Heute ist Mittwoch, der 24. April

So, jetzt wird’s wieder erdiger, und damit ruhiger für mich. Ich hab überlegt, ob ich das so schreibe – gestern und vorgestern. Ja – es soll kein Schönwetter-Blog sein, sondern alle seelen-klimatischen Hochs und Tiefs widerspiegeln. Für mich ist das selbstverständlich und damit normal. Wer das nicht kennt … Wenn Lars das beispielsweise lesen würde, würde er glauben, ich komm vom Mars und nicht er. Kleiner Spaß am Rande.

Er ist ein richtiger Sunnyboy, dem nur selten mal Frust ins Gesicht geschrieben steht – nur, wenn er mal wieder eine Absage für eine Verabredung bekommt oder über seine monotone Arbeit spricht. Also doch gar nicht so selten. Alles hat ja bekanntlich seinen Sinn. Was der Sinn unserer Dachterrassen-Gemeinschaft ist, da bin ich noch nicht hinter gestiegen. Ich hab nur eine Vermutung: Dass ich ihm Nachhilfeunterricht in Selbstwert und Geplatzte Dates gebe. Mir bräuchte keiner mehr mit Absagen und Zurückweisung kommen. Das wär eine Möglichkeit …

Im WhatsApp-Profil einer ehemaligen Aradia-Kommilitonin steht: „Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern, aber du kannst jetzt anfangen und das Ende ändern.“ Der Prozess läuft gerade … Genau wie Weihnachten und Neujahr jetzt auch zu Ostern heftige Erkältung.

An Feiertagen ist mir immer besonders bewusst geworden, welchen Stellenwert ich bei ihm hatte. Das ist noch gespeichert und verlässt meinen Körper durch natürliche Ausleitung durch Krankheit, bis auch die letzten Anhaftungen bereinigt sind …

Heute ist Dienstag, der 23. April

Wenn es nach dem Wetter, dem Himmel und dem Licht geht, hat das Goldene Zeitalter schon angefangen, das kurz bevorsteht: 2032 – Wer sich mit der Geistigen Welt beschäftigt, weiß das oder hat davon gehört. Ich fühl die hohen Energien und Schwingungen. Der Vollmond am Freitag war zugleich ein Portaltag – das heißt, ordentlich Anreicherung von oben. Das war kaum auszuhalten – ich war wie unter Hochspannung am Freitag, Sonnabend und Sonntag. Das sind immer Übergänge über mehrere Tage … In Energie der Zeit steht: Wer fein- und hellfühlig ist, spürt das jetzt besonders. Das merke ich. Der Himmel sieht auch ganz anders aus, die Farben leuchten viel intensiver, als wenn die Luft gefärbt ist.

Was ich hier mache, ist Dienst am Kollektiv: Ich schreibe für die Seelen-Paare. Dafür stell ich auch mal meine Familie zurück, wie am Ostersonntag, oder werd dazu veranlasst. Ich hab erst überlegt, ob ich meinem Sohn absage, denn ich hab mich sehr auf ihn gefreut. Dann hat es sich so ergeben: Ich war gesundheitlich nicht in der Lage dazu. Was Guti-Gutshaus auf der materiellen Ebene ist, ist mein Blog auf der spirituellen. Bei beiden hab ich schon viel geschafft in diesem Jahr …

Dafür war es gestern schön, meine jüngste Schwester hatte den Wohnwagen noch nicht gesehen. Was mich abhalten würde, dahin zu ziehen: Es gibt Strom, aber keinen Wasseranschluss! Umgekehrt würde gehen …

Heute ist Montag, der 22. April

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! – Geht es nicht, so sei vergnügt. Johann Wolfgang von Goethe

Heute früh beim Dachterrassen-Morgenkaffee stand eine Wildente auf der Dächerzeile zwischen mir und dem Kirchturm, was höchst selten ist. Das sah spaßig aus, denn die gehört da nicht hin, sondern ans Wasser. Ich hab erst einmal ein Entenpaar hier auf dem Dach gesehen, sonst sind es Krähen, Möwen, Tauben und das Kleinvolk, wie Amseln, Spatzen und Kollegen. Diesmal stand der Herr alleine da, ohne weibliche Begleitung …

Aus der großen Familienfeier am Ostersonntag wird nun eine kleine am Ostermontag, nur meine beiden Schwestern und ich. Als wenn das so sollte und mich die Erkältung genötigt hat, mich mal wieder meiner Spiritualität zu widmen. Erst hab ich mir auf Youtube 2 Videos angesehen: „Lemuria – Erinnere dich“ und „Alpha-Wellen-Heilbad mit Saint Germain“. Beides Zufallsfunde … Heilbad ist Waren (Müritz) auch, ich hab das irdische einfach mit dem himmlischen verbunden. Und Lemurien, Atlantis, Avalon interessieren mich sowieso.

Dann möchte ich mal meine Interaktion mit meinen Karten beschreiben, denn das war einfach göttlich gestern. Mein 1. Blick fiel auf das Schamanische Seelenorakel. Dazu kann ich erklären, dass auf meinem Wohnzimmertisch – damit meine ich Couchtisch, nicht Esstisch – 10 Kartendecks liegen, die anderen sind in der Wohnung verteilt. Aus dem schamanischen Orakel fielen 3 Karten raus: Der Pfeil, Der Mond, Die Spirale. Der Mond ist mein Zeichen – Krebs. Das hab ich verstanden. Der Pfeil war schon mal – Wiederholung, hab ich gedacht. Die Spirale – erste Eingebung dazu war ein Roman von Marion Zimmer Bradley: Die Ahnen von Avalon – Tiriki, Prinzessin und Hohepriesterin von Atlantis, erhält auf ihre Frage bei der Suche nach ihrem geliebten Prinz Micail die Antwort: Folge einfach der Spirale – aufwärts oder abwärts … Den hab ich damals gelesen und auch im Tagebuch darüber geschrieben. Folge einfach der Spirale – aufwärts oder abwärts. Du kannst es gar nicht verfehlen, was du suchst.

Mein 2. Blick fiel auf das keltische Pflanzenorakel Zauberhafte Devas. Das Mischen war wie Spielen mit den Pflanzen-Feen. Es fiel keine deutlich heraus. Als ich gedacht habe, möchte keine von euch mich begleiten?, fiel Waldmeister raus: Berauscht die Sinne und weckt die Geister – Lasse dich verzaubern und erkenne, dass das Unsichtbare genauso wirklich ist wie das Sichtbare. Das weiß ich schon. Was ist also das Besondere an der Green-Card?, hab ich mich gefragt. Da hab ich es gesehen – die Deva-Diva kniet nackt in ihrem Flora-Element – in der ehemals bevorzugten Stellung von A & M. Oha …

Mein Tantchen ist in Osterfriesland über die Feiertage, mit Summer-Bustours. Da stammt ihr Mann her, mein Onkel. Es ist sehr schön da, schreibt sie über WhatsApp. Auch mit 76 ist sie up do date, technisch gesehen. Teilweise sogar besser als ich …

Heute ist Sonntag, der 21. April

Heute wird’s kurz. Krank – Ostern im Bett. Ich sag nachher meinem Sohn ab und meinen Schwestern, das hat keinen Zweck. „Du siehst auch Scheiße aus, wenn ich das so sagen darf.“ Lars. Danke!

Michael und Tamina sind auch nicht ganz gesund, hab ich eben am Telefon erfahren. Sie wollen morgen für eine Woche nach Schweden fahren. Sie finden es auch schade, dass unsere Osterfeier ausfällt. Ich hab mich auch schon drauf gefreut, aber das holen wir nach, wenn sie zurück sind. Meine lieben Kinder … Und dann ist mir noch jemand sehr nahe, auch wenn er weit weg ist, das ändert nichts daran. Das fühl ich jetzt besonders, ich weiß nicht, warum …

Heute ist Sonnabend, der 20. April

Gestern fiel mir die Umstellung von Kür auf Pflicht besonders schwer. Ich hätte gut weiter die Zeit verschlafen und mich im Bett und in der Sonne aalen können, statt Gäste zu bedienen. Ich hätte mal lieber absagen sollen. Heute bin ich nun richtig krank. Aber so gab es Feiertags-Zuschlag, Trinkgeld und diesmal ganz besonders gutes Essen, von einem Oster-Wochenend-Koch aus der Hauptstadt, der sich von seiner katalanischen Frau in der Küche inspirieren lässt. Immer neue Gaumenfreuden …

Als ich vorhin mit Earl Grey in meinem Korbsessel am Fenster saß – das ist immer mein zweites Morning-Getränk nach Kaffee – sind wohl 20 Schwäne über den Markt geflogen, ich konnte sie gar nicht so schnell zählen – es können auch 22 gewesen sein. Eine ganze Formation zu Ostern …

Heute Abend ist Osterfeuer im Guti-Gutshaus-Garten, das lass ich wegen Erkältung ausfallen. Das Einzige, was ich heute in puncto Guti-Gutshaus unternehme, ist – meine Stundenabrechnung einreichen. Stichtag: 20. des Monats.

Den morgendlichen Terrassen-Talk mit Lars gab’s auch schon – ich hatte noch nie so eine locker-leichte Beziehung mit einem Mann und einem Nachbarn. Wir müssen uns nicht an- und abmelden, trotzdem weiß jeder, wann der andere wo ist. Gestern ist er zu seinen Eltern zum Kaffee gefahren und hat gesagt: Dann wünsch ich dir eine schöne Schicht, wenn ich zurück bin, bist du ja bestimmt schon weg. Fast hätte ich gesagt: Grüß sie schön!

Heute ist Freitag, der 19. April

7:00 Uhr – Verschnieft und mit Husten, so fängt der vom Wetter her prächtige Karfreitag an. Geplant war, dass wir mit mehreren Leuten und Bernd von Lila-Grün ins Park- und Auenland fahren. Das ist der Naturpark Mecklenburgische Schweiz. Wir wollten dort zu einer Quelle in der Nähe von Malchin, mit Picknick und Beisammensein. Mein Osterspaziergang fällt nun aus und nach dem Kaffee aus meiner Herz-Tasse auf Terrasse geh ich erstmal wieder ins Bett, damit ich heute Abend für Guti-Gutshaus wieder einigermaßen auf den Beinen bin. Schade, das wär schön geworden …

Hasen, Eier, Küken, Hühner – Knospen, Blüten, Triebe – das sind alles Symbole für Fruchtbarkeit. So krank bin ich denn wohl doch nicht, wenn mir das im Bett einfällt … Meine 2 herzallerliebsten Osterküken A & M hat Aniko neulich erstmal in eine andere Position gebracht – anders als ich – und gesagt: Die müssen schnäbeln … Jetzt küssen die sich vor meinen Augen.

Heute ist Donnerstag, der 18. April

Ich war gestern spät zurück von Guti-Gutshaus. Nach Ausschlafen geht’s jetzt gleich zu meiner Podologin-Freundin, Frühlings-Füße machen lassen, mit Lack. Anschließend gibt’s Eiersalat-Brötchen und Eierlikör zur Oster-Einstimmung. Dann geht’s gleich weiter zu meiner Schwester, ihren Geburtstag feiern – mit Katrin und Paul, ihre jüngste Tochter mit Mann, und den Kindern – Anna Sophia und Oskar. Das sind dann 4 April-Geburtstagskinder, außer Paul. Ich bring natürlich allen was Schönes mit …

Wir waren alle in einer Kreativwerkstatt irgendwo auf dem Dorf. Das hat meine Schwester ihrer Tochter und ihrer Enkelin geschenkt. Das war toll und interessant. Wieder hab ich Leute kennengelernt, mit einem alternativen Lebenskonzept. Da herrscht reges Treiben auf den Dörfern und es wird viel auf die Beine gestellt. Alles in herrlicher Natur, abseits der großen Straßen. Die Kopfsteinpflasterstraße sah aus, als wär sie von 1300. So hab ich schon einige Lebenswege und -pläne kennengelernt. Einmal da, wo meine Schwester jetzt wohnt, und dann durch die Leute, mit denen sie zusammen ist. Und die kennen wieder welche und die dann auch und immer so weiter … Und ich hab gedacht, die Dörfer sterben aus. Ganz im Gegenteil.

Ich hab mich schon auf schöne freie Tage gefreut, da kam vorhin die Anfrage, ob ich morgen ab 17 Uhr kann, und ich hab zugesagt, obwohl ich mich krank und erkältet fühle. Eine Schicht wird schon noch gehen und dann ist Ostern …

 

Heute ist Mittwoch, der 17. April

Seit 3 Tagen will ich Baden und Haarewaschen und komm nicht dazu. Gestern war extrem Telefon- und Besuchstag. Von 10 bis nach 12 war Sigi zum Käffchen da und hat mir ein Frühstücks-Tablett mitgebracht.

Dann hat mein Tantchen angerufen, was gut anderthalb Stunden gedauert hat. Das ist eine Mischung aus Pflichtgefühl und Zuneigung bei mir. Die Reihenfolge der Gesprächsthemen ist festgelegt: Ärzte, Symptome, Tabletten, Nebenwirkungen und zusätzlich ihre Knie-OP vor 8 Wochen. Dann kommt die Dorfgemeinschaft und die Verwandtschaft dran, an denen kein gutes Haar gelassen wird. An dem Punkt versuch ich sie immer auf die positiven Aspekte zu lenken und sich auf die Leute zu konzentrieren, mit denen sie gut kann, was mir nur teilweise gelingt. Sie braucht das Ablästern, dann ist ihr wohler, sagt sie. Das geht auf meine Kosten.

Dann kommt mein Onkel, ihr Mann, der schon in unsere Geistige Heimat zurückgekehrt ist. Dabei kommen ihr die Tränen. Ich hab bis zuletzt seine Hand gehalten, sagt sie. Er hatte bis zum Schluss lichte Momente – Demenz. Da fühl ich mit ihr – dem Mann seines Lebens die Hand im Sterben halten, und sage: Ihr wart euer ganzes Leben lang zusammen, ist doch klar, dass er dir fehlt. Mir fehlt er nicht, ich fühle mich mit ihm verbunden, als wenn er noch lebt. Das hab ich natürlich anders umschrieben. Du hattest auch nicht so die Verbindung zu ihm, sagt sie. Doch, die hatte ich – er war mein liebster Onkel.

Zum Schluss kriegt noch ihre älteste Tochter, meine liebste Cousine Angelika, ihren Teil ab, indem sie sagt: Silvia – ihre zweite Tochter – ist immer für mich da. Dann kommen noch Carlos und Benny, die beiden Hunde, und Katze Paulinchen, an denen sie ihre Freude hat, was ein Segen ist, und ich weiß, ich hab es bald geschafft.

Sie hat diesmal auch aus ihrer Kindheit erzählt: Ich hatte nicht mal ein Bett. Bis ich 12 war, hab ich bei Mama mit im Bett geschlafen und dann auf dem Sofa. Ich kenn die Situation aus Erzählungen, in der sie mich im 1. Lebensjahr zusammen mit meiner Großmutter betreut hat, weil meine Mutter ein Jahr lang nach meiner Geburt im Krankenhaus war.

Danach hat Carmen-Sternchen angerufen und wir haben uns spontan für Venezia verabredet und am Hafen in italienischem Flair die Sonne angebetet. Das Highlight des Tages!

Zurück zu Hause ein Anruf von Manuel, der 30 Minuten gedauert hat, nach dem ich gedacht habe, mit meinen Klienten geht es auch nicht so richtig vorwärts. Dann kam Wolfgang, um mir was zu bringen und seine letzte Zigarette auf meiner Dachterrasse zu rauchen … Zu guter letzt noch ein Anruf von Dani, bei der ich am Donnerstag meinen Fußpflege-Termin habe. Hast du kurz Zeit zum Telefonieren …?

Dann endlich Badewanne …

Heute ist Dienstag, der 16. April

05:20 Uhr – Der Mond steht über dreiviertel voll dicht über den Häusern zum Markt raus, da wo sonst die Sonne untergeht. Er leuchtet orangerot wie eine Laterne. Das sieht herrlich aus …

Gestern war Terrassen-Party mit Aniko und mir, Floydi Hofhündchen und teilweise mit Lars. Wir sind zwischendurch immer wieder rein gegangen, um uns aufzuwärmen. Das war ein schöner Abend, wenn man davon absieht, dass ab 09:00 Mario immer wieder geschrieben hat, sie soll endlich nach Hause kommen oder wenigstens den Hund ins Bett bringen. Erst Nachrichten, dann Sprachnachrichten, dann andauernd Anrufe. Sie ist nicht mehr ran gegangen. Dann schrieb er: Dann soll es so sein … Er hat sie richtig runter geputzt und ich hab sie gefragt, warum sie sich so kontrollieren lässt. Das macht er ständig. Außerdem hat er sie in Verdacht, dass sie was von Lars will, was nicht ganz abwegig ist. Vorher haben wir uns immer nur unten bei Sigi und Wolfgang getroffen, bei mir nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstag. Seit Lars hier wohnt, hat sie das Bedürfnis öfter, herzukommen. Obwohl es schön war, soll es nicht zur Gewohnheit werden. Denn dann ist meine Ruhe dahin hier oben. Das gestern seh ich als Frühlings-Auftakt-Feier.

Ich hab ihre verkorkste Beziehung gestern live miterleben können und gedacht, wenn, will ich mit meinem Mann in Ruhe und Frieden leben – und den habe ich …

Heute ist Montag, der 15. April

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut. Eduard Mörike

Zu Eduard Mörike fällt mir ein: Frühling, lässt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. – Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist’s! Dich hab‘ ich vernommen.

Darauf freut man sich, auf das blaue Frühlingsband. Sein Gedicht ist besonders schön, mit Doppelbedeutung für mich. Es heißt: Er ist’s …