Heute ist Freitag, der 14. September

Viel gibt’s gar nicht dazu zu sagen – außer, dass es mal ganz interessant war, die Hierarchie beim Film-Dreh-Team zu sehen. Sind natürlich alles Individuen da – von schrill bis schillernd. So zum Beispiel ein alter, schlaksiger Mann – einige würden sagen älterer Mann, aber auf mich hat er alt gewirkt – der auf dem Front-Bereich seines T-Shirts die Message prangen hatte: Jesus loves this gay

Nich nur this gay, sondern Alle, hab ich gedacht – ALLE seine Kinder.

Tja, von unseren 17 Reisenden war ich mit 2 Frauen die Taxi-Gruppe, die draußen vor dem Bahnhof wartete. Und das wortwörtlich – 4 Stunden lang haben wir auf dem Bahnhofsvorplatz auf Banke gesessen und das Treiben beobachtet. Nur zwischendurch paar mal davon unterbrochen, unser Hacken-Porsche-Köfferken durchs Bild zu rollen … So hab ich 7 Stunden bezahlt bekommen für’s Nichtstun. Wir haben einen Durchschlag des Vertrages bekommen – darauf waren sogar 45 Minuten Pause aufgeführt. Einfach genial!

Es ist jetzt 11:22 Uhr – schöne DS-Zahl – und um halb 2 fahr ich schon wieder in Richtung Guti-Gutshaus bis open end – volles Kontrastprogramm zu gestern …

Heute ist Donnerstag, der 13. September

7 Stunden auf dem Abrechnungszettel Komparsen. 12 – 19 Uhr. Das berichte ich morgen …

Einen Tag aktiv, einen Tag passiv – so fühl ich mich am wohlsten, nur lässt sich das nicht immer 1 : 1 umsetzen. Ich hatte 3 Tage frei, heute war der „Dreh“, morgen und übermorgen Guti-Gutshaus, 2-mal lange Schicht, Sonntag Geburtstags-Kaffee bei Sohnemann in Rostock, Montag Anikos Haus-und-Hof-Geburtstagsfeier auf unserem italienischen Hinterhof, Dienstag kommen Siggi und Angelika, die Schwiegereltern meiner Tochter bzw. die Eltern meines Schwiegersohnes Paul, zur versprochenen Radtour im Müritz-Nationalpark …

Heute ist Mittwoch, der 12. September

Heute hat mein Sohn Geburtstag – 26.! Ich glaube, das schönste Geschenk hat er schon: Seine Tamina … Herzlichen Glückwunsch!

Morgen ist der Dreh. Wir sollen um 11:30 Uhr in Torgelow am See sein und nicht, wie in der ersten Mail stand, in Waren am Bahnhof. Der ist übrigens eine Baustelle, mit nur einem Gleis derzeit. Eingleisig würde zu mir und meiner Situation jetzt passen …

Es sind insgesamt 17 Komparsen eingeladen, die in der Mail namentlich aufgelistet sind, und Koffer, kleine Koffer oder Rucksäcke mitbringen sollen. Bei mir steht Koffer. Ich hab mir mal einen schönen schwarzen von Calvin Klein bei TK Maxx in Rostock gekauft, nur noch keine Reisen damit unternommen. Mein Reisepartner hat sich andere Begleiterinnen ausgesucht. Das geht jetzt ins Ironische, was ich nicht möchte.

Bei allen Botschaften aus den Karten-Readings von Im-Vertrauen-bleiben, Das-Herz-zu-öffnen und Die-Stagnation-verlassen, denke ich: Durch sein Handeln und seine Unehrlichkeit ist ein seelisch-moralischer Schaden entstanden, der zwischen uns steht, und ich denke, das weiß er auch. Gestern hätte ich ihm fast geschrieben: Warum hast du es mir nicht gesagt? – Das war nichts mit uns. Doch meine Selbstachtung i. A. – in Ausbildung – hat mich davon abgehalten. So lange er seine Maske trägt, führt alles zu nichts.

210 rote Herzen sind es jetzt – die auf dem Dach nicht mitgezählt. Warum schickt der Himmel mir die? Als Trostpflaster? Als Segen?  Als Zeichen der Engel?

 

Heute ist Dienstag, der 11. September

… 107, 108, 109, 110 … Bei 111 hab ich aufgehört zu zählen. Highlight des Tages? Der Himmel hat über hundert rotglänzende Herzen über meiner Dachterrasse ausgeschüttet. Und es fallen immer noch welche auf mich herab – ich hab alle eingesammelt, aber auch das ganze Dach ist voll, der Schornstein, die Dachrinne. Sie liegen jetzt auf meinem Wohnzimmertisch, zwischen den Karten. Auch das Rathaus und die Burgstraße – voller Herzen. Ich hatte zweimal einen Knall gehört und Applaus … aha, Hochzeit. Ich hab gleich am Fenster geguckt – Hochzeit angucken bringt Glück! Ein Paar in mittleren Jahren – Sie ohne weißes Brautkleid. Vielleicht der zweite Versuch. Immer, wenn ich unten ein Brautpaar sehe, sage ich: Seid gesegnet!

Ich wollte heute warten, bis was passiert, was erwähnenswert ist, darüber zu schreiben. Das war eine kindliche Freude, sie alle einzusammeln. Ganz besonders jetzt – in dieser Zeit der Starre. Immer wieder fallen in den Kartenreadings die Worte Vertrauen  und Geduld. Und immer wieder auch: Es ist göttlich geführt und geschützt.

Mein lieber Freund Manuel meinte, nachdem er mir die Neuen Wege von Maik, die zwar verhindert wurden – aber nur bis zur nächsten Gelegenheit, denke ich – mitgeteilt hat: Wenn du jetzt noch daran glaubst – ist das  Paranoya für mich. Ich hab dann erstmal klargestellt: Ich glaube daran, dass zusammengeführt wird, was zusammengehört. Mehr nicht. Wenn er jetzt vor der Tür stehen würde, hätte er was zu erklären …

Heute ist Montag, der 10. September

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch: Nur in einem RUHIGEN Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

Das ist ein HIMMEL heute, schon das Morgenrot und jetzt auch noch – und das schon seit Tagen: Es ist ein magisches, himmlisches Licht … Magic Moments! Ich wollte schon seit Tagen was schreiben, was mir Manuel erzählt hat. Ich hab nur noch abgewogen, ob oder ob nicht, denn meine ganze Energie fließt jetzt mir zu und ist nicht auf ihn gerichtet. Jetzt hab ich den Impuls dazu …

Manuel hat Maik angerufen und ihn gefragt, ob er Reden möchte mit ihm. Das betrifft die zerplatzte Seifenblase. Den Grund dafür seh ich in seinem Helfersyndrom, gekoppelt mit seiner Neugier. Ich biete keinem an, sich auszusprechen, der nicht von selbst damit kommt. Als er ihn gefragt hat, ob er Redebedarf hat, war die Antwort: Wenn du denkst, das mir das was ausmacht – Nein. Sinngemäß.

Ich hab zu Manuel gesagt: Da siehst du mal – Wenn er so verliebt gewesen wäre, wie du geglaubt hast, hätte es ihm schon was ausgemacht. Er wollte bei ihr einziehen! Für sie hat er sich von seiner Frau getrennt! Sie wollten ihr Haus deswegen verkaufen! Und es macht ihm nichts aus?!

Mich hat Manuel mal gefragt, ob mir ein klärendes Gespräch mit Maik helfen würde. – Ich hab mir lange gewünscht: Sprich mit mir – Jetzt reicht mir, was ich sehe …

Heute ist Sonntag, der 9. September

Nichts mit Sonnabend und Sonntag frei. Da 30 Frühstücker waren, hatte ich das Vergnügen … Aber: Als hätte ich es geahnt – ab September ist bei mir Hokkaido-Suppen-Zeit – hab ich mein Rezept aus dem Hexen-Kochbuch mitgenommen und x 4 genommen. Unser Hausmeister hat probiert und sein Urteil: Sowas Gutes hatten wir hier lange nicht! Ist doch schön, dass wir uns selbst verwirklichen können, jetzt, wo wir den Koch los sind …

Zwischendurch hatte Manuel angerufen, der nach Waren zum Kaffee kommen wollte, durch Umleitung in Teterow über Güstrow aber etwas desorientiert war. Er hat zwar Navi in seinem neuen MX 5, kann et aber net bediene … Aber da sein Kumpel Denis dabei ist, bin ich zuversichtlich und sie werden schon irgendwann ankommen.

Zu Manuel hab ich übrigens auch eine telepathische WLan-Verbindung. Er hatte mir erzählt, dass er sich ein Kartendeck kaufen will, das auch Personen-Karten enthält. Er hat nur Chuck Spezzano-Karten. Die mag ich aus 2 Gründen nicht: 1. sind die Bilder eckig und kantig und 2. sind ein Haufen „Verschwörungs“-Karten“ drin. Für mich ist das klar ein männliches Deck. Ich mag es weiblicher. Jedenfalls hab ich mir gedacht, er hat ja am 29. Geburtstag und mir überlegt, welche ich ihm schenken könnte. Dann hatte ich die Eingebung: Die Kipper Karten – und hab sie auch gleich bei Amaz bestellt. Am nächsten Tag sagt er mir am Telefon: Ich hab mir Kippler-Karten gekauft …

Heute ist Sonnabend, der 8. September

Aus meinem Wohnzimmerfenster sehe ich heute in meinem Wimmel-Bilderbuch, dass unten Grüner Markt ist. Vergangenen Sonnabend war Lange Einkaufsnacht, mit Bühne und DJ Falo als Lebenszeit-Beamter-DJ der Stadt Waren. Seitdem, also seit einer Woche, habe ich einen Ohrwurm: Michelle – Paris

… Komm wir drehen die Zeit zurück,

nur für einen Augenblick …

Wären wir eine Stadt, wüsst ich wie sie hieß,

dann wären wir Zwei Paris,

Wären wir eine Stadt, dann wären wir – Paris 

Ich hab zwei Affären in meinem Leben gehabt, im Abstand von einem Jahr. Eine kurze und eine, die sich in die Länge gezogen hat. Eigentlich braucht man alles nur einmal zu erleben, um zu wissen, wie es ist … um zu wissen, was man nicht will.

Wieso also tanz ich sogar danach, wenn ich alleine bin? – Weil es ein schöner, rhythmischer Sound ist, sage ich mir.

Wären wir eine Stadt … ich glaub, wir wären WAREN

 

 

 

 

 

 

Heute ist Donnerstag, der 6. September

Das war gestern eine entspannte, angenehme Kaffee-Schicht von 4 Stunden. Ein paar Gäste bedienen, ein paar „Anreisen“ begrüßen, schöne Gespräche …

Der Wohlfühlfaktor ist nicht nur im Guti-Gutshaus sehr hoch, auch bei mir zuhause und in mir selbst. Ich war heute Morgen nach WOCHEN mal wieder auf meiner Facebook-Seite und hab festgestellt, ich hab nichts verpasst. Immer noch 77 Freunde und die ganzen Posts hab ich gar nicht erst gelesen. Doch ich hab in der Dualseelengruppe, die öfter mal ihren Namen ändert und aktuell grad Dualseelen – eine göttlich reine Liebe heißt, eine Tageskarte gefunden: NO PLACE LIKE HOME:

Trautes Heim

Grundbedeutung
– Authentitzität
– Bei sich selbst ankommen
– Sich zu Hause fühlen
– Den „passenden“ Ort finden
– Sich in seiner Haut wohl fühlen

Die Botschaft:

Unser Zuhause soll für uns ein behaglicher Ort sein, den wir unser Eigen nennen, ein Ort, an dem wir uns sicher und aufgehoben fühlen, der uns vertraut ist und zur Ruhe kommen lässt. Wenn du diese Karte erhältst, ist das ein Zeichen, dass es dir immer besser gelingt, dir selbst zu vertrauen und dich wohl in deiner Haut zu fühlen. Zugleich bist du dir deiner Würde und Integrität bewusst – als Aspekte deiner Persönlichkeit, die dir niemand streitig machen kann. Du weißt, wer du bist, und bewegst dich unter Menschen erhobenen Hauptes – ohne falschen Stolz, aber auch ohne falsche Bescheidenheit. Vielmehr nimmst du die Position eines Beobachters ein, der die Dinge mit den Augen der Seele betrachtet. Das verleiht dir eine Aura der Kraft und Stärke. Du bist in der Authentizität zu Hause, in der sicheren Behausung deines eigenen Geistes und des Göttlichen Prinzips.

Genau so ist es …

Heute ist Mittwoch, der 5. September

Ich träume schon von Karten … heute Nacht. Es war nur eine, die ich gesehen habe – ohne Bild drauf – nur Vier Stäbe. Die Vier der Stäbe bedeutet: Etabliertes, finanziell abgesichertes, häusliches Leben. Eine befriedigende Partnerschaft, Romantische Liebe.

Die unterschiedlichen Tarot-Decks haben unterschiedliche Bilder. Am schönsten sind die Abbildungen auf meinem Tarot der weisen Frauen – Der alte Weg. Da fehlt leider der Magier, der ist mir mal abhanden gekommen, als ich die Karten mit zu einer Legung in der Hexenschule in Rostock hatte. Kann doch wohl kein Zufall sein, oder? Das ist eine mysteriöse Geschichte, über die ich früher schon mal geschrieben habe. Nachdem ich von Gustav Meyrink „Der Golem“ gelesen habe – da geht es auch um ein Tarock-Spiel, in dem der Pagat verschwunden ist, hab ich in meinem nachgesehen und – auch weg! Der Pagat entspricht dem Magier – Er ist die Nummer 1 im Tarot. Also könnte ich auch sagen – meine Nummer 1 ist weg. Und das passt ja …

Das ist kein Bilder-Blog hier, doch wenn ich mal wüsste, wie es geht, würde ich ein Foto von Vier der Stäbe hier einstellen. Das ist nämlich sehenswert – es ist ein Paar darauf … Also, wenn Sohnemann mal wieder hier ist, hole ich das nach.

Nach der Königin des Sommers formuliert nun die Nebelfee ihre milden Herbst-Worte hier. Ich hab mir eben das zauberhafte Feen-Tarot von Doreen Virtue bestellt …