesehen. Für Galeria-Kaufhof hab ich einen Weihnachts-Geschenk-Gutschein von Sigi und Angelika, den werd ich gleich umsetzen bei der Gelegenheit.

∗Ich hab das Gefühl, es sind keine großen Sachen mehr vorgesehen. Die eine war’s – das soll jetzt für’s ganze Leben reichen …

Heute ist Dienstag, der 31. Dezember

Guten Rutsch – ist ziemlich einfallslos. Deshalb hab ich Silvestersprüche gegooglet:

Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele, auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war. Darauf, dass alles endet und auf ein Neues Jahr!

Ja, der ist es …

Krank arbeiten gehen, sollte der Vergangenheit angehören. Diesmal ist es noch so. Ich hab keine Lust, allein krank im Bett zu liegen an der Schwelle zum neuen Jahrzehnt. Beginn: 18:00 Uhr

Fünf vor 12 zu Hause – ich konnte krankheitshalber eher gehen.

Prosit Neujahr!

 

Heute ist Montag, der 30. Dezember

Letzter Montags-Gelassenheitsspruch 2019:

Es ist nie zu spät, so zu sein, wie man gerne wäre. George Eliot

Auf dem Foto eine brennende Wunderkerze …

Heute hat Christine Geburtstag, meine liebe Freundin, Tochter und Nachbarin über lange Zeit. Ich hol ihr einen Gutschein für Frühstück oder Kaffeepausen bei Bäckerei Junge, das ist ihr Stammlokal und ich denk, darüber freut sie sich am meisten.

Michael hat gestern ein Foto geschickt: Jonti ist heute zum ersten Mal Fahrrad gefahren! Sie haben sich so einen Baby-Fahrrad-Anhänger gekauft und er thront darin – so ein süßer Zwerg mit roten Bäckchen und roter Nase – schön warm eingepackt mit Handschuhen und Mütze im gemusterten Auto-Overall von Christines Baby-Sachen. Da wird sie sich freuen …

Als sie Weihnachten hier waren und er langsam gneckerig wurde, hab ich gesagt: Moment – ich hab was! Und dann hab ich die LED-Farbwechsel-Leuchtkugel, meine Kristallkugel, die ich von der Haus- und Hofgesellschaft zum Geburtstag bekommen habe, zum ersten Mal gebraucht … Geli, die Schwiegermutter meiner Tochter, hat gesagt: Oh Gott, ihm fallen die Augen aus dem Kopf! Was hat er gestaunt – über das magische Farben-Wunder. Das hat seine Welt noch nicht gesehen! Die drei haben sich dann oben auf mein Bett gelegt und er ist süß eingeschlummert, zusammen mit den Klimper-Klängen von meiner schönen Holz-Spieluhr mit Mond drauf.

Mehr Zeit mit meinen Lieben verbringen – das möchte ich im Neuen Jahr!