Heute ist Montag, der 13. Januar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee geht über alles. Theodor Fontane

Läuft grad gut, ruhig und friedlich. Das hab ich Christine gestern Abend geschrieben, die findet, dass ich schöne Erlebnisse habe – und es kommen noch welche. Sie hat heute ihren ersten Tag bei Mediclin hier im Krankenhaus, für den ich ihr einen guten Start gewünscht habe. Sie ist bestimmt eine schöne Bereicherung  in der Geriatrie, als Physio-Therapeutin mit ihrem freundlichen Wesen. Da pass ich gut hin, hat sie gesagt, die Patienten da hören alle genauso schlecht wie ich oder besser. Sie meint wegen ihrer Schwerhörigkeit.

Besuch war gestern nicht, aber ich hab auch den ganzen Nachmittag geschlafen, von 2 bis 6. Freitag war Vollmond mit Mondfinsternis und gestern Portaltag. Da wundert es mich nicht. Dafür hab ich schön mit Martina telefoniert, ihr geht’s genauso, und Abends hat Michael noch angerufen und Jonti hat ordentlich miterzählt. Er hat grad einen Entwicklungsschub, sagt er. Das war nicht zu überhören. Ach, mein süßer kleiner Spatz – so eine Freude!

Dann hat er mir noch ein Video von ihm geschickt mit einer Ansprache, das hab ich wohl 20 mal geguckt und mich gefreut …

Arbeiten brauch ich erst Donnerstagabend wieder und dann Sonn-abend. Das ist genau das richtige Maß.

Schwerin hab ich vernommen und vorbeiziehen lassen …

Zu Mittag zum Glockenläuten gab’s Schmorrkohl – so stand es dran bei U-Nautic!

Heute ist Sonntag, der 12. Januar

Freundlich und zufrieden sind die allermeisten Gäste, die zu uns kommen und sich lobend äußern. Als ich gestern auf dem Weg zu Guti-Gutshaus von der Bundesstraße auf die letzten 3 Kilometer Landstraße abgebogen bin, hab ich gedacht, was für eine schöne Wirkungsstätte ich da habe.

Die würde ich nicht aufgeben wollen, war mein Gedanke, als ich neulich überlegt habe, wie es wäre, wieder näher zu meinen Kindern, besonders zu meinem Engelchen von Enkelkind, zu ziehen. Von den drei Stunden, die ich gestern da war, hab ich zweimal eine halbstündige Führung durch das Haus gemacht. Bei den Trauergästen waren welche dabei, die es noch aus DDR-Zeiten kannten, als es noch Gemeinde-Zentrum war – mit Frisör, Arztpraxis, Konsum und Gaststätte. Von einer Frau haben die Eltern in der oberen Etage gewohnt. Sie haben sich sehr gefreut zu sehen, was daraus geworden ist. Einer hat gefragt, mit wieviel Personal wir das schaffen. Mit wenig …

Muss ich denen noch mein Beileid aussprechen?, wollte Anja wissen, bevor sie kamen. Nein, das kann man auch anders zum Ausdruck bringen – durch herzliche Bedienung und angemessenes Auftreten. Ich wollte nicht auch noch in Schwarz kommen und hab meinen schönen dunkel-lila Samtrock angezogen mit passendem Oberteil. Das wirkte feierlich und lebendig.

Das Datum heute hat eine 2 mehr als Einsen. Das wird ein Sonntag mit Badewanne, Buch und Bett. Besuch wär noch schön …

 

Heute ist Sonnabend, der 11. Januar

Zuletzt hab ich vor einem Jahr was von ihm gehört – auch über Manuel. Da hat er ihm erzählt, dass er seit 8. Januar geschieden ist – und glücklich vergeben. Kurz davor hatte sich grad ein geplanter Neuanfang zerschlagen, den er mir lapidar mit den Worten „ich gehe neue Wege“ mitgeteilt hat, womit er den Kontakt zu mir abgebrochen hat. Schwerin wäre dann der dritte Neuanfang innerhalb eines guten Jahres. Der dritte, von dem ich weiß …

Ich schreib das alles in meiner Chronik hier – seine Wege, meine Wege. Wenn es noch relevant gewesen wäre, hätte ich zu Manuel gesagt: Du hättest ihm sagen können, du kennst jemanden in Waren, wegen Neuanfang.

Übrigens, gestern Abend war eine schlechte Internet-Verbindung. Erst kam ich nicht rein und als ich den zweiten Teil schreiben wollte, mit dem Telefonat mit Manuel, kam immer wieder: Speichern des Entwurfs fehlgeschlagen! Hm, hab ich gedacht, dann lass ich es und schreib es morgen. Dann hab ich einen Satz geändert in: Ja, das kenne ich. Vorher hatte ich geschrieben: Das kannte ich – weil es ja Vergangenheit ist. Als ich in die Gegenwart gewechselt bin, ging es auf einmal.

Ich denk dann immer: Das ist geführt – Was ich nicht schreiben soll, wird von oberster Stelle auch nicht genehmigt. Das ist die himmlische Zensur!

Mein Jahresauftakt bei Guti-Gutshaus ist eine Trauerfeier heute Nachmittag, mit Anja zusammen …

 

Heute ist Freitag, der 10. Januar

Tagesablauf heute:

10:15 Zahnarzt – nur Draufgucken auf’s Implantat

11:00 Empfang im Podologie-Palast bei Dana zum 10. Jubiläum

14:30 Kaffee bei Christa zur Wedding-Planung mit allen Beteiligten

Das sind schöne Applikationen auf dem Vollmond im Krebs:

Je härter die Schale, desto weicher der Kern …

Krebs ist das gefühlvollste Zeichen!

Wenn ich früh um 5 oder auch eher den Laptop anschalte und sehe schon einen Aufruf im Blog, dann heißt das, dass es schon jemand gelesen hat. Wer guckt nach Mitternacht … Da knackt Omas alter Schrank – nur wer das ist, das sagt er mir nicht.

Ja, das war schön alles, sogar beim Zahnarzt im Bahnhof, da hat er seine Praxis. Einen Termin für den nächsten Implantat-Schritt hab ich erst in 4 Monaten, also eine Weile Ruhe. Danas Feier war sehr gelungen und bei Christa haben wir uns alle auf die kommende Valentins-Hochzeit gefreut.

Ach, und Manuel hat angerufen. Wir haben länger erzählt, auch was bei ihm so los ist. Zum Ende hin hat er gesagt: Ja, und der andere Kollege – er meint Maik – hat mich gefragt, ob ich jemanden in Schwerin kenne, wegen Neuanfang. Nein, hab ich geschrieben. Darauf kam keine Antwort mehr von ihm. Ich wollte mich immer noch auf einen Kaffee mit ihm treffen – nichts. Aber das kennst du ja auch zur Genüge … Ja, das kenne ich.

Zum Vollmond im Krebs hör ich wieder was indirekt von ihm …

 

 

Heute ist Donnerstag, der 9. Januar

Das war witzig gestern bei Hammer. Lars hat nichts gefunden – er steht auf weiße Kunstfelle, die sie zwar da hatten, ihm aber zu teuer waren. Da will er bei ebay gucken. Da kannst du ja Sex drauf machen, hab ich gesagt. Ja genau, deshalb ja … Dafür hab ich ein schönes lindgrünes Stück Meterware bei den Resten gefunden. Das passt genau auf meinen Schlafzimmerfensterplatz mit Ikea-Schaukelstuhl und Kirchturmblick. Im ganzen Schlafzimmer und Flur oben ist die Auslegware ziemlich abgewrackt. Ich würde auch neue bekommen, nur müsste ich dazu die ganze Etage leer räumen, hat der Hausmeister gesagt. Nur wohin – kein Platz!

Die waren sehr freundlich da. Der Verkäufer wollte mir die Rolle auch zum Auto tragen. Danke, geht schon. Ich bin damit rausgegangen und eine Verkäuferin hat gesagt: Auf Wiedersehen! Danach bin ich wieder reingegangen: Guten Tag! Haben Sie was vergessen?, hat die gleiche Verkäuferin gefragt. – Ich bin zu zweit hier. – Sie haben Ihren Mann vergessen! – Nein, meinen Nachbarn … Das hab ich Lars erzählt, der immer noch mit seinen Fellen beschäftigt war. Ihren Mann, find ich gut – hat er gesagt.

Meinen Mann hab ich nicht vergessen – wie könnte ich …

Ich hab die Karte für Danas Jubiläum fertig – Lars hat mir das Foto ausgedruckt mit dem Spruch: Ohne Füße läuft nichts! Dann hat er mir mit Hotel California – meine Musik-Generation! :-/ seinen Boxen-Sound vorgeführt …

Heute ist Mittwoch, der 8. Januar

Sag ich doch – ich bin nicht alleine damit. Der Kommentar zu gestern bestätigt das. Wenn man sich wenigstens als richtiger Single fühlen könnte – aber ist nicht.

Gestern war ich 3 Stunden bei Dana – Füße machen und gemeinsame Mittagspause. Da ist auch immer was los. Freitag bin ich schon wieder da. Da feiert sie 10jähriges Praxis-Jubiläum! Als langjährige Freundin, phasenweise Mitarbeiterin und treue Patientin bin ich auch eingeladen. Das ist eine tolle Leistung von ihr und ich hab die Hochs und Tiefs alle miterlebt, von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Das machst du aber schön … Hab ich mich erschrocken. Ich war grad in den Abwasch vertieft und weiß nicht, wie lange Lars schon rauchend an der Scheibe stand. Oh Mann, Weihnachtsfeier – morgen wären es 14 Tage geworden, dass der Abwasch in der Küche steht. Vorher war ich energetisch nicht dazu in der Lage. Also hab ich ’ne Tablette eingeschmissen und mich daran gemacht. 3 Stunden hat es gedauert, eine Stunde alleine Gläser und Glassachen. Heute Nachmittag will ich mit ihm – oder er mit mir – zu Hammer fahren und er will wegen Teppich gucken und dann noch zu OBI, er braucht noch ein Regal für seinen HWR Hauswirtschaftsraum. Das wollten wir schon seit zwei Tagen machen, kam aber immer was dazwischen.

Und ich brauch noch eine schöne Karte zum Praxis-Jubiläum – dazu muss ich mich ins Papierhaus bemühen …

Heute ist Dienstag, der 7. Januar

Sitzt du bequem?, hat Sigi gefragt, als sie gestern angerufen hat. Dann hat sie mir erzählt, wir sind zur Hochzeit eingeladen – am 14.2, Valentinstag – hier auf unserem schönen Standesamt im Rathaus, direkt vor der Tür. Mario und Aniko heiraten! Mario hat das zweite Auto mit MA-Kennzeichen auf dem Hof, er MA 888, ich MA 66 …

Sie sind jetzt seit 14 Jahren zusammen und die Synchronizität ist nicht nur das Autokennzeichen, bei MA 66 werden es im Sommer auch 14 Jahre, dass sie zusammen sind, nur eben auf einer anderen Ebene. Gefühlt immer hier, wie ich schon oft geschrieben habe. Gestern hab ich grad zu ihm gesagt: Wenn du dich nicht dafür entscheiden kannst, dann brauchst du auch nicht immer hier rumlungern. Das geht mir manchmal wirklich auf den Geist, dann ist es mehr Herausforderung als Geschenk.

Für alle, die jetzt denken, ich hab ’ne Schraube locker – das fühlen viele andere in solchen Verbindungen auch: Die ständige Anwesenheit des anderen im Geiste – das hab ich schon oft bei denen gelesen, die über ihre besondere Verbindung berichten. Wenigstens bin ich nicht alleine mit dem Phänomen …

Von Tai Ginseng nehm ich gleich die dreifache Menge. 3 x 15 ml in Fällen besonderer Belastung – so geschwächt fühle ich mich seit der Zahn-OP.

Die Kassiererin bei EDK hat mir heute 2 rote Lindor-Kugeln zum Einkauf dazugelegt, mit den Worten: Weil Sie so eine nette Kundin sind …

 

Heute ist Montag, der 6. Januar

Neuer Montags-Gelassenheitsspruch:

Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will. Leonardo da Vinci

4:00 Uhr Jetzt hab ich 1 Stunde meditativ auf den Spruch geguckt, ohne dass mir was anderes eingefallen ist, als: Das ist ein Weg der Meisterschaft, die zu erreichen, das ganze Leben lang Zeit ist – und wieder ins Bett zu gehen …

Meine Schwester, zu der ich nachher gehe, wenn ich den Termin zur Profi-Zahnreinigung um 14:00 Uhr hinter mich gebracht habe, hat gefragt, ob ich ihr von Rossmann eine Flasche Tai Ginseng mitbringen kann. Ja, da werd ich mir auch gleich eine kaufen zum Aufpäppeln – bei Müdigkeit und Schwäche. Schaden kann’s nicht …

Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur unangenehm, ich halt da auch nicht viel von, rein intuitiv. Als ich bei der Nachkontrolle den Termin absagen wollte, mit der Begründung noch so eine Prozedur ist psychischer Stress für mich, hat er mich mit seiner Zahnarzt-Autorität zu überzeugen versucht: „Das wird Ihnen auf die Füße fallen!“ Er meint, ich brauch möglichst wenig Bakterien im Mund wegen Implantat. Bakterien sind doch sowieso in der Mundflora, hab ich gedacht und gesagt – okay. Daran soll’s nicht scheitern. Überzeugt hat er mich nicht, und begeistert bin ich schon gar nicht. Ich brings’s einfach hinter mich.

Das waren wieder schöne Unterhaltungen mit den Aikido-Kindern heute, einige wissen noch nicht, dass ich die Schwester ihrer Lehrerin bin …

 

Heute ist Sonntag, der 5. Januar

Gestern kam noch Hagel dazu – Lars war gerade unterwegs, hat er mir hinterher erzählt. Ich hab an meine Schwester im Wohnwagen gedacht – wie es sich da wohl anfühlt, den Elementen ausgesetzt zu sein? Silvester hat sie gefragt, ob sie bei mir baden kann – das hat ganz gut gepasst, da ich arbeiten war. Ich hab die blaue Lichterkette im Bad angeschaltet, damit sie es gemütlich hat, und ihr den Schlüssel vor die Tür gelegt. Den Luxus einer Badewanne hat sie dort nicht – nur eine Dusche in ihrer TAO-Schule hier.

Ja, arbeiten – gestern hat Guti-Gutshaus angefragt, ob ich schon wieder gesund bin. Nein, leider nicht, noch voll die Erkältung. Ich lieg im Bett und kurier mich aus. Die zweite Frage war, ob ich weiß, ob Carmen schon in Urlaub ist? Nein, sie ist noch da – da haben sie bestimmt sie gefragt. Ich bin im Bett besser aufgehoben, hab ich gedacht. Erstmal richtig gesund werden – besser als eine verschleppte Erkältung.

Meine Tochter hat nochmal geschrieben: Übrigens wir fanden die Weihnachtsfeier bei dir wirklich sehr, sehr schön, es war ein sehr schöner Tag. Ja, da hab ich mich auch richtig schön drauf eingelassen, Andrea, und wollte es zu dem schönen Familien-Weihnachtsfest machen, das es dann auch geworden ist. Am meisten hab ich mich gefreut, dass wir alle zusammen waren und es allen so gut gefallen hat.

Heute ist Sonnabend, der 4. Januar

Eben bin ich wach geworden und hab gedacht, warum läuten die Glocken? Ich hab mich aus dem Bett gelehnt und auf die Kirchturmuhr geguckt. Ja, weil es 12 ist … Um 8 hab ich mich nach dem Morgenkaffee wieder hingelegt und weitergeschlafen. Nach jeder kleinen Anstrengung, wie der Fahrt nach Rostock, fühl ich mich gleich wieder krank, erkältet und zieh mich in meine Höhle zurück. Schlafen geht am besten, auf dass ich gesund werde. Dunkler Himmel, nasskalt, stürmisch und es schüttet wie aus Kannen – und jetzt dazu noch Blitz und Donnerkrachen – als wenn das Neue Jahr gleich wieder untergehen will.

Gestern hatte ich zu meinem Sternchen-Zusatz am 2. Januar einen schönen, ausführlichen Kommentar. Vielen Dank für die lieben soli-darischen Worte! So fühle ich es auch, wie da beschrieben. Wie auch hier schreibt öfter mal jemand, dass es ihm ganz genauso geht. Das ist für mich eine schöne Bestätigung, dass ich hier nicht über Böhmische Wälder schreibe, sondern damit auch jemanden erreiche. Das stellt eine Verbindung her, wie ich es auch immer in den Kommentaren zu den Youtube-Videos sehe. Sie unterstützen und ermutigen sich gegenseitig, diesen Weg weiter zu gehen – welchen auch sonst – wenn sie sehen, dass jemand mal wieder am Ende seiner Kraft ist und an allem zweifelt.

Für gewöhnlich klopft das Leben auch nicht an, sondern fällt mit der Tür ins Haus … Siehe Kommentar!