Heute ist Sonnabend, der 22. Februar

Zweifle nicht daran, dass du wahrhaftig bist. Gott nimmt deine Story for his Glory! Solche Sprüche find ich in SoulApp oder anderswo, frei und kombiniert von mir übersetzt.

Als ich das gestern Nacht, durch Sturm und Regen aufgewacht, geschrieben hatte, ging es mir besser.

Heute Nacht hab ich geträumt, Manuel und Maik waren bei mir. Sie haben erzählt und wir haben uns unterhalten und dann waren sie auch wieder weg. Dabei hab ich gedacht, wie Maik wohl aussieht? Um das zu sehen, hätte ich ihn nur angucken brauchen. Das hab ich nicht gemacht. Ich hab nur nach unten geguckt und war mit meinem Enkelkind beschäftigt.

22.02.2020 – Soviel Zweien wie heute hat nur noch der 22.12.2020.

22 – Ich muss mal was zu Fritzi sagen. Nachdem er mich schon zu Anfang mit Meine Teuerste angesprochen hat, sagt er jetzt Sachen wie meine Rosenblüte im Morgentau. Und als ich gesagt hab, ich bin mal kurz draußen: Aber nicht so lange, du weißt, ohne dich bin ich nur ein Schatten meiner selbst. Oder zu Feierabend: Ich muss dir noch meine Nummer geben, falls du mich nachts anrufen willst, um meine Stimme zu hören. Ich find das höchst merkwürdig. Auch wenn es vielleicht spaßig sein soll, wie um Himmels willen kommt er darauf, sowas von sich zu geben? Ich werd ihn mal fragen, ob alles in Ordnung ist mit ihm.

Heute ist Freitag, der 21. Februar

Empathie ist die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen. Das geht meiner mittleren Tao-Schwester völlig ab. Ich hatte gestern eine Auseinandersetzung in WhatsApp mit ihr, bei der mir meine Gelassenheit abhanden gekommen ist.

Ich hatte ihr erzählt, dass unsere jüngste Schwester, die mit ihrem Ehemann wie Hund und Katz lebt, Rücken hat. Ihre Reaktion: Hast du sie nicht gefragt, was sie sich zuviel aufgeladen hat? Nein, hab ich nicht, da kommt sie von selber drauf. Das war der Ausgangspunkt.

Dann hat sie gestern geschrieben: Eben hatte ich eine Erkenntnis. So wie Tine weiterhin mit Silvio mehr oder weniger schlecht zusammenlebt, so machst du es mit Maik – löst dich nicht wirklich von ihm. Ich höre dir zu und denke: „Lass doch endlich los!“ Ich hatte ihr von dem Foto erzählt, das ich am Valentinstag gesehen hatte. Da hab ich gleich an ihrem Blick gemerkt, was sie davon hält. Dann hat sie einen langen Lex geschrieben, dass andere uns spiegeln und dazu da sind, uns unsere blinden Flecken aufzuzeigen.

Meine Antwort: Lass doch einfach jeden so sein, wie er ist, in seinem Tempo und nach seinen Möglichkeiten. Ich denke, dass sich keiner ein Urteil erlauben darf, der das nicht auch so erlebt hat. Wenn jeder bei sich bleibt, haben alle genug zu tun. Sie: Es geht ja nicht um lieben oder nicht lieben, sondern um den Umgang mit der Situation. – Das sagst du mir, woher nimmst du die Ermächtigung? Ich üb jeden Tag den Umgang damit, so wie ich kann. Von Tine hör ich es mir an und wenn ich nichts dazu sage, dann deshalb, weil es mir nicht zusteht und weil manchmal einfach ein offenes Ohr und Verständnis wichtiger sind und das, was der andere gerade braucht. Keine besserwisserischen klugen Ratschläge! Dann wieder langer Text, dass das ihre Anteilnahme ist. – Bei Anteilnahme fühlt sich der andere nicht, als wenn er was falsch macht oder anders machen müsste. Außerdem ist das bei mir was völlig anderes. – Sie: Eben nicht …

Diskussion sinnlos.

Heute ist Donnerstag, der 20. Februar

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst. Ich möchte wissen, wonach du strebst, ob du zu träumen wagst, die Sehnsüchte deines Herzens zu stillen. Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich möchte wissen, ob du riskierst, für einen Narren gehalten zu werden, für deine Liebe, für deine Träume, für das Abenteuer deines Lebens.

Ich hab auf http://www.16personalities.com den Persönlichkeitstest gemacht und bin Typ Aktivist. Das passt vollkommen – siehe oben. So fängt die Beschreibung an. Die weitere Auswertung:

Verstand: 36 % introvertiert, 64 % extravertiert, Energie: 24 % realistisch, 76 % intuitiv, Natur: 71 % Prinzipien, 29 % Logik-fokussiert, Taktiken: 71 % suchend, 29 % planend, Identität: 61 % stürmisch, 39 % durchsetzungsfähig

Aktivisten sind sehr emotional und sensibel, und wenn sie jemandem auf die Zehen treten, fühlen es beide.

Den Link hatte ich von meiner Schwester. Der Test zeichnet sich durch seine hohe Treffsicherheit und Genauigkeit aus. Das kommt hin! Die Beschreibung und auch die Prozentwerte. Dreiviertel Intuition, eins Realismus!

Eine Sturmflut der Gefühle rollt an … so wird der Neumond in Fische am Sonntag angekündigt. Das spür ich jetzt schon mit über 76 %.

Heute ist Mittwoch, der 19. Februar

Es ist erst der zweite Monat von 2020, doch ich denk jetzt schon: Den letzten Tag des Jahres werd ich nicht mit Arbeit verbringen, nicht in Guti-Gutshaus. Ich weiß nicht, wie ich darauf komme – der Gedanke war heute einfach da. Ich würd es Eingebung nennen.

Das ist eine Woche in völligem Müßiggang, bis Freitag, 14 Uhr …

Der Teufel flüstert: Diesen Sturm wirst du nicht überstehen! Der Krieger antwortet: Ich bin der Sturm! Den Spruch hab ich heute entdeckt. Wie oft ging mir das schon so! Ich hätte es nur in andere Worte gefasst.

The Breakers Diving & Surfing Lodge Soma Bay, Hurghada – ich seh mir bei Google die Bilder an und stell mir meine Tochter da vor. Da würd ich’s jetzt auch gut aushalten. Überall, wo es wärmer ist.

Heute ist Dienstag, der 18. Februar

Gestern hab ich mal die Bewertungen für Guti-Gutshaus bei booking.com gelesen, nachdem mein Schwesterchen abends wieder weg war. Darunter auch die vom letzten Sommer, in der die Küchenkraft – Anja, Hotel- und Restaurantfachfrau – als vorlaut und unfreundlich kritisiert wurde. Das hatte sie mir erzählt. Antwort der Geschäftsführung: Das tut uns leid. Sonst wird unser Personal immer als freundlich und zuvorkommend eingeschätzt, und ist eine Ausnahme durch Personalmangel und Überlastung in der Hochsaison. Sonst sind es überwiegend gute Bewertungen.

Geschlafen bis um 11, mit Bozena telefoniert bis um 12, jetzt kleiner Marktgang mit Essen von U-Nautic und dann mit Buch auf Couch! Kanonengrauer Himmel – das ist nicht von mir, das hab ich gelesen.

Vor U-Nautic hat meine Tochter noch angerufen, um mir zu sagen, dass sie mit Schwiegereltern eine Woche nach Ägypten in Surf-Urlaub fliegen und – wo Haus- und Versicherungsordner stehen, falls sie abstürzen. Sag nicht sowas! – Kann doch passieren, wir fliegen mit ’ner Billig-Airline und man kann immer mal abgeschossen werden von Idioten. – Das wird nicht passieren, ich hab meine Eltern früh verloren, da werd ich nicht noch meine Kinder verlieren. – Du hast ja Willi noch und Familie. Das ist der Spitzname ihres Bruders. – Michael ist Michael und Andrea ist Andrea, hab ich gesagt, Du bist meine Tochter und meine Erstgeborene! Würde das wirklich eintreten, würde ich bereuen, ihr nicht noch gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.

Um 3 kommt meine Schwester zum Kaffee, die mittlere. Da freu ich mich und bin gespannt, wie ihr Avaleja-Projekt vorangeht. Sie hatte den Besitzer vom Schloß Klein-Plasten kontaktiert, wegen der Vermietung von Räumen. Ich weiß das Ergebnis noch nicht.

1.2. – 18.2.2020: 77 Besucher, 222 Aufrufe

Heute ist Montag, der 17. Februar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen. Wilhelm Busch

Ich hab das Glockenläuten aufgenommen und an unsere Schwestern-WhatsApp-Gruppe geschickt, und an Sabinchen. Ein Morgengruß vom Kirchturm …

Nachdem Uranus am Tag der Liebenden für Überraschungen gut war, sorgt jetzt die Mondkraft durch positive Konstellationen für ein kosmisches Feuerwerk! Quelle ist wieder Mondarchive Alpenschau.

Das sieht bei mir so aus: Obwohl Sonntag war, hab ich gestern vor’m Losfahren gewohnheitsmäßig in den Briefkasten geguckt. 100 Euro gewonnen bei Glöckle macht glücklich! Vorher kam Aniko noch, um sich für unsere Hochzeitskarte zu bedanken. Jeder hat ein schönes Lavastein-Armband aus Fuerteventura bekommen, außer Wolfgang. Die Perlen sehen aus wie Pimentkörner …

Angekommen im Guti-Gutshaus, hat mir Nicole Frühstücksfee eine für unsere Verhältnisse mittlere Trinkgeldausschüttung überreicht. Am Tag davor haben Fritzi und ich das in gegenseitigem Einvernehmen durch Direktentnahme entschieden: 10 du, 10 ich! Und nicht in den Pott für die Allgemeinheit. Übrigens hab ich erfahren, dass seine Mutter mit mir zusammen Geburtstag hat – und er einen Tag später am 8.7.! Schöne Zufälle …

Dann hat noch Bozena angerufen. Ich hatte über zwei Jahre nichts von ihr gehört, weil wir uns aus den Augen verloren haben. Uns verbinden 5 Jahre Bühnenarbeit bei der Müritz-Saga. Wir hatten beide die beliebtesten Rollen beim Publikum.

Einen neuen Nachbarn in der Wohnung von Christine nebenan hab ich auch.

Und der Vollständigkeit halber: Nach den 100 Eus kam mir ein Auto mit RM entgegen,  umgekehrten Initialen. Bei einem Blick in den Rückspiegel hab ich auf der Heckscheibe den Schriftzug Married gesehen …

Mir verschwammen die Augen vor Glück über so viele kleine Aufmerksamkeiten: Ob es nun ein Losgewinn mit der Endnummer 77 ist, ein Armband von Mutter Erde, ein saftiger Mohnkuchen mit Kornblumenblütenblättern bestreut, mein Jonte-Herz, die goldene Seele, oder ein Bild zum Valentins-Tag ist. Das hat er mir nicht wirklich geschickt – aber man kann es so sehen, wenn man will.

 

 

 

Heute ist Sonntag, der 16. Februar

Als ich gestern losfahren wollte, hat Michael mir noch Fotos geschickt: Neues vom Jontimann. Die hab ich mir erst noch angeguckt, die haben mir meine 8 einhalb Stunden versüßt. Und heute früh gleich wieder. Wie kann er bloß gucken?, hab ich geschrieben. Er ist ein richtiger Charakter-Darsteller. Ich guck mir die andauernd an … Das hat zwar Spaß gemacht mit Fritzi und den Gästen und selbst mit dem Chef, aber meine Beine … Als ich um 23 Uhr nach 9 einhalb Stunden, mit Fahrtzeit, und den drei Etagen Treppe in meine Wohnung kam, hab ich gesagt: Bitte lasst mich mein Geld leichter verdienen und nach Oben geschickt. Mein Nebeneinkommen, hab ich mich verbessert. Dafür muss ich für mein Haupteinkommen nichts mehr tun.

Vorher war ich noch schnell bei Edeka, zwei Flaschen Wein kaufen. Und, frei oder arbeiten?, hat die Kassiererin gefragt. „Mein Wochenend-Einkauf – mit Essen werd ich auf Arbeit versorgt“, hab ich gesagt. „Zwei Doppelschichten und eine normale.“ Doppelschichten – das geht gar nicht, in unserem Alter! – „Die sind alle in Sommerurlaub.“ Trotzdem, das geht gar nicht!

Erstes Frühstück heute: Kaffee, Schmerztablette, Zigarette

Heute noch die Café-Schicht von 14 – 18, dann ist Wochenende! Das ist die normale Schicht. Dann noch zwei solche Wochenenden von insgesamt 4 und dann ist unsere Anja wieder da.

Bei meinem Weiterleben-Programm merk ich, dass ich wieder öfter lächel – morgens beim Aufwachen, beim Einschlafen und auch zwischendurch.

Lass es dir gut gehen, Maik, hab ich zu ihm gesagt, zu seinem Foto. Und war versucht, über sein Gesicht zu streichen. Mein Sternenmann …

Heute ist Sonnabend, der 15. Februar

Heute Morgen war zum ersten Mal Vogelzwitschern zu hören. Nur kurz, aber immerhin …

Gestern war der Chef da und hat mich begrüßt mit: Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du ja einen Kuchen backen, mit Mohn. Lust hatte ich nicht im geringsten, aber Zeit. Da hab ich mir aus dem Backordner Mohn-Mandelkuchen rausgesucht. Das war das einfachste. Dafür hatten wir alle Zutaten da und es war kein Aufwand, die zusammenzurühren. Irgendwie stand ich gestern neben mir.

Gar nicht schlimm, wenn man am Valentinstag nicht verliebt ist, hat Manja in ihrem Status stehen. Am Totensonntag ist man ja auch nicht tot.

Heut nochmal so’ne Doppelschicht. Ich frier und bin müde und würd lieber Schlaf nachholen aus den Nächten um Vollmond rum. Sigi und Wolfgang haben mich zum Essen eingeladen, das sag ich ab. Ich hab keinen Appetit und bleib im Bett, bis ich losfahre …

Heute ist Freitag, der 14. Februar

Mit der Hochzeit gibt es auf dem Standesamt natürlich auch eine Feierrede oder Ansprache, mir fällt grad nicht das passende Wort ein. Jeder, der ein halbes Leben hinter sich hat und verheiratet war oder ist, denkt sich sein Teil dabei … Ich war zweimal verheiratet.

10:40 Uhr Der Hochzeitshimmel wirkt wie 14. November, obwohl es da manchmal freundlicher ist. Vorhin Badewanne und eben die Hagebutten-Sahne-Sauce, zum Glück gelungen, über die Bratenscheiben gekippt. Rezepte mit dem Siegel „Das erste Mal“ tragen immer ein gewisses Risiko in sich. Und nun, frauentypisch: Voller Kleiderschrank und nichts anzuziehen. Ich hab mir ein rotes Kleid ausgesucht, wegen Valentinstag und Rot ist die Liebe und Hochzeit – alles zusammen! Und Spitzentaschentuch nicht vergessen – meist kullern dann doch die Tränen wegen archetypischer Sehnsucht.

Hast Du keinen, mit dem Du Valentinstag feierst?, hat mich Fritzi-Koch heute gefragt. Nein, ich feier hier, mit Dir, hab ich gesagt. – Ja, genau! Hast du gar keinen, hat er genau gefragt.

Uranus sorgt für Überraschungen am Tag der Liebenden!, hab ich heute Morgen in Mondkraft Alpenschau gelesen, ohne das für voll zu nehmen. Ja – Maik hat ein neues Profilfoto in WhatsApp, hab ich zufällig nach Feierabend gesehen. Da ist er noch drin, weil weder Löschen, noch Kontakt hinzufügen auf dem Handy richtig funktioniert. Es sieht aus, als ob er ein Mann geworden ist. Ein Mann, den ich nicht kenne …

Heute ist Donnerstag, der 13. Februar

Heut bin ich wieder bei Dana, Füße machen lassen. Da ich sie immer noch nicht davon überzeugen konnte, dass ich es ihr bezahle, nehm ich immer was zu essen mit und wir machen zu fünft oder zu sechst, je nachdem ob Mudder auch da ist, eine Stunde Mittagspause zusammen. Eigentlich wollte ich mal wieder warm kochen, aber was ich mir aus Dr. Oetker Partyrezepte rausgesucht hatte, muss auch über Nacht in Sahne eingelegt werden. Das ist mir diesmal zu aufwändig, denn es steht schon der in Rotwein-Zwiebel-Knoblauch-Sud liegende Hochzeitsbraten auf der Terrasse. Den schieb ich heute Nachmittag ins Rohr, damit er morgen fertig ist. Die größte Veränderung durch die Eheschließung besteht für Aniko in einem klangvollen Nachnamen. Bis jetzt heißt sie Rumpel …

Hallo Anita! Ich habe heute dein Buch bei Amazon gekauft. Es kommt Freitag. Ich freue mich schon und möchte gern, dass du es signierst. L. G. Angelika Gestern, 21:37 Uhr

Ach, du meine Güte – da mach ich mich vor meiner Cousine nackig. Es sollte auf dem Boden der Truhe ruhen, in die ich es gelegt habe.

Morgen ist nun die Hochzeit. Die beiden sind einen Tag eher als geplant von Fuerteventura zurück gekommen, weil sie dachten, sie schaffen es sonst nicht pünktlich, wegen Sturm und Flugverkehr lahmgelegt. Standesamt, dann Essen im kleinen Kreis, während das Brautpaar in Familie weiterfeiert. Dann Guti-Gutshaus …